Innenpolitik die Wahl in Sachsen

puckin
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von puckin
als Antwort auf olga64 vom 02.09.2014, 17:05:34
Ich finde es nur bedenklich, wenn alle, die vom erfolg der AfD vergnatzt sind nix weiter vorzubringen haben, als die rechte keule zu schwingen.
Nicht umsonst hat diese partei auch mächtig wähler von den linken und grünen abgeholt.
Extra für unsere olga:
Jungwähler (18-25 Jahre) 13% für AfD
15% arbeiter für AfD für SPD nur 12%
nur 8% der über 60jährigen für AfD (von wegen nur partei der Alten)
mehr weiblich wähler für AfdD als für Grüne und FDP
Die AfD ist also sehr breit aufgestellt und hat zustimmung bei allen altersklassen und bevölkerungsschichten und wird so schnell nicht verschwinden.
Da ist soviel kompetenz und sachverstand, da werden sich die altparteien noch wundern.
Die sachsen waren schon immer helle und wußten wos langging.
Die üblichen versuche, das parteiprogramm der AFD zu verfälschen und
zu diffamieren ziehen schon lange nicht mehr.
Anscheinend haben "einige" noch nicht gemerkt, daß die fadenscheinige diffamierung der AfD viele wähler erst aufgeweckt und zur AfD geführt hat.
Bald, liebe olga, wird diese partei auch im bayerischen landtag sitzen.
Bruny
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von Bruny
als Antwort auf puckin vom 02.09.2014, 18:08:57
Olaf Henkel halte ich tatsächlich für einen kompetenten Mann. Darum hat sich mir auch nie erschlossen warum er dieser Partei beigetreten ist. Alternative für Deutschland kann doch nicht bedeuten raus aus der jetzigen EU und auch nicht raus aus dem jetzigen Euro. Das wäre erstens teurer als die ganze Griechenland Rettung und Deutschland hat ja gerade für Griechenland Bürgschaften übernommen und die wird es gelten einzulösen. Und außerdem sind Verträge geschlissen, die nicht einfach ad Acta gelegt werden können. Also wie das funktionieren soll ist mir ein großes Rätsel.

Bruny
puckin
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von puckin
als Antwort auf Bruny vom 02.09.2014, 21:34:11
Die AfD hat nie verkündet raus aus dem Euro und raus aus der EU.
Die AfD will die verwerfungen durch die überstürzte einführung des euro so korrigieren, daß auch die schuldenländer möglichkeiten der stabilisierung aus eigener kraft finden und nicht bis zum schrecklichen ende weiter am tropf hängen.
Das kann natürlich bedeuten, daß einige länder aus dem euro aussteigen können, da sich diese einheitswährung als tödlich für ihre volkswirtschaften erwiesen hat.
Die AfD fordert, daß ganze euro währungs-und staatengebilde ui überdenken und notwendige korrekturen vorzunehmen.
Frage:
Welcher eu vertrag ist denn nicht gebrochen, unterwandert oder einfach nicht angewandt worden?
Einzig vielleicht der schengen-vertrag, aber der hat sich als fluch für die deutschen grenzgebiete im osten erwiesen.
Grundstücke,häuser mittelständische betriebe in grenznähe gleichen heute festungen, die trotzdem immer wieder von osteuropäischen banden ausgeraubt werden.

