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Gruppenbeitraege Diskussion zum Artikel "Wenn aus einer kleinen Mücke ein riesiger Elefant wird."

sonja47
sonja47
Mitglied

Ach Du liebe, leidende Mutter Emy
geschrieben von sonja47
Also, ein Teil der Angst, dass unseren Kinder etwas zustossen könnte, wird uns Eltern sicher ein Leben lang beschäftigen!

Doch wenn die Angst zum Elefanten wird, dann ist Dein Leiden so imens gross und lähmt Deine eigene Kraft.

Emy, kennst Du einem Psychiater, zu dem Du Vertrauen hast?

Wie spürst Du Dich selber, hast Du bis anhin Deine Probleme eher durch Gespäche oder
bei einer Kunsttherapeutin, durch rausmalen, in Einzelstunden bewältigen können?

Du weisst ja, dass heute jede grössere Psychiartie, ein externes Ambulatorium führt,
dort sind auch KusttherapeutenInnen!

Die Teilnahme für den Patienten gilt als delegierte Psychotherapie, sie wird von einem dort arbeitenden Pychiater, Psychiatrin verordnet, dies zahlt Dir Deine Krankenkasse bis auf den Selbstbehalt von 10%

Emy ich wünsche Dir die nötige Kraft durchzuhalten, ich bin in Gedanken bei Dir!
Mit liebevollen Grüssen
Sonja

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minu
minu
Mitglied

Danke Sonja
geschrieben von minu
Bis jetzt hatte ich Maltherapie, Meditationstherapie mit Musik,Atemtherapie, Psychotherapie,Psychologen, Selbsthilfegruppen. Alles was wirklich geholfen hat, musste ich selber bezahlen.
150.- die Stunde, das kann ich mir nicht mehr leisten.
Die Psychiater haben mich nur vollgestopft mit Medis.
Ich werde mit dem Hausarzt reden.
Danke Sonja für Deinen Rat.
Gruss Emy
Liebe Emy
geschrieben von ashara

Es ist nicht einfach, Kinder los zu lassen. Ich musste das schon sehr früh lernen, da mein älterer Sohn schon mit 18 Jahren am Abgrund gestanden ist und mit 20 Jahren nach Spanien ging um von diesem Abgrund weg zu kommen! Ich habe ein Jahr nicht gewusst wie es ihm geht, ob es ihm gut geht oder nicht! Es war ein Horror, denn ich hatte oft Albträume, was alles passier sein könnte! Aber ich habe dadurch sehr früh gelernt los zu lassen und sie ihren eigenen Weg gehen zu lassen. Mein Sohn hat es aus eigender Kraft geschafft von diesem Abgrund weg zu kommen und seit vielen Jahren geht es ihm gut!
Der jüngere Sohn war auch am Abgrund aus einem anderen Grund, er hat hatte Kraft gesund zu werden!

Heute sage ich mir, so lange ich nichts von ihnen höre geht es ihnen gut, wenn etwas nicht gut ist, dann rufen sie an!!
Ablenkung ist in einem solchen Moment wo der Elefant grösser wird, die beste Medizin, z.B. schreiben oder malen. Damals habe ich noch gearbeitet, da konnte ich mich ablenken, heute würde ich mich an den Tisch setzen und schreiben.

Ich weiss liebe Emy, es ist nicht einfach, aber unsere Kinder sind keine Kinder mehr, sie sind erwachsene Menschen und leben ihr eigenes Leben, lass einfach los.
Denn auch was passieren möge, Du kannst es nie verhindern.
Jetzt wo der Frühling da ist, lies, schreibe, geh spaziernen und betrachte die schönen Dinge oder male, das machst Du ja so wunderschön............
Denke einfach positiv, probiers einfach mal!!

Ich drücke Dich lieb
Deine Freundin
Silvy

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Ela48
Ela48
Mitglied

Liebe Sonja
geschrieben von Ela48
darf ich, die noch "Fremde", einige Worte dazu sagen?
Ich tue es einfach.

Ich lese und fühle.
Es macht betroffen
Eigentlich möchte ich gar nichts dazu verlauten lassen..
Sondern die Fähigkeit besitzen, dein Fühlen erspüren zu können..

