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Haustiere Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft

WoSchi
WoSchi
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von WoSchi

Aufgeschnappt , kopiert und aus dem Englischen übersetzt
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
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Warum Hunde weniger lang leben als Menschen:
Hier die überraschende Antwort eines 6-jährigen Kindes:
Als Tierarzt hatte ich eines Tages , einen sehr alten irischen Wolfshund Namens Belker zur U/ntersuchung in meiner Praxis.
Die Besitzer des Hundes, Ron, seine Frau Lisa und ihr kleiner Junge Shane hingen alle sehr an dem alten Hund und sie hofften wie jeder, der seinen Hund liebt, auf ein Wunder.

Ich habe Belker untersucht und festgestellt, dass er leider an sehr weit fortgeschrittenem  Krebs litt und ich nichts mehr für ihn tun konnte. So bot ich der Familie an, die Euthanasie des  alten Hund in ihrem Haus durchzuführen.
So vereinbarten wir alles für den nächsten Tag, damit die Familie noch in Ruhe abschied von ihm nehmen konnten. Als wir die Vorkehrungen getroffen hatten, haben Ron und Lisa mir gesagt, dass sie dachten, es wäre gut für den 6 jährigen Shane, der Prozedur zu beizuwohnen. Sie hatten das Gefühl, dass Shane etwas aus der Erfahrung für sein weiteres Leben lernen könnte.

Am nächsten Tag spürte ich den mir leider vertrauten Kloß in meiner Kehle, als Belker's Familie ihn umgab. Ein Tier einzuschläfrtn - das macht kein Tierarzt gerne.
Der kleine Junge schien sehr gefasst zu sein , als er seinen Freund ein letztes Mal streichelte und ich fragte mich, ob er wohl verstand, was da vor sich geht.

Innerhalb weniger Minuten war der würdige alte Hund erlöst. Der kleine Junge schien den Übergang von Belker zu akzeptieren, ohne Schwierigkeiten oder verwirrt darüber zu sein.
Wir saßen eine Weile nach Belker's Tod zusammen und sprachen laut über die traurige Tatsache, weshalb das Leben der Hunde so viel kürzer ist als ein Menschenleben.
Shane, der leise zugehört hatte, sagte:" Ich weiß warum."
Überrascht schauten wir in alle an und was er dann sagte, berührte uns alle sehr.

Er sagte: " Die Menschen sind geboren, damit sie lernen können, wie man ein gutes Leben lebt - wie man alle die ganze Zeit liebt und nett zu ihnen zu sein, richtig?" dann fuhr er fort: "die menschen brauchen sehr lange dazu, aber Hunde wissen schon bei ihrer Geburt, wie man das macht, deswegen müssen sie nicht so lange bleiben, wie wir es tun."
*
Truda
Truda
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von Truda
als Antwort auf dicker68 vom 21.07.2019, 17:35:25
2019-07-24 14.53.44.jpg
So sehen Hunde aus wenn sie immer dabei sind.
dicker68
dicker68
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von dicker68
als Antwort auf Truda vom 24.07.2019, 15:05:25

Man kann sehen das es ihnen gut geht....

Danke für die schönen Bilder.


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ga-ditherl
ga-ditherl
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von ga-ditherl
als Antwort auf dicker68 vom 16.03.2019, 12:14:35

ich mach ds täglich mit meinem Hund !!
Sie liegt immer so entspannt da 

TNolte
TNolte
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von TNolte

Vorweg: Ich habe mir in der Sommerzeit eine Auszeit vom ST genommen.

Hund und Mensch. Da fällt mir ein altes Buch ein von Herbert Plate: Vom Leben treuer Hunde. Schicksal der Gefährten (1959), das mir seinerzeit ein Hunde-Freund schenkte.

Mein Bruder besaß lange Zeit einen Labrador, der mich stets überschwenglich begrüßte, wenn ich aus dem Studium heimkam.

Trotzdem blieben mir Hunde (im Vergleich zu freilaufenden Katzen) immer fremd. Besonders in der Sommerzeit missfälltl mir der Gestank des Hundekots entlang einer ehemaligen Bahnlinie (Rad- und Wanderweg). Auch das kommunale Anbringen von Kottüten änderte wenig daran.

