Forum Kommentare zu den Artikeln der Blogger Gruppenbeitraege Streifzüge und Ruhepunkte durch die Vorweihnachtszeit

Gruppenbeitraege Streifzüge und Ruhepunkte durch die Vorweihnachtszeit

hedi
hedi
Mitglied

Liebe Meli
geschrieben von hedi
Lieben Dank für die schöne Stunde die ich eben hatte.
Ich bin von den Glocken des Ulmer Münster zum Kölner Dom gewandert, habe Hänsel und Gretel gehört, dem Abendsegen gelauscht, in der Frauenkirche zu Dresden das Auge Gottes betrachtet, weiß jetzt wie die Farben in Meer gekommen sind, und habe; wir sagen euch an den schönen Advent genossen.
Danke Dir herzlich für die Mühe die Du Dir gemacht hast.

Du hast die 5.größte Glocke entdeckt, ich habe in meiner Fotosammlung die älteste Glocke Europas. Morgen zeige ich sie her.
Liebe Grüße advise
Liebe anjeli,
geschrieben von meli
du kennst es selbst. Es bedarf einer Anregung, einer kleinen Anregung und dann entsteht etwas im Kopf und es wird aufs Papier gebracht.
So wird es auch bei den Gebrüdern Grimm gewesen sein.

Natürlich ist die Botschaft: Gib, so wird Dir gegeben.
Sie haben das mit Phantasie umgesetzt, zu einer Zeit, wo das Soziale noch nicht so groß geschrieben war.
Die Lebensumstände der Menschen waren zu ihrer Zeit sehr viel schwieriger.

Danke, für diese Überlegungen!

Meli
Liebe advise,
geschrieben von meli
schön, wie Du Deinen Streifzug durch den Blog beschreibst. So hatte ich mir das vorgestellt.

Wir hörten das Glockengeläut des Münsters an diesem Tag 2 x und es war höchst beeindruckend.
Das Geläut zum späten Nachmittag / frühen Abend hin hat für mich immer eine Besonderheit.
Wir sagten immer: Die Glocken läuten den Sonntag ein. Und das an diesem Samstag so zu hören, hat mich sehr berührt.

Ich bin gespannt, auf "Deine" älteste Glocke!

Gute Nacht !

Meli

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Ich hatte ja versprochen,
geschrieben von meli
den Bummel durch die Straßen und Gassen rund um das Münster herum einzusetzen.

Während ich also jetzt gemütlich lesen kann, dürft Ihr die warmen Schuhe, dicke Jacken, Mützen und Schals anlegen und diesen Streifzug machen.

Das Glockenspiel, welches Ihr über der Uhr am Marktplatz seht, spielt mit 15 Porzellanglocken unterschiedliche Melodien.
Das empfand ich in diesem Vorweihnachtsgeschehen als sehr schön, ein Ruhepunkt zwischen Schauen, Essen, Lachen und Glühwein- oder Eierpunsch trinken.

Und hier haben wir für anjeli auch eine große Krippe.
Sogar mit Schaf und Eselein, der mich verblüffte. Ein solches Fell habe ich bei einem Esel noch nicht gesehen.

Doch dann ging es weiter und die Straßen waren ebenfalls gut besucht.
Mir fiel die zu unseren Häusern hier in Südbaden die andere Bauweise auf, bei der viele Häuser pro Stockwerk einen nach außen gelagerten Absatz haben.
Es sind nur wenige Fachwerkhäuser stehen geblieben.

Die Häuser um das Münster herum auf dem Platz fielen überwiegend den Bomben zum Opfer.

Wir fanden in einer Wirtschaft, in der wir Kaffee tranken, dies schöne alte Motorrad auf der Fensterbank.
Weiter zeigte sich ein wirklich außergewöhnlicher Weihnachtsbaum.
Von oben bis unten weiße Schleifen, er wirkte einfach edel, auch wenn er mit dem traditionellen Tannenbaum nichts zu tun hat.
Doch irgendwie muss ja wohl die Werbung angekurbelt werden.
Und so ein Baum bleibt im Gedächtnis.

Immer wieder kam der Blick aufs Münster.
Wie man unschwer sehen kann, war die Sonne verschwunden und der Wind wurde sehr kalt.
Wie heißt es so schön: Ulm ist einen Kittel kälter!

