Gesundheit Osteoporose

nasti
nasti
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von nasti
als Antwort auf caya vom 02.02.2013, 13:00:09
Hi liebe Caya

Bonviva klingt wirklich sehr gut in meinen Ohren und ich frage mich wirklich
warum ich solche gute Medikamente nicht bekomme? Aus Prevenz in die Zukunft meine ich....
Wie ich das gehört hatte in Vergangenheit vor 40 Jahren hatte ich solche große Artrose /nicht Osteoporoze/ das ich musste nach Krankenhaus damit. Mein Orthopäd sagte: " Ihr Knie in rechten Bein muss operiert werden, Sie bekommen ein künstlichen Gelenk...."
Seitdem ist alles verschwunden, ich hatte keine Zeit für die OP, außerdem sind die Schwierigkeiten verschwunden ..
In diese Zeiten lag ich schon 2tes mal in Krankenhaus, diesmal war meine Galle voll mit Steinen. Ich sollte SOFORT operiert werden was ich verweigerte einfach. Der Zimmerarzt in Krankenhaus sagte mir folgendes: " Wo Sie jetzt liegen ist vor einem Monat eine Frau gestorben weil Sie sich nicht operieren ließ..."
Bis heute weiß ich nicht warum deshalb habe ich die Operation verweigert. Nach einem Monat-nachdem ich mein erste Ehemann verlassen hatte für immer , sind alle meine tödliche Schwierigkeiten verschwunden.....ich hatte beim nächsten Röntgen Aufnahme kein einzigen Stein in Gallen gehabt, ebenso verschwand auch meine Artrose....
Ich denke in alte Jahre sollte man etwas nehmen gegen bestimmt auftretenden alte Knochen Schwierigkeiten-- solange ist nicht spät.

Nasti
anncathrin
anncathrin
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von anncathrin
als Antwort auf ehemaliges Mitglied_84475 vom 02.02.2013, 12:53:08
Hallo zusammen, tut mir leid, war längere Zeit nicht mehr hier im Forum, darum auch keine Antwort von mir....

Ja all diesen Medis bin ich begegnet inkl. Nebenwirkungen.
Es ist ja einfach gesagt, man solle präventiv etwas machen... was denn??? Das wir einem ja nicht früher gesagt!
Gesunde Ernährung = ok. das habe ich gemacht seit immer....
Genug Bewegung= ok auch das war bei mir nie ein Thema.
Sicher wegen einer schwerwiegenden Krankheit konnte oder kann ich keinen Sport mehr treiben, doch bin ich täglich eine Stunde unterwegs....

Naja auch Calcium und Vitamin D schlucke ich brav - und besprechen das Ganze noch mit meinem Vertrauensarzt im Monat März.

Grüessli und Danke
anncathrin
miriam
miriam
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von miriam
als Antwort auf anncathrin vom 06.02.2013, 23:08:27
Hallo Anncathrin, neulich empfahl ein Arzt den ich sehr schätze, einer Freundin die an Osteoporose leidet, ein Präparat welches sich VitaK2 nennt.

Ich habe mir jetzt die Beschreibung bzw. Wirkungsweise des "Nahrungsergänzungsmittels" durchgelesen - und es schien mir bei diesem Thema, erwähnenswert.

Im Link - findet sich der Text des Waschzettels.

Viel Erfolg!

Miriam

Persönlich habe ich keine Erfahrung mit dem erwähnten Präparat - als ich vor 8 Jahren an Krebs erkrankt bin, verschrieb man mir eine Monatsspritze, die bei evtl. Knochenmetastasen verabreicht wird - zugleich aber auch gegen Osteoporose wirksam ist.

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geli
geli
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von geli
als Antwort auf anncathrin vom 06.02.2013, 23:08:27
Hallo anncathrin,

wie ich (glaube ich) schon mal geschrieben habe, habe ich vor vielen Jahren mal eine Diskussion zu diesem Thema eröffnet. Vielleicht findest Du ja hier noch einige Tipps:

Osteoporose im Archiv des ST

Nachdem bei mir vor über 10 Jahren Osteoporose dignostoziert wurde, habe ich es erst mit Calcium + Vit D probiert. Doch als die Werte trotzdem schlechter wurden, habe ich mehrere Jahre lang Fosamax 1x pro Woche genommen (rezeptpflichtig). Als ich damals auf dem Beipackzettel über die Nebenwirkungen las, war ich wirklich verzweifelt! Aber ich habe mir vorgenommen, es wenigstens mal ein Jahr lang durchzuziehen und zu schauen, ob sich was bessert.

