Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen

Innenpolitik Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen

Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 11.10.2010, 09:45:52
"bedeutet das für mich, das sich unsere verantwortlichen Politiker für Zuwanderung Eingliederung und Integration, seit Jahrzehnten an den Kindern und Schülern der Einwanderer versündigt haben
...Die Kinder aller Zugewanderten gehören schon als Kleinkinder zusammen mit deutsche Kindern aufs Töpfchen und in die Obhut deutschsprechender Erzieherinnen in die Kinderkrippen und Kindergärten "
geschrieben von hugo



So einfach ist das?

Für mich ist das etwas komplizierter.

Besonders in den Anfangsjahren sind die Einwanderer ja direkt angeworben und dann als Ausländer behandelt worden - auch , als sie schon 20 Jahre oder länger in Deutschland lebten.
Das war sicher ein Fehler, der sich auch aus der deutschen Geschichte ableiten lässt.

Ob es allerdings möglich gewesen wäre - wie du schreibst - die Kinder zwangsweise (anders wäre das nicht möglich gewesen)"in die Obhut deutschsprechender Erzieherinnen in die Kinderkrippen und Kindergärten" zu geben, wage ich zu bezweifeln.

Später - als der Islam immer stärker von vielen als ihr Lebensmittelpunkt anerkannt wurde - haben sich viele der Muslime in Deutschland immer mehr von ihren deutschen Mitbürgern abgetrennt und sich damit auch selbst isoliert.
Diese Islamisierung ging deutlich von ihren ehemaligen Mutterländern aus und war ein Ausdruck der geänderten Machtverhältnisse in diesen Ländern.

Ich sehe Fehler auf beiden Seiten und nicht die einseitige Schuldzuweisung an deutsche Regierungen und Behörden.
eko †
eko †
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Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von eko †
als Antwort auf rolf † vom 11.10.2010, 10:43:04
Zitat:
"Güterverkehr wird doch auch von der Bahn überwiegend auf der Straße (Schencker) abgewickelt."

Auweia, Rolf, da stelle Dich mal an die Rheintalstrecke Karlsruhe - Basel. Da kannste sehen, wie ein Güterzug nach dem anderen an Dir vorbeidonnert.

Dass der ehemalige Fracht-, Eilgut- und Expressverkehr heutzutage auf der Straße abgewickelt wird, hängt mit dem immer geringer werdenden Aufkommen zusammen. Da haben die Speditionen längst diese Rolle übernommen.

Was jetzt auf der Schiene läuft, sind in erster Linie Containerzüge, aber auch Massengut in so genannten "Ganzzügen". Dafür gibts nach der Bahnliberalisierung viele neue Anbieter, die sich da um dieses Geschäft rangeln, da hat die Deutsche Bahn ihr Monopol schon lange aufgeben müssen.

Gleisanlagen für Güterzüge sind nach wie vor wichtig, wozu baut denn die Schweiz ihre NEAT ?

e k o
hugo
hugo
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Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von hugo
als Antwort auf ehemaligesMitglied27 vom 11.10.2010, 10:32:34
Kindergärten sind gut, aber sie müssen auch von den Türken (sie gehören zur eigentlichen Problemgruppe) angenommen werden. (Boris)

hallo Boris,,huch ist das schwer,, Euch irgendetwas zu erklären,,,fast bin ich geneigt zu schreiben: "Leute mit Äußerungen wie sie gerade mal wieder Boris hier reinhaut, sind die Problemgruppe." aber das tu ich natürlich nicht , zumindest nicht laut *g*, denn ich hab ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt" (GG Art. 1 )

jeder der einige seiner Mitmenschen zu Problemgruppe macht, bzw dies nicht verhindert, verstößt gegen das GG (hugo)

"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,," (GG Art. 2)

jeder der diese freie Entfaltung durch das Verzögern und Verhindern des Erlernens der deutschen Sprache nicht fördert, obwohl er dazu in der Lage wäre, verstößt gegen das GG. (hugo)

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden." (GG Art 3)

jeder der verhindert bzw nicht ausreichend fördert, das Kinder von Zugewanderten nicht benachteiligt werden (indem ihnen nicht frühestmöglich der Zugang zur deutschen Sprache eröffnet wird) verstößt gegen das GG. (hugo)

Boris,,hier ist vor 50, 60 Jahren nicht eine Problemgruppe zugewandert, sondern hier sind Aufbauhelfer hereinbugsiert worden in beiderseitigem Einverständnis, deren Kindern der Zugang zur deutschen Sprache nicht effektiv, nicht nachhaltig und nicht ausdrücklich gewährt wurde.

