Gruppenbeitraege Basler Morgenstraich 2013

anjeli
anjeli
Mitglied

Ein wirklich besonderes Fastnacht-Vergnügen
geschrieben von anjeli
und due warst live dabei.
Hast eine Nachtschicht eingelegt, die sich wohl für dich gelohnt hat.
Danke für den Einblick in diesen Morgentreich, der auch eine längere Tradition hat.
Da ich mit diesen Traditionen nicht aufgewachsen bin und auch in keinster Weise jemals tangiert worden bin, ist das alles für mich gewöhnungsbedürftig.
Bewundernswert, dass du dir die Nacht um die Ohren geschlagen hast.
Ich denke mal, ich würde es nicht tun.

Meine Freundin, die schon 40 Jahre im Ruhrpott lebt und gebürtig aus dem Kaiserstuhl ist, kann dem Rheinischen Karneval nichts abgewinnen.

Die Fotos vom nächtlichen Rhein sind sehr schön geworden.

anjeli
chris
chris
Mitglied

Danke für die Bilder
geschrieben von chris
Meli,

Felix hat uns ja schon immer vom Morgenstraich erzählt und ich hab über Wikipedia auch schon viele Bilder angeschaut.
Danke für deinen Bildbericht. Ein Erlebnis der besonderen
Art. Schön, dass diese Tradition von den Zünften gepflegt
wird.

Die Rheinfähre bin ich auch schon im Sommer gefahren und
kenne auch den Weg zu Martinskirchplatz.

Chris
Liebe anjeli,
geschrieben von meli
so ist jeder Jeck anders, lach.

Es ist eine fast nicht zu beschreibende Stimmung bei diesem nächtlichen Event. Etwas Magisches liegt in der Luft, das mit Worten kaum wiederzugeben ist.

Bereits 1804 wurde die Fasnacht mit einem lauten Trommelkonzert eröffnet. Man hatte dazu eine Ausnahmegenehmigung erteilt, da Trommeln in der Stadt vor 6:00 Uhr morgens verboten war. Es war jedoch ein mehr oder weniger einmaliges Ereignis.

Die heutige Morgestraich-Tradition begann erst 1833 mit dem ungesetzlichen Morgestraich von Samuel Bell. Während der 1830er Jahre unterlag die Fasnacht zahlreichen Beschränkungen, insbesondere war die Strassenfasnacht verboten. Bell scharte jedoch ungefähr 150 Anhänger um sich, die später als «Bells Spiessgesellen» bekannt wurden. Mit ihnen führte Bell den Morgestraich durch, bei dem die Fasnächtler aus ganz Basel mit Trommeln und Pechfackeln durch die Stadt zogen. Polizei und Obrigkeit waren machtlos und hüteten sich davor, mit Waffengewalt gegen die feiernden Menschen vorzugehen. 1835 fand dann, mit offizieller Duldung, um 04:00 Uhr morgens ein Morgestraich statt. Diese Uhrzeit hat sich bis heute erhalten. 1845 wurden die Pechfackeln wegen der Brandgefahr verboten. Diese wurden durch die noch heute üblichen Laternen ersetzt.
geschrieben von Wikipedia


Das wurde dem Artikel von Wikipedia entnommen, den ich oben verlinkt habe.

Ich finde es sehr schön, dass ein solch erkämpftes Brauchtum
weiter fortgesetzt wird.
Das erklärt für mich auch die Verbunden- und Ernsthaftigkeit der Menschen dieser Region zum Morgenstraich.

Liebe Grüße
Meli

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Liebe Chris,
geschrieben von meli
ich bin ja oft in Basel und ich liebe diesen Münsterplatz und die Pfalz mit dem Blick auf den Rhein.
Wann immer ich nach Basel komme, setze ich entweder zum Münster über oder von daher zurück auf die andere Seite.

Doch in der Nacht und in dieser Jahreszeit war es noch einmal etwas Besonderes.
Zumal das sicherlich nicht in jedem Jahr möglich ist. Das Wetter war ein Geschenk des Himmels.

Liebe Grüße

Meli
Wenn auch verspätet,
geschrieben von meli
so will ich doch mein Erlebnis aus der diesjährigen Faschingszeit mit euch teilen.
Es dauert halt, bis so ein Clip fertig ist - aber den Bildern macht das nichts aus.

Meli
liwo63
liwo63
Mitglied

melis tolle Nacht!!!
geschrieben von liwo63
hallo....und DANKE, dass Du uns daran teilhaben läßt
LGLILO

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Basel
geschrieben von anna44
Meli, ganz toll, deine Fotos von der Basler Fasnacht. Ich habe es in diesem Jahr wieder nicht geschafft, einmal hin zu fahren, aber dank deiner Fotos weiß ich nun, dass es wirklich etwas Besonderes ist. Der Fasnachtsdienstag (in Basel) wurde mir sehr ans Herz gelegt und ich hoffe doch, dass es im nächsten Jahr endlich klappen wird.
Liebe Grüße Erika
luchs35
luchs35
Mitglied

Das war ein Schubs,Meli
geschrieben von luchs35
Nächstes Jahr bin ich wieder mal dabei, wenn am sehr frühen Morgen der Schrei ertönt " Achtig! Morgestraich.Vorwärts! Marsch!" Es ist schon so lange her, dass ich bei diesem Vergnügen dabei war. Um nichts zu verpassen, hatten wir damals sogar ein Hotelzimmer genommen. War aber am Ende unbenützt, denn schlafen war nicht drin. Es wurde vorher und danach gefeiert. Hinterher hatte ich allerdings eine zähe Kehlkopfreizung, sprich "stockheiser"!

Als ich Deine Aufzeichnung las und die Bilder ansah, Meli, kamen die Erinnerungen an mehr als muntere zwei Tage wieder hoch. Es ist schon etwas Besonderes, dieser "Morgestraich".

Danke dafür!
Luchs
Liebe Anna,
geschrieben von meli
jetzt bin ich aber stolz!
Ein Kompliment von Dir bei Deinem fotographischen Können bedeutet mir sehr viel.
Du solltest wirklich einmal hinfahren - es ist eine wundervolle Stimmung gewesen. Ich zehre heute noch davon.

LG Meli
Liebe Luchsi,
geschrieben von meli
nach der so positiven Narrenmaske geht es dann weiter zum Faschingsdienstag, der einfach nur gut gewesen ist.

Gib Bescheid, wenn Du wirklich zum nächsten Morgenstraich fährst, vielleicht können wir uns in Basel treffen und das große Spektakel gemeinsam erleben.
Nur die traditionelle Mehlsupp, die erspar ich mir....

LG Meli

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