Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Die deutsche Flüchtlingskatastrophe

Innenpolitik Die deutsche Flüchtlingskatastrophe

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf sittingbull vom 25.10.2014, 21:27:42
.
oh man, sitting bull,
hat man vor dir zu viel mit roten fahnen rumgeschwenkt?

und dein lied hiess doch heute "i come in peace"?

m./.
.
sittingbull
sittingbull
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf vom 25.10.2014, 22:11:14
.
oh man, sitting bull,
hat man vor dir zu viel mit roten fahnen rumgeschwenkt?

und dein lied hiess doch heute "i come in peace"?

m./.
.
geschrieben von margarit


welchen fehler mache ich , wenn ich nachfrage ?

ist doch ganz einfach ... bruny weist auf den artikel ...
ich entschuldige mich und alle lust will ewigkeit .

was hat das mit roten fahnen zu tun und was mit dem schönen lied ?

nimm dir ein glas wein , dreh die lautstärke rauf ... verstehe den
text und weine ...

so hab ich es gemacht ... allerdings ohne wein .

sitting bull
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von Bruny
als Antwort auf sittingbull vom 25.10.2014, 22:48:26
Lies doch einfach meinen Beitrag von 15:27. ich mache mir zumindest ernsthafte Gedanken bezüglich der Integrationsmöglichkeit von Flüchtlingen. Und ich bereichere mich nicht an afrikanischen Flüchtlingen. Gleichwohl bin ich der Meinung dass wir nicht Afrika in Deutschland aufbauen können. Junge gesunde Afrikaner aber könnten die Korruption in ihrem Land bekämpfen, die Gewalt und das Morden in den Townships beenden statt nach Deutschland zu kommen wo sie immer Fremde bleiben werden.

Bruny

P.S.: Meinen Platz in der Gesellschaft kann ein Flüchtling gerne haben. Ich habe ihn bereits zur Verfügung gestellt.

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sittingbull
sittingbull
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf Bruny vom 26.10.2014, 06:27:51
okay .
dort unterteilst du den flüchtlingsstrom tatsächlich in kriegs- und wirtschaftsflüchlinge . an diesem punkt muss ich dann wohl zurückrudern .

bleibt die frage was "wirtschaftsflüchtlinge" eigentlich sind .
nach lesart der offiziellen propagandaschleife , sind es flüchtlinge die
aus monetären erwägungen in das "gelobte land" kommen um sich am
wohlstandsbusen gütlich zu tun und die entsprechend kein asylrecht
"geniessen" .

in der presse wird die bezeichnung "wirtschafstsflüchtling" teilweise
deutlicher interpretiert ... dort wird von
"flucht in die soziale hängematte" über "sozialschmarotzer" oder von "hartz4-flüchtlingen" gesprochen .

der staat macht sich so einen schlanken fuss .

das ohnehin zur farce verkommene asylrecht wird den geiern zum frass
vorgeworfen , in dem potentiell ausländerfeindliche ressentiments
bewusst ausgespielt werden , um auf dieser grundlage die schrauben
weiter anzuziehen .

auf der strecke bleiben die menschen in den ländern , die
seit jahrhunderten versklavt und ausgebeutet werden und die
massgeblich anteil an dem "wohlstandsirrsinn" in den metropolen
tragen .

und sollten sie die frechheit besitzen , nicht einfach auf der strasse
verhungern zu wollen ... während wir ihre ressourcen bei Mcdonalds
buchstäblich verfrühstücken ... verunglimpfen wir sie als "wirtschaftflüchtlinge" , bauen zäune und mauern oder schicken die bundeswehr ... im "kampf gegen den terrorismus" ... versteht sich .

was hier zur zeit passiert ist nicht in ordnung .

sitting bull
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von Bruny
als Antwort auf sittingbull vom 26.10.2014, 11:18:19
SB, vieles auf dieser Welt ist nicht in Ordnung, Frauen die vergewaltigt, Kinder die missbraucht, Tiere die gequält, alte Menschen die menschenunwürdig behandelt werden um nur ein paar Sachen aufzuzählen. Trotzdem werden wir die Welt nicht ändern. Und Nelson Mandela hat nicht die meiste Zeit seines Lebens im Kerker verbracht um seinen schwarzen jungen Mitmenschen in's Ohr zu hauchen, dass sie den Kampf gegen Korruption aufgeben und lieber davon laufen sollen. Wir sind uns, glaube ich, weitgehend einig dass nur die Bürger eines Landes für Gerechtigkeit sorgen können. Ein Afrika in Deutschland kann und wird niemand wollen, auch die Afrikaner nicht.
Was glaubst Du wäre aus Deutschland geworden wenn die Deutschen, überwiegend Frauen, aufgegeben hätten? Willst Du jetzt im Ernst sagen, dass die Not damals weniger bedeutend war als die von den jetzigen Wirtschaftsflüchtlingen?

