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Haustiere Mein kleiner Opa-Hund

murmeltier
murmeltier
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RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von murmeltier
als Antwort auf Mareike vom 22.06.2019, 11:51:08
Inzwischen geht´s Flocke besser. Lange Spaziergänge und Treppensteigen sollten noch vermieden werden, das betroffene Beinchen ist noch etwas steif.
Vom Verhalten her ist Flocke etwas anhänglicher geworden und schneller gestresst (z b vom Summen der Fliegen).
Die erste Woche war schlimm, er war wie in Schockstarre.
 
Das freut mich sehr zu lesen, dass es Flocke inzwischen schon wieder besser geht! Wenn es bei euch auch so heiß ist wie bei uns, sind lange Spaziergänge ohnehin eine Qual. Und wenn es wieder kühler ist, ist die Genesung sicher schon weiter fortgeschritten. Lächeln

Dass die ersten Tage oder auch wenige Wochen nach Operationen, oder anderen Auslösern von massivem Stress, hart sein können, ist klar. Soweit ich weiß, kann es nämlich einige Tage dauern, bis der Körper die Stresshormone wieder abbaut. Während dieser Zeit ist es nicht ungewöhnlich, dass Hunde sich sehr ruhig verhalten und ein außergewöhnlich dünnes Nervenkostüm haben.

Weiterhin eine gute Besserung der kleinen Patientin! 
Phryne
Phryne
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von Phryne
Herz@ all  - Wie Gehts Flocke Jetzt ?Herz

GSD
Am Donnerstag mußte Albert narkotisiert werden und das mit 13 Jahren !
Wie glücklich und erleichtert wir waren als er aufwachte..................
Diese blöden (Zahnputzstangen ) bestehen auch nur aus Zucker..............deshalb die Zahnsanierung und Zähneziehen....

Nachdem er endlich um 18:00 Uhr wieder fressen durfte  war für ihn seine Welt wieder in Ordnung.
Bei Hitze liegt er nicht auf seinen Kissen sondern neuerdings neben dem Kühlschrank oder unterm Küchentisch an der Wand.

Diesmal aber  brachte er eine Variante:
Statt vor dem Kühlschrank legt er seinen Kopf auf meine Schuhe, die unter meinem Stuhl stehen.  Ergriffen machte ich das Foto und
wir spürten seine tiefe Dankbarkeit !

Erholt vom durchgespielten Abschied haben wir uns nicht wirklich.....Ihr kennt das !

vor +nach op 4.7.19 007.JPGAm Samstag dann auf Herrchens Schuhen !

5.6.juli 19 012.JPG
Mareike
Mareike
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von Mareike
als Antwort auf Phryne vom 07.07.2019, 16:03:10

Genau dieses Verhalten zeigt Flocke nun seit Wochen auch!
Obwohl klein ist er doch absolut kein Schoßhund - eher ein Alphatierchen. Lächeln
Nach der OP habe ich ihn stundenlang wie ein krankes Baby im Arm gehalten und leicht "gehuckelt".
Da hat man gemerkt, wie ganz langsam die Anspannung losließ.
Nun legt er sich sehr oft auf meine Füße als wenn er sagen möchte: "Hier fühle ich mich beschützt."


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astrid
astrid
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von astrid
als Antwort auf Drachenmutter vom 11.05.2015, 15:12:31
Liebe Drachenmutter,
ja ich kenne diesen Schmerz nur all zu gut, habe 4 Sheltie's verloren.
Darum will ich auch nun keinen Hund mehr, dieser Abschied immer wieder,
wenn es dann noch einfach ginge mit dem Einschläfern, denn das ist schon
schlimm genug, wenn man ein Tier verliert.
Ich verkrafte es nicht mehr, darum nehme ich  auch keinen neuen Hund zu mir.
Und ich könnte es nicht ertragen, wenn ich gehen muß, zu wissen,
der Hund kommt in andere Hände vieleicht sogar in's Tierheim???