Bei meiner religionswissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Islam wurde mir bewusst, wie Muslime unsere Hundeliebe empfinden. Nämlich negativ.

Wieviel Co2-Abgase Hunde (zusätzlich zu den Schlachttieren) verursachen, möchte ich hier mal außen vor lassen.

Hunde sind m.E. für viele Menschen Tröster vor und in der Einsamkeit.
DAS fordert Mitmenschen heraus!

Tine1948
Tine1948
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf TNolte vom 04.08.2019, 00:31:31

Lieber TNolte, ich bin froh, dass du schon Hundebegnungen hattest, die nicht ganz unangenehm waren. Vielleicht kommt da noch mehr Verständnis auf. . - Hier in der Schweiz ist an jeder Ecke eine Kotbeutelstation. Vielleicht gibt es das in deiner Umgebung nicht. - Ich will dich nicht verulken, ich kann dein Anliegen sogar verstehen: du magst Hunde einfach nicht, und das ist doch ok.  ---

Aber, Zitat: 
Wieviel Co2-Abgase Hunde (zusätzlich zu den Schlachttieren) verursachen,

das ist gemäss meiner Erfahrung nicht so: Ich habe einen Hund, er macht am Tag zweimal Knöddelchen hinten raus. Da er aber ein hundegerechtes Futter bekommt, sind die  trocken und stiken nicht. - Sorry, ich will dich nicht von deiner Abneigung gegen Hunde abbringen, aber, ganz krass gesagt: ein Mensch im Vergleich zum Hund stinkt mehr.... in Bezug auf die Umwelt.
Und nicht nur bei den Extrementen.. damit meine ich aber nicht dich,,, das weisst du sicher. 
Tine


 


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pschroed
pschroed
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von pschroed
als Antwort auf TNolte vom 04.08.2019, 00:31:31


Hunde sind m.E. für viele Menschen Tröster vor und in der Einsamkeit.
DAS fordert Mitmenschen heraus!
Das Stimmt TNolte, jeder hat mit grosser Wahrscheinlichkeit irgendeine Art von Abscheu, oder Abneigung aber in verschiedenen Situationen macht der Mensch gegenüber eines Hundes einen sehr grossen  Unterschied, oder besser, der Mensch ist viel viel schmutziger mit seiner alltäglichen Ausscheidungen, obschon der Mensch gegenüber dem Hund die Fähigkeit hat in jeder Situation zu Denken und eine Entscheidung zu treffen, Daumen runter

Die Ausscheidungen der Menschen wird noch für Tausende von Jahren den nächsten Generationen erhalten bleiben.

Und das riecht und stinkt viel länger, von dem Sterben der Meerestiere mal abgesehen.  Phil.

Quelle Alamy Picture

KHXGBA.jpg
TNolte
TNolte
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von TNolte
als Antwort auf Tine1948 vom 04.08.2019, 01:23:03

Tine, Du bist offenbar eine sehr verantwortungsbewusste Hundehalterin.

Hier, im dicht besiedelten Gebiet einer "Groß"stadt (106.000 Einwohner), gibt es genügend Kotbeutelstationen, aber sie werden zu einem großen Teil nicht genutzt. Wenn ich solche Hundehalter gelegentlich sachlich und freundlich darauf anspreche, erhalte ich meistens patzige ("Ich zahle ja schließlich Hundesteuer!") und beleidigende Antworten (Blockwartverhalten, Tierfeind, o.ä.), selten eine Entschuldigung, wenn ich den stinkenden Kot im Hochsommer auf den Wegen anspreche. Meines Wissens ist das sogar eine Ordnungswidrigkeit, die in der örtlichen Hundesatzung geregelt ist. In jeder Stadt / Kommune in NRW übrigens unterschiedlich (weil die Hundesteuer eine örtlich erhobene Steuer ist)!  

Und ich kann mir auch vorstellen, dass in der Schweiz (und anderen Ländern), abseits der größeren Städte, viel mehr Platz ist für Hunde. Auf dem Lande machen Hunde durchaus Sinn, besonders wenn es Gebrauchshunde und keine vermenschlichten und vertätschelten Kuschelwesen sind. Hunde sind ja, im Unterschied zu Katzen, unterwürfige Tiere, wenn sie nicht völlig falsch erzogen oder gar zu Kampftieren dressiert werden.

