Forum Tierschutz etc. Haustiere Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?

Haustiere Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?

adam
adam
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von adam
als Antwort auf vom 12.01.2013, 02:08:38
Mein lieber Schnarchzapfen ,

gerade weil auch Hauskatzen einen Jagdinstinkt haben, beweist das, daß sie ihre Natur bewahrt haben. Du kannst Hauskatzen nicht einfach von der Natur ausschließen, weil Du sie nicht leiden kannst und eine Berechtigung brauchst, sie zu verfolgen.

Wenn Menschen Tiere züchten oder sie vermenschlichen, macht dies ein Tier noch lange nicht künstlich, was das Gegenteil von natürlich wäre.

Du kannst Dir das zurechtlegen wie Du möchtest, aber mich wirst Du nicht überzeugen.

--

adam
Felide1
Felide1
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von Felide1
Wenn die Katzen nicht natürlich sind, wer dann?
Katzen haben sich ihre Eigenständigkeit bewahrt.
Die Abstammung der Katze kann jeder der will im folgenden Link nachlesen.

Katzen - Abstammung

nebenbei bemerkt: nirgendwo auf der Welt sind die Katzen wieder so verwildert wie in Australien.Das heißt für mich, nicht die Katze ist schuld sondern der Mensch hat dazu beigetragen.

Felide
bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von bongoline
als Antwort auf vom 12.01.2013, 02:08:38
"Katzen sind nicht natur, sie sind gezüchetet" ehrlich, ich hab mich fast an meinem Essen verschluckt vor lauter Lachen

Frage: ist die Entwicklung bei Dir stehen geblieben und gehst Du demnach noch als Neandertaler durch?

bongoline

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hafel
hafel
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von hafel
als Antwort auf vom 11.01.2013, 23:38:29
Moin moin Schnachzapfen:

Ich habe selten so einen Unsinn gelesen, wie er hier von Dir verzapft wird, Das Verzapfen hat ja wohl auch etwas mit Deinem Nick zu tun

Wenn ein Haustier überhaupt seine Urgene der Wildnis erhalten hat, dann ist es die Katze. Eine Katze lässt sich zwar züchten, aber behält ihren Urinstinkt zur Wildnis.

Dein Beitrag lässt leider erkennen, dass Du von Haustieren NULL-Ahnung hast, aus welchen Gründen, die mir verschlossen sind. Dein Frust solltest Du woanders abbauen.

Ich muss mir von Dir, wo Du hier klar dokumentiert hat, dass Du Nur Frust und wenig Sachkenntnis ausstrahlst, nicht sagen lassen, was für die Natur gut ist. Ich bin zu lange in der Tierhilfe-Nord tätig, um mir von Dir Ratschläge geben zu lassen.

Zum Glück gibt es hier im ST genügend Menschen mit einer positiven Einstellung zu Haustieren, dass Du da wenig Gehör finden wirst.

Du musst mir nicht antworten, denn ich habe eine weitere Diskussion mit Dir hiermit beendet.

Hafel
nostalgie
nostalgie
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von nostalgie
als Antwort auf hafel vom 12.01.2013, 13:35:14
Die heutige Hauskatze hat mit der ehemaligen Wildkatze nichts gemein.Sie ist zwar teilweise ähnlich im Aussehen, wobei es ja mittlerweile die häßlichsten Varianten, angezüchtet von gewissenlosen Züchtern, gibt; und das ist auch schon alles.
Das Wesen und das Jagdverhalten ist ein völlig anderes.
Die Wildkatze jagt, um überleben zu können.
Die Hauskatze jagt aus Spielerei, und nicht aus Hunger.Sie tötet, weil es ihr Spass macht.

Ich mag auch keine Haus-Katzen, verjage sie regelmäßg aus meinem Garten, weil mir die gefiederten Sänger mehr am Herzen liegen. Wenn sich jemand eine Hauskatze zulegt, nimmt er sie in den meisten Fällen als Mäusejäger oder als Kindersatz, welches pflegeleicht zu handeln ist,ins Haus. Ins Haus, da gehört die Hauskatze hin, aber nicht in die freie Wildbahn, wo sie nur Schaden anrichtet.

Mittlerweile weiß man, dass die Katze ursprünglich aus Wildkatze, Falbkatze und Steppenkatze " domestiziert" wurde. Wer diese drei Katzen hautnah erlebt und beobachtet hat, der weiß: die heutigen Hauskatzen haben nichts mehr gemein mit ihren Urahnen.
bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von bongoline
als Antwort auf nostalgie vom 12.01.2013, 14:25:31
Ist das nicht ein wenig eng gedacht, nostalgie?

