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Innenpolitik Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown

Mareike
Mareike
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RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von Mareike
als Antwort auf Der-Waldler vom 15.11.2020, 12:18:01

Lieber Walter
ich respektiere und verstehe Eure Meinung dazu.
Für mich ist eine Impfung nicht gleichzusetzen mit einem Medikament, es ist allerdings nur eine (meine) Meinung, die richtig aber auch falsch sein kann, die Zukunft wird es zeigen.

Ich schrieb es bereits häufiger: Die Problematik der Gefahr der Autoimmunerkrankungen ist gegeben und nur im weiteren Verlauf feststellbar. Sofern Impfungen auf freiwilliger Basis stattfinden werden, ist das alles ok, vorausgesetzt die Aufklärung über evt. Risiken findet statt.

Wie die Aufklärung in den Gruppen der Heimbewohner sein wird - diese sollen wohl als Erste geimpft werden - darf als fragwürdig bezeichnet werden, gibt es da doch viele Demenz-Erkrankten.

Zur Thematik der Autoimmunerkrankungen füge ich zwei Links an.
Auf langer Sicht gesehen dürfte diese Thematik vor allem für die Jüngeren von Relevanz sein.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/impfstoff-nebenwirkung-ade-ein-schrecken-fuer-die-corona-impfung-16944897.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3
"Nach den Erfahrungen aus den Impfstoff-Entwicklungen gegen Grippe-Viren oder dem Dengue-Erreger lassen sich aus den Zellkultur- und Tierexperimenten keinerlei Anhaltspunkte für die Vorhersagbarkeit einer ADE ableiten. Das Risiko ist vorher schlicht unbekannt. Es gibt auch keine Moleküle im Blut, Biomarker, die auf eine sich anbahnende ADE hinweisen. Der Grund ist, dass ADE selbst aus der Immunreaktion des Körpers auf den Erreger – oder eben auf den Impfstoff – resultiert. Die von B-Immunzellen gebildeten Antikörper, die normalerweise das Virus attackieren sollen, tun genau das Gegenteil. Sie erleichtern dem Virus den Eintritt in die menschlichen Zellen und beschleunigen damit die Vermehrung des Krankheitserregers. ADE verschlimmert die Krankheit statt sie zu lindern."


https://www.dw.com/de/die-zahl-der-autoimmunerkrankungen-steigt/a-53762255
"Die Liste der verschiedenen Autoimmunerkrankungen ist lang und macht Angst, zumal sie immer länger zu werden scheint. Heute sind wesentlich mehr Menschen betroffen als noch vor 40 Jahren. Die Fälle von Multiple Sklerose beispielsweise haben sich in diesem Zeitraum verdoppelt ."
 

wandersmann_1
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RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf JuergenS vom 15.11.2020, 12:50:27
Ich versteh dich, deswegen benutzt du auch nie eine Verkehrsmittel, weil es ja in Unfälle verwickelt werden werden könnte, =Nebenwirkungen, du isst kein Fleisch, wegen der denkbaren chemischen Mittel drinne, du schreibst hier beim ST bei deinem Nachbarn auf dem PC, denn du traust deinen uralten Steckdosen nicht, die dir einen Schlag versetzen könnten und hängst ein Tuch vor Nase und Mund, damit dich keiner erkennen kann=auch eine Nebenwirkung.
Naja, wenigsten mal ein klein wenig witzig, immerhin.

@ karl

Dass dieser Impfstoff, den biontech in dieser atemberaubend kurzen Zeit entwickelt hat, Unsicherheiten aufweisen kann, was seine Nebenwirkungen hinsichtlich unterschiedlich langer Zeitabschnitte betrifft, dürfte außer frage stehen. Das wird die Zeit zeigen.
Die Verkrüppelungen und Verstümmelungen der Contergankinder, oder in den USA children of thalidomide,
waren nicht das Ergebnis einer Naturkatastrophe, auf die man keinen Einfluss hat, sondern die Begleiterscheinung einer Medikamententwicklung, die nicht sorfältig genug zu ende gebracht wurde, und zu diesen verheerenden Nebenwirkungen führte.
Die Entwicklung eines Wirkstoffes gegen unser virus erfolgt unter hohem politischen und auch wirtschaftlichem Druck. Ich will es nicht hoffen, aber man kann es natürlich auch nicht ausschließen, dass hier Fehler passieren aufgrund zu schneller Freigabe. Deswegen dieses unselige Beispiel au den 60-ern, was man sich vor Augen halten sollte. Lieber noch ein paar Monate ohne Impfung als ein unkalkulierbares Risiko, auch wenn das den Aktionären von biontech und pfizer so sehr gefällt.

