Forum Tierschutz etc. Haustiere Frißt Euer Hund auch Mäuse???

Haustiere Frißt Euer Hund auch Mäuse???

astrid
astrid
Mitglied

Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von astrid
Ist nicht so ganz ungefährlich.
Habe mal den Artikel von einer
Ärztin kopiert,doch kann ich ihn
ja nicht im ersten Beitrag einstellen.
Kommt also im Zweiten.


Gruß,Astrid
astrid
astrid
Mitglied

Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von astrid
als Antwort auf astrid vom 14.12.2007, 19:06:05


Als meine Hündin das erste mal eine Maus verspeiste,
ließ ich sie impfen.Es war eine Vorsichtsmaßnahme.

Ein Anwohner,nähe des Waldes,warf schon mal wegen der
Mäuse und Ratten,vergiftete Speisen aus seinem Fenster.

Das Mäusefressen ist nicht so ungefährlich,wie Ihr lesen
könnt.

Gruß kommt von Astrid
angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf astrid vom 14.12.2007, 19:11:37
na das ist ja mal wieder ein Zeitungsartikel zum Kaputtlachen ... die Leúte besitzen einen Jack Russel und wissen nicht einmal , das diese Rasse speziell zur Haltung in Pferdeställen gezüchtet wurde, um Ratten und Mäuse zu töten! Französische Bulldoggen machen das auch mit Leidenschaft und wurden einst dafür verwendet, bevor sie zum Butzibutzihundi verkamen ...

Hier ein Artikel von Rainer Brinks, dem Hundeverhaltensforscher, leider vor wenigen Wochen verstorben:

Typologie deutscher Hundler
Jack/Parson Russell Terrier: früher Ex-Pferdestallrattenkiller, heute Mini-Terroristchen

Man konnte sich Ländliche Reiter ohne diese kleinen hundeartigen Ratten in schwarz-weiss-braun gar nicht mehr vorstellen. Jeder Reitstall hatte einen, dann zwei, sie vermehrten sich wie jene Nager, die sie ursprünglich bekämpfen sollten.

Kein Reitstall ohne Jack Parson und Russell Terrier. Teilweise hatten sie über tausendprozentige Zuwachsratten.

Einer dieser Modehundeerscheinungen? Ja, aber sie vermehrten sich unscheinbar, weil sie auch nach dem Sommer-Höhnloch unterhalb der Sperrminorität von 40 Zentimetern und vor allem 20 Kilo blieben. Das war der Trick. Nun können sie als allerherzliebste Minikampfis mit Schmusefaktor max. 20/40 schonungslos so süss in die Sehnen und Kehlen grösserer Tiere, vorzugsweise Katzen und Hunde beissen, und keiner kann ihnen was! Sind doch viel zu klein zum Killen, ha!

Immer mehr Ex-Kampfis, deren Hunde nun jedem Bild-Leser auffallen, rassenkundig, wie sie nun mal alle seit einem Jahr geworden sind dank bissiger Aufklärung, immer mehr dieser Halterinnen und Halter stossen die lästig gewordenen Grosskaliber ab und teilen die Gewalten in mehrere Portionen. Zwei bis vier Russels gleich ein Pit. Kampfitechnísch gar Einzelkriegern überlegen, weil von allen Seiten zugiftend.

Früher haben sich Grosshundbesitzer aufgeregt über diese hinterrücks so süss sehen- und bänderzerbeissenden kleinen Russellsratten. Sie hatten ja die echten Ratten chemisch gekeult. Die kleinen Giftbeisserle brauchten aber was zum Nagen.

Manche Experten verklickerten ihnen schon den finalen Kehlbiss für jene fast logisch grösseren Hunde, die doch - geben wir es doch zu - ohnehin auf der Abschussliste standen.

Die Sprungkraft eines Flohs, die Reizschwelle einer Special Forces-Ameise, das täuschende Aussehen eines Fernsehstars, die Augen einer Dschungelbuch-Schlange.

