Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Die FDP, die Lindner'sche

Innenpolitik Die FDP, die Lindner'sche

Songeur
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RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von Songeur
als Antwort auf pschroed vom 10.06.2021, 10:12:37

Das solltest Du aber, Phil, nur eben über die FDP und nicht über andere, für die es hier im ST ohnehin reichlichst eigene Fäden gibt.

Der-Waldler
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RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf pschroed vom 10.06.2021, 08:24:56

Es scheint als ob Lindner zur Zeit manches richtig machen würde.
...

Oder andere Parteien zu viel falsch, mein lieber Phil...
pschroed
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RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Songeur vom 10.06.2021, 10:19:04
Das solltest Du aber, Phil, nur eben über die FDP und nicht über andere, für die es hier im ST ohnehin reichlichst eigene Fäden gibt.
Kein Problem Songeur , ich habe es verstanden.  

Noch einmal eine Kopie vom ersten Beitrag, wo ja aber die Links Parteien und die Afd als Konkurrenz erwähnt wird. 
Aber alles ok. 😉 Phil.


ZITAT Juergen 2016 

Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von JuergenS 24. April 2016 um 14:57 Uhr

Ich hatte gestern ziemlich viel von der Rede des Parteivorsitzenden gehört, dessen Partei ich für erledigt hielt.
Ich muß sagen, dass ich positiv überrascht war, er ist nicht vergleichbar mit dem Leichtgewicht Westerwelle, dem er anfänglich zu gleichen schien. Er hat viele politische Dinge aus einem neuen gegenwärtigen Blickwinkel geschildert, erfrischend, ohne seine Klientel, den Mittelstand aus dem Blick zu verlieren. Kaum jemand von uns hat sicher einen großen Überblick über politische Themen und deren Vertiefung, so ist es auch bei mir. Daher ist meine Meinung, mehr ist es nicht, weitgehend vom Gefühl bestimmt. Dieses ist gut. Die FDP sollte wieder eine Rolle spielen, wäre besser, als diese unsägliche AFD als Alternative zu den vielen Mitte und Links-Parteien zu betrachten, zu wählen. Es braucht aber dazu mehr Lindners als nur den einen.
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digi
digi
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RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von digi

Es war schon immer so, daß der, der schöne Nachrichten als Geschenk brachte, viel beliebter war als der, der schlicht und ergreifend Wahrheiten/Gegebenheiten auftischte. Aladins Wanderlumpe liest sich gut und hört sich auch gut an.
*Es geht uns allen so gut* wird lieber gehört (und gewählt) als einer der sagt *die Kassen sind leer, und wir müssen uns was einfallen lassen* (Gürtel enger - Beispiel). Der mit den leeren Kassen wird doch nie gewählt werden. Obwohl er recht haben könnte. Und der Frosch kommt im heissen Wasser erst gar gebraten aus der Situation in seinem Kessel raus.

Meine Empfehlung aus Erfahrung ist, dass jeder mal für mindestens 3 Jahre sich als Unternehmer (ohne Sozialnetz!)  betätigen sollte. Um eine ziemlich andere Sicht kennen zu lernen.
Sozialstaat ist natürlich angestrebt -vollkommen ok-, aber irgend jemand muss das auch (irgendwann) bezahlen (können). Da ich 25 Jahre als 'Freischaffender Unternehmer' in der Welt unterwegs war, kann ich durchaus mitreden.

Ich würde weder Die Günen, noch Die Linken und schon gar nicht die SPD oder Gottbewahre die Schwarzen wählen.
Die FDP vertritt genau meine Interessen, und zwar NUR die FDP. Wer immer dort auch den Vortänzer gibt. Es geht um deren glasklare Vorstellung von einem bezahlbaren sozialen System. Und da gilt auch, dass sie sich nicht um jeden Strohhalm balgen müssen, der ihnen zu einer Koalition hingehalten wird. Sie haben genau erkannt, dass sie als kleine Partei nur verheizt werden würden.

Dazu gehört auch die soziale Komponente, dass sich ein Unternehmen lohnen muss, um zu Wohle aller im Staate zu existieren. Daß so ein Unternehmen mit und für seine Angestellten wirtschaften muss. Dazu müssen ihm die selbst erarbeiteten Mittel verbleiben. ZwangsAbgaben sind aber dafür viel zu hoch. So können Unternehmen, und damit dessen Angestellte, nicht vernünftig leben. Folge: ZeitArbeit, 450 €-jobs, ABM, ... Und dennoch mieses Rumkommen. Was Neid und Wut bei 'ZukurzGekommenen' erzeugt. Was daraus wird, kennen wir schon.
Gerade wieder sichtbar an dem Ergebnis der Wahl (AfD). Eine ganz gefährliche Situation, die mMn total unterschätzt und immer noch nicht erkannt wird. Es hilft nichts, diese Partei zu verteufeln oder zu 'beobachten' oder zu demonstrieren, wenn die Ursache für ihr Motto nicht beseitigt wird.
Also macht faire UnternehmensGewinne, damit faire Löhne für Beschäftigte.