 
Der-Waldler
Der-Waldler
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RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf Mareike vom 15.11.2020, 13:46:02

@Mareike,

oh, das kam dann falsch rüber. Ich schrieb ja an anderer Stelle, dass ich es durchaus verstehe, dass DU da grosse Zurückhaltung übst, denn Du hast eine Autoimmun-Krankheit und wohl auch schlechte Erfahrung in der Familie. Vermutlich wäre ich auch etwas "zurückhaltender", wenn ich ähnliche Erfahrungen hätte wie Du. Aber meine sind eben gut und ich vertraue der Wissenschaft, selbst wenn diese mal Fehler macht. Ich schliesse aus diesen Fehlern aber NICHT, dass die ganze Wissenschaft und besonders die "böse Pharmaindustrie" uns etwas Böses will (okay, das machst Du auch nicht, aber ich schreibe ja hier auch an/für andere)... 😊

Übrigens bin ich zwar a Waldler, aber kein "Walter" 😉
 


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JuergenS
JuergenS
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RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf wandersmann_1 vom 15.11.2020, 13:51:08

ich hab das Gefühl, du bist am glücklichsten, wenn Äusserungen von dir verletzen, im Gegensatz sind, überheblich, von oben herab, vor allem aber brückenlos sind.

wandersmann_1
wandersmann_1
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RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf JuergenS vom 15.11.2020, 14:29:02
ich hab das Gefühl, du bist am glücklichsten, wenn Äusserungen von dir verletzen, im Gegensatz sind, überheblich, von oben herab, vor allem aber brückenlos sind.
Und zu welchem Thema gehört jetzt dieser Satz? Off topic? Oder mal nur so?
carlos1
carlos1
Mitglied

RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von carlos1
als Antwort auf freddy-2015 vom 15.11.2020, 09:03:15
"Gerade noch gesehen:
carlos1:
"DNA-Analysen haben herausgefunden, dass die Gene des Neandertalers in den Menschen unerer Zeit in verschiedener Verbreitungsvariation weiter existieren. "
Richtig. ich habe mein Genom ja sequenzieren lassen und meine Frau sieht jetzt manches Rätsel gelöst, denn ich habe etwa 4% Neanderthaler DNA dabei. 
 
geschrieben von karl


 "Das war aber schon sehr lange bekannt, Neanderthaler/Mensch.
Auch das diese verschmelzungen im Osten Eurasien öfters nachzuweisen sind.

Die Theorien dazu sind ja schon sehr lange im Umlauf
und im TV in wissenschaftlichen Dokus vor Jahren aufgezeigt, der Mensch und der Neanderthaler, nicht ausgerottet sondern verschmolzen/aufgesogen assimiliert.

Ich denke das dürfte Dir Karl, doch bekannt sein." Freddy

 

Lieber Freddy, gewiss ist dieser Zusammenhang Karl bekannt. Er ist aber der einzige Fachman in dieser Runde und kann nicht auf jeden Hinweis sofort eingehen.

Vor etwa 8 Wochen berichtete die Presse über eine Studie des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig,idie In NATURE veröffentlich wurde. Nach den Ergebnissen der Studie sollen Menschen, die in ihrem Erbgut eine bestimmte Variante des Neandertaler-Erbgutes  aufweisen, wahrscheinlich ein höheres Risiko bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-COV-2 durch einen schweren Verlauf mit künstlichr Beatmung tragen (Hugo Zeberg vom MPI EVA).

Zitat:
"Die Variante ist ein weiterer Risikofaktor zusätzlich zu vielen schon länger bekannten wie Alter und manchen Vorerkrankungen. Eine Studie im Sommer hatte ergeben, dass eine Gruppe von Genen auf Chromosom 3 mit einem höheren Risiko dafür verbunden sein kann, im Falle von COVID-19 im Krankenhaus behandelt und künstlich beatmet werden zu müssen. Die Gefahr für eine schwere Form der Erkrankung sei bei Menschen mit dieser Variante bis zu dreimal höher, hieß es damals.
Zeberg und sein MPI-Kollege Svante Pääbo haben den Gencluster nun analysiert und ge­zielt mit dem Erbgut von Neandertalern und Denisova-Urmenschen verglichen.
Die DNA-Sequenz in der für ein höheres Risiko sorgenden Variante des Clusters sei den DNA-Sequenzen eines etwa 50.000 Jahre alten Neandertalers aus Kroatien sehr ähnlich, erläutern sie in Nature." Zitat: Aerzteblatt

Link: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116990/Neandertaler-Gene-erhoehen-Risiko-fuer-schweren-Coronaverlauf



