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Haustiere Miserable Tierhaltung in Niedersachsen

lars
lars
Mitglied

Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von lars
Gestern Abend im Kassensturz Schweiz.
Ein Schweizer fernsehen Theam, wollte in Niedersachsen die Riesenstallungen, in denen die Truten zum mästen gehalten werden, und überall verkauft werden, auch an die Grossverteiler der Schweiz!
nirgendwo durfte gefilmt werden, aber ein Deutscher Tierfreund konnte das heimlich. Was wir da zu sehen bekamen, war zum "kotzen"! Die konnten sich kaum bewegen, die wurden so schnell gemästet, dass die Beine das Gewicht nicht mehr tragen konnten, lagen auf der Brust, zum Teil im eigenen Kot, dazwischen etlich tote Kadaver.
Auch unsere Grossverteiler sollten sich schämen, nur wegen dem Preis, solche arme Tiere zu kaufen, wir Konsumenten hätten das in der Hand! Bei uns in der Schweiz geht das viel humaner zu, die Truten dürfen sich , bei schönem Wetter, im freien tummeln, aber das kostet halt!
karl
karl
Administrator

Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von karl
als Antwort auf lars vom 14.12.2011, 20:48:17
Lieber lars,


ich verweigere deshalb bereits seit Langem das Essen von Geflügel. Karl
arno
arno
Mitglied

Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von arno
als Antwort auf lars vom 14.12.2011, 20:48:17
Hallo, lars,

in ein paar Jahren wird das tierische Eiweiß in
Bio-Reaktoren kontinuierlich geerntet und in der
Lebensmittelindustrie mit naturidentischen Duft-,
Färbe-,Konservierungs- und Geschmackstoffen zu
Putenschnitzel, Schweineschnitzel, usw. so aufbereitet,
daß Dir beim Anblick dieses Nahrungsmittels und des Preises
das Wasser im Mund zusammenläuft.
Die miserable Tierhaltung ist dann Geschichte!

Dann kann karl wieder ruhigen Gewissens zum Geflügelesser
werden.
Bis dahin muß er sich aber noch etwas gedulden.

Viele Grüße
arno

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Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von mart1
als Antwort auf karl vom 14.12.2011, 21:05:37
Es steht eine gr. Wirtschaftmacht hinter dieser industriellen Tierproduktion.

Ich habe die "Tierschützer", die das Elend in diesen Tierfabriken und die teilweise ungesetzlichen Haltungsmethoden (mit Filmen, Anzeigen etc.)immer wieder aufzeigten, eher mit Mißtrauen betrachtet. Sie wurden auch in den Medien nicht nur als Spinner, sondern auch als gemeingefährlich dargestellt.

Seit in Österreich der "Tierschützerprozess", bei dem 13 Engagierten als Mitglieder einer terroristischen Vereinigung angeklagt wurden und nach einem Prozess, der ein Jahr dauerte, in allen !!! Anklagepunkten freigesprochen wurden, habe ich meine Meinung total geändert... Das war übrigens der erste Prozess, der aufgrund der neuen "Terror"gesetze stattgefunden hat. Es gibt über die skandalösen Ermittlungen und den genauso skandalösen Prozess einen Film mit Originaldrehmaterial.

Diese Tierschützergruppe setzte bereits vor Jahren in Österreich das Verbot der Legebatterien durch und seither wurde ihre Präsenz gefürchtet.

Es kann nicht oft genug auf das, was mit Tieren in der industriellen Tierhaltung geschieht, hingewiesen werden.
Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von ehemaliges Mitglied_d76c0
Sorry - aber die Antworten bis jetzt - typisch Mann !

Und jetzt kommt ne "typisch Frau- Antwort" -

Hey, Lars ...und an die Schweiz !
Jetzt hab ich n Denkproblem....ist es jetzt in der Schweiz alles viel besser ?

Ich glaube nicht...selbst wenn die Puten in der Schweiz "frei rumlaufen dürfen" , ohne auf ihre Gen-manipulierten Brustmuskeln zu fallen - wird denn auch gefilmt, was am Tag der sogenannten AUSSTALLUNG passiert ?

