Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden

Innenpolitik Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden

hobbyradler
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf lupus vom 16.02.2017, 17:24:45
..........Die Vorkommnisse in Dresden sind mir , als Nichtdresdner, auch unheimlich, denn, wenn man die Vergangenheit Münchens betrachtet, gibt es ja ähnliche wunde Punkte.

München, von dem der „Ungeist“ seinen Ausgang nahm (Spaenle)
Bayern und besonders München haben eine „schwierige“ Vergangenheit.
Trotzdem möchte ich den Schrott aus Dresden nicht am Marienplatz zu sehen bekommen.

Spiegel online

Ciao
Hobbyradler
lupus
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von lupus
als Antwort auf hobbyradler vom 16.02.2017, 23:09:39
Ja, das schätze ich als klare Stellungnahme!
vG lupus
justus39 †
justus39 †
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf Lissy52 vom 16.02.2017, 19:29:10
Die ständigen rassistischen Pegida Hetzauftritte sind da sicher nicht gerade förderlich, um bei der Jury um Stimmen zu werben, denn sowas schreckt Touristen ab.

In der Tat ist es tatsächlich erschreckend wie radikal Dresden schon seit längerer Zeit von jeglichem Tourismus völlig ausgeschlossen wurde.
Das Ensemble der Semperoper leidet schon seit Monaten darunter, dass es nun Abend für Abend verpflichtet ist, vor einem leeren Haus zu spielen. In den menschenleeren Räumen des Grünen Gewölbes langweilt sich das Personal und der Pfarrer der Frauenkirche kann sich schon gar nicht mehr an den letzten Besucher erinnern.
Geisterhaft und ohne jedem Fahrgast rollen die Bahnen des städtischen Nahverkehrs durch die menschenleeren Straßen der Sächsischen Hauptstadt, und auf der Elbe wurde schon lange keines der einst so beliebten Dampfschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt Gesellschaft mehr gesehen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sie großartige Gestaltung der genialen Schrottbusskulptur vor der Frauenkirche demnächst Kunstliebhaber aus aller Welt anlockt und zu Reisen in die verlassene Sächsische Hauptstadt animiert. Andernfalls muss ich tatsächlich befürchten, dass Dresden zur völlig verlassenen Geisterstadt verkommt.

justus

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hobbyradler
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von hobbyradler
Damit sich die Dresdner erinnern können, wie trostlos der leere Platz vor Errichtung des Kunstwerks wirkte.


2016

Ciao
Hobbyradler
lupus
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von lupus
als Antwort auf justus39 † vom 17.02.2017, 12:10:12
Das ist ja erschreckend! Und Olga fährt auch nicht mehr hin !

lupus
tessy
tessy
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von tessy
als Antwort auf lupus vom 17.02.2017, 12:46:58
Irgend jemand muss die 1700 Reichsbürger die sich, zum Teil bewaffnet, in Bayern aufhalten, dort in Schach halten.

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Selina47
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von Selina47
als Antwort auf justus39 † vom 17.02.2017, 12:10:12


Es bleibt nur zu hoffen, dass sie großartige Gestaltung der genialen Schrottbusskulptur vor der Frauenkirche demnächst Kunstliebhaber aus aller Welt anlockt und zu Reisen in die verlassene Sächsische Hauptstadt animiert. Andernfalls muss ich tatsächlich befürchten, dass Dresden zur völlig verlassenen Geisterstadt verkommt.

justus

So ist es. in Kürze wird das den Wert des Gesamtwerkes eines
Andy Warhols haben
Tina1
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von Tina1
als Antwort auf justus39 † vom 17.02.2017, 12:10:12
Die ständigen rassistischen Pegida Hetzauftritte sind da sicher nicht gerade förderlich, um bei der Jury um Stimmen zu werben, denn sowas schreckt Touristen ab.

In der Tat ist es tatsächlich erschreckend wie radikal Dresden schon seit längerer Zeit von jeglichem Tourismus völlig ausgeschlossen wurde.
Das Ensemble der Semperoper leidet schon seit Monaten darunter, dass es nun Abend für Abend verpflichtet ist, vor einem leeren Haus zu spielen. In den menschenleeren Räumen des Grünen Gewölbes langweilt sich das Personal und der Pfarrer der Frauenkirche kann sich schon gar nicht mehr an den letzten Besucher erinnern.
Geisterhaft und ohne jedem Fahrgast rollen die Bahnen des städtischen Nahverkehrs durch die menschenleeren Straßen der Sächsischen Hauptstadt, und auf der Elbe wurde schon lange keines der einst so beliebten Dampfschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt Gesellschaft mehr gesehen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sie großartige Gestaltung der genialen Schrottbusskulptur vor der Frauenkirche demnächst Kunstliebhaber aus aller Welt anlockt und zu Reisen in die verlassene Sächsische Hauptstadt animiert. Andernfalls muss ich tatsächlich befürchten, dass Dresden zur völlig verlassenen Geisterstadt verkommt.

justus


Justus genauso sieht es in Dresden aus. Ich finde deine Beschreibung toll, du hast es auf den Punkt gebracht. Dresden erscheint wie eine "Geisterstadt", ich habe jedes mal Angst, wenn ich meine Heimatstadt besuche. Es kommt mir so vor, als wäre ich der einzigste Tourist. Ich fühle mich total allein, wenn ich durch die Straßen gehe, wenn ich in der Altstadt schlender, wo es sonst von Touristen wimmelte, ist jetzt alles leer. Ich bin verzweifelt.

