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Innenpolitik Abschiebung und Ausweisung von Ausländern

karl
karl
Administrator

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von karl
als Antwort auf renamarie vom 11.08.2014, 08:46:03
Wie ich gelesen habe, will W. Bosbach (CDU) die Erweiterung und Abschiebung der Ausländer anstreben.
Klingt als einleitender Satz ziemlich pauschal.
Bisher gibt es nur Ausweisungen erst nach 3 Jahren und nur bei Verfolgung politischer Ziele.
Politische Ziele müssen bewertet werden und sind nicht per se falsch.
Meine Meinung, ob Islamisten, Hassprediger, Salafisten, solche Menschen die hier Unruhe stiften, müssten sofort abgeschoben und ausgewiesen werden. Auch die, mit deutschen Pässen.
Jetzt wird etwas deutlicher, was gemeint ist. Nach unserem Grundgesetz sind aber alle Deutschen gleich und die Beurteilung nach Religion und ethnischer Herkunft wollten die Väter des Grundgesetzes aufgrund unserer schrecklichen Erfahrungen gerade ausschließen.
So was brauchen wir in Deutschland nicht. Aber dafür müsste das Grundgesetz geändert werden.
Aha, jetzt ist es ganz deutlich. Dein politisches Ziel ist also die Abschaffung unserer Verfassung und damit qualifizierst Du Dich in Deinem Sinne für die Abschiebung.
Auch die Bestrafung allgemein müsste verschärft werden. Zur Zeit haben wir eine regelrechte Kuscheljustiz. Ein kleiner Gauner wird manchesmal schlimmer betraft als mancher Verbrecher.
Ich bin dafür, den Verfassungsfeinden rechtzeitig die rote Karte zu zeigen.

Karl
olga64
olga64
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von olga64
als Antwort auf karl vom 11.08.2014, 16:45:59
Viele Ausländer und Asylbewerber können nicht abgeschoben werden, weil sie meist ihre Ausweispapiere weggeworfen haben und nicht beweisen können, woher sie kommen.
Viele, die vom Dschihad zurückkehr in unserer Land, sind deutsche Staatsangehörige - wer will die denn aufnehmen, wenn wir sie widerrechtlich "abschieben"?
Wir haben derzeit in München eine Asylunterkunft mit ca 2.000 Menschen (Bayernkaserne). Die bewegen sich auch auf einer Wiese davor, sind auch oft betrunken und auch aggressiv. In der Nachbarschaft ist man es auch, weil solche Gegebenheiten sofort die Nazis und Islamhasser auf den Plan rufen. Einen besonders widerlichen Spruch hörte ich kürzlich: es wird ein Sonderzug nach DAchau gewünscht, um sich von diesem Problem möglichst schnell und endgültig zu befreien. Sind wir schon wieder so weit? Olga
puckin
puckin
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von puckin
als Antwort auf karl vom 11.08.2014, 16:45:59
Es geht bei der frage doch zuerst darum, wer soll überhaupt in deutschland hereingelassen werden und wer soll asyl bekommen.
Wir brauchen ein neues einwanderungsverfahren sonst wird deutschland geflutet von "asylsuchenden", die hier einen neuen staat ihrer kultur und ihrer religion "aufbauen" und wir helfen dabei eifrig mit.
Wenn schon asylsuchende christen von ebenfalls "asylsuchenden" moslems schon in den asylantenheimen als ungläubige bedroht werden, wie soll sich das entwickeln, wenn diese "asylanten" erst im zivilen leben ihre aggressionen ausleben?

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dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf puckin vom 12.08.2014, 15:17:57
In meinen Augen sind Asylsuchende Menschen in Not. Mir ist es egal ob das Moslems, Juden oder Christen sind. Diese Menschen haben alles verloren und brauchen unsere Hilfe.