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olga64
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von olga64
als Antwort auf puckin vom 03.09.2014, 09:10:49
Herr Lucke wird doch nicht müde mit seiner Forderung (unterstützt von Herrn Henkel und von Herrn Starbatty - ), dass Deutschland aus dem Euro austreten solle, bzw. einer geschaffen wird, der die europäischen Länder in arm und reich unterteilt, bzw. in produktiv und nicht produktiv.
Ich habe viel gelesen über die AfD, vor allem über die unsäglichen Streitereien und Prozesse gegeneinander, die insbesondere hier in Bayern geführt werden und oft in Schlägereien ausarten, was sie dann Parteitage nennen.
Es sind grossenteils wohlhabende, alte Männer, die dort das grosse Wort führen und sicherlich keinerlei Pläne haben, um unser Land "gerechter" zu machen. Auch dass nun einige wenige Frauen nach vorne geschickt werden, dürfte nur dazu dienen, dass auch diese Partei erkannt hat, ohne weiblicher Wählerstimmen läuft nix in unserem Land.
Aber die AfD beunruhigt mich nicht - im Bund hat sie den Einzug verpasst. In Sachsen ist sie in der Opposition - wie es in Thüringen und Brandenburg geht, wird sich zeigen.
Und ob 2017 noch irgendjemand von dieser Partei sprechen wird, ebenfalls. Die Piraten haben es vorgelebt, wie es Parteien geht, die nur aus politunerfahrenen Neulingen besteht. Nach anfänglichem Interesse und hochgepushtem Hype Abgang ins Nirwana. Olga
Bruny
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von Bruny
als Antwort auf puckin vom 03.09.2014, 09:10:49
Ich habe selbst etliche Vorträge des Herrn Henkel besucht. Von je her ist er ein Verfechter von einem "Süd" und einem "Nord" Euro. Wobei er sich selbst nicht sicher war, ob man Frankreich zum Nord Euro irgendwie dazu mogeln könnte. Ich bin durchaus ebenfalls der Meinung, dass ein starker Euro zum Schaden der Südländer ist, schon rein produktivitätsbedingt. Aber ob die Südländer den oder einen anderen Euro haben, bestimmt mit Sicherheit keine Partei in Deutschland.
Was persönlich gewollt ist scheitert halt letztendlich an der Machbarkeitstheorie
olga64
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 03.09.2014, 16:26:27
Die Länder werden selbst entscheiden, was sie machen möchten. Die sog. Südländer sind ja nur ein Problem, ein viel grösseres ist aktuell Frankreich - soll diesen dann auch ein Austritt aus dem Euro empfohlen werden? Dies kann dort ja schneller gehen, wenn Madame le Pen irgendwann die Regierungschefin in diesem Land wird.
Ich hege grundsätzlich eine hohe Skepsis Leuten wie Herrn Henkel gegenüber. Die sind auch getrieben von ihrer ständigen Sucht, noch interessant sein zu wollen und können auch auf Öffentlichkeit nicht verzichten. Dies hat er oft und oft bewiesen in seiner Talkshow-Auftritten, für mich unvergesslich, wie sehr er Frau Wagenknecht auf den rhetorischen Leim ging.
Dann versuchte er es bei den Freien Wählern - da traf er auf den bayerischen Egomanen Herrn Aiwanger, der seinerseits ja auch schon einige selbsternannte Polit-Gurus zerschlissen hat (Adenauer-Enkel).
DAs Programm der AFd erscheint mir persönlich für mich nicht wählbar. Unsere Welt gerät aus den Fugen - und da gibt es eine Partei, die Grenzen schliessen möchte, damit diese armen Menschen keine Zuflucht finden. Geradezu lächerlich finde ich den Wunsch nach Abschaffung der Gleichberechtigung für Frauen (möchte einer der AfD-Leute in der EU verlangen, wo diese Partei ja Einzug hielt, aber vermutlich doch recht ungehört bleiben wird. Olga