So schlich er sich guckmalissernichniedlich in die emotional gedroppten Frontalhirne der postcaniden 20/40er Generation ein. Zack, war er auf dem Ledersofa. Und blieb. Ein Sprichwort sagt: Auch kleine Kröten haben Gift. Das Sprichwort muss umgetextet werden. Denn Gift ist kein Ausdruck für die Beisserchen, die nun just den Weg zu gehen scheinen, den die Foxterrier in den 30erJahren gehen mussten, weil ihre Züchter mit der Modeproduktion nicht mehr nachkamen. Da bissen sich schon die Welpen der süssen drahtigen und glatthaarigen Foxls gegenseitig aus dem jungen Leben. Teufelskerle aber auch. Haben nicht mal die Langmut, erwachsen zu werden, Draufgänger sind sie, ha!

Damals hatten wir Ratten als Vorwand für diese suizidale Selektion. Heute sind die Ratten wieder im Kommen. Biomist aber auch. Rats never dies. Mir scheint, die Gegner haben sich ineinander mutiert.

Aber auch das finden wir niedlich. Fieser Trick der Ratten, sich als Hund zu tarnen, sich eine andere Identität ausstellen zu lassen von Ex-Foxterrier-Züchtern, die gar nicht schnallen, dass die echte Kampfmacht von unten kommt. Bodentruppen auf niedrigem 20/40er Niveau.

Guerillas kommen auch immer von hinten, und immer an die Schwachstellen. Die Verklappung der Ameisenterroristen im Hundelook geht weiter. Bärbel Höhn hat wieder eine neue Herausforderung: 2/4.

10 Jahre später werden in Düsseldorf im Regierungsviertel geklonte schwarz-weiss-braune Ameisen mit vier Füssen, aber mit Maulkorb gesichtet. Es gibt einen Radikalenerlass für alle Lebewesen, die mehr als zwei Beine haben.

Warum diese Achtung-lebendige-Satire-Betroffene-bellen wieder meistverbietend über die Hunde geht? Weil sich die Halterinnen und Halter immer mehr den Hunden angleichen. Evolution bei Fuss, aber hallo! Alle anderslautenden Behauptungen sind verboten. Also kann ich doch gleich nur über die Hunde schreiben, oder? Gute Ausrede, wenn man das Thema absichtlich verfehlt und zu faul ist, die Story noch mal zu schreiben, gelle?


geschrieben von Dr. Brinks


Ne Maus fressen schadet nem Hund sicher weniger als 5 Schokoladenkekse mit Rosinen.
--
angelottchen

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navallo
navallo
Mitglied

Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von navallo
als Antwort auf angelottchen vom 14.12.2007, 20:25:56
Mäuse sind für Hunde eine der Hauptinfektionsquellen für Leptospirose (= Stuttgarter Hundeseuche, Weillsche Krankheit). Der Durchseuchungsgrad ist bei Ratten und Mäusen besonders hoch (bis 60 %?). Die Erkrankungswahrscheinlichkeit an Leptospirose ist gegenüber dem seltenen Fuchsbandwurm wesentlich höher. Bei den üblichen Mehrfachimfungen wird auch gegen Leptospirose geeimpft. Die Wirksamkeit des Impfstoffes ist jedoch nicht absolut zuverlässig. Wenn es sich vermeiden läßt, sollte man daher nicht gerade den Hund mit Ratten oder Mäusen belohnen. Fängt er sich trotzdem mal einen solchen Nager, so ist das nicht unbedingt ein Grund, in Panik auszubrechen.
--
navallo
angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf navallo vom 14.12.2007, 22:01:52
stimmt ja schon... aber der arme Jack Russel wurde nunmal dafür gezüchtet - der ZA liest sich aber so, als wenn das abartig wär ..
--
angelottchen
astrid
astrid
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Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von astrid
als Antwort auf angelottchen vom 14.12.2007, 22:08:21
Nein nicht abartig Angelottchen,
es steht doch in dem ZA das man sich durch
den Hund anstecken kann,also die Ansteckungsgefahr
für den Menschen sehr hoch ist.
Da sieht man mal wieder ,wie gelesen wird.
Egal,vielleicht lesen andere Leute es ja richtig.

