Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!

Innenpolitik Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf wandersmann_1 vom 19.12.2012, 22:21:06

@ pecado
Du checkst hier einiges nicht.
Ich sag's Dir nochmal ganz langsam zum mitmeißeln.



Das, was ich als unpassend im Diskussionsforum ansehe, ist die persönliche Anmache von Diskutanten. Nur als Beispiel:
Über obigen Diskussionsbeitrag von Hugo kann es unterschiedliche Meinungen geben. Die Geschehnisse können auch aus anderem Blickwinkel betrachtet werden. Es würde passen, wenn diese alternativen Sichtweisen geschildert würden. Was nicht passt, sind persönliche Anwürfe und Beleidigungen wie z. B. "Formieren sich die Kader??" etc.
Ich bin sehr tolerant, wenn es um das Spektrum von Meinungen geht, aber ich werde fuchsig, wenn Diskutanten nur blöd angemacht werden, weil sie eine andere Meinung vertreten als man selbst.
Karl
geschrieben von karl


nordstern
circe
circe
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von circe
als Antwort auf wandersmann_1 vom 19.12.2012, 22:21:06
ich danke dir wandersmann! Es hat keinen Sinn! Schon die Aldi Körbe waren primitiv!
Schade und ein Glück, das es nicht so viele sind! Gute Nacht, circe
wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf hobbyradler vom 19.12.2012, 22:27:27
@ hobbyradler

Ja, ich habe dieses Interview schon gelesen.
SYSIPHUS hatte es weiter oben verlinkt.

Mittag wusste nicht, dass Alexander-Schalck-Golodkowski, the "Big Alex", Oberst des MfS war, und auch nicht, was dessen "KOKO" eigentlich so machte.
Und dann war er ja schon von jeher ein Systemkritiker vor dem Herrn, wurde von Honnecker, Stoph und Krolikowski gemobbt und mundtot gemacht. Und wenn er nur so gekonnt hätte, wie er wollte ... alles wäre anders gekommen.
Willst Du diesen Lügenbaron ernsthaft in den Zeugenstand erheben?

Folgt dann am Ende noch "Erfahrungsträger" Mielke, der uns ja bekanntlich Alle liebte?

Anzeige

hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf wandersmann_1 vom 19.12.2012, 22:46:10
Ich will niemanden in den Zeugenstand erheben. Ich schrieb es bereits – das ist alles Schnee von gestern. Warum fangen wenige, ewig in der Vergangenheit gefangene Alt-DDRler, immer wieder destruktive Vergleiche an? Verbessert unsere jetztige BRD - da ist genügend zu tun.
Und wenn die BRD bei manchen Dingen schlechter sein sollte als es die DDR war, hilft auch kein Gejammere.
wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf hobbyradler vom 19.12.2012, 23:01:22
Verbessert unsere jetztige BRD - da ist genügend zu tun.


DAS genau ist doch meine Intention, wie Du sie weiter oben nachlesen kannst, ich möchte das jetzt nicht alles runter-verlink-zitieren.

Aber - und ich muss mich wiederholen - , sobald ein Ex-DDR-ler die Stimme zur Kritik an "unserer jetzigen BRD" erhebt, wird ihm vorgehalten, er würde einen Systemvergleich führen, nämlich, wie schlecht es heute ist, und wie schön es doch damals war, in der guten alten Sozialismus-Zeit.
Aber diese simple Denkweise ist schlicht Käse.
ehemaligesMitglied67
ehemaligesMitglied67
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf wandersmann_1 vom 19.12.2012, 22:21:06
@ pecado

Du checkst hier einiges nicht.
Ich sag's Dir nochmal ganz langsam zum mitmeißeln.

welchen Hochmut und welche Arroganz muß eigentlich insich tragen, um solche Sprüch abzulassen.
Aber das sind die alten Tricks: Den Diskussionsgegener verbal versuchen niederzumachen und den Beitrag schnell mal inhaltlich verdrehen. Und merk dir eins: Um mich verbal niederzumachen muß du schon früher, erheblich früher aufstehen. Das hat ungefähr Aussicht auf Erfolg wie der Kampf der Arbeiterklasse mit ihrer maroden Staatswirtschaft gegen marktwirtschaftlich strukturierte Volkswirtschaften.