Wir ließen das Hotel zum Anker hinter uns. An einem Haus fanden wir noch die alte Türe angebracht, zweiflügelig, in der auf der rechten Seite die Eingangstür für Fußgänger untergebracht ist.
Sie war in einem Vorhof angebracht, der zu einem Gemeindezentrum führte.

Die Säule des Hl. Georg, dem Drachentöter, erinnerte mich ein wenig an die in Basel gesehene Säule.
Eine andere große Kirche in Ulm ist nach ihm benannt.
Doch alles kann man an so einem kurzen Tag nicht anschauen.

Dafür konnten wir von außen ein kleines russisch-orthodoxes Kirchlein anschauen, welches dem Hl. St. Valentin und Pasikratus.
Sie gehört zum Moskauer Patriarchat und war leider verschlossen.

Wir hatten noch Zeit und bummelten weiter, kamen von der anderen Seite zurück und zur Kinderfreude einer Eisenbahn, die im Märchenland (hier die Zwerge) herumfuhr.

Ein Foto muss ich noch erklären.
Der Papst, der den Weihnachtsmann vor St. Peter in Rom begrüßt.

Es war einfach kurios.
Da war eine Bretterwand und es war nur ein kleines Guckloch vorhanden.
Ich klemmte mein Auge davor und sah dieses Bild, eben den Papst und den Weihnachtsmann.
So klemmte ich statt des Auges die Kamera davor und drückt ab.

Es ist erstaunlich, auf welche Ideen Menschen kommen!

Doch auch ich konnte mir den Gag mit den Tassen im Schrank nicht verkneifen. Sorry!

Danach war es dann Zeit für die Rückfahrt, die völlig staufrei über die Autobahn zurück ging.

Um 21.00 Uhr war ich wieder zu Hause und angefüllt mit all den schönen Bildern (und noch mehr), die ich hier zeige.

Meli

Straßen und Gassen um das Ulmer Münster
anjeli
anjeli
Mitglied

Schöner Bummel war das, liebe meli
geschrieben von anjeli
Ulm ist auch eine Reise wert und es ist schön, dass wir hier
sehr viele Städte kennenlernen.
Städte, die vom Namen her bekannt sind oder durch ein Gebäude, wie das Ulmer Münster.
Ulm, hat sehr viel zu bieten mit den schmalen Gassen und den schönen Häusern.
Auch die Nasenschilder, sie sind auch sehenswert.
Kurios sind dagegen die Türen, aber sie passen ins Bild.

Das Eselchen, es sieht sehr schön aus, so schön zum Mitnehmen und zum Knuddeln.
Die Krippe wird wohl auch oft fotografiert, sie gefällt mir besser, als die Krippe im Münster.

Da hast du mal wieder ein paar fotografiesche Leckerbissen eingefangen, mit dem weißen Tannenbaum und dem Märchenbild/wald und...

anjeli
hedi
hedi
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Die Glocke
geschrieben von hedi
Meli, wie versprochen, hier ist sie.
Sie ist nicht die Größte doch lt. Erklärung des Stadtführers
die Älteste.

Die Mittlere ist etwas kleiner, im selben Jahr gegossen wie Nr. 1 und 3.
Kathedrale Krakau

Kathedrale Krakau


am 26. Juni diesen Jahres habe ich die Aufnahmen gemacht.
Leider hörten wir sie nicht läuten, die Glocken werden nur bei besonderen Anlässen geläutet. Karfreitag, Heilig Abend, und bei besonderen Begräbnissen. Z.Bsp. bei dem Eheleuten Kaczynstzi.
Leider sind die Fotos nicht so toll, doch für mich sehr wertvoll. 32 Grad Wärme zeigte das Thermometer und die Stufen nach oben wollten erklommen werden.
Dein Spaziergang durch Ulm sehr schön. das guck ich noch mehrmals an. Danke dafür. Der Schleifenbaum ist wirklich mal was anderes.
Die Häuser 1440 erbaut, ähneln denen in Goslar, da gibt es Fachwerk ebenso alt und immer noch ansehenswert.
Über die Tassen im Schrank mußte ich laut lachen.
Ich denke, ich hab "Gott Lob" noch alle beisammen.
So wie wir alle hier im ST.

