Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!

Innenpolitik Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!

adam
adam
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 20.12.2012, 09:09:36
Karl,

daraufhin ein herzliches lol und fröhliche Weihnachten.

Wenn jemand sich über Rechtschreibung ereifert, auf verletzende Art Rhetorik polemisiert, der Fäkalsprache mächtig ist und im Jetzt und Heute mit dicken Backen erklärt, wie Bescheid er weiß und es natürlich und bekannterweise Alternativen gibt, die er kennt, hat das mit der Wende von 1989 absolut nichts zu tun und auch nicht mit DDR. Schon gar nicht für jemanden, der erklärt hat, daß er selbstständig ist, Arbeitgeber und finanziell auf der besseren Seite.

Derjenige muß sich schon gefallen lassen, daß er Farbe bekennen und beweisen muß, wie schlau er ist. Aber nun, da er hinter dem Rücken des Webmasters steckt, kann er nur noch frech vorgucken.

--

adam
JuergenS
JuergenS
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von JuergenS
Wo ist eigentlich die Datumsgrenze?

Müßte die Welt nicht dort beginnen oder schon am Untergehen sein, so irgendwo im Pazifik?

Wer weiss das?

Wenn ja, dürfte ja ab sofort das Internet nicht mehr funzen.

Servus
Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hobbyradler vom 20.12.2012, 09:35:45

Eine Handvoll destruktiver ehemaliger DDRler schafft es eine positive Grundstimmung der Wiedervereinigung umzukehren. Subjektiv gesehen erkenne ich immer wieder deine Ermahnungen an die Westler, damit meine ich nicht mich.


Genau so sehe ich es mittlerweile auch.

In den zehn Jahren nach der Wende habe ich nur eine positive Grundstimmung beruflich erlebt.
Dazu gab es Kontakte genug in meiner Arbeitsumgebung und auch in den neuen Bundesländern.
Seit 2000 erlebe ich es nur noch im privaten Bereich, meist erkenne ich es nur noch am Dialekt.

Hier im ST werde ich mit dieser stark destruktiven Haltung konfrontiert.
Kommt mir langsam so vor, als wäre es "das kleine gallische Dorf im römischen Reich".
Und wie selbstverständlich "spinnen natürlich nur die Römer" (Wessis).

Ich werde mich aber nicht durch eine handvoll "Ewiggestriger" elenden lassen.

nordstern

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justus39 †
justus39 †
Mitglied

schade
geschrieben von justus39 †
Das leidige Thema Ost und West in Vergangenheit und Gegenwart wäre es wert gewesen sachlich diskutiert zu werden. Auch die Gedanken von Günter Mittag waren für mich interessant und es lohnt sich darüber nachzudenken.

Wir haben inzwischen fünf prächtige Enkel aus zwei Ost- West- Mischehen unserer Kinder. Schon deswegen hat sich für uns die Wiedervereinigung gelohnt.

justus
hafel
hafel
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von hafel
als Antwort auf karl vom 20.12.2012, 09:09:36
Lieber Karl,

Du beweist mal wieder Deine einseitige Stellungnahme.

Natürlich hast Du damit Recht, dass sehr viele Menschen aus der ehem. DDR ihr Leben nach der Wende ändern mussten. Das gibt ihnen aber durchaus nicht das Recht, ständig die deutsche Geschichte zu verfälschen. Es wäre sehr ausgewogen auch mal einen kritischen Blick in diese Richtung zu werfen.

Dennoch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Übergang ins 2013

hafel
karl
karl
Administrator

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von karl
als Antwort auf vom 20.12.2012, 09:54:12
Guten Morgen Nordstern,

der Unterschied zwischen dem Seniorentreff und dem Berufsleben ist m. E. doch leicht zu erklären. Ich habe es in meinem Beitrag oben jedenfalls versucht.

Der Bruch im Leben heutiger Senioren aus der DDR ist bei den jungen Leuten nicht mehr existent. Natürlich ist für diese die Diskussion hier "überholt". Daraus leite ich aber nicht das Recht ab über ältere zu richten, die diesen Bruch ihr Leben lang verspüren werden. Hier ist einfach etwas Empathie gefordert.

@ adam,

ich habe mich nicht auf Sittingbull bezogen, das weist Du sehr wohl, der ja auch gar kein ehemaliger DDR-Bürger ist.

Karl

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ehemaligesMitglied31
ehemaligesMitglied31
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von ehemaligesMitglied31
als Antwort auf vom 20.12.2012, 09:54:12
Hier im ST werde ich mit dieser stark destruktiven Haltung konfrontiert.
Kommt mir langsam so vor, als wäre es "das kleine gallische Dorf im römischen Reich".
nordstern
geschrieben von nordstern
Das ist in allen Foren so, oft sind "die Gallier" in der Überzahl, dominieren ein Forum.
Der Haken ist, dass der Zaubertrank offenbar ausgegangen scheint, oder, noch schlimmer, nie gewirkt hat.
adam
adam
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 20.12.2012, 11:00:03
Guten Morgen Nordstern,

@ adam,

ich habe mich nicht auf Sittingbull bezogen, das weist Du sehr wohl, der ja auch gar kein ehemaliger DDR-Bürger ist.

Karl
geschrieben von karl


@karl,

ich meinte nicht sittingbull, sondern wandersmann_1.

--

adam
Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf karl vom 20.12.2012, 11:00:03

Der Bruch im Leben heutiger Senioren aus der DDR ist bei den jungen Leuten nicht mehr existent. Natürlich ist für diese die Diskussion hier "überholt". Daraus leite ich aber nicht das Recht ab über ältere zu richten, die diesen Bruch ihr Leben lang verspüren werden. Hier ist einfach etwas Empathie gefordert.
Karl
geschrieben von karl


Ich habe aber sehr viel mit Senioren aus der DDR zu tun gehabt.
Besser gesagt mit Leuten in meinem zarten Alter.
Das waren und sind auch heute die gleichen Altersschichten,
noch aus dem Beruf, in der VHS, im übrigen Privatleben.

Nur kommt es darauf an, wie man sachlich vergleicht.
Und ich höre viel zu, habe viel zugehört.
Das habe ich als Glücksfall angesehen, mich mit
allen Altersgruppen, z.T. in sehr persönlichen Vier-Augen-Gesprächen austauschen zu dürfen.

Diese etwas merkwürdigen Beiträge von einer Handvoll Leuten hier erwecken bei mir einen
sehr merkwürdigen Eindruck.
So völlig gegen die Vielzahl der jahrelangen Gesprächsinhalte und Meinungen.

Es macht wohl doch einen gewaltigen Unterschied, ob man sich gegenüber sitzt und unterhält. Ob man gemeinsam an Aufgaben arbeitet, sei es beruflich, sei es privat.

Aber diesen Ton hier (von einigen, wenigen Usern) halte ich nicht für die Meinung der Mehrheit (der Menschen aus der DDR), wie ich es im Privatleben kennen lernte.

Wie auch immer, ich werde es nicht ändern können.
Dann hält man sich eben heraus.

nordstern
ehemaligesMitglied67
ehemaligesMitglied67
Mitglied

Re: Dafür bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen!
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf karl vom 20.12.2012, 11:00:03
nun frag ich mich, warum das ach so schwere Wendeschicksal solche ätzende selbstüberschätzende Überheblichkeit und Arroganz in den Kopf eines "fröhlichen Wandersmann" beamt. Ich habe wie Nordstern in vielen Jahren der Tätigkeit im Osten viele ehemalige DDR-Bürger kennengelernt. Solche Leute wie die Handvoll Agitatoren hier im ST sind mir nirgends untergekommen.

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