Aber absichtlich hast du ja sicher meinen Beitrag nicht fehlinterpretiert. Daher solltest Du mal lernen, Beiträge zu lesen. Un nun noch mal gaaaaanz langsam für solche die das beim ersten Lesen nicht so schnell begeifen:

Es geht keineswegs um Rückkehr zum DDR System, sondern um die generelle Haltung zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Wer Kritik an bestestehden Mißständen mit einer nebulösen Forderung nach einem andern SYSTEM (welchem auch immer)verknüpft hat von unseren Grundordnung NICHTS aber auch GARNICHTS begriffen. Die Frage welches neue System du denn gerne hättest (ich bat um Vorschläge) blieb ja auch bezeichnender Weise unbeantwortet.
Und Publikum ala circe zun applaudiern. Ja das hat was. Du nennst das was du in andere heneininterpretierst Käse. Den Käse hast du aber nur selbst im Schädel, einschließlich der Scheuklappen mit Tunnelblick auf eine "Finanzdiktatur", die durch Systemwechsel zu bekämpfen ist.

Nochmal zur Erinnerung
Selbstverständlich darf ich als Ex-DDR-Bürger die heutigen Verhältnisse kritisch sehen, und das System, welches vor allem durch die Diktatur des Finzkapitals geprägt ist, an sich in Frage stellen. Und das darf ich, ohne dabei gleichzeitig die DDR zurückhaben zu wollen. Es gibt bekanntlich mehr, als diese beiden Alternativen
geschrieben von wandersmann


für wie dumm möchtest du eigentlich deine Mitdiskutanten verkaufen?

Anzeige

hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf wandersmann_1 vom 19.12.2012, 23:15:48
Aber - und ich muss mich wiederholen - , sobald ein Ex-DDR-ler die Stimme zur Kritik an "unserer jetzigen BRD" erhebt, wird ihm vorgehalten, er würde einen Systemvergleich führen, nämlich, wie schlecht es heute ist, und wie schön es doch damals war, in der guten alten Sozialismus-Zeit.
Aber diese simple Denkweise ist schlicht Käse.
In der DDR haben wir von den Schweinereien auch erfahren, aber die waren vergleichsweise harmlos.
geschrieben von duchtweepe


Lies den Eingangsbeitrag und weitere Beiträge von dutchweepe.
Mich interessiert eure DDR heute nicht mehr - es nervt ganz einfach die BRD mit diesem untergegangenen Mauerstaat zu vergleichen - egal welcher dabei besser weg kommt. Es gibt glaube ich ein DDR Unterforum.
miriam
miriam
Mitglied

Re: Der unwürdige Menschenhandel der DDR nach dem Mauerbau
geschrieben von miriam
Was wurde eigentlich mit dem Mauerbau im Jahr 1961 bezweckt?

Natürlich wussten wir schon damals, dass es nicht die einseitige Liebe des Staates sein kann, gegenüber jener Bürger, die das Land so schnell wie möglich, verlassen wollten.

Jetzt, aus der zeitlichen Entfernung betrachtet, beantwortet ein Buch diese Frage:



Die Sendung "ttt" brachte eine ausführliche Rezension zu diesem Buch von Kai Dieckmann.
(Rezension übernommen auch von 3sat-Kulturzeit).

Siehe dazu Link

Miriam
wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Der unwürdige Menschenhandel der DDR nach dem Mauerbau
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf miriam vom 19.12.2012, 23:26:09
Was wurde eigentlich mit dem Mauerbau im Jahr 1961 bezweckt?

Natürlich wussten wir schon damals, dass es nicht die einseitige Liebe des Staates sein kann, gegenüber jener Bürger, die das Land so schnell wie möglich, verlassen wollten.

Jetzt, aus der zeitlichen Entfernung betrachtet, beantwortet ein Buch diese Frage:



Ja der Kai - Gel ins Haar geschmiert - Dieckmann, der finale Historiker vor dem Herrn.
Ja, MIRIAM, ähm, was wurde eigentlich wann beschlossen?.

War's vielleicht schon '44 in Jalta, dass mit der Tri- und Bi-Zone usw.?
Morgentau?
hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

Re: Der unwürdige Menschenhandel der DDR nach dem Mauerbau
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf wandersmann_1 vom 19.12.2012, 23:45:29
Was wurde eigentlich mit dem Mauerbau im Jahr 1961 bezweckt?

Natürlich wussten wir schon damals, dass es nicht die einseitige Liebe des Staates sein kann, gegenüber jener Bürger, die das Land so schnell wie möglich, verlassen wollten.

Jetzt, aus der zeitlichen Entfernung betrachtet, beantwortet ein Buch diese Frage:



Ja der Kai - Gel ins Haar geschmiert - Dieckmann, der finale Historiker vor dem Herrn.
Ja, MIRIAM, ähm, was wurde eigentlich wann beschlossen?.

War's vielleicht schon '44 in Jalta, dass mit der Tri- und Bi-Zone usw.?
Morgentau?


Seriöser wie Kai erscheinst du durch deine Antworten aber wirklich nicht.

Anzeige