Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.

Innenpolitik Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.

olga64
olga64
Mitglied

RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 25.06.2019, 17:32:32

In Deutschland kann nie in der Bundespolitik eine Partei oder ein Politiker ein Verbot erlassen, weil in Deutschland nie eine Partei allein regiert.
Das nennt man dann Koalition und die Projekte werden zusammen erörtert und die Ziele in einen Koalitionsvertrag aufgenommen, der dann abgearbeitet wird und zwar immer nach Mehrheitsrecht. Also die Partei mit mehr Wählern wird mehr Durchschlagskraft haben, ihre Projekte zu realisieren.
Das war bisher die CDU/CSU und darunter leidet die SPD.
Wenn es sich umkehrt und die Grünen so erfolgreich bleiben, kann es anders aussehen.
Das ist dann aber der Wille des Wählers, den die Parteien umsetzen müssen.
Demokratie ist doch eine gute Sache, wie ich finde und auch wenn meine Einzelinteressen und -wünsche anders sein sollten, muss ich mich der Mehrheit anschliessen und auch beugen.
Dadurch können Parteien Wähler verlieren, die dann zu anderen Parteien schwenken - die dann in der Opposition um ihre Aufmerksamkeit kämpfen müssen. Olga

arno
arno
Mitglied

RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von arno

Moin,

nach dem Lesen der Beiträge möchte ich nur erwähnen,

dass es keinen "grünen Kapitalismus" gibt!

Gruß arno

heigl
heigl
Mitglied

RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von heigl
als Antwort auf mephistopheles vom 25.06.2019, 17:44:30
Autofahrer-Dürfen-Alles-Club

vor allem sind vor dem Stau alle Menschen gleich, so auch die vom dürfen alles club.Lächeln

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Tina1
Tina1
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RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von Tina1
als Antwort auf pschroed vom 25.06.2019, 17:50:17
...
Lieber Alexs,  ja du hast Recht diese Fragen stelle ich mir auch es geht nur Global, um etwas zu erreichen, nationale Alleingänge sind zwar schön und gut, aber die Bürger verstehen schnell daß Kohlekraftwerke welch in ihrem Land geschlossen werden in einem anderen Land wieder aufgebaut werden,  es ist eine Herausforderung wo CHINA RUSSLAND INDIEN die USA mitmachen müssen um eine wesentliche Änderung zu erreichen.

Das einzige wo DE eventuel mit ihrer Vorreiterrolle als Beispiel für die andere Nationalitäten dienen können, wenn der Wandel  so durchgezogen wird daß die Wirtschaft nicht einbricht im Gegenteil nachhaltig wachsen wird, könnte es Nachahmer geben.

Schade daß wir zur Zeit ein Troll im weißen Haus haben. 
Phil.
Phil ich teile deine Meinung. Es ist richtig, die Infrastruktur muss erstmal angepasst werden, bevor die Grünen das Autofahren verbieten. Das kann alles Jahre dauern, es ist einfach noch nicht so, aber die Grünen reden so, als wäre das Projekt beendet. Das ist auch keine Idee von den grünen, sondern das Thema Infrastruktur wird auch schon lange in den anderen Parteien diskutiert. Hier geht es vorallem um die ländlichen Regionen.

Aber auch eine gute Infrastruktur macht das Auto nicht überflüssig. Ich spreche aus eigener Erfahrung.MA hat eine sehr gute Infrastruktur, deshalb sind wir nach MA gezogen, weil ich sie brauche, da ich kein Auto fahre.

Es geht nicht nur um die Infrastruktur, sondern es kommt noch die Zeitfrage ins Spiel. Die Menschen, vorallem die jungen Familien müssen morgens ihre Kinder so schnell wie möglich in die Kita u Schule bringen, um dann selber noch pünktlich in ihrer Firma zu erscheinen. Wie gesagt die Schulen liegen oft weiter weg von der Wohngegend und die Jobs ebenso. Da kann man von 30 km und mehr ausgehen. Das Gleiche gilt, für das nach Hause kommen. Das muss auch schnell gehen, damit die Eltern noch etwas Zeit für ihre Kinder haben.