Und meine Werte besserten sich wirklich!
Noch dazu hatte ich das Glück, von allen Nebenwirkungen verschont zu bleiben.

Im letzten Jahr habe ich das Fosamax endlich abgesetzt und zeitgleich mit Kieser-Training für den Muskelaufbau begonnen. Durch die gezielte Stärkung der Muskeln wird nämlich auch das Knochenwachstum angeregt.

Und: die Werte sind nach einem Jahr zumindest gleich geblieben! Ich rechne damit, dass sie sich bei weiterem Muskeltraining sogar noch bessern werden.

Über die (sonnenarmen) Wintermonate hat mir meine Ärztin zusätzlich ein Vit D3-Präparat verschrieben (1x pro Woche 25 Tropfen): Oleovit D3. Vitamin D ist wichtig für die Aufnahme von Calcium in die Knochen, und die Sonne auf der Haut ist wichtig für die Bildung von körpereigenem Vit D.

Leider hast Du nichts über Deine Werte der Knochendichtemessung geschrieben, so dass ich nicht weiß, wie stark Deine Beschwerden sind.
peter2010
peter2010
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von peter2010
als Antwort auf geli vom 07.02.2013, 08:59:00
Hallo Zusammen,

bisserl spät , aber doch vielleicht noch hilfreich für all diejenigen, die unter dem Stichwort Osteoporose Infos zu Medis suchen und sich gleichzeitig nicht blutige Finger googeln wollen, habe ich eine Seite gefunden, die die wichtigsten Infos im Überblick bietet:

Osteoporose-Medikamente

Wer mehr wissen will, kann dann weiter klicken, da wird's dann auch differenzierter. Was ich gut finde, das ist eine neutrale Webseite für Patienten, die Webseite des Osteoporose Selbsthilfe Dachverbandes.

Grüße
Peter
olga64
olga64
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von olga64
als Antwort auf peter2010 vom 02.10.2013, 08:38:49
Für Leute wie mich,die es nicht so sehr mit Medikamenten für jeden Zweck haben, ist es hilfreich, Milchprodukte, wenig Wurst und Fleisch zu essen, wenig Alkohol,aber viel Mineralwasser zu trinken und sich das natürliche Vitamin D aus der Bewegung im Freien zu holen. Auch Krafttraining hilft der Stärkung. Macht halt ein wenig mehr Aktion erforderlich als sich Pillen reinzuwerfen, verbessert aber u.a. auch den Allgemeinzustand. Olga

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nostalgie
nostalgie
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von nostalgie
als Antwort auf olga64 vom 02.10.2013, 16:09:21
Hier ein erfolgreich eingesetztes Mittel aus der Homöopathie.

Vermiculite
Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von Monja_moin
Welche Medikamente bei einer Osteoporose eingestzt werden, sollte man mit dem Arzt besprechen.
Empfehlungen sind nicht das Wahre!
Es muß individuell entschieden werden, je nachdem wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist, das körperliche Wohlbefinden muß berücksichtigt werden und wenn sonstige Erkrankungen vorliegen, muß danach die medikamentöse Therapie erfolgen.
Was dem einen hilft, kann dem anderen schaden.
Informieren kann, sollte man sich, dann aber mit dem behandelten Arzt individuell entscheiden!

Osteoporose ist heute keine Erkrankung mehr, wo man bei der Diagnose in Panik geraten sollte.
Man kann recht gut damit leben.

Monja.
Re: Osteoporose
geschrieben von meli
als Antwort auf Monja_moin vom 03.10.2013, 00:11:50
Ich finde es sehr gut, dass Du darauf hinweist, dass vor Einnahme von irgendwelchen Präparaten auch immer, erst einmal der Arzt bzw. Facharzt aufgesucht werden sollte.

Da die Links in der Regel nicht gelesen werden, setzte ich hier einen Auszug von Wikipedia ein. Aus diesem geht hervor, wie viele eigenständige Erkrankungen eine Osteoporose hervorrufen können.

