Innenpolitik Atommüll-Lager Asse

fritz_the_cat
fritz_the_cat
Mitglied

Re: Atommüll-Lager Asse
geschrieben von fritz_the_cat
als Antwort auf multifit vom 15.01.2010, 22:42:57

der wohnt nämlich in Goslar,

Goslar liegt aber wohl etwas höher über NN, oder?

Viele Grüße,
Fritz
________
Versicherungsspruch: Ich dachte, das Fenster sei offen, es war jedoch geschlossen, wie sich herausstellte, als ich meinen Kopf hindurch steckte.
walter4
walter4
Mitglied

Re: Atommüll-Lager Asse
geschrieben von walter4
als Antwort auf vom 15.01.2010, 20:14:15
Leider hat die dortige CDU-Fraktion eine Vorladung von Frau Merkel vor dem Untersuchungsausschuß verhindert.
geschrieben von picaro


Kein Wunder.....
Angela Merkel war seinerzeit Umweltministerin von Meckpomm. Unter Ihrer Aufsicht wurden die Fässer nicht nur eingebracht, sondern abgekippt, sodaß einige der Fässer schon beim Einlagern zerplatzten, sodaß die Bergung des Mülls jetzt ungleich schwieriger wird.
multifit
multifit
Mitglied

Re: Atommüll-Lager Asse
geschrieben von multifit
als Antwort auf fritz_the_cat vom 15.01.2010, 22:47:27


Fritz,

hier im Dorf gibt es sogar ein Neubaugebiet (direkt am Friedhof)
mich wundert es kopfschüttelnderweise immer wieder, weil
hier trotzdem gebaut wird, die Grundstückpreise sind hier auch nicht billiger
als in den anderen Stadtteilen.

Am liebsten würde ich unser Haus verschenken, aber die letzten Jahre
muß ich das wohl noch ertragen, anderseits: irgendwo muß der Müll ja hin.

Für mich eine Schlamperei, weil viele eingelagerten "Asse-Fässer" nicht gelistet sind. Wie will man da die Kontrolle behalten ? Hier ist wohl Chaos angesagt...



Gruß
MULTI


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fritz_the_cat
fritz_the_cat
Mitglied

Re: Atommüll-Lager Asse
geschrieben von fritz_the_cat
als Antwort auf multifit vom 16.01.2010, 08:54:59

hier im Dorf gibt es sogar ein Neubaugebiet (direkt am Friedhof)
...
irgendwo muß der Müll ja hin.

Manche Neubaugebiete sind auch auf alte Mülldeponien bewilligt worden, der Phantasie sind da wohl kaum Grenzen gesetzt.
Ich finde, der Müll hätte erst gar nicht erzeugt werden dürfen. Nach uns die Sintflut.

Viele Grüße,
Fritz
________
Versicherungsspruch: Ihr Versicherungsnehmer fuhr vorne in meinen Frisiersalon. Während der Reparaturzeit war ich nur beschränkt tätig. Ich konnte meine Kunden nur noch hinten rasieren und schneiden.
arno
arno
Mitglied

Re: Atommüll-Lager Asse
geschrieben von arno
als Antwort auf fritz_the_cat vom 16.01.2010, 09:03:18
Hallo, fritz_the_cat,

die Situation der Altlasten ist viel schlimmer, als der Bevölkerung
bekannt ist.

Alle Produkte, die der Mensch herstellt, landen letztlich im Wasser,
so auch die wasserlöslichen Produkte.
Um diese Altlasten aus dem Wasser wieder herauszuholen, braucht man
für fast jeden wasserlöslichen Stoff eine eigene Aufbereitungsanlage.

Wasser ist unser Nahrungsmittel Nr. 1, welches kontinuierlich benötigt
wird.

Über die kontinuierliche Verkostung des Trinkwassers können sich
über die Zeit ein richtiger Chemikaliencocktail im Körper anreichern
und schlimmste Krankheiten verursachen.


Selbst im Sprudelwasser sind viel mehr und auch unbekannte Inhaltsstoffe enthalten
als die uns das Analysenzertifikat auf dem Flaschenetikett glauben machen soll.

Ein Wirtschaftssystem, welches durch den Wachstumsgedanken befeuert ,
auf eine Wegwerfgesellschaft basiert, gehört zu den blödsinnigsten
menschlichen Konstrukten überhaupt!


Damit machen wir den Planeten für unsere Kinder unbewohnbar!

Viele Grüße
arno
walter4
walter4
Mitglied

Re: Atommüll-Lager Asse
geschrieben von walter4
als Antwort auf arno vom 16.01.2010, 09:33:52
@Arno
Du bringst es auf den Punkt. Manche Länder werden unbewohnbar, sukzessive immer mehr, bis der Planet aufgrund der globalen Verseuchung mit Giftstoffen unbewohnbar ist. Es ist deprimierend.

Das schlimmste finde ich, daß diese Verbrechen von Bürokraten begangen wurden, die andererseits bei dem völlig harmlosen Feinstaub suggerieren, die Welt ginge unter. (80% des Feinstaubs entsteht aus der Natur durch Pollen, Bodenerosion und kleine Pflanzenteile).

Ich denke mir oft, ich bin im falschen Film.

Die Fässer wären in einem soliden Granitgestein in den Alpen oder im Mittelgebirge problemlos unterzubringen gewesen. Dort hätte man die Fässer trocken lagern und jedes Fass jährlich inspizieren können und eine Umlagerung hätte so gut wie nichts gekostet.

Nein, die Idioten mussten in einen Salzstock einlagern, der jetzt durch eindringendes Wasser instabil wird und völlig in sich zusammenzubrechen droht. Durch Grundwasserströme transportiert sich die Radioaktivität im nu hunderte von Kilometern.


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rolf †
rolf †
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Re: Atommüll-Lager Asse
geschrieben von rolf †
als Antwort auf walter4 vom 16.01.2010, 16:08:35
Es kommt wahrscheinlich noch schlimmer, da ja auch das nächste Lager wieder ein sicherer Salzstock ist.

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