Dabei die Hilfeleistungen von der Zugehörigkeit zu bestimmten Religionen abhängig zu machen ist pervers.

p.s.: Die Menschen geraten (auch in Deutschland) ständig aneinander. Wenn dies dann in der Ausnahmesituation eines Auffangheims passiert, so ist das nicht verwunderlich. Dazu gehört nichtmal die Zugehörigkeit zu einer anderen Religion - es ist entscheident was die Presse daraus macht.
sittingbull
sittingbull
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf dutchweepee vom 12.08.2014, 15:31:54
In meinen Augen sind Asylsuchende Menschen in Not. Mir ist es egal ob das Moslems, Juden oder Christen sind. Diese Menschen haben alles verloren und brauchen unsere Hilfe.
geschrieben von dutch


bingo !

zumal die menschen erst zu hilfesuchenden wurden ...
durch die politik ... auch des deutschen kapitals .

sitting bull
Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von klaus
als Antwort auf dutchweepee vom 12.08.2014, 15:31:54
"In meinen Augen sind Asylsuchende Menschen in Not. Mir ist es egal ob das Moslems, Juden oder Christen sind."


Richtig - es ist völlig egal, ob es sich bei in Not geratenen Menschen um Moslems, Juden, Christen oder Nichtgläubigen handelt. Ihnen muss geholfen werden.
Es sind allerdings bei weitem nicht alle asylsuchenden Menschen in Not und da wird die Angelegenheit etwas schwieriger.
Noch komplizierter wird es, wenn Asylbewerber unterschiedlicher Glaubensrichtungen in einer Einrichtung leben und sich dann untereinander auf das Schärfste bekriegen und es keine Möglichkeit der Umbelegung gibt.
Beide Dinge erwähne ich hier nicht, weil ich mal was darüber gelesen oder gehört habe, sondern, weil ich mich bis vor wenigen Jahren als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung meiner Heimatstadt direkt damit beschäftigen musste.

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sammy
sammy
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von sammy
als Antwort auf dutchweepee vom 12.08.2014, 15:31:54
Dabei die Hilfeleistungen von der Zugehörigkeit zu bestimmten Religionen abhängig zu machen ist pervers.

...wer hat denn überhaupt solch ein Ansinnen gestellt bzw. geschrieben? Findest du nicht auch wie deine Worte manipulativ wirken?
Was aber nicht sein kann, egal welche Religionszugehörigkeit, dass das Asylrecht durch Gewalt gegen Andere missbraucht wird.

sammy
olga64
olga64
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von olga64
als Antwort auf puckin vom 12.08.2014, 15:17:57
Wir machen in Deutschland mal wieder den grossen Fehler, zu denken,das Unheil käme von draussen auf uns zu. Längst ist es innerhalb Deutschland etabliert, was auch mit den immer mehr Deutschen zusammenhängt, die zum Islam konvertieren und sich ihre ersten Weihen und Erfahrungen dergestalt suchen,dass sie in den Dschihad ziehen. Mit diesen Kenntnissen kommen sie dann zurück und rechnen mit ihrem Land auf ihre Art und Weise ab.
Meist handelt es sich hier ja um Menschen, die nie richtig den Anschluss gefunden haben, keine Chancen hatten oder sie nie ergreifen wollten und in diesen Dschihad-Organisationen erstmals Macht verspüren - Macht über Leben und Tod. Zuerst waren das ja mal alles nette kleine Jungs und Mädchen, die schon in ihren Familien keinen Rückhalt hatten, was dann in der Schule so weiterging. Die Ideen wurden dann mit guten Freunden auf der Strasse entwickelt, wo die Banden als Arbeitslose genügend Zeit hatten, sie zu entwickeln. Olga
puckin
puckin
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von puckin
als Antwort auf dutchweepee vom 12.08.2014, 15:31:54
Was ich pervers finde ist, daß du sofort mit einer keule losschlägst, ohne dich mit der sache zu beschäftigen.
Es geht nicht darum hilfe zu verweigern, sondern es geht darum, daß kulturelle und religiöse verwerfungen nicht auch noch in deutschland ausgetragen werden und daß wer als asylant hier einfliegt sich nach deutschem recht und gesetz zu verhalten hat.
Auch wenn aus platzgründen muslime mal neben "ungläubigen" untergebracht werden müssen.
Sollten deren asylanträge positiv beschiedenn werden und sie mal irgendwo sesshaft werden, müssen sie sich auch an die hier geltenden regeln des zusammenlebens halten.
Es sei denn sie bilden paralelgesellschaften, was nicht wünschenswert ist, leider aber immer mehr zunimmt.