Wenn einem die Vögel angeblich schon so wichtig sind, dann sollten bitte sämtliche Feuerwerke verboten werden, nach denen man am nächsten Tag mehr als genug Vögel verendet auf dem Rücken liegen sieht, dann sollten sämtliche Neonreklamen verboten gehören, die den Vögeln Tagstimmung vermitteln, dann gehörte der Flugverkehr verboten, wie oft hört man von Vögelschwärmen, die in Turbinen landen, tja und dann sollten alle "Raub"tiere ausgerottet werden, die ganze Vogelnester plündern, egal ob Baum- oder Bodenbrüter. Und vor allem gehörte der Mensch verboten, der an sich all das Leid über die Tiere gebracht hat, das es ohne ihn nicht geben würde.

Man sollte doch alles irgendwie im Rahmen lassen, so denke ich mir. Verantwortlich jedenfalls zeichnet der Mensch und nicht das Tier, aber es ist leichter, seine Agressionen und Aversionen bei einem Tier als beim Menschen auszulassen - für mich ein Zeichen von großer Schwäche.

bongoline

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FrauOberschlau
FrauOberschlau
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von FrauOberschlau
als Antwort auf vom 11.01.2013, 23:57:38


zu 1. Der Vorschlag mit dem Kastrieren ist gut und macht Sinn.

zu 2. Dass Katzen Voegel jagen, laesst sich sogar leicht verhindern, wenn man einfach keine Katze hat.
Wieviele Voegel eine Katze faengt, bekommt der Halter gar nicht mit.
Und dass die Katzen nur aus dem Grund nachts nicht draussen sind, dass sie selbst nicht mal eien Biss abbekommen, finde ich echt sehr schade.

zu 3. Wenn Kraehen sich einen Vogel schnappen ist das der Lauf der Natur, Hauskatzen gehoeren nicht zur Natur und haben dort auch nichts verloren.

zu 4. Muss ich nochmal betonen, dass Hauskatzen kein Teil der Natur sind, egal was sie aus Instinkt machen.
geschrieben von Schnarchzapfen


du bist der erste hier, der seinen nick zurecht trägt... soviel gequirlte kacke auf einen haufen habe ich noch nie gelesen

mein kater frißt die vögel nicht, er legt sie im vorgaten ab oder bringt sie mit rein und legt sie mir vor die füße... als dank sozusagen, drum habe ich schon einen überbklick wieviel er fängt

aber wer keine ahnung von tieren hat, der weiß sowas natürlich nicht

FrauOberschlau
FrauOberschlau
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Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von FrauOberschlau
als Antwort auf vom 11.01.2013, 15:27:23
eine maus hatte ich auch schon im haus, wusste aber nix davon ich wunderte mich nur, weshalb alle katzen abwechselnd im keller vor der waschmascine lauerten und immer in die ecke guckten

nach stunden dann das ergebnis, eine große maus wurde von unserer alten katze "abgeliefert"... die muss wohl durchs gekippte fenster reingekommen sein, welches ich immer offen lasse, wenn der trockner läuft

die rotschwänzchen legen sich regelmäßig mit dem kater an, die lassen ihn nicht in ihre nähe kommen und machen einen riesenspektakel wenn er aufkreuzt... nachbarn haben ein nest im garten und da passen die rotschwänzchen sehr gut auf auf ihre brut... er hat auch noch nie eines gefangen, meist sind es alte amseln oder meisen, jungvögel kriegt er fast nie...

unsere andere katze ist ein nesträuber, die kam mal mit einen jungvogel im maul an... sie hatte den schwanz im maul und vorne hat der vogel noch gepiept... ich habe ihr den vogel dann irgendwie abgenommen und ihn sofort dem nachbarn gebracht, der unter seinem dach das nest hatte... sie ist über auto auf´s carport, von dort auf´s dach und dann zum nest gewandert, welches zwischen dach und dachrinne angelegt war... der vogel wurde von seiner mutter angenommen, gott sei dank

der nachbar hat den zugang zum dach geändert und sie kann nun nicht mehr raufklettern jetzt fängt sie mehr schmetterlinge im sommer
hafel
hafel
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Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von hafel
als Antwort auf nostalgie vom 12.01.2013, 14:25:31
Moin moin Nostalgie.

Aus Deinem Beitrag ist ebenso der Frust und die Antipathie gegenüber dem Lebewesen Katze erkennbar und ist es eigentlich sinnlos, Dir auf Deine Attacken zu antworten. Ich werde dennoch versuchen, Dir sachlich zu antworten:

Kaum ein Thema im Vogelschutz wird so kontrovers diskutiert wie der Umgang mit Hauskatzen. Während Natur- und Tierfreunde sonst in vielen Dingen einer Meinung sind, scheiden sich beim Stubentiger die Geister - Freunde und Gegner der Hauskatze stehen sich nicht selten unversöhnlich gegenüber. So auch hier. Ich teile Deine Meinung NICHT!

