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Gesundheit Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?

Walnuesse
Walnuesse
Mitglied

Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von Walnuesse
als Antwort auf Gritt vom 09.01.2016, 20:17:50
Vielen Dank für die vielen Antworten und auch die Tipps und Hinweise. Ich finde auch, dass es wichtig ist derartige Themen zu enttabuisieren, schließlich durchlebt jeder Mensch derartige Phasen, sei es nun die Pubertät, oder eben die Wechseljahre. Ich bin froh, dass hier dennoch ein Erfahrungsaustausch stattfindet und einige Forumsmitglieder auch offen mit dem Thema umgehen - danke!
Eine Frage bezüglich der Sojakapseln habe ich: Hier ist nicht zufälligerweise Isoflavon von Dr. Böhm gemeint, oder? Das wurde meiner Schwester nämlich von einer Apothekerin empfohlen und sie hat überlegt, ob sie das einnehmen soll. LG
pepa
pepa
Mitglied

Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von pepa
als Antwort auf Walnuesse vom 10.01.2016, 20:23:57
Wegen der Sojakapseln hatte ich kein bestimmtes Produkt. Hab meist im Drogeriemarkt das gekauft, was im Regal stand. Ein vom Arzt empfohlenes Produkt könnte höher dosiert sein und nur in der Apotheke erhätlich sein, da kenne ich mich nicht aus. Einfach mal probieren.
pepa
margit
margit
Administrator

Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von margit
als Antwort auf Walnuesse vom 10.01.2016, 20:23:57
Haben wir hier nicht wieder einmal ein Lehrbeispiel für Schleichwerbung? Oder sollen wir es Product-Placement nennen?
Mein Tipp - einfach normal weiterleben, statt Geld für Mittelchen ausgeben.

Margit

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Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Walnuesse vom 10.01.2016, 20:23:57
Vielen Dank für die vielen Antworten und auch die Tipps und Hinweise. Ich finde auch, dass es wichtig ist derartige Themen zu enttabuisieren, schließlich durchlebt jeder Mensch derartige Phasen, sei es nun die Pubertät, oder eben die Wechseljahre. Ich bin froh, dass hier dennoch ein Erfahrungsaustausch stattfindet und einige Forumsmitglieder auch offen mit dem Thema umgehen - danke!
Eine Frage bezüglich der Sojakapseln habe ich: Hier ist nicht zufälligerweise Isoflavon von Dr. Böhm gemeint, oder? Das wurde meiner Schwester nämlich von einer Apothekerin empfohlen und sie hat überlegt, ob sie das einnehmen soll. LG


Mit solchen Empfehlungen wäre ich vorsichtig, denn klinische Studien haben längst das Gegenteil und Schlimmeres bestätigt:

Zitat:
"Tabletten, Kapseln oder andere Nahrungsergänzungsmittel mit Sojaisoflavonen lindern weder Hitzewallungen, noch bewirken sie eine Besserung anderer klimakterischer Beschwerden.
Zu dieser Schlussfolgerung kommen amerikanische Wissenschaftler: Sie hatten in einer Studie Frauen im Alter zwischen 45 und 60 zwei Jahre lang entweder Sojapräparate oder ein wirkungsloses Scheinmedikament gegeben. Den Probandinnen der Sojagruppe ging es keineswegs besser, sie litten sogar häufiger unter Hitzewallungen als die Frauen der Vergleichsgruppe.
Schon seit 2007 warnt das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) außerdem davor, dass isolierte Isoflavone wegen ihrer hormonähnlichen Wirkung die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen und das Brustdrüsengewebe verändern können."

Zum Nachlesen:
Krebsinformationsdienst
Marianne49
Marianne49
Mitglied

Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von Marianne49
als Antwort auf Walnuesse vom 05.01.2016, 19:28:24
Wie auch schon geschrieben wurde, jede Frau reagiert anders. Einige schwören auf Hormone, andere auf natürliche Mittel, wieder andere auf homöopathische.

Bei mir waren es zuerst die Schlafstörungen, danach kamen die Hitzeanfälle. Einige Zeit nahm ich auf Anraten meines Gynäkologen auch Hormone. Ging eine Weile ganz gut. Und dann wurde es sehr schlimm. Ich hatte Krämpfe vom Schlimmsten. Rund alle 2 Wochen 3 - 4 Tage enorm starke Migräne usw. Ich muss noch sagen, dass ich zu den Frauen gehörte die ihre Regel bis 62 erleben musste. War nicht so toll.
Während dieser Zeit ging ich an einen Vortrag von Rüdiger Dahlke, war sehr lehrreich und informativ für mich.
Dazu erfuhr ich woher diese Hormone stammten. Für mich war klar, das ich das so nicht mehr wollte.
Ich ging in die Apotheke (wo ich immer hingehe), hatte das grosse Glück vom Apotheker selber bedient zu werden. Den Schweizern hier im Forum ist, nun leider war, er ein Begriff. Der singende Apotheker. Er kannte sich auch sehr gut aus mit Naturheilmittel und er war Homöopath.
Er empfahl mir es zuerst mit einem pflanzlichen Mittel (leider weiss ich den Namen nicht mehr) zu versuchen. Das half nichts.
Darauf war es ein homöopathisches Mittel der Heel - Produkte. Das muss nur bei Bedarf eingenommen werden. Das, und meine Einstellung zum Ganzen half mir schlussendlich.
Natürlich habe ich manchmal noch so Hitzeanfälle. Im Sommer wenn es sehr heiss ist kann es schon schlimm sein. Oder nachts.