Ich habe lange genug Erfahrungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht, bin jeden Tag damit auf Arbeit gefahren. Trotz guter Infrastruktur innerhalb der Stadt, musste ich für die kurze Strecke umsteigen von Bus in die Straßenbahn. Das hat bedeutet, dass ich auf den Anschluss warten musste. Mit dem Auto wäre ich in 7 Minuten bei meiner Firma gewesen, mit den öffentlichen in 40 Min.

Das Ziel der Grünen, möglichst die Autoindustrie abzuschaffen, was in Deutschland die größte Wachstumsindustrie für Wohlstand war, ist verheerend für die wirtschaftliche Lage für Deutschland. In ihren Augen sollte es möglichst kein Auto mehr geben. Das Autofahren wollen sie so verteuern, dass es sich kein normal sterblicher mehr leisten kann. In der Anschaffung der neuen Autos und Unterhaltung derer. Das Autofahren soll möglichst nur noch den privilegierten, der Elite vorbehalten bleiben, denn sie können sich weiter ihre teuren Autos leisten und auch alle Steuern, die man jetzt auferlegen will. Das Gleiche ist mit den Flügen. Die Führung der grünen Partei gehört schon längst zu den Eliten. Sie werden ihr Verhalten nicht ändern, das verlangen sie nur von den anderen. Besonders vom kleinen Mann, denn ihn trifft es am meisten.

Sie wollen 100 Millionen für den Klimaschutz, können aber nicht sagen, wo das Geld herkommen soll, denn die Wirtschaft schwächelt schon und sie treiben das noch voran, es gibt schon Entlassungen, gerade in der Autoindustrie u es steht 4.0 vor der Tür. Sie überlegen sich nicht, dass man für Umweltschutz eine stabile Wirtschaft brauch, ein Wachstum, wie es jetzt Jahrzehnte war, um all die Kosten für den Klimaschutz bezahlen zu können.

Sie haben kein Konzept, weder wie sie es bezahlen wollen, noch wie sie es sozial verträglich gestalten wollen. Den Fragen weichen sie ständig aus. Bevor man tolle Reden schwingt, die alles nichts Neues sind, sollte man vorher ein Konzept in den Taschen haben, sie hatten lange genug Zeit, meine Meinung. Klimaschutz ist sehr wichtig, aber nicht so wie es die Grünen wollen. Also auf Kosten des "kleinen Mannes" und der Vernichtung der größten Industriezweige.

Wo sind denn ihre eigenen Beiträge dazu? Die grünen Politiker könnten doch mit einem guten Beispiel vorangehen, indem sie ihren Bonus in den 100 Milliardenfond, den sie fordern, einzahlen würden? Ich fände es überhaupt gut, wenn die Reichen, auch die reichen Rentner, die das getan haben was ihnen gefällt u nicht an den Klimaschutz gedacht haben, große teure Autos, möglichst zwei ,viele Flüge usw., die Konzerne, die Politiker, die die Parteien führen, monatlich einen höheren Beitrag in einen Topf einzahlen. Das wäre ein Zeichen, dass sie es ernst meinen und dafür was tun wollen. Nein, das geht aber nicht, man will weiter seinen sehr hohen Lebensstandard nicht einbüßen. Das sollen doch lieber die anderen tun, die, die wenig haben.

Da sind meine Gedanken, die aus Erfahrungen herleiten, die niemand teilen muss. Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen.
Tina



 
lupus
lupus
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RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von lupus
als Antwort auf Tina1 vom 26.06.2019, 09:33:49

Bist du wirklich nach Magdeburg gezogen oder wohnst du in Mannheim? Verwirrt
lupus

pschroed
pschroed
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RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Tina1 vom 26.06.2019, 09:33:49

Danke liebe Tina für deinen Beitrag.
Obschon man nicht vergessen darf daß die Grünen besonders die DE Grüne meine e.a. das Problem der für manche betroffenen (verschwinden der Küstengebiete im Wasser, Austrocknung usw.)  richtig liegen.

