Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Die Hölle für Deutschland

Innenpolitik Die Hölle für Deutschland

dutchweepee
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf Bruny vom 04.08.2017, 17:14:48

So ist es Bruny: Softwarenänderung? ...entweder die Motorleistung lässt nach oder der Diesel bleibt eine Dreckschleuder. Ohne Motorverbesserungen wird sich nichts ändern. ...und wie auf Kommando wird ein "Eierskandal" aufgedeckt um das Volk von den Betrügern in der Automobilindustrie und ihren Knechten in der Politik abzulenken.
 

olga64
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 04.08.2017, 17:14:48

BRuny, hat wirklich keiner der Verantwortlichen den Rat bei Ihnen eingeholt, wie dies zu ändern wäre, bzw. waren Sie nicht bei der Runde der verantwortlichen Automobiler, Verbandsfunktionäre und Politiker, die hier zusammengesessen sind? Ich gebe es zu, wenn dies so war, ist es ein ungeheures Versäumnis der "Verbrecher".

ABer zurück zum Thema: was mich verunsichert ist, dass die ca 4 Mio ausländischer Fahrzeuge, die unsere Luft verpesten und die 'Gesundheit von uns allen riskieren, keine Rolle spielen. Ich denke hier an Ford, Renault, Peugeot usw. Die halten sich explizit aus dem Thema raus und mit ihnen deren Kunden, die unbeschadet weiter auf unseren Strassen fahren dürfen.
Im Gegenzug werden die armen Fahrer der SUV, Porsche Cayenne und anderer Ungetüme jetzt an den Pranger gestellt und auch noch irgendwie zur Kasse gebeten. Was für eine ungerechte Welt. Olga

dutchweepee
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf olga64 vom 04.08.2017, 17:28:18

Es erschließt sich mir nicht, warum die "armen Fahrer" im Stadtverkehr ein Blechmonster wie einen SUV fahren müssen. In Holland wird die KfZ-Steuer nach Gewicht des Fahrzeugs erhoben. Das erscheint mir eine sehr kluge Variante auch für Deutschland zu sein, da diese tonnenschweren Fahrzeuge auch die Straßen mehr abnutzen, als ein Nissan-Micra oder Renault Clio.


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olga64
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von olga64
als Antwort auf dutchweepee vom 04.08.2017, 17:35:09

Ich finde diese SUV`s nur noch lächerlich. Bei uns werden sie von den Frauen gefahren, die gerade im Mutterschaftsurlaub sind (die MÄnner benützen die S-Bahn nach München, um zur Arbeit zu kommen).
Die Damen bringen ihren Nachwuchs zur Schule, blockieren die Strassen, weil sie sich SUV neben SUV dann unterhalten, wo sie den Latte oder Prosecco trinken werden.
Die Strassen sind voll mit diesen Monstern so als ob Deutschland ein völliger Dschungel ist und man nicht mehr ohne die auskommen könnte.
Aber der Sprit ist billig und die Leasingraten für diese Gefährte gut finanzierbar und teilweise verrechenbar mit der Kilometerpauschale.
Ich werde auch nie Menschen verstehen, die Autos einen so hohen Stellenwert in ihrem Leben einräumen wie dies bei uns oft der Fall ist.
Für mich ist ein Auto (ich fahre einen alten Twingo) ein fahrbarer Untersatz,der mich von A nach B bringen muss und dessen Unterhalt auch von mir ohne Probleme finanzierbar ist. Aber ich brauche das Gefährt auch nicht, um mich persönlich aufzuwerten. Olga

pschroed
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von pschroed
als Antwort auf dutchweepee vom 04.08.2017, 17:23:28

Das glaube ich aber nicht, es ist viel zu viel Geld im Spiel kein normaler Mensch wird sich von einem Ei
ablenken lassen.  Du wirst sehen daß die Konzerne unter richtigen  gerichtlichen  Druck geraten sowie die Harnsäure Hardware installiert werden muss, welche 1500 Euro plus zusätzlicher Einbau kosten wird, geschieht das nicht dann wäre es meines e.a. ein richtiger Skandal.
Eines steht fest, besonders für VW wird es richtig teuer, sollten der Konzern für die Euro 1 bis Euro 4 Entschädigungen zahlen müssen sowie für Autos wo es technisch nicht möglich die Twintec Anlage oder welche auch immer einzubauen dann müssen sie noch viel Geld für alte Autos bezahlen.
Etwas sollte man bei der tragischen Geschichte DE nicht vergessen die Auto-Industrie ist ein grosser Teil des heutigen Wohlstandes von DE, würde VW und andere in Insolvenz geraten, was glaubst wie die Autobauer ausserhalb der EU bzw. Nachbarn sich freuen würden. Es wäre ein richtiger Megakonjunktur Schub für ausserhalb DE , darum ist nur zu hoffen daß deutsche Politiker nicht die Nerven verlieren und das richtige tuen.  Man könnte sich eine Frage stellen, müssen die Autobauer eigentlich in DE bleiben ?

