Forum Kommentare zu den Artikeln der Blogger Gruppenbeitraege Industriedenkmäler - Industriekultur

Gruppenbeitraege Industriedenkmäler - Industriekultur

anjeli
anjeli
Mitglied

Nee, diesen Fisch möchte ich auch nicht essen
geschrieben von anjeli
diese Groppe gibt es in allen Bächen, Flüssen. Im Rhein ist es halt die Rheingroppe.
Es ist ein grauer Fisch, der an die Steine angepaßt ist, so dass man ihn nicht gleich erkennen kann.

Die Route der Industriekultur ist ein breit gefächerter Themenbereich un wirklich interessant. Auch Schlösser gehören dazu, z.B. Schloss Cappenberg, welches ich auch kenne, aber leider keine guten Fotos habe.

meli, mit der Burg und dem Umspannwerk Recklinghausen könntest du recht haben. Die besondere Tür könnte aber auch eine Kirchentür sein.

Für Donnerstag hatten wir einen Boutique-Besuch in Dorsten geplant und dann eine Weiterfahrt nach Gladbeck. Dort ist das Schloss Wittringen, eingebettet in einem Landschaftspark.
Seit dem ich weiß, dass das auch Industriekultur ist, werde ich mal alles nicht nur mit märchenhaften Schlossaugen betrachten sondern auch mit ruhrpöttischen Augen.

Leider soll es am Donnertag regnet, nah schaun wir mal.

Jetzt habe ich noch was typisch pöttisches zur Sprachkultur.



anjeli
Liebe Omaria,
geschrieben von meli
das ist schön, wenn Du Dich so im Dialekt verquatscht.
Mich macht dat immer gute Laune!!! Lach.

Ja, es sind viele Erinnerung, die auch bei mir mit hochkommen, während dieses Blogs.
Ich kenne ja diese Bereiche noch in voller Arbeit.

Aber auch die Sprache. Ich falle sofort in sie hinein, wenn ich mit dem harten Kern meiner alten Schulfreunde zusammentreffe.

Einer unserer Lehrer wies uns darauf hin, dass im Ruhrpott zu oft "am" auftauchte.

Er prägte den Satz, den wir alle noch kennen: Du bist die Kuh am Schwanz am Stall am raus am ziehen.

Da muss man erst einmal draufkommen.

Mal sehen, was hier noch so alles zusammenkommt.

LG Meli
Liebe margarit,
geschrieben von meli
ich freue mich, Dich hier zu sehen!

Jo, den Kohlenofen, auf dem auch gekocht wurde, kenne ich natürlich auch noch.
Die Bergleute bekamen damals ein Kontingent, so dass wir es gut warm hatten.

Du kennst sicher auch noch die beiden Kumpel Anton und Cervisnski aus der WAZ.
Ich fand im Netz folgendes:

Original Ruhrpott

Ich liebe sie und habe die kleinen Büchlein von meiner Freundin geschenkt bekommen, die ich hüte - die Büchlein - wie meine Augäpfel.

Auch die Emaillekanne kenne ich noch. Unter der Woche Anfang der 50iger natürlich mit Muckefuck und Sonntags kam der für mich so ersehnte Duft von "echtem" Kaffee.
Auch auf dem Tisch sah es noch sehr bescheiden aus und ich mag bis heute noch keine Graupensuppe.

Doch den Spracheinschlag habe ich nie verloren und auch den dortigen Humor nicht.

Ich wünsch Dir eine gute Nacht

Meli

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anjeli
anjeli
Mitglied

Nix, hier mit Gute Nacht
geschrieben von anjeli
denn ich habe Kaffee gekocht.
Ich lasse euch mal schlafen, aber morgen früh bitte in der Küche neben dem Herd zum Kaffeetrinken versammeln.





Leider nur Muckefuck, den guten Bohnenkaffee gab es wirklich nur zu besonderen Anlässen.
Den servierte meine Mama dann in der schönen Kaffeekanne
aus Porzellan mit den hauchdünnen Tassen.
Das Service war von Rosenthal und der ganze Stolz von Mama.
Ich glaube meine Schwester hat noch das Service.

Lasst euch den Kaffee schmecken und den Kalten Hund oder die Kalte Hundeschnauze, den/die mußt ihr mitbringen.

anjeli
Guten Morgen liebe anjeli!!!
geschrieben von meli
Ich bin da und wo bist Du?? Lach

Guten Morgen und die erste Tasse Kaffee ist die beste!
In welchem Heimatmuseum hast Du das Foto eigentlich gemacht?
Deine Küche sieht, wie ich weiß, anders aus.