Die von mir geächteten EU Rechten machen es vor, sie versuchen eine Einheit zu bilden, gottseidank nur mit kleinem Erfolg,,  die Grünen müssen eine europäische Einheit bilden, sie sollten mit der EU zusammen den Wandel zwecks Reduzierung der Emissionen angehen, die EU subventioniert vieles, vielleicht auch viele Dummheiten wo sollten sonst die Milliarden herkommen ?

Ich unterstelle den Grünen kein Populismus, sie sind in einem Lernprozess aber der Übergang von einer souveränen Politik zum Populismus ist nicht weit.
Habeck ist für mich eine grosse Chance. mal abwarten.

Ich muß es schreiben, ich möchte keinen beleidigen oder bevormunden, es ist nur meine Meinung.Lächeln
Phil. 


 


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werderanerin
werderanerin
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RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf Tina1 vom 26.06.2019, 09:33:49
Ich denke immer, man wird es erleben..., sollten die Grünen Tatsache in die Regierungsverantwortung kommen, dann wird sich wirklich beweisen müssen, was sie wie umsetzen möchten.

Noch ist es nicht soweit und ich kann auch nur aus meinen, ganz eigenen jahrelangen Erfahrungen schreiben. Bin sehr lange gependelt und das fast täglich nach Berlin und wieder retour.

Anfangs habe ich das Auto genommen, weil ich oftmals in den Nachmittagsstunden arbeiten mußte und in den späten Stunden nicht noch auf den Regio warten wollte.
Ich muss dazu sagen, dass gerade der RE 1 die meist genutzte Strecke war und heute noch ist und somit folgerichtig der Halbstundentakt künftig sogar nochmals erhöht werden soll.

Durch den Wegzug vieler Berliner in die Randgebiete, hat die Pendlerzahl sich in den letzten 5 Jahren enorm erhöht. Übervolle Züge sind das tägliche Drama und wirklich nicht angenehm.

Ich habe dann selbst über viele Jahre den Regio genommen, weil ich es leid war, mich durch Berlin zu quälen und das war allemal besser. Ich hatte das Glück, dass nicht nur der Regio schnell und relativ zuverlässig war sondern auch der ÖPNV innerhalb Berlins für mich ideal war.
U-Bahn ist eh das beste Verkehsrmittel, pünktlich, schnell und zuverlässig. 

Das dazu ... aber ich kenne auch sehr viele Arbeitnehmer, die auf das Auto nach Berlin angewiesen sind, weil sie aus kleinen Dörfern kommen und keine andere Alternative haben.

Hier liegt nämlich u.a. "der Hase im Pfeffer"...wenn hier nicht in naher Zukunft im ländlichen Bereich ein grundsätzliches Umdenken erfolgt, um den Autofahrer in die Bahn zu locken..., wird sich garnichts ändern.

Der ÖPNV ist viel zuoft dermaßen schlecht aufgestellt, dass man oft nur (sorry) k....könnte.

Kristine
Tina1
Tina1
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RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von Tina1
als Antwort auf pschroed vom 26.06.2019, 10:33:58
Danke liebe Tina für deinen Beitrag.
Obschon man nicht vergessen darf daß die Grünen besonders die DE Grüne meine e.a. das Problem der für manche betroffenen (verschwinden der Küstengebiete im Wasser, Austrocknung usw.)  richtig liegen.

Die von mir geächteten EU Rechten machen es vor, sie versuchen eine Einheit zu bilden, gottseidank nur mit kleinem Erfolg,,  die Grünen müssen eine europäische Einheit bilden, sie sollten mit der EU zusammen den Wandel zwecks Reduzierung der Emissionen angehen, die EU subventioniert vieles, vielleicht auch viele Dummheiten wo sollten sonst die Milliarden herkommen ?

Ich unterstelle den Grünen kein Populismus, sie sind in einem Lernprozess aber der Übergang von einer souveränen Politik zum Populismus ist nicht weit.
Habeck ist für mich eine grosse Chance. mal abwarten.

Ich muß es schreiben, ich möchte keinen beleidigen oder bevormunden, es ist nur meine Meinung.Lächeln
Phil. 