Die verfolgung von christen durch muslime ist hier nicht vorgesehen.
Es ist schon schlimm, daß derzeit in arabien die schlimmste christenverfolgung seit der armeniervertreibung stattfindet.
bukamary
bukamary
Mitglied

Re: Abschiebung und Ausweisung von Ausländern
geschrieben von bukamary
Aha, jetzt ist es ganz deutlich. Dein politisches Ziel ist also die Abschaffung unserer Verfassung und damit qualifizierst Du Dich in Deinem Sinne für die Abschiebung.
geschrieben von karl


Ich hatte bereits auf den Eingangspost der Threaderöffnerin reagiert, zugegeben noch sehr zurückhaltend (allerdings nachdem ich meine ersten Sätze gestrichen hatte, die ziemlich heftig waren). Als neue Userin wollte ich sie nicht gleich verschrecken und ihr die Chance geben sich genauer zu erklären. Aber offensichtlich ist der inhalt nicht nur bei mir so angekommen.

In meinen Augen sind Asylsuchende Menschen in Not. Mir ist es egal ob das Moslems, Juden oder Christen sind. Diese Menschen haben alles verloren und brauchen unsere Hilfe.


Dem ist nichts hinzuzufügen.

Noch komplizierter wird es, wenn Asylbewerber unterschiedlicher Glaubensrichtungen in einer Einrichtung leben und sich dann untereinander auf das Schärfste bekriegen und es keine Möglichkeit der Umbelegung gibt.


Da möchte ich noch ergänzen: die Unterkünfte sind z.T, in einem katastrophalen Zustand die dann noch in einer Umgebung liegen, die alles andere als einladend ist. Sie werden oft unzureichend, bzw. garnicht betreut. Oftmals sind sie erheblich traumatisiert, ohne ausreichende Hilfe. Schon alleine der Umstand, dass sie sich in einer fremden Umgebung, in einer fremden Kultur zurechtfinden müssen, in der sie sich selbst überlassen sind und zusehen müssen, wie sie 24 Stunden am Tag rumbringen, ist eine Herausforderung. Oftmals bekommen sie auch noch zu spüren, dass sie nicht erwünscht sind.

Natürlich gelten für die Asylsuchenden Spielregeln, dazu gehören für mich das Grundgesetz und die Menschenrechte gleichermassen (im übrigen mag ich den Begriff Asylbewerber nicht sonderlich, da ist mir das Wort Gäste schon lieber). Als solche sind sie hier unsere Gäste, dann sollten wir sie auch entsprechend behandeln. Vielleicht sollte unser Staat vielleicht mal als guter Gstgeber aufführen.

Es geht bei der frage doch zuerst darum, wer soll überhaupt in deutschland hereingelassen werden und wer soll asyl bekommen.
Wir brauchen ein neues einwanderungsverfahren sonst wird deutschland geflutet von "asylsuchenden", die hier einen neuen staat ihrer kultur und ihrer religion "aufbauen" und wir helfen dabei eifrig mit.
Wenn schon asylsuchende christen von ebenfalls "asylsuchenden" moslems schon in den asylantenheimen als ungläubige bedroht werden, wie soll sich das entwickeln, wenn diese "asylanten" erst im zivilen leben ihre aggressionen ausleben?


Puckin, an einem Punkt gebe ich Dir Recht: wir brauchen ein anderes Einwanderungsverfahren. Bei der derzeitigen "Versorgung" wird es immer wieder zu Streitigkeiten und auch Bedrohungen kommen, oft auch aus viel nichtigerem Anlass. Leider wird selten und dann oft noch unangemessen auf solche Situationen reagiert. Das aber den "bösen" Moslems pauschal anzulasten, halte ich für mindestens ignorant.
Sorry, ich frage mich, welches Menschenbild Du hast? Wahrscheinlich würde Deine Vorstellung eines Einwanderungsverfahrens bei mir Aggressionen auslösen.

bukamary

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