Genau das 'predigt' die FDP. Aber OttoNormalo erkennt das nicht. Der denkt, es gilt nur zu fordern und 'zu nehmen'; denkt aber nicht daran, dass er selber dafür bezahlen muss, weil von seinem in einem Unternehmen erarbeiteten Gehalt nichts (oder weniger) für ihn bleibt (sehr platt ausgedrückt, im rechten Leben einiges komplizierter).

Wer sowas dem 'Volk' verkündet, der wird doch gesteinigt - obwohl er total richtig liegt.
Zu solch einer Verkündigung gehören Erkenntnis und Mut, und beides hat die FDP schon immer gehabt.

Ich weiß, daß ich für diesen Beitrag wieder Dresche kriegen werde. Deshalb meine Empfehlung, mal den Unternehmer zu geben, für nur drei Jahre (gut, ein einsetzbares finanzielles Pölsterchen -100.000 €uronen als Spielgeld- sollte vorhanden sein). Als Unternehmer oder Freischaffender, der zZt nicht nur mit Corona zu kämpfen hat, sondern auch gegen fortschreitende Automatisierung und sich aufblähenden Bürokratismus, die es ihm schwierig und immer schwieriger machen, Angestellte einzustellen, die er nie braucht, die er aber zu bezahlen hätte. Mit UnternehmensEinnahmen, die ihm zwangsabgezogen werden.
Das geht nicht. Einem nackten Seemann kannste zwar an den Beutel, aber nicht in die Tasche fassen.

Deshalb niemals Die Linke und Die Grünen. CDU/CSU? Haben über Jahrzehnte nichts Brauchbares aufgebracht, um die Situation zu erkennen und abzuwehren, aber hervorragend gepennt. Jetzt hammwer die AfD. Jedes mal, wenn die SPD neu ans Ruder kam, bauschte sich neuer, unsinniger ZerwaltugsAufwand auf.  Nee Danke.
Wer das erkannte, war die FDP, und dass die da nicht mit'spielten', sondern ganz Klare Kante NEIN zeigte, wird nie verstanden werden. Es sei denn, es wird mal eine Handvoll Jahre Unternehmmer oder Freischaffender angepeilt und exerziert.

Und dann kommen noch ein paar Fatzken, die sich an Masken und CumEx bereichern. Never again werden die von mir ein Kreuz kriegen, never; aber ich bin ja demnächst sowieso aus dem Rennen.
Solange können ja alle gendern, was ja sooo außerordentich wichtig ist.
Gott-der-Gerechte, Ich glaube nicht nur, sondern ich weiß, daß ich im Urwald stehe.

MarkusXP
MarkusXP
Mitglied

RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von MarkusXP
als Antwort auf digi vom 10.06.2021, 14:23:15

Ja, lieber didi, wenn die FDP deine Interessen vertritt ... dann ist es nur konsequent wenn du sie auch wähltst, das ist nachvollziehbar! Meine Interessen vertreten sie nicht ... mir würde wahrscheinlich der Griffel beim Kreuzchen machen abbrechen! 

Nein, verbale "Prügel" beziehst du von mir nicht ... wo kämen wir denn da hin!  Der Besitzer "meiner" Muckibude hält auch die gelbe Fahne hoch, deswegen ist er trotzdem ein netter Bursche. Aber wie gesagt, ich kann mit diesen "Spritzern" ( fast ) nichts anfangen!

HALT! Beim flexiblen Einstieg in den Rentenbezug haben die ganz gute Ideen! Siehste: hätte ich sie schon fast zu Unrecht vollständig in die Tonne getreten! Gut das ich es noch gemerkt habe!
MarkusXP

marei1000
marei1000
Mitglied

RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von marei1000
Die FDP war schon immer eine Partei der Leistungsträger, da gehören die ganz normalen Leute einfach nicht dazu und FDP Chef Lindner macht das immer wieder deutlich. 
 

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olga64
olga64
Mitglied

RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 10.06.2021, 09:58:23
Lieber Juergen die FDP gehört ja aber zu der Parteienlandschaft DE und liegt in der Konkurrenz mit den anderen Parteien. 
Wenn eine Partei wächst wird eine andere Partei Wähler verlieren. Phil.
Natürlich ist es so, lieber Phil und ich finde es fast bedenklich, wenn nun irgendwelche "Wächter" fast befehlen wollen, von welcher Partei ausschliesslich geschrieben werden darf und von welcher nicht.
Gerade bei der FDP ist es ja so, wenn Leute unschlüssig sind, ob sie CDU/CSU wählen sollen oder nicht - tendieren sie zur FDP.
Sie ist aktuell recht erfolgreich und ich denke, es kann wieder zu einer Koalition zwischen CDU/CSU und FDP kommen (mit Herrn Lindner als Finanzminister, womit dann harte Zeiten kommen für viele, die auf staatliche Fürsorge pochen).
Gestern Abend bei Markus Lanz war Frau Dr. Strack-Zimmermann eine FDP-Frau, die gerne vor Kameras auf sich aufmerksam macht.
Gut fand ich (teilweise), dass sie Herrn Lanz darauf aufmerksam machte, dass er seine Gäste zu oft unterbricht und ihn fragte, ob er dies auch zu Hause mit seiner Frau machen würde.
Herr Lanz rächte sich und erklärte, Frau Strack-Zimmermann würde nur rumschwafeln (wieder mal eine starke Übergriffigkeit des Italieners).
Allerdings machte die FDP-Frau dann auch den Fehler und unterbrach alle anderen - sie ist 63 Jahre alt und es erscheint nicht sehr realistisch, dass sie in einer evtl. Koalition CDU/CSU und FDP wirklich massgeblich mitspielen wird. Dafür ist die FDP zu wenig frauenorientiert und Herr Lindner würde dann sicher auf einen anderen Senioren in der Partei mehr Rücksicht nehmen: Herrn Kubicki.