So, jetzt darfst Du mir wieder vorwerfen was immer Du mir meinst vorwerfen zu müssen.

P.S. Übrigens zurückrudern ist eine eigenartige Form der Entschuldigung. Aber sei's drum
Bruny
nerida
nerida
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von nerida
als Antwort auf sittingbull vom 26.10.2014, 11:18:19


auf der strecke bleiben die menschen in den ländern , die
seit jahrhunderten versklavt und ausgebeutet werden und die
massgeblich anteil an dem "wohlstandsirrsinn" in den metropolen
tragen .

das mag für die Vergangenheit teilweise stimmen, aber jetzt sind ihre schlimmsten Unterdrücker und Ausbeuter die eigenen Leute.

Siehe Dafur und die Greuel von Islamisten wie Boko Haram.

Wären nicht die Hilfsorganisationen und internationalen Entwicklungsgelder wären viele Staaten auf diesem Kontinent verloren.

Lösungen sind doch keinesfalls im penetranten und permanenten Widerkäuen vergangener Fehler zu finden - oder einer Völkerwanderung, die ins Nichts führt.
In diesen afrikanischen Ländern ist soviel Wissen durch die Kolonisation verschüttet worden - jetzt wäre es an der Zeit diese Menschen aus ihrer Unmündigkeit zu befreien und zu überzeugen, dass ihre Zukunft nicht in Flüchtlingslagern oder fremden Ländern zu finden ist - dazu muss der Weg in den "goldenen Westen" versperrt werden - zu ihren eigenen Nutzen.

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silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von silhouette
als Antwort auf sittingbull vom 26.10.2014, 11:18:19


auf der strecke bleiben die menschen in den ländern , die
seit jahrhunderten versklavt und ausgebeutet werden und die
massgeblich anteil an dem "wohlstandsirrsinn" in den metropolen
tragen .

sitting bull

Das Aufrechnen von Schuld geht im Falle des deutschen Staates voll ins Lehre. Er hat in der kurzen Zeit, in der Wilhelm Zwo meinte, er müsse auch Kolonien haben, nie versklavt oder ausgebeutet. Die Bewohner der betreffenden 3 Länder schwärmen heute noch von den deutschen Kolonialherren und ihren Familien.

Wer heute ausbeutet, und zwar ganz rücksichtslos und menschenverachtend, sind die Chinesen, die in Afrika nach modernen Rohstoffen schürfen. Wird man sie mal auffordern, Armutsflüchtlinge aufzunehmen?

Dreckige Deals

....und noch gefunden:
Afrikas neue Herren
Auch Seite 3 ist hier interessant, nicht nur die Überschrift.
olga64
olga64
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von olga64
als Antwort auf silhouette vom 26.10.2014, 13:40:44
.
Die Bewohner der betreffenden 3 Länder schwärmen heute noch von den deutschen Kolonialherren und ihren Familien.



Wow - ja wie alt werden denn die Leute in diesen früheren deutschen Kolonien? 120 Jahre oder mehr? Immerhin ist es ja 100 Jahre her,dass Deutschland diese Kolonien aufgeben musste (die es erst sehr spät und nur kurzzeitig "besessen" hatte). Die Autorin lässt sich wohl davon beeinflussen, dass z.B. in Namibia Kinder auch heute noch deutsche Vornamen tragen und Strassen ebenso.
Aber ob dies wirklich ein Zeichen von SChwärmerei ist? Olga
silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von silhouette
als Antwort auf olga64 vom 27.10.2014, 15:55:42
Wenn man da war, hat man so seine Beobachtungen gemacht und den Menschen zugehört. Die bauliche und administrative Infrastruktur ist noch größtenteils vorhanden. Und die Einwohner tragen ihre Zufriedenheit von damals an ihre Nachkommen weiter. Auch wenn es nur um einen Zeitraum von rund 35 Jahren geht.

Wer hat denn von uns die Nazis erlebt? Und? Wie sie waren, weißt doch du sehr gut, oder nicht? Ich erinnere mich auch noch an die Erzählungen meines Großvaters vom Ersten Weltkrieg und von der Weimarer Republik.
olga64
olga64
Mitglied

Re: Die deutsche Flüchtlingskatastrophe
geschrieben von olga64
als Antwort auf silhouette vom 27.10.2014, 17:19:14
Ich weiss ja nun nicht, wen Sie mit "man" meinen - aber ich war in Namibia und habe mich dort mit einigen Menschen hauptsächlich über das Ende der Apartheid unterhalten, weil ich einfach frühere Kolonien nicht so wichtig empfand und die Leute, mit denen ich sprach, ebenfalls nicht.
Ein Freund von uns hat in Namibia in seinen Alterssitz investiert - er ist begeisterter Jäger. Der ist sehr willkommen - aber das sind wir ja weltweit, wenn wir Geld im Land lassen. Olga

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