Aber damit kann ich leben.
pepa
pepa
Mitglied

Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von pepa
als Antwort auf margit vom 11.01.2016, 17:23:09
Margit, deine Aussage mag für viele Frauen zutreffen, die nicht so starke Beschwerden haben, aber es gibt viele andere, die sich quälen müssen und sich keine Hilfe holen. Das ist m.E. nicht nötig, und wie man am Beispiel von Marianne49 sieht, sehr individuell. Hitzewellen sind lästig, damit kann man leben, aber das sind ja nicht die einzigen Beschwerden, die man haben kann.

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olga64
olga64
Mitglied

Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Marianne49 vom 11.01.2016, 18:24:46
Als ich ca 50 Jahre alt war, empfahl mir meine damalige Gynäkologin Hormontabletten als Prophylaxe für beginnendes Klimakterium. Dadurch sollte die Haut länger Spannung besitzen, SChlafstörungen vermieden werden usw. Ich nahm sie zwei Jahre lang - alles stimmte. Dann las ich von einer US-Studie, derzufolge die Einnahme dieser recht hochdosierten Hormone bei Frauen Krebs erzeugen könnte, insbesondere auch dann, wenn Frauen längere Zeit vorher die Antibabypille nahmen. Ich sprach meine Gynäkologin darauf an, die die Studie nicht kannte. Ich setzte das Präparat sofort ab, auch wenn die Haut natürlich nun wohl schneller altert. Im Gegenzug sollte frau einfach ihr Selbstbewusstsein erhöhen und auf ein hoffentlich gut gelebtes Leben blicken. Dann relativiert sich auch das. Olga
Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Ich selbst hatte nur wenige Probleme mit den Wechseljahren und bin mit jeder Menge Tee aus Salbei, Himbeerblättern, Ingwer, Hopfen und Baldrina und einem Johanniskrautpräparat sehr gut da durch gekommen
olga64
olga64
Mitglied

Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von olga64
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 12.01.2016, 17:26:23
Ich habe vor, während und nach meines "Wechsels" immer gerne trockenen, guten Weisswein getrunken, am liebsten zusammen mit einem guten Essen in netter Gesellschaft und an einem schönen Ort. Olga
ehemaligesMitglied41
ehemaligesMitglied41
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Re: Natürliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden?
geschrieben von ehemaligesMitglied41
als Antwort auf olga64 vom 12.01.2016, 16:27:17
Hallo Frau Olga,

Ihr Beitrag vom 07.01.2016 und 08.01.2016 ergänzen sich.

Doch der heutige Beitrag ist das ganze Gegenteil.

Was stimmt denn nun?

Dann las ich von einer US-Studie, derzufolge die Einnahme dieser recht hochdosierten Hormone bei Frauen Krebs erzeugen könnte, insbesondere auch dann, wenn Frauen längere Zeit vorher die Antibabypille nahmen.

Die Studie geht von hochdosierten Medikamenten aus.
Welcher vertrauensvolle Arzt verschreibt seiner Patientin derartige Risikomedikamente?

Hier wird Angst geschürt, wo keine sein müsste.

Wir haben die Möglichkeit eine zweite Meinung einzuholen und jede Frau kann das in Anspruch nehmen. Es gibt Krebsspezialisten, dahin sollte man sich wenden.

Ich weiß aus eigner Erfahrung, dass mein Arzt sehr verantwortungsbewusst mit der Dosierung umgegangen ist, was mir durch Wohnortwechsel der neue Arzt bestätigt hatte.

Leider, und das kommt öfters vor, als man denkt, gehen viele Frauen nicht regelmäßig zu den Untersuchungen.

Das „staatlich“ verordnete Screening trägt nicht gerade dazu bei, dass Frauen auch dies tatsächlich wahrnehmen.

Ich persönlich lehne es nach wie vor ab, dieser „staatlich“ verordneten Prozedur zu unterziehen.

Alle 2 Jahre lasse ich mich in einer radiologischen Klinik dementsprechend untersuchen.
Ein guter und verantwortungsbewusster Arzt findet die Möglichkeit einer Verordnung.
Ich wäre auch bereit, die Untersuchung selbst zu zahlen, weil ich dem Massenabfertigungsverfahren entgehen will.

Im Übrigen sollten die Frauen doch mehr Vertrauen zu ihrem Arzt haben.
Bei Bestehen eines Verdachtes werden alle Leistungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Nur durch regelmäßigen Arztbesuch kann der Arzt feststellen, ob man zu den sogenannten Risikogruppen zählt und wird dann im Falle einer Hormontherapie abwägen, was sinnvoll ist.
Zum Schluss muss jede Frau für sich entscheiden, was sie will. Der Arzt kann nur empfehlen und ein Apotheker spricht meist aus Verkaufserfahrung.
In jedem Fall, so scheint es mir, sollte man einen Gesundheitscheck vornehmen lassen, um mögliche Mangelversorgungen auszuschließen.

ein_lächeln_


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