„Es hat sich herausgestellt, dass moderne Menschen diese Genvariante von den Neander­talern geerbt haben, als sie sich vor etwa 60.000 Jahren miteinander vermischten“, erklär­te Zeberg, der auch am Karolinska-Institut in Stockholm forscht.
Es gebe erhebliche Unterschiede hinsichtlich der regionalen Verbreitung dieser geneti­schen Variante, erläutert das Forscherduo weiter. Besonders häufig findet sie sich dem­nach bei Menschen in Südasien, wo etwa die Hälfte der Bevölkerung sie im Genom trage, in Bangladesch sogar 63 Prozent.
In Europa habe etwa einer von sechs Menschen (rund 16 Prozent) sie geerbt – in Afrika und Ostasien komme die Variante hingegen so gut wie gar nicht vor.
Eine Erklärung dafür, warum Menschen mit der Genvariante ein höheres Risiko haben, gebe es bisher nicht. „Es ist erschreckend, dass das genetische Erbe der Neandertaler während der aktuellen Pandemie so tragische Auswirkungen hat“, sagte Pääbo, Direktor am MPI EVA. „Warum das so ist, muss jetzt so schnell wie möglich erforscht werden.“ © dpa/aerzteblatt.de

Anmerkungen:
Randnotiz: Neandertaler-Gen
Dtsch Arztebl 2020; 117(33-34): A-1537 / B-1317

Meyer, Rüdiger
"Ein Genaustausch, zu dem es vermutlich vor etwa 50 000 Jahren zwischen dem Homo sapiens und dem Homo neanderthalensis gekommen ist, könnte erklären, warum Menschen in Südasien bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 ein hohes Risiko auf einen schweren Verlauf von COVID-19 haben. Eine genomweite Assoziationsstudie (GWAS) war zu dem Ergebnis gekommen, dass Menschen mit bestimmten Genvarianten auf den Chromosomen 3 und 9 häufiger schwer an COVID-19 erkranken, wenn sie sich mit SARS-CoV-2 infizieren. Die Varianten auf dem Chromosom 9 befinden sich in der Nähe der Gene für das ABO-System der Blutgruppen. Die Funktion der Region auf dem Chromosom 3 ist nicht bekannt. Es handelt sich aus anthropologischer Sicht aber um einen interessanten Abschnitt des menschlichen Erbguts. Er wurde vor Jahren auch in der DNA der Knochen einer Frau gefunden, die vor 50 000 bis 65 000 Jahren zu den Homo neanderthalensis gehörte. Die Neandertaler sind ausgestorben, doch ein Teil ihrer DNA hat überlebt, weil sich Homo sapiens und Homo neanderthalensis gepaart haben. Dabei sind Genabschnitte (Haplotype) der Neandertaler ins menschliche Genom geraten, darunter auch die Region des Chromosoms 3, die jetzt mit einer erhöhten Anfälligkeit auf COVID-19 in Verbindung gebracht wurde. Der Neandertaler-Haplotyp hat sich unterschiedlich ausgebreitet. Am häufigsten kommt er in Südasien vor. Tatsächlich war eine Untersuchung britischer Patienten jüngst zu dem Ergebnis gekommen, dass es unter den Einwohnern mit südasiatischen Wurzeln besonders häufig zu schweren Verläufen von COVID-19 kommt." Zitat aus Aerzteblatt

Viele Grüße
c



 

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dutchweepee
dutchweepee
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RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf wandersmann_1 vom 15.11.2020, 11:28:50
contergan.jpg
Danke für diese Erinnerung, um alle blindlings Regierungsgläubigen zu erinnern. Übrigens wird CONTERGAN immer noch produziert und verkauft.
carlos1
carlos1
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RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von carlos1
als Antwort auf wandersmann_1 vom 15.11.2020, 13:51:08

"Dass dieser Impfstoff, den biontech in dieser atemberaubend kurzen Zeit entwickelt hat, Unsicherheiten aufweisen kann, was seine Nebenwirkungen hinsichtlich unterschiedlich langer Zeitabschnitte betrifft, dürfte außer frage stehen. Das wird die Zeit zeigen." Wandersmann

Lieber Wandersmann,
der Impfstoff von BioNTECH beruht auf der mRNA-Technik. Diese ist nicht erst nach den ersten Meldungen aus China über ein neues Virus auf die Schnelle erfunden und entwickelt worden, sondern wurde bereits seit vielen Jahren von BioNTECH und der Vorgänmgerfirma BANYMED in der Bekämpfung von Krebs eingesetzt. Das Verdienst rasch erkannt zu haben, dass dieses Virus in der Lage ist, eine Pandemie auszulösen, gebührt dem Deutschen Ugur Sahin und seiner Ehefrau. Karl hat in seinem ersten Blog "Was ist ein Virus" das gut erklärt. Der US-Konzern Pfizer als hat die bürokratischen Abläufe übernommen. BioNTECH stellte sofort 500 Kräfte frei, um einen Impfstoff zu generieren.