 
Lieber Phil, vielleicht hast du Lust, dir die letzte Sendung von "Hart aber Fair" anzuschauen. Da geht es um die Themen, die ich schon öfter angesprochen habe. Auch im letzten Kommentar. Es sind Alltagsfragen, Kostenfragen, Wirtschaftsfragen, die man beim Umweltschutz mit berücksichtigen muss. Es werden die gleichen Fragen von Diskutanten an Frau Schulze von den grünen gestellt, die ich auch immer wieder stelle. Sie hat auch in der Sendung keine Antworten, keine Konzepte auf diese Fragen.

Etwas peinlich war m. E., dass gezeigt wurde, dass Frau Schulze vor kurzem in Kalifornien war u Eis im Plastikbecher isst, nicht in der Waffel. Diese Fotos, die Reise hat sie öffentlich gemacht u das mit großer Freude. Sieht so eine Vorbildfunktion aus? Auch, wenn es was Kleines ist. Kein schlechtes Gewissen? Man kann m. E. nicht predigen wie schlimm Langstreckenflüge sind, wie schlimm Plastik ist und das alles aber selber ignorieren. Meine Meinung. Das ist für mich wie "Wasser predigen, aber selber Wein trinken".

Dass die Klimaveränderung ganz schlimm ist u das in vielen Bereichen, was darüber erzählt wird ist alles richtig u wichtig. Ich glaube da sind sich alle einig. Darüber wird schon lange in den Medien über Reportagen berichtet, schon lange vor dem Aufstieg der Grünen. Wo war das Thema Klima, so groß angelegt wie jetzt, 2017 bei den grünen? Da lagen sie bei 8 %.

Das wichtigste ist, dass was gegen den Klimawandel u. v. m. getan wird. Da reichen keine Reden mehr, sondern Taten. Und das haben die Grünen bis jetzt nicht geliefert, besser gesagt, sie müssen nicht liefern. Ich hoffe, dass sie bald in Verantwortung kommen, was sie aber nicht unbedingt wollen. Habeck will, dass die Regierung  bis 2021 bestehen bleiben soll. Hat das einen Grund?
Tina

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTBiYjA4ZWU5LTgwNTgtNDNiYi1iMDg1LTYwZThhZDVkNjliZA/
 
Beim Klima prima - aber was wollen die Grünen noch alles?
24.06.2019 Hart aber fair ∙ Das Erste

"In Umfragen sind die Grünen so stark wie nie. Jetzt wird sogar diskutiert, ob die Partei einen Kanzlerkandidaten braucht. Aber was kriegt der Bürger außer prima Klima, wenn er Grüne wählt? Und wie reagieren die Wähler, wenn´s ans Bezahlen geht?
Zu Gast bei Frank Plasberg sind Katharina Schulze, Tilman Kuban, Juli Zeh, Claudia Kade und Florian Schroeder."
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf Tina1 vom 26.06.2019, 11:44:23
Es sind Alltagsfragen, Kostenfragen, Wirtschaftsfragen, die man beim Umweltschutz mit berücksichtigen muss...
Das ist gequirlte Sche..

Ich finde es furchtbar, dass die Menschen noch immer wegen der Kosten rumlabern, wärend das Klima schon verrückt spielt. Müssen immer erst alle Dämme brechen, bevor die Entscheider merken, dass es KEINE ANDRE FRAGE als die Klimafrage gibt? Daran muss sich alles ausrichten

Nicht an den Kosten!
pschroed
pschroed
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RE: Ein heikles Thema in Deutschland, die grossen SUV, Linke und Grüne wollen sie nicht mehr im Alltag.
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Tina1 vom 26.06.2019, 11:44:23

Ich hatte mir Plasberg angesehen, das Beispiel von Frau Schulze war echt peinlich, ich glaube auch die Grünen haben selbst die Probleme, wie wir alle haben, wenn es um direkte Einschränkung geht so wehren wir uns wahrscheinlich alle, umso wichtiger ist es , daß die Glaubhaftigkeit, sowie die Überzeugungen auf festen Füssen stehen mit der nötigen dazu gehörenden Infrastruktur.
Phil, 


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