Auch deshalb kleben diese Menschen noch heute überwiegend wie Kletten aneinander (ok zusätzlich wohl noch befördert durch ihren gemeinsamen Glauben und die entsprechenden Religionshüter) da sie überall in Deutschland von Menschen wie Boris und hugo nicht verstanden werden und Ihnen somit die Kontaktaufnahme, wie zwischen Deutschen üblich, fast unmöglich gemacht wird.

hugo



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loretta †
loretta †
Mitglied

Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von loretta †
als Antwort auf hugo vom 11.10.2010, 11:03:10
In der Vergangenheit war es doch leider so gewesen, dass nicht für jedes Kind ein Kita-Platz vorhanden war. Es stimmt auch, dass es eine Warteliste gab oder immer noch gibt. Bevorzugt werden, und das mit Recht, die Mütter und Väter, die einer Arbeit nachgehen und die Betreuung ihrer Kinder daher dringend brauchen.

Auch haben wir und werden keine DDR-Verhältnisse bekommen, bei denen die Kita-Plätze gratis angeboten wurden.

Man bedenke, das heute ein Kita-Platz exorbitant teuer ist und bei vielen den Erlös eines 400-Euro-Jobs der Mutter verschlingt.

Man bedenke weiter, dass türkische Frauen in den meisten Fällen keiner Arbeit nachgehen und der Mann Alleinverdiener in der Familie ist, ergo das Geld, bei den meisten, auch noch mit mehreren Kindern, nicht gerade üppig ist und locker sitzt.

Warum also, sagt sich der türkische Familienvater, soll ich mein(e) Kind(er) für mein sauer verdientes Geld in eine Kita geben und meine Frau sitzt zuhause und dreht Däumchen?

Von daher kann man doch dieses ganze Modell, dass man die Türken zwingen will, angebotene Kita-Plätze auch zu nutzen, um die Kleinsten schon zu integrieren, und bei Zuwiderhandlung sanktionieren werden, vergessen. Hier wird man mit der ureigensten Bauernschläue schon wieder irgendwelche Nischen und Lücken finden, um sich dem zu widersetzen respektive zu entziehen.

loretta

uki
uki
Mitglied

Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von uki
als Antwort auf hugo vom 11.10.2010, 11:03:10
Hugo:
...jeder der diese freie Entfaltung durch das Verzögern und Verhindern des Erlernens der deutschen Sprache nicht fördert, obwohl er dazu in der Lage wäre, verstößt gegen das GG. (hugo)

Huch, dann besuche doch mal eine dieser Familien und erkläre ihnen dein GG.
Verbiete das Fernsehen ausländischer Sender in Deutschland, die Unterhaltung auf öffentlichen Straßen, in nicht deutscher Sprache.
Hole die Kinder von zu Hause ab, um sie in die Kindergärten und Schulen zu bringen. Halte Überzeugungsvorträge in Ballungsgebieten musl. Wohngegenden, gehe in Schulen dieser Gebiete u.s.w.

Diese Leute wollen nichts deutsches, sie wollen Türken in Deutschland sein, das ist es, was sie wollen.
Editiert: Kleines aber deutliches Beispiel, die Buhrufe bei jedem Ballkontakt von Özil, beim letzten Spiel gegen die Türkei.

-uki-

Editiert: die Gebühren für Kindergartenplätze sind einkommensabhängig.
hugo
hugo
Mitglied

Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von hugo
als Antwort auf uki vom 11.10.2010, 11:27:48
Diese Leute wollen nichts deutsches, sie wollen Türken in Deutschland sein, das ist es, was sie wollen. (uki)

hm uki,, ist Dir auch klar was das bedeutet ?

Damit behauptest Du das den Türkischen Eltern egal ist bzw das sie nicht wüßten, das ihre Kinder mal hier in Deutschland sehr miese Chancen haben werden, und so eine Art Menschen zweiter Klasse bleiben, die nicht normal am Tagesgeschehen teilnehmen können und ständig auf ihr Ausgegrenztsein in einer türkischen Sondergemeinschaft angewiesen sein werden.

ich denke, die Nachteile einer solchen Einstellung sind Dir und mir geläufig und das könnten wir diesen Eltern aber sehr schnell ebenfalls rüberbringen falls sie -was ich nicht glaube- nicht schon selber drauf gekommen sind ,,meinste nicht ?

"Man bedenke, das heute ein Kita-Platz exorbitant teuer" (loretta)

hallo loretta,,bedenke, das heutige Problem wird uns nicht nur materiell/finanziell viel, viel teuerer, wenn wir es nicht anpacken,,

1975 wurde mal ein Slogan geboren. "Es gibt viel zu tun - Packen wir's an!"

hier bin ich fast geneigt eine lammentierende, ja resignierende Meinung heauszuhören, ungefähr so. "Es gibt viel zu tun - Warten wirs ab!"

hugo



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loretta †
loretta †
Mitglied

Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von loretta †
als Antwort auf hugo vom 11.10.2010, 11:44:50

hugo,
hast du den Rest meines Beitrages eigentlich auch gelesen?????

