Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Der kommende Wahlkampf und wir

Innenpolitik Der kommende Wahlkampf und wir

hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von hinterwaeldler
Wir sind doch schon mitten im Wahlkampf. Hat das noch keiner von euch bemerkt?

Der Postillon schreibt heute unter dem Titel FDP verhindert NPD-Verbotsantrag, um nicht selbst unbeliebteste Partei zu werden Mhhuuuaaa.

Ullrich Deppendorf hat zum gleichen Thema auch eine Meinung: Tagesschau.de: Deppendorfs Woche

Und die Umfragewerte für die FDP werden heute auf über 6% gepusht. Von wem denn eigentlich so plötzlich? Von den NPD-Anhängern? Man wird wohl noch fragen dürfen.

Nachtrag: Gerade veröffentlicht, passend zum ursprünglichen Thema ein Beitrag in der FAZ: faz.net: Allensbach-Analyse: Tatsächliche und gefühlte Intoleranz
ehemaligesMitglied67
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf karl vom 20.03.2013, 08:41:32
es ist schon bemerkenswert, wie hier an falschen Stellen das Kind mit der Badewanne ausgeschüttet wird. Dieses "Glück" wurde mir an anderer Stelle auch schon zuteil.

Während der selbe user unter dem Schutzschirm "Meinungsfreiheit" den verbrecherischen Stalinismus, meiner Meinung nach durchaus (was Willkür und Opferzahlen betrifft) dem Naziterror ebenbürtig, lobpreisen darf, wird hier, überwiegend formal begründet, beinhart administriert. Gratulation ob dieses "Fingerspitzengefühls".

Ich frage mich, warum vermieden wird, den Konflikt offen zu benennen und das Ganze durch forentechnische Kniffe unter dem Deckel gehalten werden soll (Unterordnung der politischen Themen). Es liegt doch klar und eindeutig auf der Hand, daß hier einige user nicht wirklich dikutieren sondern nur agitieren wollen. Es geht schlicht um Parteipropaganda und nicht um politische Diskussion.

Mir persönlich ist es wurscht, ob ein Salonkommunist überholte Parolen auf seinem Eppendorfer Sofa ausdünstet oder nicht. Seine Ohnmacht trieft aus jedem Text, den er hier abläßt.
slash
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von slash
... in einem Beispiel.

Wahlbeeinflussung?

Ein Vater übt auf seinen Sohn Druck aus, ob er schon wüsste, wen er denn im September wählen werde. Der Sohn meinte dazu, er wäre da noch nicht sicher, hätte sich aber bereits Gedanken um die Thematik gemacht. Daraufhin bearbeitet der Vater seinen Sohn, um ihn in seine Richtung zu lenken, da sich abzeichnet, dass der Sohnemann eine ganz andere politische Gesinnung in sich trägt.

Vater wählt dicke Partei, Sohn eine eher schlanke...

Erfüllt sich damit der Tatbestand einer Wahlbeeinflussung?

...
slash

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karl
karl
Administrator

Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von karl
als Antwort auf slash vom 21.03.2013, 09:38:25
Daraufhin bearbeitet der Vater seinen Sohn, um ihn in seine Richtung zu lenken
Hier würden wir wahrscheinlich die Art der Bearbeitung beurteilen müssen. Wie soll die denn aussehen?
Vater wählt dicke Partei, Sohn eine eher schlanke...

Ist dies die Folge der "Bearbeitung"?

Karl

P.S.: @ pecado, es gibt keine Unterordnung politischer Themen. Für mich liegen die morgens immer als erstes offen.
slash
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von slash
als Antwort auf karl vom 21.03.2013, 10:05:12
@karl,
beispielsweise droht er dem volljährigen, die Füße unter Vaters Tisch steckenden Sohn damit, ihn aus seinem Haus zu werfen... , doch der Sohn, derzeit ohne Einkommen, ist auf den "Unterschlupf" abgewiesen.

...
slash
slash
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von slash
als Antwort auf slash vom 21.03.2013, 10:09:39
@karl,
für mich ist dieses Beispiel, das ich hier eingestellt habe, nicht irgendwie einfach aus der Luft gegriffen.
Für mich, ist der Tatbestand einer Beeinflussung erfüllt.
Die Juristerei, eventuell vorhandene Urteile, lasse ich ungeachtet.

...
slash

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justus39 †
justus39 †
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf slash vom 21.03.2013, 10:26:22
Die Wahl ist geheim, und der Sohn ist nicht verpflichtet, seinen Vater über seine Entscheidung wahrheitsgemäß zu unterrichten.

Gerade wenn der Vater den Sohn nötigt, eine bestimmte Partei zu wählen, könnte das den Sohn zur Wahl der Gegenpartei veranlassen.
Ich könnte mich da hineinversetzen. Ich meide auch im Handel gerade die Artikel für die ständig mit penetranter Beharrlichkeit geworben wird.

justus
slash
slash
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von slash
als Antwort auf justus39 † vom 21.03.2013, 10:49:07
Unter der Voraussetzung eigenen Hanlungsvermögens des , sagen wir einmal, labilen Sohnes, stimme ich dir zu, justus.

...
slash
justus39 †
justus39 †
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf slash vom 21.03.2013, 11:02:36
Das ist doch endlich einmal für den Sohn eine Gelegenheit, gegen den autoritären Vater zu rebellieren ohne dass der es merkt.
ehemaligesMitglied67
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Re: Der kommende Wahlkampf und wir
geschrieben von ehemaligesMitglied67
als Antwort auf karl vom 21.03.2013, 10:05:12
natürlich wurden die politischen Themen abbgestuft, in dem an erster Stelle jetzt "Aktuelles allgemein" ohne Politik das Eingangsportal dominiert. Wir wissen alle, daß es im Internet immer auf das ankommt, was ganz vorn steht. Das prägt den öffentlichen Auftritt. Nicht umsonst zahlen Firmen viele für ein entsprechendes Google-Ranking.

Ich halte das ja für eine durchaus legitime Steuerungsmöglichkeit, wenn man merkt, daß da ein paar user inflationär durch ständig neue plakative und provokante Themeneröffnungen das ganze in eine bestimmte Richtung drängen wollen. Warum wiegelst du also ab, du hast doch selbst diese neue Sortierung lobend eingeführt?

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