In meiner Kindheit ging es in der Adventszeit sehr beschaulich zu. Fast alles zum Fest war selbst hergestellt, Socken und Pullis gestrickt, Baumschmuck gebastelt, die Tanne mit großem Hallo aus dem Wald geholt, den Festbraten liebevoll gehegt und gefüttert und oweh dann....
Das Lied vom lieben Advent hieß bei uns schönen Advent, weil lieben dem Jesuskind gesungen wurde und heilig in der Heiligen Nacht. Ja, so waren die Bräuche. Schwups sangen wir, wie es paßte. Das sitzt heute noch.
Euch allen liebe Grüße advise

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hedi
hedi
Mitglied

Das Gewicht
geschrieben von hedi
Das Gewicht habe ich unterschlagen.
hedi
hedi
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Das Gewicht
geschrieben von hedi
Das Gewicht habe ich unterschlagen.
Sie wiegt 12 Tonnen und der Klöppel 300 KG.
Grüße advise
Das sind sehr schöne Aufnahmen der Krakauer Glocken,
geschrieben von meli
liebe Advise, hab herzlichen Dank dafür.
Doch verstehe ich, wenn Du schreibst, sie seien nicht so toll, oftmals bin ich mit meinen nicht zufrieden.
Wie hoch musstet ihr denn steigen?

Ulm hat natürlich noch sehr viele schöne Viertel. Ich erinnere mich daran, dass ich vor vielen Jahren an der Donau entlang gelaufen bin, was sehr schön war.

Doch die Zeit hat diesmal nicht dafür gereicht.
Und nun sprichst Du Goslar an - es gibt noch so viel zu sehen.

Mir ist meine vorweihnachtliche Kinderzeit auch noch gut in Erinnerung. Es wurde tagsüber von uns Kindern gebastelt und es gab allerlei Handarbeiten.
Abends, wenn wir im Bett waren, waren dann die Eltern in der Heimlichkeit gefangen, Vater mit Puppenstuben und Laubsägearbeiten, Mutter strickend und nähend.
Plätzchen werden heute auch noch gebacken, aber in der Nachkriegszeit war das etwas Unfassbares für uns Kinder. Es war alles sehr bescheiden.

Heute schenken wir Erwachsenen uns Zeit.
Nur die Kleinen bekommen noch Päckchen, das gehört dazu.

Hab eine gute Zeit!

Meli
anjeli
anjeli
Mitglied

Wir haben auch Plätzchen gebacken
geschrieben von anjeli
bei uns gab es immer Spritzgebäck.
Ich kann ich mich erinnern, dass wir immer sehr viele Nüsse hatten.
Meine Eltern haben die Nüsse immer vom Markt geholt, ich meine
5 Pfund Erdnüsse und je 2 Pfund Walnüsse, Haselnüsse und Paranüsse, die haben wir schon verputzt. Mein Papa und ich haben uns an die Erdnüsse gehalten und auch schon mal Haselnüsse gegessen.
Meine Schwester war eine Nussvielesserin und unsere Mama hat die Walnüsse und Parnüsse geknackt.
Und dann meine Lieblingsspeise, die braunen Printen, die so schön hart und würzig waren, die fehlte auch nicht.

Der Tannenbaum, der wurde am Morgen des Heiligen Abend geschmückt. Wir Kinder haben unserem Papa geholfen. Er war mit bunten Kugel, die einen weißen Tannenzweig aufgemalt hatten und mit bunten Piepmätzen und Trompeten und Glocken
passend zu den Kugeln geschmückt.

Vor ca. 400 Jahren kam die Sitte auf einen Weihnachtsbaum mit Äpfeln, Nüssen und Süßigkeiten zu schmücken. Der Baum wurde dann von den Kindern am Heiligen Abend geplündert.

Jetzt bieten viele Förstereien an, dass man sich einen Baum im Wald aussuchen kann. Oder, dass man ihn selbst schlagen kann.



Dieser Tannenbaum steht vor unserem Rathaus und er wurde von 100 Kindern geschmückt.
Ich finde, er sieht natürlich schön aus, ist nicht überladen.

De treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und machne Tanne ahnt,
wie balde sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus.
Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke


Ein sehr schönes Gedicht zum Tannenbaum, der bald ein Weihnachtsbaum wird.

anjeli



Auch Feigen (getrocknet), die waren bei uns gerne gesehen.

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