In jedem Fall drängt die FDP in die Regierung und ich denke, insbesondere Herr Lindner hat es sehr, sehr bereut, vor einigen Jahren aufgrund persönlicher Animositäten einer Jamaika-Koalition eine Absage erteilt zu haben. Das macht er sicher nicht nochmals. Olga
Der-Waldler
Der-Waldler
Mitglied

RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf olga64 vom 10.06.2021, 16:54:08
Natürlich ist es so, lieber Phil und ich finde es fast bedenklich, wenn nun irgendwelche "Wächter" fast befehlen wollen, von welcher Partei ausschliesslich geschrieben werden darf und von welcher nicht.
 

Liebe @olga64,

das war sicherlich nicht die Ambition von JuergenS. Er bemängelt oft (und oft zu recht!), dass nicht "beim Thema" geblieben wird. Ich bin sicher, dass es ihm darum ging. Ich glaube aber, dass das vergebliche Liebesmüh ist, denn so wie ich dieses Forum kenne, bleibt kaum jemand beim Thema (was ich manchmal auch bedauere, aber mittlerweile recht stoisch hinnehme 😉 ).

Lieben Gruß an den See...

DW
olga64
olga64
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RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von olga64
als Antwort auf Der-Waldler vom 10.06.2021, 17:23:40

Der See und ich grüssen herzlich zurück.....
Aber gerade bei politischen Themen, wo naturgemäss vieles ineinandergreift und überlappt, sollte man die vorhandene Flexibilität im Denken von Senioren nicht ausklammern wollen (sondern sie vielmehr unterstützen).
Bei anderen Themenkreisen ist dieser sicher anders und empfohlen - aber Politik läuft nun mal anders, wie ich finde. LG Olga

digi
digi
Mitglied

RE: Die FDP, die Lindner'sche
geschrieben von digi
als Antwort auf olga64 vom 10.06.2021, 16:54:08
In jedem Fall drängt die FDP in die Regierung und ich denke, insbesondere Herr Lindner hat es sehr, sehr bereut, vor einigen Jahren aufgrund persönlicher Animositäten einer Jamaika-Koalition eine Absage erteilt zu haben. Das macht er sicher nicht nochmals.
Da bin ich allerdings sicher, dass die FDP (mit Vorstänzer Lindner) genau so wieder handeln würde. Wenn es von vornherein keine Aussicht gäbe, in einer Gemeinschaft mit zu wirken. Sie würden verheizt werden, und hätten verzapften Mist mit (wenn nicht gar komplett) zu tragen. Nur dann, wenn wenigstens einigermaßen sicher ist, daß ihre Vorstellungen auch berücksichtigt werden können, und die FDP groß genug wäre, eine eingegangene Koalition folgenreich aufzulösen, würde die FDP mitmachen.

Eine andere Konstellation ist von mir gesehen für die FDP überhaupt keine Option. Sie würde sich mit verlieren müssen in endlosen unfruchtbaren, nachträglichen Schreibtisch-Streiterein (wer schuldig ist, und auf wen gezeigt werden kann). Und Blockaden wären mit der FDP auch nicht zu machen. Weil dem Kleinsten der Runde immer der Hund beißt.

FDPler sind i.a. finanziell unabhängig, sie brauchen ein Mandat nicht zum Leben. Aber wenn sie eines haben, dann kümmern sie sich darum - zum Wohle aller. Daher stammt auch ihre Neigung zu funktionierenden Unternehmen. Das scheint Arbeitnehmer-unfreundlich zu sein.
Bei genauem Hinsehen ist es aber genau umgekehrt. Denn gut funktionierende Unternehmen können freiwillig ihren Arbeitnehmern mehr geben, als ein krankes, zwangsweise finanziell ausgelutschtes Unternemehmen, daß seinen Arbeitnehmern den Mindestlohn zahlen kann oder muss.
Ob die dann mit Freude Qualität produzieren? Oder ob ein Unternehmer für Qualität Automaten installieren muss? Mit gravierenden Folgen für die Arbeitnehmerschaft. Ein recht umfangreiches Thema insgesamt, neigend zum StrudelEffekt.

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