Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Die Hölle für Deutschland

Innenpolitik Die Hölle für Deutschland

olga64
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von olga64
als Antwort auf wandersmann_1 vom 31.07.2017, 17:25:10

SChon okay (mir passiert das ja auch, wenn ich mich etwas verzettele bei einem Thema). Aber es nimmt dann leider auch die Lust am ursprünglichen Thema, um zu diskutieren und das wäre gerade beim aktuellen Fall doch sehr schade.
Zumal wir bei Themen, die mit Deutschland zu tun haben, ja in irgendeiner Form Einfluss nehmen können, bei Themen z.B. mit der Ukraine ist dies überhaupt nicht möglich. Olga

JuergenS
JuergenS
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf wandersmann_1 vom 31.07.2017, 17:25:10

es reicht, den letzten Hieb hast du ja nun überflüssigerweise noch abgesetzt.

pschroed
pschroed
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von pschroed

Diese Woche werden sich die deutschen Autobosse treffen um eine Lösung in Bezug der Dieselabgase zu finden Lösungen gibt es bereits, Die Konzerne schlagen für die circa 8000000
Autos eine Softwaränderung vor (Preis ungefähr zwischen 100 - 150 Euro), die billigste Variante welche nicht´s viel bringen wird, aber den Autokonzerne vorschwebt.

Die zweite Lösung wäre die TWINTEC Abgasreinigung mit Harnsäure 1500 Euro pro Auto was angeblich funktionieren soll aber für den Riesenfuhrpark sehr sehr teuer wird, sollte diese Woche der Twintec Vorschlag sich durchsetzen so fallen den Autobosse vor Schreck die Haare aus sollten sie für den Umbau aufkommen müssen emoji_innocent

Man kann gespannt sein. Phil.

Twintec Abgasreinigung

ZITAT DIE WELT

Zuerst die gute Nachricht für Dieselfahrer mit Angst vor Fahrverboten: Die Nachrüstung von Euro-5-Motoren auf Euro-6-Standard ist prinzipiell möglich. Aber: Serienreif ist die Technik noch nicht. Und Nachteile hat sie auch noch, wie ein Test des ADAC jetzt ergeben hat.

Die Experten des Automobilclubs haben sich den Prototypen eines Nachrüstsatzes des Abgasspezialisten Twintec vorgenommen. Er besteht im Wesentlichen aus einem sogenannten SCR-Katalysator, wie er auch in der Serie für Euro-6-Diesel eingesetzt wird. Die Technik zeigte sich im Test mit einem Euro-5-Diesel von VW prinzipiell wirksam, der Stickoxidausstoß konnte laut ADAC in allen überprüften Fahrsituationen auf Euro-6-Niveau reduziert werden – auch im realen Straßenverkehr. Einschränkungen gab es lediglich kurz nach dem Kaltstart.

Allerdings hatte der Einbau des Nachrüstsatzes auch unerwünschte Folgen. So ließ die zusätzliche Technik den Strombedarf und damit den Kraftstoffverbrauch um rund fünf Prozent steigen. Zudem wird zur Abgasreinigung der Zusatzstoff Adblue benötigt; den Bedarf geben die Tester mit 1,5 bis 3 Liter je 1.000 Kilometer an. Ein entsprechend großer Zusatztank ist also ebenfalls nötig.

Größtes Problem ist jedoch die aktuell fehlende Serienreife. Unter anderem müssen laut dem Automobilclub noch Fragen zu Dauerhaltbarkeit, Systemeinbindung und Betriebssicherheit geklärt werden. Auch müsse sichergestellt sein, dass durch die Nachrüstung solcher Systeme nicht neue umweltschädliche Stoffe freigesetzt würden. Eine Überdosierung von Adblue beispielsweise kann für einen erhöhten Ausstoß an Ammoniak sorgen. Offen ist auch noch die Frage nach dem Preis und ob ein Einbau überhaupt möglich ist. Denn in vielen Fahrzeugmodellen dürfte der Platz im Motorraum schlicht zu klein für den zusätzlichen Kat sein.
 


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JuergenS
JuergenS
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf pschroed vom 01.08.2017, 18:23:36

das ist dir aber schon klar, dass das die Autobosse nicht bezahlen, sondern die Kunden.Natürlich nicht unmittelbar, sondern der Konzern muß sich, und sei es finanziert, Geld beschaffen, hätte also eine geringere Gewinnmarsche bzw. Verluste.
Da ein Konzern auf Gewinn aufgebaut sein muß, wird er die Kosten eben auf die künftigen Autopreise draufschlagen müssen.
Auch wenn es unangenehm ist, empörend, aber zahlen kann nur der Käufer, langfristig.