Den Link setze ich der Vollständigkeit halber unten ein.


Primäre Osteoporose (95 %):
Idiopathische Osteoporose junger Menschen
Postmenopausale Osteoporose (Typ-I-Osteoporose)
Senile Osteoporose (Typ-II-Osteoporose)

Sekundäre Osteoporose (5 %):
Hormonell: Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom), Hypogonadismus, Hyperparathyreoidismus, Hyperthyreose
Gastroenterologische Ursachen: Malnutrition, Anorexia nervosa (Magersucht), Malabsorption, renale Osteopathie
Immobilisation (eingeschränkte Bewegung)
Medikamentös:[1]
Langzeittherapie mit Kortikosteroiden (Cortisol), wirkt wie ein Cushing-Syndrom
Langzeittherapie mit Heparin (zur Hemmung der Blutgerinnung)
Vitamin-K-Antagonisten als Antikoagulanzien wie Marcoumar vermindern die Knochendichte, da Vitamin K für die Reifung der Knochenmatrix notwendig ist. Hingegen gibt es keinen Hinweis, dass die Einnahme von Vitamin K einen Effekt auf die Knochendichte oder das Frakturrisiko hat.[2]
Magensäure blockierende Medikamente[3]
Hochdosierte Therapie mit Schilddrüsenhormonen vermindert die Knochendichte ebenso wie eine Hyperthyreose.
Gonadotropin-Releasing-Hormon-Antagonisten bei Einnahme von über einem Jahr Dauer, hemmen fast vollständig die Östrogenbildung in den Ovarien
Aromatasehemmer hemmen ebenfalls die Östrogenbildung.
Zytostatika
Laxanzienabusus und Langzeittherapie mit Cholestyramin reduzieren die Resorption von Vitamin D im Verdauungstrakt.
Lithium kann zu erhöhten Parathormonspiegeln führen und damit eine Osteoporose auslösen.
Hereditär:
Osteogenesis imperfecta, Hypophosphatasie, Ehlers-Danlos-Syndrom, Marfan-Syndrom, Homocystinurie
Neoplastische Erkrankungen:
Multiples Myelom
Mastozytose
Myeloproliferative Erkrankungen
Entzündungen:
Chronische Polyarthritis
Morbus Crohn
Andere Ursachen:
Perniziöse Anämie, Vitamin-B12-Mangel
Folsäuremangel[4]
Untergewicht
Fleischreiche, gemüse-/obstarme Ernährung scheint ungünstig zu sein. Es wurde unter anderem ein Zusammenhang des Knochenstoffwechsels mit dem Säure-Basen-Haushalt vermutet, der sich jedoch nicht bewahrheitet hat.[5]
Konsum von phosphathaltigen Colagetränken könnte ein Risiko darstellen, allerdings korreliert starker Colakonsum mit einer kalziumarmen Ernährung[6]
geschrieben von Wikipedia - Ursachen, die zu einer Osteoporose führen können


Meli

Wikipedia
peter2010
peter2010
Mitglied

Re: Osteoporose
geschrieben von peter2010
als Antwort auf olga64 vom 02.10.2013, 16:09:21
Für Leute wie mich,die es nicht so sehr mit Medikamenten für jeden Zweck haben, ist es hilfreich, Milchprodukte, wenig Wurst und Fleisch zu essen, wenig Alkohol,aber viel Mineralwasser zu trinken und sich das natürliche Vitamin D aus der Bewegung im Freien zu holen. Auch Krafttraining hilft der Stärkung. Macht halt ein wenig mehr Aktion erforderlich als sich Pillen reinzuwerfen, verbessert aber u.a. auch den Allgemeinzustand. Olga


...bei Osteoporose geht es bestimmt nicht um Medikamente für jeden Zweck oder sich Pillen rein werfen. Osteoporose ist eine ernst zu nehmende Krankheit - die allerdings sehr gut therapierbar ist. Und dazu gehören, zumindest in bestimmten Phasen, nun auch mal Medis. Und gerade bei Osteoporose gehört all das, was Du an Aktivitäten und Verhalten beschriebst, zum gesunden Lebensstil
Die Basistherapie mit richtiger Ernährung und viel Bewegung ist die Grundlage einer jeden Osteoporose-Therapie – die Einnahme von Medikamenten alleine genügt nicht.

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