Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.

Innenpolitik Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.

sittingbull
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Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von sittingbull
die stellvertretende DKP-Vorsitzende Wera Richter
zum Wahlergebnis der AfD bei den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag :

" Die Flüchtlinge sind für diese Politik nicht verantwortlich. Sie werden aber von Politikern und Unternehmern benutzt, um uns gegeneinander auszuspielen, um die Arbeiterklasse zu spalten. Die DKP sagt: `Unsere Willkommenskultur heißt gemeinsam kämpfen!´

Wahl für fremde Interessen

sitting bull
Milan
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Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von Milan
als Antwort auf sittingbull vom 16.03.2016, 10:45:31
@sittingbull

Solange DKP,MLPD und Rotfuchs ihr eigenes Süppchen kochen und nicht
in der Lage sind eine Kommunistische Arbeiterpartei zu schaffen können
NPD,AfD und andere Faschisten sich breit machen .

Milan
wandersmann_1
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Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf Milan vom 16.03.2016, 15:45:36
Und vor allem mit Personal von gestern und Methoden von vorgestern lässt sich ganz besonders wirksam die Front der Arbeiterklasse schmieden, was immer das auch heute sein soll.
Aber egal doch - immer vorwärts schauen und immer vorwärts gehen, und niemals sich umwenden, sonst könnte es passieren, dass die Teddy-Enkel noch zur Salzsäule erstarren.

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sittingbull
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Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf Milan vom 16.03.2016, 15:45:36
Solange DKP,MLPD und Rotfuchs ihr eigenes Süppchen kochen und nicht in der Lage sind eine Kommunistische Arbeiterpartei zu schaffen können NPD,AfD und andere Faschisten sich breit machen .


das ist sicher nicht von der hand zu weisen .

Peter Paul Zahl schrieb schon in seinem roman "Die Glücklichen" :

"Kinder tun die KP lieben , früher gab es eine heute gibt es sieben ."

aber was soll man tun ?

runder tisch ? ... ja !

mehr fällt mir dazu auch nicht ein .

sitting bull
sittingbull
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Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von sittingbull
die AfD ist mitnichten die interessenvertretung der "einfachen Leute".

wie schon bei den Nationalsozialisten verbirgt sich hinter der sozialen demagogie ein strickt marktradikales programm , dass in jedem einzelnen
punkt die revision erkämpfter arbeiterrechte vorsieht .

die "armen Irren" die sie im widerspruch zu ihren ureigenen interessen trotzdem wählen , sollten vielleicht mal etwas genauer hinschauen .

in einer welt , in der die "mündigen Bürger" seit jahrzehnten gezielt auf
ihr Appetenzverhalten reduziert werden ... dürfte dies allerdings nicht
so einfach einzulösen sein .

AfD - Programm

sitting bull
karl
karl
Administrator

Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von karl
als Antwort auf sittingbull vom 18.03.2016, 10:59:14
Die meisten, die es angeht, werden das Programm niemals lesen.

Karl

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Lissy52
Lissy52
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Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von Lissy52
als Antwort auf sittingbull vom 18.03.2016, 10:59:14
Politiker der etablierten Parteien und Journalisten versuchen jetzt die Wahl der AFD als "Protest " schön zu reden.
Das ist Unsinn.
Wäre es nur um Protest gegangen, hätten linksgerichtete Parteien, die sich um soziale Belange bemühen, viel mehr Stimmen bekommen.

Die Wahl der AFD hat nur einen einzigen Hintergrund und das ist Rassismus.

Die AFD hat nur mit dem Schüren von Ängsten vor Flüchtlingen, Menschen an die Wahlurnen gebracht und daher die " besorgten " Bürger verarscht, die " mehr Geld für die eigene Tasche " mit
" keine Aufnahme von Flüchtlingen " gleichsetzen.

Jeder, der das Parteiprogramm gelesen hatte, konnte das deutlich erkennen. Aber Parteiprogramme lesen , ist wohl nicht so die Sache von " besorgten " Bürgern.