Die Schadenfreude, die vielleicht manche gegenüber den Autobossen empfinden mögen, fällt auf die Käufer zurück.

Hölle eben.
Denn wenn es keine Käufer mehr gäbe, weil sie Autokonzerne "bestrafen wollen", brennt die Hölle noch heisser, weil es dann unmittelbar um viele Arbeitsplätze geht.

olga64
olga64
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von olga64
als Antwort auf JuergenS vom 01.08.2017, 18:34:48

Es gibt ja keinen einzelnen Unternehmer (Autoboss) dem ein solches Unternehmen "gehört". Diese Unternehmen gehören den Aktionären, die ihre Aktien einfach verkaufen, wenn die Verluste zu gross werden. Damit sinkt dann der Börsenwert der Unternehmen weiter und sie stehen frei für feindliche (oder nicht feindliche) Übernehmen z.B. aus Asien oder den USA.
Die Mehrheit der deutschen BEvölkerung ist für ein VErbot der alten Dieselfahrzeuge in den grossen Städten, was auch gut verständlich ist.
Es muss den Automobilfirmen angelastet werden ,dass sie zu lange auf den Diesel oder Benziner setzten und die Projekte Elektrofahrzeuge usw. bisher in Europa verschlafen haben (in anderen Kontinenten ist dies ja anders).
Jetzt fliegt es ihnen um die Ohren und sie müssen sehen, wie sie aus der Misere rauskommen. Zuerst werden vermutlich einige Vorstandsvorsitzende bei VW, Porsche usw. gekündigt werden; bei Audi ist dies bereits der Fall, da wurden mehrere Vorstände freigestellt. Nur Rupert Stadler hält sich noch, unverständlicherweise.
Ich bin gespannt ,wie BMW hier klarkommen wird. Mit der Dieselaffäre haben sie wohl nichts zu tun, aber die Kartellgeschichte lastet auf dem erfolgsgewohnten Unternehmen.
Es stimmt auch, dass es hier um sehr viele Arbeitsplätze geht /(auch um die der Zulieferindustrie), aber nicht nur um die: zieht sich die Automobilindustrie zurück, verschwinden ganze Städte in die Bedeutungslosigkeit und Armut: Wolfsburg, Untertürkheim, Ingolstadt, Zuffenhausen usw. Olga

Edita
Edita
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von Edita
als Antwort auf olga64 vom 01.08.2017, 18:41:59


Die Mehrheit der deutschen BEvölkerung ist für ein VErbot der alten Dieselfahrzeuge in den grossen Städten, was auch gut verständlich ist.

Es stimmt auch, dass es hier um sehr viele Arbeitsplätze geht /(auch um die der Zulieferindustrie), aber nicht nur um die: zieht sich die Automobilindustrie zurück, verschwinden ganze Städte in die Bedeutungslosigkeit und Armut: Wolfsburg, Untertürkheim, Ingolstadt, Zuffenhausen usw. Olga
Liebe Olga - es geht nicht mehr nur um versiffte Städte, hinzu kommt ja doch, daß die Schadstoffbelasung im Innern so einer Stinkkarre mindestens drei mal höher ist, als außen, das wurde bis jetzt auch geflissentlich "übersehen"!?
Und unter diesem Aspekt muß langfristig eh was passieren, das ist auf Dauer nicht mehr zu tolerieren, Arbeitsplätze hin oder her, Vielfahrer, die das ganze Jahr über in so einer Dreckschleuder "Strecke machen" müssen, wird dadurch Lebenszeit gestohlen!

Edita


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olga64
olga64
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von olga64
als Antwort auf Edita vom 01.08.2017, 19:23:31


 
Vielfahrer, die das ganze Jahr über in so einer Dreckschleuder "Strecke machen" müssen, wird dadurch Lebenszeit gestohlen!