Aber es gibt auch einen Vorteil, ich brauch mich nirgends mehr anstellen, bekomme spontan Karten für alles, bekomme spontan Unterkünfte, muss nicht mehr Monate vorher buchen.

Angesichts der Tatsache, wie man hier lesen kann, wundert es mich, dass der syrische Künstler der Aktion noch in den Dresden lebt u. sich offensichtlich auch wohl fühlt. Sonst hätte er schon längst Dresden verlassen. Wie kann das sein? Ich hoffe, dass ich bei meinem nächsten Besuch die "Schrottbusse" noch sehen kann, denn das ist das einzige positive noch von Dresden?

Ich glaube hier waren manche wenige noch nie in Dresden, mindestens nicht in den letzten Jahren. Aber trotzdem wissen sie Bescheid. Sowas finde ich besonders toll. Man redet wieder über "alle Dresdner", ohne zu differenzieren.
Tina
olga64
olga64
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von olga64
als Antwort auf Tina1 vom 17.02.2017, 16:32:33
DAnke, dass Sie dieses Mal etwas kürzer formuliert haben, das erspart auch Ihre ständigen Wiederholungen, auf die Sie ja in Ihren Beiträgen nie verzichten wollen.
Es ist schon seltsam: so selbstbewusst scheinen weder Sachsen noch Dresdner zu sein, um auch mal was Negatives über ihre Stadt oder das Bundesland akzeptieren zu können, zumal wenn es sich um Vorkommnisse handelt, die nun seit Jahren immer und immer wieder einen Grund liefern,damit sich andere wirklich empören dürfen.
Verwendet doch Eure Energie darauf, in Dresden etwas zu ändern.
Eine Stadt, die sich als Kulturhauptstadt Europas bewerben möchte, sollte doch über die wichtige Basis der Offentheit, auch Fremden gegenüber, verfügen und da sieht es leider nach wie vor sehr schlecht für Dresden aus.
WEr jedoch jetzt dorthin fahren möchte, hat den grossen Vorteil, dass sogar die besten Hotels ihre Zimmer zum Dumpingpreisen abgeben wollen. Wir wurden schon vor MOnaten von dem Hotel angerufen, wo wir meist übernachtet haben, um uns über die Sonderangebote zu informieren. Der Mitarbeiter erklärte uns auch ,dass seit Pegida die Auslastung des Hotels spürbar nachlässt.
Und warum der junge Mann,der das Mahnmal konzipierte wohl immer noch in Dresden lebt, ist doch recht einfach zu erklären: es ist seine Heimatstadt und er machte es nicht so, wie anscheinend einige frühere, biodeutsche oder biosächsische EinwohnerInnen, die aus welchen Gründen auch immer weggezogen sind und dann nur noch besuchsweise sich dort aufhalten.
Habt Ihr Euch dort nicht mehr wohlgefühlt? Olga
Selina47
Selina47
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Re: Dresden möchte 2025 Kulturhauptstadt Europas werden
geschrieben von Selina47
als Antwort auf olga64 vom 17.02.2017, 16:45:41
besten Hotels ihre Zimmer zum Dumpingpreisen abgeben wollen. Wir wurden schon vor MOnaten von dem Hotel angerufen, wo wir meist übernachtet haben, um uns über die Sonderangebote zu informieren. Der Mitarbeiter erklärte uns auch ,dass seit Pegida die Auslastung des Hotels spürbar nachlässt.[/b]
Und warum der junge Mann,der das Mahnmal konzipierte wohl immer noch in Dresden lebt, ist doch recht einfach zu erklären: es ist seine Heimatstadt und er machte es nicht so, wie anscheinend einige frühere, biodeutsche oder biosächsische EinwohnerInnen, die aus welchen Gründen auch immer weggezogen sind und dann nur noch besuchsweise sich dort aufhalten.
Habt Ihr Euch dort nicht mehr wohlgefühlt? Olga
geschrieben von olga64

WEr jedoch jetzt dorthin fahren möchte, hat den grossen Vorteil, dass sogar die [b


Mich rufen sie aus Ritz ( Paris)ständig an und bieten mir die Zimmer zu Dumpingpreisen an für den Fall das Le Penn die Präsidentin wird. Aus London bekomme ich nach Bregzit ständig Sonderangebote
Nur München schweigt

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