Die Abschaffung von solidarischen sozialen Errungenschaften, wie Arbeitslosengeld und gesetzliche Unfallversicherung hätte doch jeden Arbeitslosen und Arbeitnehmer eigentlich wachrütteln müssen, aber der Fremdenhass war wohl größer als der Verstand.
wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf Lissy52 vom 18.03.2016, 11:26:07
Jeder, der das Parteiprogramm gelesen hatte, konnte das deutlich erkennen. Aber Parteiprogramme lesen , ist wohl nicht so die Sache von " besorgten " Bürgern.


Im Parteiprogramm der AfD ist u.a. auch folgendes zum Thema zu lesen:

Aufspaltung von Großbanken in kleinere Einheiten nach schwedischem Vorbild. Banken, die ihr Eigenkapital riskiert und verloren haben, müssen abgewickelt werden.

Bei steigender Risikoklasse ist die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Risikomanagement-Modelle und neue Finanzprodukte sind den Aufsichtsbehörden zur Genehmigung vorzulegen. Verstöße des Bankmanagements gegen diese Regeln müssen zivil- und strafrechtliche Konsequenzen haben.

Systemrelevante Banken müssen im Fall einer drohenden Insolvenz zunächst durch Verzehr des Eigenkapitals und dann durch Umwandlung von Fremdkapital in Eigenkapital rekapitalisiert werden. Die fast unverzinslichen Sparguthaben und Girokontenbestände sind davon unter allen Umständen auszunehmen. Dagegen sind Fremdkapitalgeber, die für das eingegangene Kreditrisiko höhere Zinsen erhalten haben, nicht zu schützen.


Quelle: Parteiprogramm der AfD

Was nun Lissy52, soll man deren Programm nun lesen und ernst nehmen, wie Du und karl es oben anmahnten, dann aber wären sittingbulls Ansichten zur Bankennähe und -Abhängigkeit der AfD an der Realität weit vorbei diskutiert, oder dem "besorgten Bürger" recht geben, der da meint, was in den Programmen steht, ist eh' nicht das Papier wert?
Lissy52
Lissy52
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Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von Lissy52
als Antwort auf wandersmann_1 vom 18.03.2016, 11:58:51
Du meinst also, die " besorgten " Bürger hätten eine Partei gewählt, deren Programm sie nicht ernst nehmen ?
Das würde natürlich Einiges erklären.
wandersmann_1
wandersmann_1
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Re: Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne.
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf Lissy52 vom 18.03.2016, 13:39:03
Für die niedergeschriebene Programmatik der AfD interessiert sich deren Wähler in der Regel sicher überhaupt nicht, worin er sich in diesem Punkt wohl nur unwesentlich vom Verhalten seines Kollegen, der CDUSPDFDPLINKEGRÜNE wählt, unterscheidet. Geschuldet sicher auch der Erfahrung, dass in Partei- und insbesondere in Wahlprogrammen von Parteien stets die Maximalforderung selbiger stehen, die sich in der Legislaturrealität so nie umsetzen lassen. Ausgenommen davon sind natürlich absolutäre Regierungsformen wie in Bayern bspw.

Das ist die Seite, die den Wähler betrifft. Um die ging es der DKP in ihrer Einschätzung des Verhältnisses der AfD zum Kapital aber nicht.
Wenn es so ist, dass eine Partei hinter dem steht, was sie in ihren Statuten aufgeschrieben hat, und daran sollte es eigentlich keinen ernsthaften Zweifel geben, unabhängig davon, welche Partei es betrifft, dann liest es sich bei der AfD wie oben beschrieben, eben anders, als es SB hier wiedergegeben hat. Eine Andienung als Knecht des Finanzadels jedenfalls lässt sich dort nicht herauslesen. Im Gegenteil.
Vielleicht aber ist ja auch nur der Wunsch der Vater des Gedanken, und die Altgenossen warten nur sehnsüchtig auf ne "gescheite" Kristallnacht 2.0 und die Einsetzung von Fr. Petry als Kanzlerin durch den Vorstand der Deutschen Bank. Um sich in ihrer Rolle als Verkünder und Mahner suhlen zu können.

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