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Gruppenbeitraege Industriedenkmäler - Industriekultur

Liebe anjeli,
geschrieben von meli
das ist sehr interessant.
Ich weiß, dass das Chemiewerk mit zur Industriekultur gehört, aber man darf es leider nicht besichtigen.
Es bestimmt aber das Leben in den wichtigsten Existenzbausteinen.
Schön, dass hier auch an den Ausgleich durch die sportlichen Einrichtungen gedacht wurde.
Das haben wir natürlich im November letzten Jahres nicht gesehen.
Ich liebe Naturschwimmbäder. Es fühlt sich ganz anders auf der Haut an.

Ich danke Dir für die schöne Ergänzung
luchs35
luchs35
Mitglied

Arbeiten und entspannen
geschrieben von luchs35
Dass "Arbeit und Sport" so einträchtig nebeneinander liegen, symolisieren die Verbindung zwischen arbeiten und entspannen. Gleichzeitig wird hier auch ein Stück "grüne Lunge" am Rande des Industrieparkes präsentiert und erinnert auch gleichzeitig daran, dass vor dem Vergnügen die Arbeit kommt.
Da hat Dein Enkel zum Fussball spielen ein ideales Fleckchen gefunden und Oma Anjeli ein neues Betätigungsfeld .
Was mir jedoch unklar geblieben ist: gehört das Chemiewerk zu einer vergangenen Industriekultur oder wird dort noch gearbeitet?

LG Luchs
anjeli
anjeli
Mitglied

Luchsi, im Chemiepark wird noch gearbeitet
geschrieben von anjeli
der Chemiepark gehört zur Route der Industriekultur und ich habe schon in diesem Blog darüber geschrieben. Auch über die Entstehungsgeschichte.

Besichtigt werden kann er und von einem Hochhaus hat der Besucher eine wunderbare Aussicht. Leider dürfen keine Fotos gemacht werden.

Im Juli ist immer die "Extraschicht". Da öffnet der Industrie-Ruhrpott seine Pforten.
Es fängt teilweise schon nachmittags an und geht bis in die Nacht hinein. Die Möglichkeit besteht, dann kreuz und quer durch den Ruhrpott zu fahren und wahlweise besichtigen.
Nicht nur Besichtigungen sind angesagt, sondern auch sehr viel Kunst und Kultur.

Für mich ist das nichts, obwohl ich mit dem Gedanken gespielt habe. Ich möchte nicht mehr nachts irgendwo unterwegs sein.

Mein Enkel und sein Fußballverein VfB (Verein für Ballspiele) haben eine sehr schöne Anlage.
Der Verein wird von Evonik ein großer Arbeitgeber des Chemieparks gesponsert. In der Vergangenheit mit einer Million Euro(jährlich). Diese Million floss überwiegend in die erste Mannschaft ein. Für die Jugend war nur 14 % übrig.
Dem Sponsor Evonik gefiel schon lange nicht mehr die Sportpolitik des Vereins und strich die Gelder.
Nur noch die Jugendabteilung (der Breitensport) wird gefördert.
(Das und noch mehr war alles in unserer Tageszeitung zu lesen).

anjeli

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anjeli,
geschrieben von meli
es wäre sicherlich sehr von Vorteil für die Jugend, wenn mehr Geld in den Breitensport fließen könnte.
Eine Sportart kann gerade in der Kindheit und Jugend viel Positives bewirken.
Ich sprach es ja schon einmal an, da wird Teamgeist und Kampfesfähigkeit geweckt und gefördert, auf Fairnis geachtet.
Freude am Spiel, Konzentrationsfähigkeit und auch Frustrationstoleranz werden gefördert.

Deshalb ärgern mich auch diese irrsinnigen Summen, die gerade beim Fußball flüssig gemacht werden.

LG Meli
anjeli
anjeli
Mitglied

Mich ärgert das auch, dass zu wenig für die Jugendarbeit investiert wird
geschrieben von anjeli
Jetzt sind die Spieler der 1. Mannschaft fast alle abgewandert, weil sie nun nicht mehr das Geld verdienen, was sie in der letzten Saison bekommen haben.

Nur der Trainer hat das sinkende Schiff nicht verlassen.

Sport ist immer richtig und Mannschaftssport fördert auch das Sozialverhalten.

Zum Schwimmen
Meine Enkel können ja mit einer verbilligten Jahreskarte zum Schwimmen gehen, weil ihr Vater im Chemiepark arbeitet.
Sie wollen aber nicht in dem Naturteich schwimmen.

Grüßle anjeli
Liebe anjeli,
geschrieben von meli
ich denke, dass Deine Enkelinnen von klein an im Schwimmbad waren.
Da wäre ein Naturteich gewöhnungsbedürftig.

