Gruppenbeitraege "Auf dem Weg zum Haushaltsroboter"

karl
karl
Administrator

Montagabend, in einem Vortrag über Visionen in Robotics gesehen
geschrieben von karl
Montagabend habe ich mir einen Vortragsbesuch gegönnt, in dem über Visionen in Robotics gesprochen wurde. Dabei wurde obiger Film gezeigt und ich war davon so angetan, dass ich ihn bei Youtube gesucht und dann heute endlich gefunden habe.

Es würde mich schon interessieren, was ihr davon haltet. Leider kostet dieser Roboter noch einige Hunderttausend Euronen, er ist also noch kein Serienmodell
erafina
erafina
Mitglied

unglaublich, wie er das Tuch hält
geschrieben von erafina
um es visuell abzutasten,
Größenerkennung zu betreiben,
die Ecken zu finden,
dann die Ecken so lange zu drehen bis es ohne Dreher hängt
um es dann auf die Fläche zu legen
und zu falten.

Beeindruckend.

Allerdings bin ich S I C H E R , dass an der Programmierung erfahrene Hausfrauen gearbeitet haben, so wie er -zack- darüberstreicht. Und ans Aufhören denkt er auch nicht. Er wirkt geradezu frustriert, wenn kein Nachschub da ist. Das können nur Frauen gebaut haben.

erafina
Danke. Das war sehr interessant
karl
karl
Administrator

Danke für den Kommentar
geschrieben von karl
Ich selber glaube eher, dass hier jemand seine Frau genau beobachtet und dies in ein Programm umgewandelt hat. Aber es gibt zunehmend auch weibliche Informatiker, ich weiß es also nicht wirklich, wer hier programmiert hat.

Wichtig ist, dass hier für jeden erkennbar, ungenormte, unterschiedliche Größen erkannt, gefaltet und sortiert werden. Es ist eine zielgerichtete Handlung, die nicht fest vorprogrammierte Abläufe, sondern flexible Unterprogramme enthält, die jeweils zielorientiert reguliert und nicht starr gesteuert ablaufen. Einzig die Reihenfolge der Unterprogramme dürfte vorgegeben sein.

Man kann sich sehr gut vorstellen, wie in Zukunft Roboter mit einer Vielzahl solcher Programme ausgestattet, Haushalte bevölkern könnten. Das neue iPhone führt ja auch vor, wie die verbale Kommunikation mit den Besitzern ablaufen könnte.

Es werden aber noch etliche Jahre ins Land gehen, bis dass solche Roboter billig genug sein werden, um für Normalbürger erschwinglich zu sein.

Karl

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Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Ja toll
geschrieben von Drachenmutter
Hat man sich auch Gedanken darüber gemacht, wo der ganze Elekroschrott landen soll, wenn er nicht mehr funktioniert? Wieder in Afrika, weils ja weit, weit weg ist?

Ich frag ja nur mal so.

Die einen haben den Vorteil, die anderen den Nachteil.

Ich erinnere nur an Margits Thread im Forum. Unser Elektromüll

Nix für ungut, aber ich frage mich allen Ernstes, ob solche Erfindungen mehr Segen oder mehr Fluch sind.

karl
karl
Administrator

Technikschrott
geschrieben von karl
Gute Frage Wölfin. Persönlich glaube ich aber, dass intelligente Technisierung auch hier Lösungen schaffen wird, so wie unsere Flüsse ja längst auch wieder sauberer geworden sind als nach sie nach der Industrialisierung waren. Es ist ja keineswegs so, dass Technisierung naturgesetzlich mehr Müll bedeuten muss und erst recht ist nicht festgelegt, dass solcher Müll nach Afrika verfrachtet werden muss. Dafür gilt es die richtige Gesetze zu erlassen und diese durchzusetzen.

Karl
arno
arno
Mitglied

Ich will meine Frau behalten!
geschrieben von arno
Hallo,

man kann heute alles automatisieren. Die Herstellung von
Autos, Solarzellen, usw. wird bereits mit Industrierobotoren durchgeführt. Das ist der riesige Erfolg unseres kapitalistischen Wirtschaftsystems! So glauben wir!
Mit immer weniger Beschäftigten wird immer mehr produziert,
wodurch immer weniger in den Sozialkassen ankommt! Ich bin
gegen diese Haushaltsroboter!
Ich will meine Frau behalten!

Die Menschen werden sich immer weiter vermehren, wodurch
der Wohnraum sich verringern wird.
Die Robotoren brauchen aber sehr viel Platz und sehr viel
Energie und Wartung.
Die Haushaltsrobotoren vernichten die Hobbies unserer
Frauen: Bügeln, Waschen, Aufräumen, Staubsaugen.
Die Haushaltsrobotoren werden eine 5. Revolution lostreten!


Viele Grüße
arno

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karl
karl
Administrator

Ich glaub es nicht ;-)
geschrieben von karl
Die Haushaltsrobotoren vernichten die Hobbies unserer
Frauen: Bügeln, Waschen, Aufräumen, Staubsaugen.
geschrieben von arno
Also, auf diese "Hobbies" wird meine Frau hoffentlich gerne verzichten. Da gibt es doch Besseres.

Karl
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Ich schrei mich weg
geschrieben von Drachenmutter
Die Haushaltsrobotoren vernichten die Hobbies unserer
Frauen: Bügeln, Waschen, Aufräumen, Staubsaugen.
geschrieben von Arno


Da fehlen mir doch komplett die Worte.

heftig mit dem Kopf schüttelnd.
arno
arno
Mitglied

Eratum - wegen des Familienfriedens
geschrieben von arno
Hallo, woelfin,

meine Frau hat hier heimlich mitgelesen und mir deutlich zu verstehen gegeben, dass sie mit meinem Beitrag nicht einverstanden ist.
Sie hat mir in etwa Folgendes zum Thema gesagt:

Am nötigsten hätten wir heute denkende Maschinen. Alle kümmern sich ums Geld und die realen Probleme bleiben liegen. Wir brauchen optimistische Roboter, die uns wachrütteln und aktiv werden lassen. Moderne Roboter sind nicht mehr taub, blind und gefühlslos. Mit Sensoren nehmen
sie die Welt wahr. Querschnittsgelähmte können mit diesen Robotern laufen, Handamputierte greifen und meine Frau hofft auf einen Roboter, der wie ein Handy oder als Implantat überall mitgeführt werden kann, damit dieser in Zukunft der hirngeschädigten Menschheit überall und zu jeder
Zeit beim Denken hilft.

Viele Grüße
arno


arno
arno
Mitglied

Robbie, bitte übernehmen Sie!
geschrieben von arno
Hallo,

ein interessanter Artikel
"Robbie, bitte übernehmen Sie!" zeigt einen Serviceroboter.

Dieser übernimmt in stationären Pflegeeinrichtungen
Transportaufgaben und Routinetätigkeiten.

Viele Grüße
arno

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