Mich erfreuen mehr die Wildtiere, die unseren Wilden (Reihenhaus)Garten besuchen. Rehe, Füchse und Waschbären wurden aber noch nicht gesichtet ;-)

Über Hunde und deren Halter im Einzelnen negativ zu schreiben, ist ein höchst sensibles, mit Emotionen beladenes Thema, mit dem man sich schnell in die sozialen Nesseln setzt.

Wehe, man hat z.B. eine negative Haltung zu Hunde- / Tierfriedhöfen!

Ich sehe das Thema aus sozialwissenschaftlicher Sicht:
Was fehlt den Menschen, dass sogar besondere Tiernahrungsshops (mit allem Zubehör wie in einem Kinderspielzeugladen) und sogar Pflegeinstitute entstehen?
Hundesrepublik, statt Kinderrepublik Deutschland?

Es hat in den letzten 3-4 Jahrzehnten ein ganz erheblicher Sozialer Wandel stattgefunden.

 

Hier in der Schweiz ist an jeder Ecke eine Kotbeutelstation. Vielleicht gibt es das in deiner Umgebung nicht. - Ich will dich nicht verulken, ich kann dein Anliegen sogar verstehen: du magst Hunde einfach nicht, und das ist doch ok. 

[...]

Sorry, ich will dich nicht von deiner Abneigung gegen Hunde abbringen, aber, ganz krass gesagt: ein Mensch im Vergleich zum Hund stinkt mehr.... in Bezug auf die Umwelt.
Und nicht nur bei den Extrementen.. damit meine ich aber nicht dich,,, das weisst du sicher. 
Tine


 
Tine1948
Tine1948
Mitglied

RE: Hund und Mensch - Das Geheimnis einer Freundschaft
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf TNolte vom 05.08.2019, 22:40:44

Lieber TNolte zum grossen Teil verstehe ich sehr gut, was du meinst. Es gibt leider viele Hundehalter, die sich nicht an die minimalsten Regeln halten. Leider ist das für uns andere Hundehalter eine immer grösser werdenede Belastung. Rücksichtloses Benehmen einer Gruppe von Individuen fällt auf die ganze Gruppe zurück, also auch auf jene, die niemanden mit ihrem Tier belasten. Die Auswüchse in den Fachgeschäften , das ausufernde Konsumangebot an Artikeln für die Hundehaltung, das dazugehörige Kaufverhalten einiger Hundebesitzer,dafür fehlt mir auch das Verständnis. Was das Ganze mit der Ablehnung von Muslimen gegen Hunde (????) zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis und finde ich auch für den hiesigen Kulturkreis nicht relevant

Die positiven Seiten der Hundehaltung hast du kurz erwähnt. Erweiternd möchte ich auf die grosse Gruppe der Hunde hinweisen, die zugunsten von Menschen arbeiten. Blindenhunde, Therapiehunde, Assistenzhunde, Suchhunde, Polizeihunde, um nur einige zu erwähnen, die dank generell  positiver Anlagen von Hunden und gezielt geschult, grossartige Arbeit leisten, wie sie von Menschen gar nicht geleistet werden kann. Übringens sind Hunde nicht von Natur unterwürfig. Sie arbeiten gern und dies gelingt dann gut, wenn sie von Menschen dazu gut angeleitet werden. Ein unterwürfiger Hund hat einen schlechten Halter... doch das wäre ein anderes Thema und führt hier zu weit

Und dem Hund als Begleiter im Alltag, den Familienhund oder den Hund, der bei Menschen, die alleine leben, zu Hause ist, möchte ich ein zusätzliches Kränzchen winden. Die Treue und die Fröhlichkeit, die gut sozialisierte Hunde in den Alltag mitbringen, ist eine Bereicherung für Menschen, die gerne mit Tieren zusammen sind. 

Ich wäre froh, wenn das auch in Betracht gezogen wird:  Wenn Menschen Hunde nicht mögen , dann sollten sie eigentlich ihre Abneigung auf  Hundehalter richten, die eigentlich gar keinen Hund haben sollten...  Das Übel befindet sich immer am oberen Ende der Leine.
Tine

 


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