Fassen wir aber mal die Fakten zusammen:
In Deutschland leben rund 7 Millionen Hauskatzen, 6 Millionen davon sind "Freigänger" - dürfen also das Haus verlassen. Wenn ihre Hauptnahrung auch aus Mäusen besteht, so sind nach Untersuchungen des Institutes für Haustierkunde der Universität Kiel (ich habe mich hier bei meinem ehemaligen Arbeitsgeber erkundigt). etwa 20 % der Beutetiere Vögel. Bei meinen Katzen ist die Hauptnahrung Katzenfutter satt.

Wissenschaftler in der Schweiz haben errechnet, dass freilaufende Katzen in Mitteleuropa im Durchschnitt 25 Vögel im Jahr fangen und töten, also einen Vogel in 2 Wochen. Die 6 Millionen deutschen Katzen "mit Ausgang" dürften demnach im Jahr etwa 150 Millionen Wildvögel fangen! Meine 5 Katzen davon ausgenommen, die haben noch nie einen Vogel angeschleppt.

Nun stellt sich die Frage, wie groß der Einfluss der Stubentiger auf die Vogelpopulationen ist?
Hauptsächlich landen Amseln, Buchfinken, Sperlinge und Stare in den samtenen Pfoten - die häufigsten mitteleuropäischen Arten. Nach Berechnungen des Deutschen Rates für Vogelschutz (ich habe mich erkundigt) brüten hierzulande etwa 10 Millionen Paare des Buchfinken jeweils 8 Millionen Paare des Haussperlings und der Amsel und 2 Millionen Paare des Stars. Allein dieser Bestand macht gemeinsam mit den jährlich erbrüteten Jungvögeln fast 300 Millionen Individuen aus. Das macht die 150 Millionen toten Vögel nicht wieder lebendig, relativiert aber die Zahl.

Tierbestände werden aber nicht in erster Linie durch die Zahl der Beutegreifer beeinflusst, sondern durch das Angebot an geeigneten Lebensräumen, durch Kontaktkrankheiten und Witterungsbedingungen. Katzen, wie alle anderen Räuber, erbeuten vor allem das, was in großer Zahl verfügbar ist. Trotz zahlreicher Studien konnten Wissenschaftler deswegen auch noch keinen Einfluss der Hauskatzen auf unsere Vogelbestände erkennen. Ich traue hier mehr den Wissenschaftlern, als Dir!

Man/frau kann aber als Katzenhalter da etwas „dagegen halten“

1) Katzen müssen kastriert, bzw. sterilisiert werden. Nur so lässt sich die Flut der herrenlosen Tiere verringern.
2) Die Katze muss vom Besitzer hin und wieder beschäftigt werden, um ihren Jagdtrieb aus zu leben.
3) Es muss für ausreichend Futter gesorgt werden, denn satte Katzen jagen kaum.
4) Katzen in der Dunkelheit im Haus lassen, da Vögel vor allem in der Dämmerung zum Opfer werden.
5) Ich habe mehrere Vögel-Futterhäuser mit einer „Rundumsicht“ für die Vögel. Die Vogelhäuser sind von den Katzen nicht erreichbar.

Selbst das liebste Kätzchen der Welt ist innen drin ein Raubtier. Egal welche Rasse, die Katze lässt sich das Jagen nicht nehmen. Der Jagdtrieb muss nicht immer nur von Hunger ausgelöst werden. Eine kleine Bewegung, sei es eine Fliege oder ein Ball reicht, dass die Mieze dem Objekt hinterher springt. Das Jagen lernt die Katze mit ihrem Spieltrieb von klein auf und die Mutter bringt ab und zu auch lebendige Mäuse ihren Kinder mit. Man muss sich auch nicht wundern, wenn die Katze anfängt, durch die Luft zu springen oder etwas aus dem Nichts zu fangen. Das dient einfach dazu den angestauten Jagdtrieb irgendwie loszuwerden.

Es ist eben die Natur in der Mensch nur bedingt eingreifen sollte.

Hafel
nostalgie
nostalgie
Mitglied

Re: Ist das wirklich die vielgepriesene Tierliebe?
geschrieben von nostalgie
als Antwort auf bongoline vom 12.01.2013, 14:51:28
Nun, wenn es nach mir ginge..............
Geht es aber nicht. Alle Raubkatzen verbieten? Warum? Diese Tiere handeln nach dem Naturgesetz: Fressen und gefressen werden.
Die Hauskatze nicht! Sie hat keinen Hunger, und tötet trotzdem.

Flugzeugturbinen, Windkrafträder usw., ja, das alles ist der Tod hundertausender Vögel. Sehe ich auch so.

Ich habe aber auf einen Beitrag geantwortet, in welchem die Hauskatze als zugehörig zur Natur bezeichnet wird. Und das ist sie eben nicht, weil nicht die Natur, sondern der Mensch sie hervorgebracht hat.

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