Gute Nachrichten Bahnfahrt ohne Ticket

karl
karl
Administrator

Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von karl
als Antwort auf schorsch vom 15.05.2017, 10:12:46
Lieber Schorsch,

deshalb wird es die Koexistenz verschiedener Systeme geben. Man kann ja schon heute an Flughäfen und in der Bahn ohne ausgedrucktes Ticket nur mit QR-Code an Handybildschirn reisen.

Die Bequemlichkeit wird siegen.

Karl
Klara39
Klara39
Mitglied

Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von Klara39
als Antwort auf karl vom 15.05.2017, 10:42:12
Alles ist so lange in Ordnung, wie es funktioniert, aber wehe, es kommt was dazwischen! Ich kann mir Fahrkarten auch nur noch im Internet kaufen, ein Smartphon besitze ich nicht, weil ich es nicht ausnutzen könnte und ganz umsonst ist es ja auch nicht Durch die ganze Technik werden eine Menge Menschen arbeitslos und nur die Wenigen, die an der "Quelle" sitzen, profitieren vom Fortschritt. Nun müssen sie nur noch teilen lernen - und das ist schwer!
Klara
WoSchi
WoSchi
Mitglied

Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf kunvivanto vom 14.05.2017, 17:39:58
Und was ist mit meiner Abo-Karte für den ÖPNV? Die find ich noch bequemer, und möchte mir dafür kein besch... Handy zulegen müssen.


Ich musste erst einmal googeln, was ÖPNV heisst

Die Abokarte bleibt ja auch, ist doch schön, wenn man es sich aussuchen kann und wenn ich mir heute bequem von zuhause ein günstiges Bahnticket für eine bestimmte Strecke sofort auf mein Smartphone buchen kann, dann finde ich das toll - so werde ich noch in diesem Monat für 90 Euro (Mo - Mi) hin und zurück nach London in der ersten Bahnklasse reisen und darauf freu ich mich.

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olga64
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Mitglied

Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von olga64
als Antwort auf Klara39 vom 15.05.2017, 11:19:32
xxx Durch die ganze Technik werden eine Menge Menschen arbeitslos und nur die Wenigen, die an der "Quelle" sitzen, profitieren vom Fortschritt. Nun müssen sie nur noch teilen lernen - und das ist schwer!
Klara
[/quote]

Na, wer wird denn so schwarz sehen? Wenn Sie unter "ganze Technik" hier die IT-Leute verstehen, die sind gesucht wie Perlen und werden auch bestens bezahlt und sind sicherlich nicht von ARbeitslosigkeit bedroht. Das bedeutet dann wiederum, dass sie automatisch teilen, wenn sie bis zu 50% ihres Einkommens an Steuern bezahlen müssen.

Ich buche seit Jahren meine Bahnfahrten ausschliesslich über das Internet, was mir ein langes Warten in irgendwelchen Bahn-Centern erspart. Das ist sehr bequem; das Ticket drucke ich selbst an meinem Drucker aus.
Auch durch dieses Prozedere dürften schon einige Bahnmitarbeiter ihre Jobs verloren haben, die früher schlecht gelaunt dies noch selbst anfertigten.
Kommen weitere Neuerungen, werde ich die ausprobieren; meist gibt es ja Alternativen gerade für die ältere Generation, die vorgibt, "mit der Technik" nichts anfangen zu können. Aber die werden auch weniger werden. Sogar ich sass Anfang der 80er Jahre erstmals vor einem Computer; das Internet benütze ich seit mehr als 20 Jahren, das Handy ebenso. Olga
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von schorsch
als Antwort auf karl vom 15.05.2017, 10:42:12
Lieber Karl,

diese Bequemlichkeit dient aber nur jenen, die die Technik noch begreifen. Die "Alten" aber verzichten aufs Reisen, wenn sie sich überfordert fühlen. Und dann merken das hoffentlich auch jene, die das provozieren: die Transportunternehmen -, die dann auf ihre "Pausenfüller" verzichten müssen.
Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von umanitad
als Antwort auf schorsch vom 16.05.2017, 08:51:26
Ich teile Deine Bedenken Schorsch.Obwohl... noch agil im Denken und Tun,könnte es durchaus sein, dass ich an meine Grenzen stossen werde.

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olga64
olga64
Mitglied

Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von olga64
als Antwort auf schorsch vom 16.05.2017, 08:51:26
xxxx diese Bequemlichkeit dient aber nur jenen, die die Technik noch begreifen. Die "Alten" aber verzichten aufs Reisen, wenn sie sich überfordert fühlen. Und dann merken das hoffentlich auch jene, die das provozieren: die Transportunternehmen -, die dann auf ihre "Pausenfüller" verzichten müssen.
[/quote]

Lieber SChorsch,

das erlebe ich aber ganz anders. Sowohl auf Flughäfen als auch auf Bahnhöfen in den Fernbussen sind sehr, sehr viele Senioren unterwegs. Teilweise technisch gut ausgerüstet und mit viel Freude am Reisen.
Andererseits werden verantwortungsvolle "Transportunternehmen" ihre Geschäftsmodelle auch in die Zukunft richten müssen und dürfen nicht in der Gegenwart verharren. Und da sind nun mal jüngere Menschen, die mehr Zukunft vor sich haben, als ältere eine begehrte Masse, deren Bedürfnisse erfüllt werden müssen, auch um gegenüber dem eigenen Wettbewerb bestehen zu können. Olga
qilin
qilin
Mitglied

Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von qilin
als Antwort auf schorsch vom 16.05.2017, 08:51:26
Das betrifft nicht mal notwendig nur die 'Alten' - auch Personal ist fallweise überfordert...
Mein Bruder hat mir mal eine Szene erzählt, deren Zeuge er bei einer Bahnfahrt wurde:
Bei der Fahrkartenkontrolle hatte ein (junger) Reisender irgendein Problem mit seinem Handyticket und tippte eine Zeitlang auf dem Smartphone herum - bis der Kontrollor meinte: "Geh' wissen's wos - zaagn s'ma do oanfoch de Koartn..."
madameoma
madameoma
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Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von madameoma
Kann mir kaum vorstellen, dass die Automaten ganz ersetzt werden sollen.
olga64
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Re: Bahnfahrt ohne Ticket
geschrieben von olga64
als Antwort auf madameoma vom 24.05.2017, 16:34:08
Die Automaten für Tickets für die Bahn usw. sind ja ein Problem an sich. In jeder deutschen Grossstadt funktionieren sie anders (bzw. überhaupt nicht). Eine Nachlösemöglichkeit in den Bahnen gibt es dann auch nicht, man wird also zum Schwarzfahrer, wenn man die Automaten nicht kapiert und zahlt ein hohes Bussgeld.
Teilweise sind an kleinen Bahnhöfen die Automaten sowieso schon weg; sie sind dann in den Regionalbahnen und man darf sich dort vergnügen, um ein Ticket zu erhalten.
Da ist es mir persönlich schon lieber und stressfreier, wenn ich vor Antritt der Fahrt in Ruhe meinen Fahrtwunsch eruiere und mir beschaffe (online). Olga

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