Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !

Innenpolitik Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !

luchs35 †
luchs35 †
Mitglied

RE: Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !
geschrieben von luchs35 †
als Antwort auf olga64 vom 22.07.2019, 17:09:54

Ja, ich weiß, es sind Parlamentsferien, aber  wer -außer Ihnen - rechnet die Bundeskanzlerin schon zu den Abgeordneten. Soll ich Ihnen eine Lupe schicken, damit Sie beim Suchen nichts übersehen ..Luchs

olga64
olga64
Mitglied

RE: Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !
geschrieben von olga64
als Antwort auf luchs35 † vom 22.07.2019, 17:00:44
1. Olga, ich scheue mich nicht, Irrtümer zu korrgieren -auch öffentlich -   während Sie nur zu gerne Ausreden suchen, um Recht zu behalten.

2. Wo steht von mir der von ihnen beanstandete Satz, dass Frau Merkel aus dem Urlaub kommen müsse?

Jaja, ich weiß, es ist mal wieder ein heißer Tag ....
Luchs35
Schade Luchs - siehe Ihren ersten ABsatz - warum reagieren Sie jetzt genau umgekehrt, in dem Sie albern versuchen, auf mich loszugehen? Hätte gerade Ihnen dieses doch kindliche Niveau nicht zugetraut. Olga
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

RE: Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !
geschrieben von dutchweepee
O.T.: ...wird schon wieder geschopenhauert? *seufz*

Anzeige

luchs35 †
luchs35 †
Mitglied

RE: Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !
geschrieben von luchs35 †
als Antwort auf dutchweepee vom 22.07.2019, 18:11:28
Ja, und nun hat der neue "Kerl"  den Amtseid abgelegt. Aber AKK wirkte so, als ob ihr nicht ganz wohl in der Haut als Verteidigungsministerin wäre. Nichtdestotrotz hat sie eine gute und würdevolle Rede gehalten, und es bleibt zu hoffen, dass sich wenigstens einiges bessert. Denn Soldaten in kriegerische Auseinandersetzungen zu schicken ohne sie wirklich schützen zu können, dürfte nicht nur bei den Betroffenen Ängste auslösen. Wir haben es ja bei vielen Afghanistan-Rückkehrern erlebt, wieviel Angst vor einer gewissen Wehrlosigkeit und Angewiesensein auf andere sie mitbrachten. 
Die Aussprache nach der Vereidigung zeigte erst noch einmal deutlich, welch riesige Baustelle die Bundeswehr ist, die Stück um Stück unter der derzeitigen Regierung abgewirtschaftet wurde und sich mehr als blamabel zeigt. Ob AKK es schaffen kann, hier wieder auf einen guten Stand aufzurüsten, liegt noch in den Sternen, aber in diesen unruhigen und beunruhigenden Zeiten sollte sich ein Land nicht auf die Hilfe anderer verlassen mässen.

Luchs35 
olga64
olga64
Mitglied

RE: Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !
geschrieben von olga64
als Antwort auf luchs35 † vom 24.07.2019, 14:11:33

Aber AKK wirkte so, als ob ihr nicht ganz wohl in der Haut als Verteidigungsministerin wäre.
 
Die Aussprache nach der Vereidigung zeigte erst noch einmal deutlich, welch riesige Baustelle die Bundeswehr ist, die Stück um Stück unter der derzeitigen Regierung abgewirtschaftet wurde und sich mehr als blamabel zeigt. Ob AKK es schaffen kann, hier wieder auf einen guten Stand aufzurüsten, liegt noch in den Sternen, aber in diesen unruhigen und beunruhigenden Zeiten sollte sich ein Land nicht auf die Hilfe anderer verlassen mässen.

Luchs35 
DAs kann ich verstehen, dass sich AKK nicht wohl in diesem Amt fühlt. Zum einen ist es seit Jahrzehnten ein veritabler Schleudersitz und zum anderen hatte sie ja andere Pläne: sie wollte als ruhmreiche Nachfolgerin von Frau Merkel im Parteivorsitz der CDU ohne grosse Probleme direkt in das KanzlerInnen-Amt entschweben dürfen. Jetzt muss sie einsehen, dass es nicht so einfach ist, in den Fussstapfen einer FRau Merkel eigene Spuren zu setzen.