Innerhalb von 10 Monaten einen Impfstoff zu schaffen, zu prüfen in 3 Phasen hat früher Jahre gedauert. Was uns überraschend erscheint ist kein Wunder, sondern der Einsatz neuer neue Technologien. Weitere Impfstoffe werden möglicherweise noch besser sein.

"Die Entwicklung eines Wirkstoffes gegen unser virus erfolgt unter hohem politischen und auch wirtschaftlichem Druck." Das Corona-Virus ist nicht "unser Virus." Das kann so nicht stehenbleiben.

Es gibt das Infektionsschutzgesetz und das Grundrecht auf Leben und Gesundheit. Fehler können passieren und werden gemacht werden. Treten Fehler auf, müssen sie korrigiert werden. Der Vergleich der Erkrankung mit dem SARS-COV-2-Virus und einem möglichen Impfstoff mit Contergan Anfang der 60er Jahre ist völlig abwegig. Contergan war ein Schlaf- und Beruhigungsmittel gegen Schwangerschaftsübelkeit, verkauft zu einem sehr günstigen Preis. Es gab andere Mittel gegen die genannten Beschwerden. Das Virus dagegen tötete bis jetzt über 1 Mio Menschen weltweit. Genesene sind häufig nicht beschwerdefrei. Die wirtschaftlichen Kosten übersteigen jedes Maß.

Viele Grüße
c

 
freddy-2015
freddy-2015
Mitglied

RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von freddy-2015
als Antwort auf wandersmann_1 vom 15.11.2020, 13:51:08



Dass dieser Impfstoff, den biontech in dieser atemberaubend kurzen Zeit entwickelt hat, Unsicherheiten aufweisen kann, was seine Nebenwirkungen hinsichtlich unterschiedlich langer Zeitabschnitte betrifft, dürfte außer frage stehen. Das wird die Zeit zeigen.
Die Verkrüppelungen und Verstümmelungen der Contergankinder, oder in den USA children of thalidomide,
waren nicht das Ergebnis einer Naturkatastrophe, auf die man keinen Einfluss hat, sondern die Begleiterscheinung einer Medikamententwicklung, die nicht sorfältig genug zu ende gebracht wurde, und zu diesen verheerenden Nebenwirkungen führte.geschrieben von wandersmann_1

Du solltest etwas auf die Zeitabstände achten W.M.,
denn die 50/anfang-60 Jahre waren eine ganz andere Zeit in Bezug zu Vertrauen in Medikamenten bzw. Pharma Unternehmen.
Auch gab es keine Stiftung Warentest und ähnliches.
Erst Contergan hat die Sinne der Menschen etwas geschärft.
Es gibt seitdem auch mehr Gegner der Medizin allgemein,
natürlich kann ich nur von West-Deutschland sprechen.
Wie das in der DDR war musst du ja selber wissen.
Erfahrungen machen und daraus lernen ist wichtig und das wird auch jetzt so gehandhabt.


Russland geht uns ja voran,
dann solltest Du ja beruhigt sein, wir lernen noch.

 
RE: Corona-Impfstoff- Neuer Lockdown
geschrieben von Rena
als Antwort auf freddy-2015 vom 15.11.2020, 23:49:12

Du solltest etwas auf die Zeitabstände achten W.M.,
denn die 50/anfang-60 Jahre waren eine ganz andere Zeit in Bezug zu Vertrauen in Medikamenten bzw. Pharma Unternehmen.

Stimmt. In den letzten 10 Jahren ist viel passiert. Siehe hier:

Seit rund zehn Jahren hat sich der Arzneimittelmarkt stark verändert.
Eine Handvoll Großkonzerne, auch Big Pharma genannt, stellen den Großteil der Medikamente auf dem Weltmarkt her.

Sie sind reicher und mächtiger denn je und können über die Gesundheitspolitik von Regierungen entscheiden. Die Dokumentation ist das Ergebnis einer Recherchearbeit von über einem Jahr. Sie zeigt durch Stellungnahmen von Patienten, Whistleblowern und Anwälten sowie Analysen von Medizinern, ehemaligen Ministern und Vertretern der Pharmaindustrie die Ökonomisierung des Arzneimittelsektors.

Großen Laboren wird vorgeworfen, sie verheimlichten oder bagatellisierten Teile ihrer klinischen Forschungsergebnisse vor den Gesundheitsbehörden, um ihre Monopolstellung beizubehalten. So etwa bei dem Epilepsiemittel Depakine des Herstellers Sanofi, das europaweit einen Skandal auslöste. In den USA musste sich die Firma Johnson & Johnson vor Gericht verantworten, Millionen von Patienten in eine Opioidabhängigkeit getrieben zu haben.

" rel=" nofollow ugc" target="_blank"Und hier

Oder hier (falls der link zuvor nicht funzt)
 

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