Jack Russel hin oder her,sie sind im Moment
regelrechte Modehunde,jedenfalls bei uns.

Außerdem sind meine beiden Shetland-Sheep-Dogs
auch keine Schafshütehunde mehr.

Gruß Astrid

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angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf astrid vom 14.12.2007, 23:06:51
ich verstehe ja Deine Besorgnis durchaus, astrid - ich selbst weiss aus schmerzlicher Erfahrung nur zu gut, wie schnell man z.B. auch durch Hundebakterien sehr, sehr krank werden kann und bin da selbst sehr vorsichtig - und zum Thema Fuchsbandwurm war erst kürzlich eine Mitteilung im Newsletter des Tierärztebundesverbandes - dass es nun aber für einen Menschen gefährlich wird und er sich ansteckt, muss er schon infizierten Hundekot über den Mund aufnehmen ... ich habe einige Jäger im Bekanntenkreis, die über die normalen Hygienemassnahmen mit Hunden in Haus Wald und Flur einzig noch öfters Wurmkuren machen (es gibt da ein Spezialmittel) - wollen wir hoffen, dass die Mäuse bei mir auf dem Dachboden nie einem Fuchs hier mitten in der Stadt begegnen ... denn mein Kater und auch die eine Bulldogge sind gerne da oben unterwegs
--
angelottchen

schau mal bei tieraerzteverband.de und such nach Fuchsbandwurm - warum auch immer, kann ich keinen Link einsetzen.
adam
adam
Mitglied

Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von adam
als Antwort auf angelottchen vom 14.12.2007, 23:26:28
Meine Hunde Mäuse (fr)essen? Trixi hätte mich mit ihrem typischen Hastdunochalletassenimschrank?-Blick angeguckt und Anja hätte sich abgewandt: So was ess ich nicht!

Allerdings kannte ich einen Foxterrier, der hat den Mäusen auf Feld und Wiese schneller hinterher gegraben als die in ihren Löchern verschwinden konnten. Die Maus flog hoch in die Luft, wurde gekonnt aufgefangen, zweimal beißen, schlucken und weg war sie!

Bei Trixi und Anja hätte ich, ohne zu zögern, Mund zu Schnauze-Beatmung gemacht, beim Fox wäre es mir etwas schwerer gefallen.

--

adam
Linta †
Linta †
Mitglied

Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von Linta †
als Antwort auf adam vom 17.12.2007, 23:58:17

Mäuse fressen??
Nein, das würde meinem niemals einfallen, da beißt er
schon eher in eine kräftige Männerwade, als hinter solchen
"Kleinigkeiten" herzudüsen.

n.
schorsch
schorsch
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Re: Frißt Euer Hund auch Mäuse???
geschrieben von schorsch
als Antwort auf astrid vom 14.12.2007, 19:06:05
Mit 15 Jahren war ich bei einem Bauern/Wirt und besorgte die Landwirtschaft meistens alleine und selbständig. Die Äcker waren weit gestreut und ich musste mit den Pferden bis eine halbe Stunde fahren um sie zu bewirtschaften. Als treuer Begleiter kam immer unser Niederlaufhund Gody mit. Wenn ich pflügte, lief er hinter dem Pflug her und schnappte sich die Mäuse. Da es viele hatte, kam er kaum nach: schnappschnapp, zwei mal schnell kauen und schlucken. So kam er pro Tag auf über 20 Mäuse - sein Bauch sah aus, als wäre er hochschwanger. Brachte er keine mehr runter, biss er sie tot und liess sie für die Füchse, Weihe und Krähen liegen. Da er dies schon seit Jahren machte, scheint es absolut bekömmlich gewesen sein.

--
schorsch

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