ES stimmt übrigens nicht ,dass die Bundeswehr "in der jetzigen Regierung" abgewirtschaftet wurde. AKK sagte dies auch selbst und völlig richtig, dass dieser Prozess seit 22 Jahren kontinuierlich zum Negativen ausgebaut wurde und wird. DA hat Rot-Grün 1998 bei Amtsübernahme schon schwere Grundsteine gelegt, die dann in den jeweiligen Regierungskoalitionen weiter ausgebaut wurden.

Und eine SPD, seit 17 Jahren in der deutschen Regierung, die selbst 2014 noch für höhere Nato-Ausgaben stimmte und nun strikt dagegen ist, macht das alles nicht leichter.

Ausser Trump, den höheren Ausgaben für die Nato gibt es auch noch das grosse Projekt der EU-Verteidigung, das auch unter der Regie des Monsieur Macron angegegangen wird und sicher ebenfalls nicht billig wird. Olga
luchs35 †
luchs35 †
Mitglied

RE: Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !
geschrieben von luchs35 †
als Antwort auf olga64 vom 24.07.2019, 16:29:22
Ok, ich bin in der Bundeswehr nicht so gut zuhause, deshalb schaue ich mich bei jenen um, die sicher mehr davon verstehen, wie zum Beispiel Erich Vad, Ex-  General der Bundeswehr und  langjähriger Militärischer Berater der Bundeskanzlerin. Er müsste es eigentlich wissen:

" Wir haben hier ein herrliches Land, für viele Menschen ist es ein Traum, hierherzukommen. Aber wer ist bereit, das Land zu schützen und zur Not auch mit der Waffe zu verteidigen?  Die Streitkräfte sind an einem Zustand angelangt, der immer das Ziel der westdeutschen Linken war: die Bundeswehr ist strukturell nicht angriffsfähig. Und das wurde erreicht nach zwölf Jahren, in denen das Verteidigungsminsterium in der Hand der Union war. Als CDU-Mitglied ärgert mich das persönlich.  
Streitkräfte sind das Geld nicht wert, wenn sie nicht einsatzbereit sind. Und bevor wir eine nicht gewollte, öffentlich regelmäßig verhöhnte und nicht einsatzbereite Truppe mit 37 Milliarden Euro am Leben halten, sollten wir sie lieber abschaffen. "

Luchs35


Anzeige

olga64
olga64
Mitglied

RE: Endlich wieder ein richtiger Kerl als Verteidigungsminister !
geschrieben von olga64
als Antwort auf luchs35 † vom 24.07.2019, 17:55:00

Ich kenne diesen Ex-General nicht, kann aber verstehen, wenn Leute aus dem Militär in eigener Sache vermutlich richtig so urteilen. ABer die Regierung bestand in den letzten 14 Jahren natürlich nie nur aus CDU/CSU, sondern grossenteils auch aus der SPD (und einige Jahre der FDP).
Mir erscheint die logische Aussage schlüssiger, dass nach vermeintlichem, gedachten Ende des sog. Kalten Krieges die Militärs nicht nur in Deutschland reduziert wurden und auch nötigste Neuanschaffungen immer dem Rotstift zum Opfer fielen.
Aktuell erinnere ich mich sehr gut an den Kampf von Frau von der Leyen mit Herrn Scholz, dem Finanzminister als sie praktisch betteln musste für mehr Geld, um die Truppe nicht diesem schrottreifen Zustand weiter auszusetzen.
Und mir missfällt die Argumentation z.B. der SPD, der Grünen und natürlich der Linken schon lange, wenn diese verkürzt wird auf "Trump nicht mehr Geld in den Rachen werfen". ES geht um eine Vereinbarung aus 2014, in der FRank WAlter STeinmeier als damaliger Aussenminister der Nato zusicherte, die Verteidigungsausgaben auf 2% des BIP zu erhöhen.
Davor drücken wir uns und den Schaden haben die jungen Menschen, die im Ernstfall unser Land verteidigen müssten.
Und dann kommen so Hochrechnungen, was uns das in einigen Jahren kosten wird. Wer weiss denn heute schon, wie hoch dann das BIPsein wird, auf dem sich diese 2% errechnen? Olga


Anzeige