Ich möchte Dir einige Zeilen zukommen lassen.
Wenn sie Dir gefallen, drucke sie aus und lese sie, wenn möglich, oft..
Sie haben mir geholfen

Ela

Von den Kindern

E
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch,
aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen,
wie sie zu sein,
aber versucht nicht,
sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen,
von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht,
damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen
auf Freude gerichtet sein;
denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt,
so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.
khalil gibran




liebe Grüße. ela
indeed
indeed
Mitglied

Liebe Ela,
geschrieben von indeed
danke, dass du dieses tiefen und wahren hier eingestellt hast. Ich kannte es schon und es war mir etwas entfallen. Somit freue ich mich, diese wieder gefunden zu haben.
Im übrigen, diese Einstellung hatten mein Mann von Anfang an, d.h. in der Theorie, sie aber Praxis werden zu lassen bedarf es wirklich einiger Anstrengungen. Mir ist es auch letztendlich geglückt.
Liebe Grüße
Ingrid
indeed
indeed
Mitglied

Liebe Emy,
geschrieben von indeed
wenn man in seinem Leben der Mittelpunkt der Familie war und plötzlich allein im Leben steht, merkt man, ob man wirklich los gelassen hat. Schenke deinen erwachsenen Kindern dein Vertrauen! Du solltest es nicht nur sagen, sondern in dir selber verinnerlichen. Es stärkt deine Kinder und befreit sie und es stärkt auch dein Vertrauen und deine eigene Stärke. Du hast sie doch gelehrt und auf das Leben vorbereitet. Nun wollen und müssen sie ihren eigenen Weg gehen. Deshalb verlierst du ihre Liebe nicht - im Gegenteil. Wenn du es schaffst, werden sie dir eher zeigen können, wie sehr sie dich lieben.
Vielleicht hilft es dir auch, an deine eigene Zeit zurück zu denken. An die Zeit, wo auch du deinen Weg gegangen bist. Du hast es geschafft und deine Kinder werden es auch schaffen.
Ich war in der gleichen Lage und habe mir einen strukturierten Tagesablauf geschaffen. Finde für dich heraus, was du gerne tust und manchmal hilft auch eine neue kleine Aufgabe, die dir Freude bereitet.
Glaube mir, sollte es deinen Kindern nicht gut gehen, dann werden sie mit Sicherheit auf dich zukommen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass du dich sehr einsam fühlst. Fülle deine Zeit sinnvoll für dich aus. Versuche heraus zu finden, was deine wirklichen Wünsche sind, die du dir bisher nie erfüllen konntest und packe es an. Das Glück liegt in dir selbst.
Ich wünsche dir die Kraft und den Mut es anzugehen - dann wirst du es auch schaffen. Ganz bestimmt!
Alles Liebe
Ingrid

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indeed
indeed
Mitglied

Ela,
geschrieben von indeed
entschuldige. Sollte natürlich heissen: dass du diese tiefen und wahren Worte hier eingestellt hast....
Ingrid
marlenchen
marlenchen
Mitglied

liebe emy
geschrieben von marlenchen
auch mir geht es manchmal so-, wenn ich eine woche oder ein wenig länger, mal nichts von meinen beiden söhnen höre, frage ich mich-oh was könnte da los sein!
gar nichts ist los, sie hatten keine lust oder auch keine zeit!!!
ich nehme es gelassen, denn es bringt nichts sich darüber aufzuregen.
liebe emy, zieh dir den mantel der gelassenheit an, wenigsten immer für ein weilchen,
dann geht es dir sicher ein wenig besser.ich wünsche dir eine gute restwoche, marlenchen.
minu
minu
Mitglied

Danke ihr Lieben
geschrieben von minu
Ihr habt mir alle sehr geholfen.
Sobald ich meine Sorgen jemandem mitteilen kann, dann wird der Elefant
wieder kleiner.Das ist schön, dass es diese Gruppe gibt.
Danke von ganzem Herzen, es ist schön, dass es Euch gibt.

Die Geschichte aus dem "Propheten" kenne ich sehr gut, doch wenn man in Panik ist,
dann hilft alles nichts.

Herzliche Grüsse Emy

Ps. Ich kenne einen einsamen ,behinderten Mann. Dem habe ich mal gesagt, dass meine Kinder nicht gerne haben, dass ich mich um sie sorge.
Er hat gesagt, er hätte niemand, der sich sorgen mache um ihn.
indeed
indeed
Mitglied

Liebe Emy,
geschrieben von indeed
zum Thema Panik möchte ich dir doch noch etwas mitteilen. Du musst wissen, dass die Panik aus der Angst herrührt (weisst du sicherlich). Sie steigt in dir hoch wie ein Gespenst. Du musst aber auch wissen, dass die Panik wenn sie Aufsteigt schnell an Volumen verliert, wenn du in dem Moment mit einer Atemübung anfängst. Es gibt dazu von den Krankenkassen CD, die dich anleiten, wie so etwas geht. Mir hat das sehr geholfen. Du konzentrierst dich ganz auf die Atmung und die Übungen und du wirst merken, dass der Puls ruhiger wird und die Panik den Schrecken verliert. Das Problem liegt darin, wenn du nichts unternimmst, hast du irgendwann Angst vor der Angst.
Das ist ein bisschen Training, aber je öfters du es machst (nicht nur wenn du Panik bekommst), d.h. täglich 2 oder 3x dann hast du es drin, sollte Panik in dir aufsteigen.
Versuche es mal. Vielleicht hilft es dir auch.
Alles Gute
Ingrid

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