Edita

Edita
Edita
Mitglied

RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von Edita
als Antwort auf olga64 vom 02.08.2017, 15:51:28

 
 
 
Liebe Olga - schmunzel - diese Giftschleudern fangen doch nicht erst nach 2 Jahren an, Luft und Menschen zu verpesten, das sind doch schon neu Giftschleudern!
Was ist mit Taxifahrern, mit dem Schwerverkehr, mit den Zuliefererfirmen, die mit jeder Menge Kleinlastern und Transportern ihren Dienst absolvieren!
Ja und mit den Pendlern ist das so eine Sache, die sind mit dem Auto angeschmiert, .... und mit der höchst unzuverlässigen Bahn, zumindest was BW betrifft, wir haben hier 3 wichtige Strecken, die in der Hinsicht ganz außergewöhnlich hoch vernachlässigt werden, ist da ein Zugführer krank, fällt der ganze Zug aus! In BW sind sehr viele Pendler 3 bis 4 Std. am Tag nur mit pendeln beschäftigt, das macht auch krank!
In der BR fahren2017 auf den Straßen 2,9 Mio. LKWs, die Fahrer verbringen Tag und Nacht auf dem stinkenden und pestenden Bock, das sind auch Aspiranten, denen wahrscheinlich hinterrücks ihre Lebenszeit verkürzt wird, denn nur 118000 verfügen über einen Benziner, hat vielleicht mit den laufenden Unterhaltungskosten zu tun, das kann ich nicht beurteilen, aber betrogen sind die Dieselfahrer allemal!

Edita
 

olga64
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von olga64
als Antwort auf Edita vom 02.08.2017, 16:56:54

Die Lkw`s, die auf unseren Autobahnen fahren, sind grossenteils im Transit unterwegs, weil aufgrund unserer geografischen Lage unsere Autobahnen usw. dafür benützt werden.
Es ist aber auch so,dass viele Unternehmen seit Jahrzehnten nur noch Just in Time arbeiten; d.h., keine Lagerhaltung mehr führen, sondern sich die Rohstoffe und Einsatzprodukte direkt ans Band liefern lassen.
Auch der BEdarf unserer Wohlstandsgesellschaft, immer alles sofort und jederzeit verfügbar in jedem Winkel der Republik haben zu wollen, ist ein Grund dafür.

Die Einsatzfahrzeuge wie 'Taxis, Krankenfahrzeuge usw. wird es immer geben. Irgendwann wird vielleicht eine Umstellung auf Elektrofahrzeuge klappen. Aber auch dies kann wieder bedenklich werden: woher kommt der Strom? Wenn er nach wie vor aus der Kohle kommt, die auch nicht unbedingt ein umwelttechnischer Freund ist, wirft dies auch wieder Probleme auf.

Wie in vielen vergleichbaren Fällen hilft es oft schon, wenn jeder Einzelne von uns seine Fahrtgewohnheiten an sich überprüft und vor jeder geplanten Autofahrt überlegt, ob diese wirklich sein muss und wenn ja, ob es sein muss, dass in jedem dieser Blechcontainer vorwiegend ein Mensch sitzt, der dann meist irgendwo rumsteht.
Jetzt fährt die Blechlawine ja wieder in Urlaub irgendwohin nach Italien. Verstanden habe ich die Leute nie. Es gäbe doch auch andere Möglichkeiten, zu verreisen. Olga

pschroed
pschroed
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von pschroed

Die Linke droht Diesel Fahrzeuge abzufackeln, auf ausreichende Versicherung achten. 
Als Grenzgänger sind wir auch oft in Trier, Bitburg. So langsam entwickelt das ganze sich in Richtung Hysterie.
Phil.

Zugeständnisse der Autobauer.


ZITAT FOCUS

Linksextreme kündigen Brandanschläge auf Diesel-Fahrzeuge an
09:34 Uhr:Die aufgeheizte Stimmung gegen den Dieselmotor könnte für Besitzer der Fahrzeuge gefährlich werden.Auf einem linksextremen Internet-Portal wird ausdrücklich zu Brandanschlägen auf Diesel-Fahrzeuge aufgerufen. "Wenn private Autos in Flammen aufgehen, schadet man nicht dem System, führt keine Veränderung herbei. (...) Der Dieselskandal gibt uns die Möglichkeit, nicht nur unseren Unmut über herrschende Verhältnisse zum Ausdruck zu bringen, sondern auch eine Veränderung bei der Autoindustrie und in der Politik herbei zu führen, wenn wir konsequent und lange genug handeln", heißt es auf der Seite "Linksunten.Indymedia". "Wir alle wissen, dass und wie gesundheitsschädlich die Abgase von Diesel Fahrzeugen sind und weshalb von Seiten der Politik nichts unternommen wurde um die Autoindustrie ernsthaft an die Kandare zu nehmen und für die paar, die es nicht wissen findet sich im Anhang das Greenpeace Schwarzbuch Autolobby", heißt es weiter. Konkrete Markennamen werden in dem Aufruf nicht genannt.


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