Phil. 
 

So ist es Bruny - entweder Motorleistung oder Dreckschleude. Ohne Motorverbesserungen wird sich nichts ändern. ...und wie auf Kommando wird ein "Eierskandal" aufgedeckt um das Volk von den Betrügern in der Automobilindustrie und ihren Knechten in der Politik abzulenken.



 
dutchweepee
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf olga64 vom 04.08.2017, 17:43:17

@Olga: Ich bin diesmal einhundertprozentig Deiner Meinung.


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Bruny
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von Bruny
als Antwort auf dutchweepee vom 04.08.2017, 17:23:28

Tja, es ist nützlich wenn man sich in dieser Materie auskennt. Ein wenig mitdenken hilft allerdings auch emoji_laughing. Ohne HW Nachbesserung bleibt der Diesel was er ist - eine Feinstaubschleuder - aber auch das ist längst bekannt, sowohl bei den Autobauern als auch bei Politikern. 
Du meinst der Eierskandal ist eine willkommene Ablenkung vom Dieselskandal? Vielleicht ist der Dieselskandal aber auch eine Ablenkung von etwas was noch auf uns zukommt?
Bruny 

olga64
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 04.08.2017, 17:43:51

Phil, es dürfte insofern für unsere Politiker nicht so schwierig werden, die Nerven zu behalten, weil diese sich derzeit im Urlaub befinden und wenn sie wieder kommen, nur noch wenige Wochen in dieser Konstellation regiert wird.
Die Lösung des Problems wird dann entweder wieder durch die GroKo oder mit der FDP oder den Grünen erfolgen; in jedem Fall mit anderem Personal (z.B. ohne Herrn Drobrindt und auch vermutlich ohne Frau Hendricks).

Die Hardware-Lösung, also Einbau eines Tanks oder Katalysator mit Ad-Blue (Harnstoff) erscheint mir für die vielen alten Dieselfahrzeuge nicht durchführbar, bzw. völlig unwirtschaftlich. Hier wäre es dann wirklich bessern, die Autobmobilfabriken steuern grosszügigere Zuschüsse für den Erwerb neuer Fahrzeuge an, was wiederum ein weiteres Konjunkturprogramm wäre. Erinnern wir uns an die sog. Abwrackprämie vor einigen Jahren, was ebenfalls die Konjunktur stimulierte. Olga

dutchweepee
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf pschroed vom 04.08.2017, 17:43:51
Du wirst sehen daß die Konzerne unter richtigen  gerichtlichen  Druck geraten sowie die Harnsäure Hardware installiert werden muss, welche 1500 Euro plus zusätzlicher Einbau kosten wird, geschieht das nicht dann wäre es meines e.a. ein richtiger Skandal.
@pschroed: Der Druck muss auch ganz gewaltig aus der Politik kommen, aber solange die Autokanzlerin und ihre Dobrindts nur rumlavieren, damit die Herren Staatsekretäre und Minister fette Posten in der Industrie bekommen, wird sich nichts ändern. Ich habe keine Hoffnung für ein Umdenken.
pschroed
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RE: Die Hölle für Deutschland
geschrieben von pschroed
als Antwort auf dutchweepee vom 04.08.2017, 17:35:09
Es erschließt sich mir nicht, warum die "armen Fahrer" im Stadtverkehr ein Blechmonster wie einen SUV fahren müssen. In Holland wird die KfZ-Steuer nach Gewicht des Fahrzeugs erhoben. Das erscheint mir eine sehr kluge Variante auch für Deutschland zu sein, da diese tonnenschweren Fahrzeuge auch die Straßen mehr abnutzen, als ein Nissan-Micra oder Renault Clio.
Bist du dir eigentlich bewußt daß diese meistens SUV die EURO 6 erfüllen, schlimmer sind die Kleinwagen Euro 1- 4.
Phil.

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