Da gibt es extra Unternehmen, die nichts anderes tun, als "auszustallen" ...schon mal gesehen ?????

Ich möchte Niemanden verrückt machen - ich möchte nur, dass wir mal nachdenken, was wir tun ! Oder tun lassen !
LG Ladyhawk
arno
arno
Mitglied

Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von arno
als Antwort auf ehemaliges Mitglied_d76c0 vom 14.12.2011, 21:57:44
Hallo, Ladyhawk,

hinterfragt werden sollte, warum dann die Schweizer massenhaft
billiges Geflügelfleisch in Deutschland einkaufen, obwohl sie
über die Zustände in der deutschen Tierhaltung bestens
Bescheid wissen???
Was will lars mit dem Thema bezwecken????

Viele Grüße
arno

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rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von rolf †
als Antwort auf arno vom 14.12.2011, 22:16:09
Wichtiger ist doch wohl die Frage, wieso bei uns die Massentierhaltung, gerade bei Geflügel, weiter ausgebaut wird, während es in der Schweiz gelungen ist, sie zu verbieten.
Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Also ich für meinen Teil bevorzuge dann doch das auf zwei Beinen gewachsene Putenschnitzel, gegenüber dem aus der Retorte (Fabrik).
Fleisch gehört als wichtiger Baustein zu unserer Ernährung - selbst Affen jagen ab und an um an frisches Fleisch zu kommen ! Warum wohl ?
Zwar esse ich auch nicht viel davon, aber ab und an muss es einfach sein.
Und DANN, dann möchte ich wirklich kein aromatisiertes Synthetik-Schnitzel auf dem Teller haben ...

lars
lars
Mitglied

Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von lars
als Antwort auf arno vom 14.12.2011, 22:16:09
Wie Karl schon sagte, man sollte eine Zeitlang auf diese Geflügel verzichten, dann würden sicher diese brutalen Geflügelzüchter umdenken? Es gibt bestimmt humanere und bessere Methoden? Oder ist diese Haltung EU gerecht? Und schafft endlich die Batterien Haltung ab, bei uns schon lange verboten!
arno
arno
Mitglied

Re: Miserable Tierhaltung in Niedersachsen
geschrieben von arno
als Antwort auf lars vom 14.12.2011, 23:17:46
Hallo, lars,

Wie Karl schon sagte, man sollte eine Zeitlang auf diese Geflügel verzichten, dann würden sicher diese brutalen Geflügelzüchter umdenken?
geschrieben von lars


1)Die Geflügelzüchter wollen Geld verdienen.

2)Die Geflügelzüchter produzieren gemäß vorgegebenen Gesetzen
und sind deshalb auch nicht brutal und schon gar nicht kriminell.

3) Wenn der Geflügelfleischkonsum zurückgeht, wird unter den
selben Mastbedingungen weiterproduziert. Der Rückgang der
Nachfrage wird kompensiert durch:
- eine Reduzierung der Anzahl der Masttiere

und/oder durch

- die Bedienung anderer Märkte (Export), wodurch der
Masttierbestand gleich hoch bleiben kann.

4) Der Verzicht auf biliges Geflügelfleisch trifft die ärmere
Bevölkerung, weil die Reicheren leicht auf teueres anderes Fleisch
ausweichen können (Siehe Beispiel Karl).

5) Bei einem Geflügelfleischboykott wird das hier angesprochenen
Tierhaltungsproblem lediglich auf andere Tierarten verlagert!

6) Die Behandlung der Tiere und die Einstellung zu den Tieren
ist ein kulturelles Problem, welches in der christlichen Kultur
vernachlässigt wird.
- "Das Thier ist namentlich durch die Interessen der
kirchlichen Lehre zu weit hinter den Menschen zurückgesetzt
worden!"
(Nietzsche, Allzumenschliches)


7) Der Umgang mit den Tieren und die Einstellung zum Tier wird
sich nur dann verändern können, wenn der Religionsunterricht
endlich aus den Schulen verschwunden ist.
Und das ist schon lange überfällig.

Viele Grüße
arno


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