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Haustiere Was mache ich nur!?

Was mache ich nur!?
geschrieben von Ferdinand07
Meinen "Yanni", Cairnterrier habe ich vor 2 Jahren verloren. Er starb in meinen Armen. Wir haben das bis heute nicht ganz verwunden.
Einen anderen Hundi will ich mir nicht mehr holen, das ich nicht nochmals so trauern könnte. Es biete sich aber an, einen dieser armen Hunde aus den naheliegenden Tierheim ab und zu auszuführen. Aber ich bringe es nicht übers Herz, so ein Tierchen abends wieder ins Heim zurück zu bringen. Also mache ich gar nix. Das ist auch nicht toll...ääh, stöhn!
Ali22
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf Ferdinand07 vom 25.10.2012, 11:57:57
Wie wäre es mit der Möglichkeit, so ein Tier aus dem Tierheim als Pflegestelle zu übernehmen? Das Tier steht dann weiterhin zur Vermittlung, ist aber in der Pflegestelle, also bei Dir, untergebracht und wird von Dir versorgt. Tierarztrechnungen übernimmt das Tierheim, wenn ich mich nicht irre. Wäre zu erfragen. Du müsstest Dich halt wieder von dem Tier trennen können, wenn es dann vermittelt wird. Oder Du entscheidest Dich dann doch, es zu behalten, weil Du es nicht mehr missen möchtest.

LG,
woelfin
Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von Ferdinand07
als Antwort auf Drachenmutter vom 25.10.2012, 12:23:34
Du müsstest Dich halt wieder von dem Tier trennen können, wenn es dann vermittelt wird.
woelfin
geschrieben von woelfin


Liebe Wölfin, genau darin liegt mein Problem!!!

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old_go
old_go
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von old_go
als Antwort auf Ferdinand07 vom 25.10.2012, 11:57:57
"Einen anderen Hundi will ich mir nicht mehr holen, das ich nicht nochmals so trauern könnte"

Ali

in deinem Ausspruch sehe ich mehr Eigenliebe als Liebe zum Tier!

Wenn deine Altersangabe auf deiner VK stimmt und du nicht sehr krank bist
ist eigentlich kein Grund vorhanden,wieder einem Hund ein Zuhause zu geben!

Wölfins Vorschläge kann ich absolut gut heissen!

Ich hatte seit 2002 2 ältere Schäferhunde aus dem Tierheim,nachdem mein sehr geliebter und wunderschöner IrishSetter nicht mehr lebte.

Und,vor einer Woche habe ich einen 7-jährigen IrishSetter bei mir aufgenommen,

allerdings,da ich unheilbar krank bin und immerhin 83 Lebensjahre zähle, mit Plan B
Die bisherigen Besitzer nehmen den Hund zurück,sollte ich ausfallen.

Glaub nur nicht,ich hätte meine anderen Hunde vergessen!

Aber,ich denke,
man sollte auch seine eigenen Empfindungen
nicht überbewerten!

Wirkliche Tierliebe zeigt sich nicht in endlosem Trauern,
sondern in der Verantwortung für Tiere.

Alles im Leben ist endlich,aber das ist doch kein Grund,sich nicht trotzdem an sehr Vielem zu freuen!
Trauer hat ihren eigenen Platz
Leben aber auch!........

Gudrun
nostalgie
nostalgie
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von nostalgie
als Antwort auf old_go vom 25.10.2012, 14:01:40
Ich denke auch, wenn man tierlieb ist, wird man immer einem Tier helfen wollen, auch, wenn es vor uns über den Regenbogen gehen sollte. Wo Leben ist ist der Tod, egal, ob Mensch oder Tier.
Schon mal daran gedacht, was ein Tier empfindet, wenn sein Herrchen oder Frauchen geht? Würde das Tier sich nie wieder einem Menschen anschließen aus Angst vor der Trauer?
Nein, das Tier wird wieder einem einsamen Menschen ein Freund sein.........und umgekehrt sollte es auch so sein.
Das ist meine Meinung.
verseau
verseau
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von verseau
als Antwort auf nostalgie vom 25.10.2012, 14:53:28
Der Hund ist weniger Standortgebunden. Er kann sich viel schneller wieder eingewöhnen, als eine Katze. Der Hund merkt sehr schnell, dass er im neuen zu Hause willkommen ist.

Ich bin nicht dagegen, dass Senioren (wo fängt dies an ), Hunde oder Katzen einen schönen Lebensplatz ermöglichen. Für das Tier ist es sicher optimal: Senioren haben Zeit! Je nach Alter und Gesundheit ist es meiner Meinung nach sinnvoller, ein älteres Tier zu übernehmen.