Meine Freunde aus der Kinderzeit sind zum Schwimmen immer an die Ruhr gegangen, später an den Rhein-Herne-Kanal durch meinen Paddelclub.
Ich ziehe heute noch jedes Naturgewässer vor.

Bei Flüssen achte ich darauf, ob ich kleine Flußkrebse am Ufer finde, dann ist das Wasser für mich ok.
Diese sind sehr sensibel und es macht mir sehr viel Freude, im übrigen auch in den hier um Freiburg vorhandenen Baggerseen.

Wenn ich bedenke, dass die Seenplatte in Duisburg durch die Kiesgruben entstand.
In der Grube Wedau war ich schwimmen, da waren die Kiesbagger noch in Betrieb.

Auch das ist eine tolle Leistung, diesen Grüngürtel aus all diesen Anlagen geschaffen zu haben als Freizeitzone.

LG Meli

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anjeli
anjeli
Mitglied

Industrie-Skulpturen
geschrieben von anjeli
Die Ruhr hat von je her das Leben der Menschen bestimmt und geprägt.
Der Fluss ist als Trinkwasserreservoir, als Transportweg, als Energiequelle im Einklang mit der Natur und dem Erholungs- und Freizeitsektor.

Unterschiedliche Interessen mussten miteinander verknüpft werden. Das ist in Witten-Herbede erfolgreich gelungen mit dem Beispiel - Haus Herbede von viel Natur umgeben und dem Industrie-Nachbarn Friedrich Lohmann GmbH.

So wurde der Weg von Haus Herbede bis zum Betrieb Lohmann, der Edelstähle produziert mit Skulpturen versehen.
Wo der Biergarten aufhört geht nahtlos der Skulpturenweg/Park rüber, der am Firmen eigenen Bach endet.



Ausgediente Maschinen vermitteln dem Spaziergänger anschaulich wie die Wasserkraft für die Stahlgewinnung genutzt wird.















Als ich die letzte Maschine fotografieren wollte, standen für der Skulptur Menschen, die an ihren Rädern etwas richten wollten.
Ich wartete mit dem Foto, der Mann merkte das und ging aus dem Bild. Ich bedankte mich und er meinte, er hätte kein Problem damit, wenn ich ihn fotografiert hätte. Ich meinte, dass ich die Fotos veröffentlichen werde, nicht bei Facebook. Nein, im Seniorentreff, denn schließlich wären wir ja seriöse Senioren (lach). Er meinte, dass das auch langsam Zeit wird in dem Alter. (grins) Wenn nicht jetzt, wann dann.





Haus Herbede - Industrieskulpturen

Grüßle anjeli
Liebe anjeli,
geschrieben von meli
ich bin sehr froh darüber, dass im Ruhrgebiet diese Denkmäler vorhanden sind.
Von all dem hat das gesamte Revier gelebt.
Wenn ich mir überlege, dass Duisburg einst die reichste Stadt in NRW war und wie es heute aussieht!
Doch die Zeit läßt sich nicht aufhalten und so ist es gut, dass auch für die nachfolgenden Generationen diese Bereiche erhalten bleiben.

Was die Ruhr angeht, möchte ich noch hinzufügen, dass sie in meiner Kindheit beliebtes Ziel zum Schwimmen war.
Ich gehöre zu einer großen Truppe Kinder, die in ihr das Schwimmen lernten.
Ich hatte überhaupt keine Angst vor dem Wasser, aber die zum Teil glitschigen Steine am Ufer haben mir so manchen blauen Flecken eingebracht.

Ich wünsch Dir eine gute Nacht!

LG Meli
anjeli
anjeli
Mitglied

meli, auch wir (Marl) waren mal eine reiche Stadt
geschrieben von anjeli
wir hatten Kohle und Chemie.
Ein Schacht fördert noch und der Chemiepark produziert auch noch. Trotzdem sind wir arm, wie die Kirchenmäuse.

Unsere teuren Kunstwerke verrotten so vor sich hin oder sie stehen in irgendeinem Keller z.B. in einer Schule. Ein Kunstwerk, der Flötenspieler ca. 50.000 Euro wert, steht auf einer Mauer in einem Tümpel. Ist doch eigentlich eine Schande, finde ich.



(Leider ist das Foto nicht gut. Die Lichtverhältnisse waren nicht gut)

anjeli
Liebe anjeli,
geschrieben von meli
es hat zwei Seiten.

Dieser Flötenspieler ist schön.
Man kann auch denken, dass er absichtlich im Wasser steht. Es hat jedenfalls den Vorteil, dass die Mauer nicht durch Farbdosen verschmiert wird.

Danke für das Foto, dass die Stille um ihn herum für mich spürbar werden lässt.

LG Meli

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