Innenpolitik Festival der Demokratie

sittingbull
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Festival der Demokratie
geschrieben von sittingbull
Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) meint offenbar , die "Repräsentanten" der Völker dieser Welt zum G20-Gipfel , mit 25000 Polizisten vor ihrem Volk schützen zu müssen und nennt das ein "Festival der Demokratie" .

damit das"Festival der Demokratie" auch gelingt , hat die Hamburger SPD eine sog. "blaue Zone" eingerichtet , die 38 Quadratkilometer (!) des Stadtgebiets umfasst und in der die Bürgerrechte praktisch ausgehebelt sind .

für wahr : ein "Festival der Demokratie" ...

sitting bull
Re: Festival der Demokratie
geschrieben von Mannheimer
als Antwort auf sittingbull vom 18.06.2017, 13:42:46
Du begehst ein Sakrileg nach dem anderen. Wie kannst Du nur die moralische Überlegenheit von Rot/Grün anzweifeln ?
Grüßle Bernd
Specht
Specht
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Re: Festival der Demokratie
geschrieben von Specht
als Antwort auf Mannheimer vom 18.06.2017, 16:12:38
Die Zuständigen sollten solche Trefffen nicht in einer Grossstadt sondern ausserhalb abhalten. Dann wären nicht so viele Leute von den Einschränkungen betroffen.

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hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Festival der Demokratie
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf Specht vom 18.06.2017, 17:49:39
Richtig, eine Großstadt im Ausnahmezustand. Wer hat sich so etwas nur ausgedacht? Gab es da nicht mal oberhalb von Berchtesgaden eine kuschelige Hütte mit Kamin und Aussicht für solche Gelegenheiten?
Wingman
Wingman
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Re: Festival der Demokratie
geschrieben von Wingman
als Antwort auf hinterwaeldler vom 18.06.2017, 18:20:26
Ich denke alles ist nur Show.

Heute könnte man sich ja am virtuellen Diskusionstisch treffen.

Scheinbar ist aber das Gesagte bei der Diskussion nicht so wichtig wie das Drumherum.
Macht will auch genossen werden.

Bernd
werderanerin
werderanerin
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Re: Festival der Demokratie
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf sittingbull vom 18.06.2017, 13:42:46
Wir hatten vor 3 Jahren die Möglichkeit, durch Zufall...die Vorbereitungen dieses Gipfels in Elmau/Bayern zu sehen und obwohl das Hotel abseits lag, gab es schon dort eine Woche vor Beginn unglaubliche Einschränkungen...die Bevölkerung war quasi nicht erwünscht(!!!)...wenn man sich aber nur mal ansatztweise vorstellt, das alles in einer Großstadt durchzuführen..., muss man nur mit dem Kopf schütteln und dankbar sein, nicht in Hamburg zu leben...

25000 Poizisten und wehe es passiert dennoch etwas...warum muss man das alles riskieren...?

Kristine
Re: Festival der Demokratie
geschrieben von kunvivanto
Ich habe im Lauf der Jahre diverse solche Maßnahmen erlebt. Alles zusammensuchen, hab ich jetzt keine Zeit, aber hier ein Auszug:

Blog 2005-02-25 Freitag
Der amerikanische Schwachsinn beim Bush-Besuch scheint grenzen­los. Ein Steinmetz, dessen Werkstatt am geplanten Weg des Konvois lag, sollte die im Hof lagernden Grabsteine entfernen, weil sie als potentielle Wurfgeschosse angesehen wurden – bei einem Gewicht von 100 – 200 kg (FAZ 23.2.). Und 1300 Gullydeckel wurden verschweißt, damit Terroristen da unten nichts vorbereiten konnten – und hinterher zeigte ein Klempner, dass die Schweißstellen schon durch einen kräftigen Schlag mit einem Vorschlaghammer zu sprengen waren (FAZ 24.2.).
Und die Bürger, die im kritischen Bereich wohnten, hatten Ausgangs­sperre, ja sie durften sich nicht mal am Fenster sehen lassen. Wie in Besatzungszeiten. Wenn der Bush von der Bevölkerung nichts sehen will, wozu kam er dann her? Er hätte ja Schröder auch auf einer ein­samen Insel treffen können. Da wären die Sicherheits­vor­keh­run­gen einfacher gewesen und billiger. Was da neben den direkten Zumu­tun­gen für die Bürger auch noch an Steuergeldern verschwendet wurde, ist unverantwortlich.

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