LG Meli
anjeli
anjeli
Mitglied

Moin, moin meli
geschrieben von anjeli
Ich bin schon lange auf, aber mußte meine Zeit mit Suchen verbringen.
Ich habe gleich einen Termin und suchte dafür meine letzte Stromabrechnungen.

Nein, meine Küche ist es nicht, aber ich treibe mich gerne in fremden Küchen herum.

Diese Küche war im Rheinischen Eisenkunstgussmuseum im Schloss Sayn.
Gitte45 hat mich dort hin geführt und wie ihr sehen konntet hatten wir sehr viel Spass.

- See more at: http://picr.de/meinpicr.html#sthash.gS4fQNyd.dpuf

Die Sayner Hütte ist/war ganz stark mit Krupp verbandelt.
Es findet immer noch ein reger Kulturaustausch mit gegenseitigen Besuchen Interessierter aus beiden Städten statt.

Bis nachher einmal
bin gleich weg, nehme meinen Termin war und gucke noch Industriekultur mit dem Rad und natürlich Fotos.
Ich hoffe, ich werde nicht allzu nass.

anjeli

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anjeli
anjeli
Mitglied

Moin, moin meli
geschrieben von anjeli
Ich bin schon lange auf, aber mußte meine Zeit mit Suchen verbringen.
Ich habe gleich einen Termin und suchte dafür meine letzte Stromabrechnungen.

Nein, meine Küche ist es nicht, aber ich treibe mich gerne in fremden Küchen herum.

Diese Küche war im Rheinischen Eisenkunstgussmuseum im Schloss Sayn.
Gitte45 hat mich dort hin geführt und wie ihr sehen konntet hatten wir sehr viel Spass.



Die Sayner Hütte ist/war ganz stark mit Krupp verbandelt.
Es findet immer noch ein reger Kulturaustausch mit gegenseitigen Besuchen Interessierter aus beiden Städten statt.

Museum im Schloss Sayn

Bis nachher einmal
bin gleich weg, nehme meinen Termin war und gucke noch Industriekultur mit dem Rad und natürlich Fotos.
Ich hoffe, ich werde nicht allzu nass.

anjeli
Geteilte Erinnerungen sind mindestens doppelt schön
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Liebe Meli,
liebe Anjeli,

Einen guten Morgen am letzten Tag des Februars wünsche ich Allen.
Den Frühstückstisch werde ich nicht decken.
Ich lade euch ein zum Frühstück mit Frikadellen und Currywurt,
nicht auf dem, sondern mit dem Ruhrschnellweg.

FRÜHSTÜCK - Frikadellen, Currywurst, lecka, lecka

Gestern und diese Nacht habe ich aber viele nette Stunden mit Euch verbracht, bis in die frühen Morgenstunden.
Ich glaube, noch nie habe ich, während ich im Seniorentreff 'rumblätterte, so selten mein Schmunzeln verloren.

Und heute morgen wurde ich gleich von Anjeli mit dem strahlenden Lächeln begrüsst, ein Lächeln, das mich schon des öfteren freute.

Ja, da ist sie: die Emaille-Tasse mit den Abplatzungen
und die Kaffeemühle steht auf dem Tisch.
Meine Mutti hatte eine solche, sie war wohl ein Erbstück und ihr zu hässlich.
Sie hat die Mühle knallrot bemalt mit weissen Blümchen,
ziemlich modern, sie konnte gut malen.
Auch der Herd steht da, freu.
Unsere Nachbarn auf dem langen Flur rechts vor der Treppe runter zum "Klo" hatten was ganz besonderes: einen Herd, dass heisst zwei, einen der genutzt wurde und einen, der bestaunt wurde, zum Beispiel von mir.
Er hatte einen Hirsch auf einer Tür (ob der röhrte, weiss ich nicht mehr).

"Mach doch keine Fissematenten", Anjeli, das hörte ich wohl mehrfach am Tag,
und "hör auf zu knöttern" etwas weniger,
weiss nicht warum ... entweder hatte ich eine schwere Kinheit
oder war schwer erziehbar, wie meine Oma und meine Mutti behaupteten? Ich glaube ersteres, lache

Meli, der Spaziergang mit Dir hat mir gut gefallen, das Collosseum von Essen kannte ich nicht. Aber in Essen war doch die Gruga, die hat mir aber nicht so gut gefallen,
der Gelsenkirchener (?) Zoo war für ein Kind spannender.

Durch Dich weiss ich nun, was die Montanuniorn war,
da stand in meinem Kohlenpott,quasi neben meinem Bett,
die Wiege der Europäischen Union und damit auch von Europa !!!

Sehr schön das Grubenlampem-Monument "Geleucht".
Genauso schön und passend zum Thema auch das Lied,
das Deinen Clip begleitet,
ich kenne es nicht und habe es auch nicht auf YouTube gefunden:
"Nothing lasts forever,
Nothing stays the same ...".