Hierzu bitte deine Stellungnahme, .... wäre schön.
Nicht immer nur die Rosinen rauspicken

loretta
hugo
hugo
Mitglied

Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von hugo
als Antwort auf loretta † vom 11.10.2010, 11:48:11
Von daher kann man doch dieses ganze Modell, dass man die Türken zwingen will, angebotene Kita-Plätze auch zu nutzen, um die Kleinsten schon zu integrieren, und bei Zuwiderhandlung sanktionieren werden, vergessen. Hier wird man mit der ureigensten Bauernschläue schon wieder irgendwelche Nischen und Lücken finden, um sich dem zu widersetzen respektive zu entziehen. (loretta )

hm loretta, genau darauf hatte ich mich ja auch bezogen,,die sind nicht dämlich, die sind sehr lernfähig,,mann muss das nur nicht lähmen sondern fördern.

Die Türken fahren bei uns alle rechts- so wie wir Deutschen auch, halten bei Rot an und fahren bei grün los,,gehen zu Aldi wenn der Laden geöffnet hat und nicht nachts um 1 Uhr,,sie machen abends die Jalousinen herunter und morgens hoch, so wie alle normalen Menschen und so wie wir Deutschen,,

Warum also sollte sie Dinge die für Sie und Ihre Kinder nützlich, angebracht, hilfreich sind -wie das Erlernen der Deutschen Sprache (sobald die Bedingungen dafür geschaffen sind) ablehnen, sich verweigern ?
warum sollte sie nicht auf die Kindergärtnerin hören die Lehrer achten den Schulstoff bezwingen so wie wir damals auch, so sie denn der Deutschen Sprache mächtig sind -so wie wir das als Kinder waren ??


was vergeben wir uns, wenn wir -egal wieviel Freiwilligkeit oder Nachdruck im Einzelfall möglich und nötig sind- Jedem, der sich hier heimisch fühlen will und alle Vorteile unserer Gemeinschaft nutzen möchte, gleiche Angebote machen und gleiche Forderungen stellen ??,,

,natürlich auch die entsprechenden Hilfen zuteil werden lassen und eine Hilfe kann schon mal eine Reglementierunge, ja gar eine Massregelung sein, so wie Du beim Falschparken mit einer Ordnungsmaßnahme -(in mehr oder weniger freudiger Erwartung) *g* rechnen darfst.

also ich seh -egal wie ichs betrachte- den schwarzen Peter eher bei uns wenn wir nur nörgelnd, abwartend, miesgelaunt die Dinge betrachten wie sie der Kollege Selbstlauf anpackt.

also ran an die Arbeit und schlau alle Nischen und Lücken schließen die geeignet sind unsere guten Vorsätze in die erfolgreiche Tat umzusetzen,,oder ?

hugo
uki
uki
Mitglied

Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von uki
als Antwort auf loretta † vom 11.10.2010, 11:48:11
Hugo:
hm uki,, ist Dir auch klar was das bedeutet ?


Ja, Hugo, mir schon.
Ob es den Betreffenden klar ist, da bin ich mir nicht so sicher. Frag sie doch mal. Ich denke, viele von ihnen fühlen sich recht wohl in den Bezirken in denen sie unter sich sind.
Der andere Teil von ihnen sieht zu, in normalen Gegenden zu wohnen, in denen eine gute Mischung der Bevölkerungsgruppen zu finden ist. Oft, wenn sie es sich leisten können, schicken die Eltern ihre Kinder auch in besonders ausgesuchte Schulen, selbst wenn sie nicht in der Nähe liegen.

Eines ist besonders wichtig, dass darauf geachtet wird, eine Unterdrückung jeglicher Art und Weise zu vermeiden. Egal von welcher Seite sie ausgeht.
Deutsche gegen Ausländer geht nicht und umgekehrt auch nicht.
Leider gibt es sie aber, diese Charaktere, die sogar ihre eigenen Landsleute an einer Integration hindern wollen. Das darf nicht geduldet werden, und die Ursache sollte nicht ständig bei den Deutschen gesucht werden.
-uki-
Re: Davor dürfen wir die Augen auch nicht verschließen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Christine1951 vom 11.10.2010, 08:47:14

bundesfamilienministerin schröder betonte in einem interview,

ausländerfeindlichkeit, antisemitismus und islamfeindlichkeit

müssten mit aller härte bekämpft werden.

aber:

auch deutschfeindlichkeit ist fremdenfeindlichkeit/rassismus.

an vielen schulen fühlen sich deutsche kinder schon als eine abgelehnte,

provozierte, diskriminierte minderheit.

solch ein verhalten von einwanderern dürfte man m.e. auch nicht tolerieren.


vor allem schüler und junge frauen sind hier die opfer.


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