Innenpolitik Erziehungscamps

mart
mart
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von mart
als Antwort auf pharaox vom 06.01.2008, 00:24:21
Bitte meine Beiträge nicht mit Besessenheit lesen:

Wo habe ich irgendwelche Beziehung zu Konzentrationslagern hergestellt?


Ich habe ganz einfach und ganz schlicht auf Sauereien hingewiesen, die bis in die 70 er Jahre (nicht nur) in Hessen stattfanden, wobei sich auch kirchliche Institutionen hervortaten.
Keine Sumserei von irgendwelchen Linksideologen, sondern einfach bereits im Sinne der Opfer abgeschlossene bzw. noch laufende Verfahren. .... und bereits anerkanntermaßen keine traurigen Einzelfälle, sondern systemimmanente Verbrechen.
--
mart

--
Das stimmt allerdings, ich habe auf "Erziehungsheime" im Nazireich verwiesen, die allerdings mit Juden schon gar nichts zu tun hatten, sondern nur mit kriminellen oder vielleicht oder möglicherweise oder zukünftig kriminellen Kindern und Jugendlichen.
ehemaligesMitglied57
ehemaligesMitglied57
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von ehemaligesMitglied57
als Antwort auf mart vom 06.01.2008, 00:17:42
Die Verwünschung galt nicht Dir, mart, das weißt Du hoffentlich...
--
gerald
pharaox
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von pharaox
als Antwort auf mart vom 06.01.2008, 00:34:35
Entschuldige mart,

mein Beitrag galt nicht Deinen Ausführungen, dass weisst Du sicher. Sollte ich mich missverständlich ausgedrückt habe möchte ich dies hiermit richtigstellen. Du bist doch diejenige, deren Beiträge etwas bewegen, oder aufzeigen wollen und nicht nur Populismus sind.
Danke gerald, dass Du mich richtig verstanden hast.

pharaox

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mart
mart
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von mart
als Antwort auf pharaox vom 06.01.2008, 00:51:19
Geht in Ordnung -
war offensichtlich ein Mißverständnis meinerseits!


--
mart
pharaox
pharaox
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von pharaox
als Antwort auf mart vom 06.01.2008, 01:01:29
Gott sei Dank mart,

hätte mir sehr leid getan, wenn es bei uns zu Missverständnissen gekommen wäre. Gute Nacht allerseits.

pharaox
Medea
Medea
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von Medea
als Antwort auf mart vom 06.01.2008, 01:01:29
Mart, Pea, Klaus, Pharaox, Uki und Gerald (wen habe ich vergessen?), zeigen in vielfältiger Weise auf,
was für Zündstoff dieses Thema beinhaltet, wie sensibel es gehandhabt werden muß, dennoch bleibt bei diesen schwerstkriminellen Jugendlichen, um diese geht es hier im wesentlichen, nur die Möglichkeit, sie geschlossen unterzubringen, um sie nicht weitere Verbrechen an unschuldigen Mitbürgern begehen zu lassen.
Ich habe auch nicht das geringste dagegen, sie in ihre Herkunftsländer abzuschieben, sofern das möglich wäre, die sie höchstwahrscheinlich gar nicht wollen.
Um es noch einmal ganz deutlich zu machen: wir reden nicht von kleinkriminellen straffällig gewordenen Jugendlichen, sondern von verrohten sich nicht in die hiesige Gesellschaft einfügen wollenden, andere Menschen zusammenschlagende Individien noch jugendlichen Alters, die eine permanente Gefahr darstellen für die übrige Community.

Medea

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pea
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von pea
als Antwort auf Medea vom 06.01.2008, 07:02:35
Ich habe auch nicht das geringste dagegen, sie in ihre Herkunftsländer abzuschieben, sofern das möglich wäre, die sie höchstwahrscheinlich gar nicht wollen.



Da hab ich etwas dagegen, wenn es unsere Gesellschaft war, in der sie so geworden sind.

Dann haben wir auch die gesellschaftliche Verantwortung dafür und sollten nicht 'unsere' Soziopathen in Länder abschieben, die schon genug Probleme haben.


@Pharaox
Das mit den Kartoffeln hatte ich schon verstanden.
Mich hatte nur Dein Mitleid mit den Deutschen verwundert, daß sie dort leider von den Russen hart rangenommen werden.

Da herrscht das Recht der Stärkeren und
die Russen sind halt gut organisiert...

--
pea
Medea
Medea
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von Medea
als Antwort auf pea vom 06.01.2008, 10:26:44
"Da hab ich etwas dagegen, wenn es unsere Gesellschaft war, in der sie so geworden sind.

Dann haben wir auch die gesellschaftliche Verantwortung dafür und sollten nicht 'unsere' Soziopathen in Länder abschieben, die schon genug Probleme haben."
(Pea)

Nichts dagegen, wenn nachgewiesen wird, daß sie tatsächlich "Opfer unserer Gesellschaft" wurden. Dabei aber bitte auch die familiären Verhältnisse berücksichtigen, aus denen diese Jugendlichen kommen. Wo Gewalt in der Familie an der Tagesordnung ist, wo Prügeln und Quälen zum Erziehungsprinzip gehört, würde ich das schwerlich unserer Gesellschaft anlasten. Da muß wohl auch mal etwas genauer hingeguckt werden.

Medea

eleonore
eleonore
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Re: Was tun ;-)
geschrieben von eleonore
als Antwort auf pea vom 06.01.2008, 10:26:44
der stern gehört nicht unbedingt zu meine lieblings lektüren, aber ich blätter sie immer wieder durch, bei mein zeitungs tante.
ich bin in letzte ausgabe auf ein artikel aufmerksam geworden, der sich mit der junge prügler, türkische abstammung befasst.

es ist nüchtern und objektiv geschrieben, die familiäre hintergründe sind erschreckend.
ein brutale vater mit alkohol probleme, ein mutter, die ihren alltag nur mit hilfe eine betreuerin meistert.
die zuständige behörden boten alle erdenkliche hilfen an, die an serkan weitgehend abprallten.

leider kann ich kein link reinstellen, da der stern online es nicht anbietet.
--
eleonore
Re: Was tun ;-)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf pea vom 06.01.2008, 10:26:44
@pea,
"Da hab ich etwas dagegen, wenn es unsere Gesellschaft war, in der sie so geworden sind."

Ich weiß nicht, ob dieser- so herrlich schwammige Begriff- "unsere Gesellschaft" ein wertvoller Beitrag zur Problemlösung ist.
Wird dieser Begriff nicht immer dann genutzt, wenn man nicht mehr weiß, was man machen soll, wenn man persönlich nichts mehr beizutragen hat und einen alleinigen Schuldigen sucht, mit dem man sich nicht unbedingt selbst identifizieren muss, obwohl man dazu gehört ?
Es ist doch auffallend, dass einige( du bist nicht gemeint !) immer die gleichen Schuldigen bei der Hand haben, wenn es Probleme gibt, die sich schwer einordnen lassen. Bei positiven Entwicklungen sind es dann die "Anderen", die es verursacht haben.
Das ist so schön einfach- aber leider wenig hilfreich.

Das Problem, das wir hier beim "Wickel" haben, ist eines der schwierigsten Probleme der Gesellschaft( übrigens nicht nur in Deutschland ) und völlig ungeeignet, mit populistischen "Einlagen" gelöst zu werden.
Aber - immer wenn's schwierig wird, schiebt man die Schuld gern denjenigen zu, die man nicht so mag. Das lenkt vom Problem ab und macht glücklich.



--
klaus

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