So gut kenne ich Kumpel Anton nicht, Meli, wir hatten keine Tageszeitung. Aber meine Mutter war später Fan der Beiden.
Seitdem ich lesen konnte, ging ich morgens "zum Bannoff". Gegenüber dem Bahnhof war ein Kasten an der Wand, in dem die Tageszeitung ausgelegt war. Ich stand auf Zehenspitzen und las mit hochgerecktem Kopf die Sprechblasen von täglich 3 Bildgeschichten, zum Glück ganz unten auf einem der Zeitungsblatt: Nick Knatterton war mein Favorit.
Als ich etwas gewachsen war, las ich dort auch den täglichen Fortsetzungsroman.

Zu meinen Kohlpotterinnerungen gehört auch Tana Schanzara.
Sie wurde 1925 in Kiel als Konstanze Schwanzara. (= tschech. Tschenzara = Spaßmacher) geboren.
Ihr Vater war ein bekannter Opernsänger und Komponist, ihre Mutter, eine Schweizerin, ebenfalls Opernsängerin.

Schanzara gehörte 50 Jahre zum Ensemble des Schauspielhauses Bochum.
Sie wirkte auch in deutschen und US-amerikanischen Filmen mit.
Sie starb 2008 in Bochum

Hier: Bett an Bett mit Alex - Tana Schanzara
Schanzara - Bett an Bett mit Alex

Wie gestern ist es "spät/früh" geworden
Sobald ich es geschafft habe, dies einzustellen,
geh' ich in die Falle.

Lieber Gruss,
Margarit

PS: ich bete, dass das mit den Links klappt.
Schade, dass es hier keine Korrekturmöglichkeit gibt.
Liebe Margarit,
geschrieben von meli
zuerst einmal herzlichen Dank für diesen schönen und ausführlichen Kommentar, der mich sehr freut.

Ja, Frikadellen und Currywurst..., den Song kannte ich nicht und hab mich dabei amüsiert. Die Jungens bringen dat gut rüber.
Eine solche Kanne hatten wir zu Hause auch. Später, während meiner Vogesenjahre fand ich eine solche wieder, allerdings in knallrot mit schwarzem Rand.
Das tolle an diesen Kannen war ja die Möglichkeit, sie einfach auf den Außenbezirk des Küchenherdes zu stellen, so dass immer heißer Kaffee vorhanden war.

Denn tusse mich ein Kaffee, war sowohl die Aufforderung einen solchen zu kochen oder die Tasse erneut zu füllen.

Auch die Sache mit dem Klo außerhalb der Wohnung kenne ich noch gut. Was haben wir darüber gelacht, wenn wir unsere Klassentreffen machen.
Die beißende Kälte auf dem Örtchen im Winter war schröcklich.

Und was die Fissematenten angeht, ich glaube nicht, dass Du schwer erziehbar warst, sondern ein ausgesprochen wissbegieriges Kind! Sicherlich hellwach und ein wenig vorwitzig! Lach.

Dass ich die Bilder meiner Freundin hier zeigen darf, freut mich sehr und es kommt noch eine Landmarke, die sie aufgenommen hat.
Zwei weitere, die ich früher schon einmal eingesetzt habe, die aber im Grunde in diesen Blog gehören.
Später wandere ich mit Euch noch durch den Hochofen bis auf die letzte Bühne.

anjeli hat prima mitgezogen mit dem Umspannwerk.
Es gibt so vieles und nicht nur im Kohlenpott, sondern auch noch hier am Oberrhein.
Ich habe da so einiges noch in der Hinterhand und einige Pläne.

Diese Musik, die Dir so gefallen hat, ist zu 50 %, nämlich die weibliche Stimme, Familie.
Die gibt es nicht zu kaufen, aber ich darf sie verwenden.

Bei Tara Schenzara klingelt es ganz weit hinten in meinem Kopf, aber ich komme nicht drauf, was es war.

Im übrigen kannst Du den eingesetzten Text hier ca. 30 Minuten lang korrigieren.
Aber besser ist es, einen solch langen Text im Word zu schreiben und kopieren, einsetzen.

Jetzt wünsche ich Dir einen schönen Abend und sende Dir

liebe Grüße

Meli
anjeli
anjeli
Mitglied

meli, meinst du vielleicht
geschrieben von anjeli
Vatter aufstehn von Tana Schanzara?



In den 50er Jahren klangen die Schlager aus diesem Radio.
Das hatten wir auch zu Hause.



Und eine Musiktruhe, die war damals auch schick gewesen. Die riesengroßen Schallplatten, sehr zerbrechlich, haben wir rauf und runter gehört.

Danke Margarit, dass es dir gefällt, wenn ich dir zulächel.

anjeli

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