Bei Tammy, meiner letzten Hündin, habe ich schlimme Erinnerungen gemacht,
sie war nicht mal richtig in Narkose ( heisst, die Wirkung hatte noch nicht eingesetzt)
und der Schmetterling war nicht richtig angebracht und hing nur lose drinnen.
Als der Arzt ihr dann die Todesspritze zum Einschläfern geben wollte, schrie sie
vor Schmerzen auf und ich schrie dann auch nur "nein". Danach gab der Arzt ihr 
direkt eine Spritze ins Herz. Es war eine ganz böse Erfahrung für mich,
konnte lange darüber nicht reden. Nicht mal richtig Zeit wurde uns gegeben,
uns von Tammy zu verabschieden. Weiß nur, ich habe mich bei Tammy entschuldigt,
so einen qualvollen Tod habe ich nicht für sie gewollt.
Gleich wurde gefragt, ob sie mit anderenverbrannt werden sollte oder extra, also allein. Hatte zwar das Geld für eine Extraverbrennung gezahlt, aber ob es auch gemacht worden ist???
Glaube nicht wirklich daran.
Weil der Arzt eigentlich nur auf Geld aus war, was mir aber vorher nicht klar war.
Er wollte Tammy immer wieder Therapieren, obwohl Tammy nicht mehr zu retten war.
Ich sagte Ihm nur, es ist sterben auf Raten und ich wollte sie dann nach einem
eleptischen Anfall nicht weiter behandeln lassen. Sagte mir, das arme Tier hat
genug gelitten.
Sie hatte ein 1/2 Jahr vorher noch eine große Schilddrüsen OP,
einige von Euch haben sich die Bilder von Tammy schon nach der OP gesehen.
Die linke Hälfte der Schilddrüse wurde entfernt, davon erholte sie sich erstaunlich
schnell und gut. Doch nun kamen andere Probleme, die Nase lief, immerfort kam
Schleim aus der Nase, hörte bis zu ihrem Ende nicht auf. Es halfen keine Medikamente
mehr, es wurde nur noch ausprobiert, bis ich dann sagte, nun nicht mehr.
In der Tierklinik in Nürnberg machte man mir von vorn herein keine große Hoffnung
auf Genesung, Sie meinten wenn ich meine Hündin noch 3 Monate habe, ist es lang.
Doch ich wollte halt alles für Tammy tun und hatte sie dann noch 6 Monate bei mir.
Dieses Loslassen ist das Schwerste, um den richtigen Zeitpunkt zu  wählen.

Ich wünsche und hoffe, dass Du mit Finn noch eine schöne Zeit hast.
LG, Monika
Phryne
Phryne
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von Phryne
als Antwort auf astrid vom 12.07.2019, 12:08:21

Unfassbar, liebe AstridRose

astrid
astrid
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von astrid
als Antwort auf Phryne vom 13.07.2019, 09:32:50
Liebe Phryne,
ich danke Dir für Dein Mitgefühl. Rose

Diese schlimme Erfahrung vergißt man nie.
LG, Monika

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Phryne
Phryne
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von Phryne
als Antwort auf astrid vom 13.07.2019, 09:41:35

Fühl Dich ganz lieb umarmtHerz

astrid
astrid
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von astrid
als Antwort auf Phryne vom 13.07.2019, 09:59:18
Vielen Dank, liebe Phryne Rose
LG, Monika

Weißt Du, wenn das nicht erst mit dem Epileptischen Anfall gewesen wäre,
wir helfen der Tammy noch, dass sie wieder atmen kann und nicht am Schleim erstickt.
Dann fahren wir in die Arztpraxis und erleben das Dilemma mit dem Einschläfern.
Hatte mich nur hinterher gefragt, ob es nicht besser gewesen wäre, sie zu Hause
sterben zu lassen. Doch wer läßt schon Jemanden, egal ob Mensch oder Tier, ersticken?

 
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf astrid vom 12.07.2019, 12:08:21

Liebe Astrid, 

was Du und Deine Tammy da erlebt habt, war ganz schrecklich. Das wünscht man keinem.


Zu Finn. Dir ist vielleicht entgangen, dass der Beginn dieses Threads von 2015 ist. Mein geliebter Finn lebt inzwischen nicht mehr. Ich musste ihn schon vor einem Jahr im Alter von 15 Jahren schweren Herzens einschläfern lassen. Am 24.07.2019 jährt sich sein Todestag. Ich vermisse ihn unendlich und es kommen mir heute noch die Tränen, wenn ich an ihn denke.

LG,
Drachenmutter

astrid
astrid
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RE: Mein kleiner Opa-Hund
geschrieben von astrid
als Antwort auf Drachenmutter vom 14.07.2019, 10:14:41
Ja, liebe Drachenmutter,
es ist wahr, es ist mir entgangen. Auch dadurch, weil hier noch geschrieben wurde.

Ich weiß wie man die Tiere vermißt und die erste Zeit noch überall sieht. Man meint auch, sie müßten gleich um die Ecke kommen, so jedenfalls erging es mir.

Auch ich muß jetzt nach 2 Jahren immer noch weinen, oft wache ich mit Tränen in
den Augen auf. Es kommt aber bei mir wohl auch dadurch, ich hatte nie richtig Zeit,
um Tammy zu trauern. Hört sich blöd an, ich weiß, doch wir mußten packen, da wir
schon in 8 Tagen danach umzogen. Tammy war noch mit gewesen bei dem Ansehen
des neuen Hauses, doch leider erlebte sie es nicht mehr, als es dann soweit war.
Sicher kamen mir auch zu der Zeit immer wieder die Tränen, doch es war ja keine Zeit zum Trauern.
Auf eine Art vieleicht ganz gut so, so war ich abgelenkt und hatte eine Weile mit dem
Neueinzug/Einrichtung zu tun. Nur vergessen kann man es so schnell nicht.

LG, Monika

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