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puckin
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von puckin
als Antwort auf olga64 vom 03.09.2014, 16:34:48
Olga, auch wenn du die AfD nicht wählst, wird sie nicht untergehen.
Streit gibt es in allen parteien und das sich bei so einem aufsteiger auch selbsdarsteller unterzumischen versuchen ist nur natürlich, wird die partei aber nicht sonderlich aus der bahn werfen.
Schlimm nur, daß auch du hier, ob bewußt oder aus "unkenntnis", falschmeldungen verbreitest.
Die AfD hat niemals die abschaffung der gleichberechtigung der frau verlangt, auf sonen schmarrn kannst nur du kommen.
Die AfD ist der meinung diese unbedarfte bevorzugung, ja das verlangen nach einstellung von von frauen bei der besetzung von stellen, selbst wenn fachliche kompetenzen fehlen ist korrekturbedürftig..
Ich dachte, daß du als ehemalige "managerin" eine solche regelung auch im sinne einer gesunden unternehmensentwicklung nicht gutheißen kannst.
Die auswirkung dieser regelung kannst du heute schon an der stellenbesetzung einiger parteien sehen, die unbedingt eine frau, möglichst noch mit migrationshintergrund in führende stellen schieben.
Außerdem finde ich eine solche regelung auch frauenfeindlich läßt sie doch vermuten, daß frauen in solche stellen "gesetzt" werden und sich nicht dafür im wettbewerb durchsetzen müssen.
olga64
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von olga64
als Antwort auf puckin vom 03.09.2014, 16:51:52
Ich habe auch nie behauptet - bitte immer erst lesen, dann schreiben - dass die AFD (im Plural) die Abschaffung der Emanzipation fordert, sondern einer ihrer EU-Delegierten, vermutlich ein älterer Hinterbänkler, der Aufmerksamkeit braucht.
Seltsam empfinde ich, dass sie den Wunsch der AfD nach Ausgrenzung von Ausländern nicht kommentieren - das ist ja viel wichtiger als eine Attacke gegen Frauen, die sich dies sowieso nicht gefallen lassen würden.
ABer egal - all das, was Sie nun jubelnd über die AfD erklären, war schon beim Piraten-Hype nachlesbar. Die AFD hat nur ein weiteres Problem - die Altersstruktur ihrer Partei und die verkürzte Haltbarkeit der Mitglieder. Olga
puckin
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von puckin
als Antwort auf olga64 vom 03.09.2014, 17:17:27
Ach olga, "ausgrenzung von ausländern", schon wieder so ein versuch der diffamierung.
Ich kenne nur den spruch einwanderung braucht klare regeln.
Dem kann ich nur zustimmen, denn das bei unter 10% anerkennung von asylanträgen und dem zustrom aus ländern, die in die EU wollen, was faul ist,das merkt doch jeder.
Deutschland hat zwar regeln zur einwanderung, leider werden die aber nicht konsequent angewandt, so daß fast jeder asyl-oder sozialbetrüger, wenn er erst mal hier ist auch an das ,langsam endliche, sozialnetz andockt.
Die leidtragenden sind dann auch die wahren bedürftigen, auf die solche betrügereien zurückfallen.
Du scheinst dich da in einer scheinwelt zu bewegen, an der das reale leben schlicht vorbeigeht.
Das man sich dabei an kanada orientiert, ist doch in ordnung. Man muß doch nicht jedes rad neu erfinden, kann sich auch an funktionierendem orientieren.
Wenn dir mal ein echtes, stimmendes argument einfallen sollte, kannst du gern mit mir diskutieren, ich hab es aber satt, dauernd diffamierungen und falschmeldungen lesen zu müssen.
Du hast mal geschrieben, du hättest viel über die AfD gelesen, entweder hast du nix verstanden, oder du streust hier mutwillig gerüchte.
Ist ein bißchen armselig für eine frau, die sich selbst als hochgebildet darstellt.
olga64
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Re: die Wahl in Sachsen
geschrieben von olga64
als Antwort auf puckin vom 03.09.2014, 18:06:31
Ja, Puckin - es ist richtig. Ihre Art von Bildung, die Sie versuchen, hier öffentlich zu machen, habe ich nicht und bin sehr froh und dankbar dafür.
Deutsches Asylrecht? Gibt es nicht eher ein EU-Asylrecht, das auch für uns gilt?
Ausländer? Schliessen Sie hier die EU-Bürger mit ein?
Fragen über Fragen - Antwort nicht erwünscht, da Ihre Denke zu diesem Thema nicht meinem Niveau entspricht und vor allem nicht meinen Bemühungen, diesen traumatisierten Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten der Welt ein wenig zu helfen.

Spannender finde ich hier, dass ein Herr Spangenberg, AFD, der zum Alterspräsidenten in Sachsen gewählt werden sollte, dies nicht wird, weil er früher rechten Parteien angehörte, die - man höre - die Grenzen vor 1937 wieder haben möchte. Ganz schön peinlich oder?

Aber don`t worry: Sachesen wird eine schwarz-rote Regierung erhalten mit einem im Vergleich recht kleinen SPD-Partner. Und Afd und wie sie heissen, sind in der Opposition, wo sie sich dann beweisen können. Olga

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