Ein Bekannter, der die Transporte meiner von mir vermittelten durchführte, hat vor gut einem Jahr einen Schäferhundemix von 14 Jahren übernommen. Der Hund war seit Welpe im Tierheim. Die Tierheimbetreiber fielen aus allen Wolken, dass gerade dieser Hund so ein grosses Glück hatte. Er konnte kaum laufen, blühte aber so auf, dass er nach vier Wochen schon stündige Spaziergänge mit Stöckchen werfen machte. Nun habe ich eine Mail bekommen, dass der Hund gestorben ist – er hat aber immer noch seinen Platz beim Besitzer - in einer Urne. Ich habe geschluckt, bin wohl doch eine sentimentale Tante.
verseau

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old_go
old_go
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von old_go
als Antwort auf verseau vom 25.10.2012, 16:32:14
Verseau

nein,biste nich!

aber jede Stunde,die dieser alte Hund noch glücklich sein durfte,ist sinnvoll gewesen.

ein Dank an den Menschen,der ihm das ermöglicht hat!

Gudrun
julchentx
julchentx
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von julchentx
als Antwort auf old_go vom 25.10.2012, 16:35:12
abholen, ausfuehren und wieder ins gefaengnis bringen????

Wer erlaubt denn so einen nonsense? Is ja fuer das Tier wie ver..ar..t.

Wer ein Tier in sein Heim holt, es sei denn es sei ein grosser papagei oder
ein Elefant, muss doch wissen dass er das Tier wahrscheinlich ueberlebt.

Auf sowas stellt man sich ein wenn man sich liebend an einen Hund oder
eine Katze (z.B.) bindet.

Sich von dem Verlust eines (oder mehrere) vierbeiner davon abhalten zu lassen
sich die grosse Freude wieder anzutun das Leben wieder mit einem Lebewesen
zu teilen das ohne jeden rueckhalt, hinterfragung, abzocke, gegenleistung
und/oder ansprueche einfach nur liebt! Und diese freude an das tier zurueckzugeben..

na da muss ich Gudrun recht geben, sowas verstehe ich nicht!!!!

Will das nichtnochmal durchmachen muessen und so....

...Das macht fuer mich keinerlei Sinn.

Mein erster Hund kam am 26 Mai, 1952 zur Welt, das ist auch mein geburtsdatum!

Gegangen ist er von mir nach 16 Jahren..danach kamen viele andere denen ich
versucht habe ein gutes und glueckliches Leben zugeben.

Die zahl der Hunde und katzen..und andre Arten....waeren jetzt dutzende
die zur Welt gekommen waeren - so oder so - und wer weiss welches Schicksal
sie gehabt haetten,
wenn ich gedacht haette: das tu ich mir nicht mehr an!

Jeder von ihnen, egal wieviele jahre sie schon nicht mehr leben, hat einen besonderen platz in meinem Herzen. Und da ist Platz fuer noch mehr!!!!
pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Ferdinand07 vom 25.10.2012, 11:57:57
Hallo alli22

Wir haben uns mittlerweile von 5 Hunden welche alle aus dem Tierheim waren getrennt. Das war auch mit Tränen und Gefühle verbunden

Was soll´s !

Nimm dir ein Hund, sei lieb und nett zu ihm und alle Probleme sind gelöst,.

Die Hundis warten nur !

Phil.
astrid
astrid
Mitglied

Re: Was mache ich nur!?
geschrieben von astrid
als Antwort auf Ferdinand07 vom 25.10.2012, 11:57:57
Meinen "Yanni", Cairnterrier habe ich vor 2 Jahren verloren. Er starb in meinen Armen. Wir haben das bis heute nicht ganz verwunden.
Einen anderen Hundi will ich mir nicht mehr holen, das ich nicht nochmals so trauern könnte. Es biete sich aber an, einen dieser armen Hunde aus den naheliegenden Tierheim ab und zu auszuführen. Aber ich bringe es nicht übers Herz, so ein Tierchen abends wieder ins Heim zurück zu bringen. Also mache ich gar nix. Das ist auch nicht toll...ääh, stöhn!
Ali22
geschrieben von Ali22


Ja, ich weiß, man möchte das Gefühl der Trauer nicht so schnell oder wenn
es geht, garnicht mehr erleben.
Doch der Tod gehört zum Leben, darum würde ich Dir raten, holde Dir wieder
ein Tier, egal ob Katz oder Hund, dann geht es Dir wieder besser.
Denn Dein Inneres sagt Dir doch schon, ich möchte wieder einen Hund.
Sonst würdest Du doch nicht mit dem Gedanken spielen, sich aus dem Tierheim
einen Hund, auch wenn nur Stundenweise, zum Gassigehen zu holen.

Selber habe ich auch schon 3 Sheltie's verloren, nun habe ich noch einen
Sheltie, der im Februar auch schon wieder 10 Jahre wird.

Liebe Grüße, Astrid,
die denkt, Du wirst Dich schon richtig entscheiden.

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