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Innenpolitik Frau Merkel und die Senioren

hinterwaeldler
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Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von hinterwaeldler
A.M. hat auf dem Seniorentag eine Rede geredet und ihrem Vorredner Gauck widersprochen. So spricht unsere, von uns allen geliebte, Kanzlerin mit den Menschen ihrer Elterngeneration: Merkel spricht auf dem 10. Deutschen Seniorentag Zitat aus süddeutsche.de: Deutscher Seniorentag in Hamburg - Merkel für Erhöhung des Renteneintrittsalters
Kanzlerin Merkel verteidigt beim Seniorentag die Rente mit 67. Doch damit ist noch lange nicht Schluss: Zwar sei sie für Flexibilität, aber: Grundsätzlich komme man an einem höheren Renteneintrittsalter nicht vorbei. Damit widersprach sie Bundespräsident Gauck und seiner Rede vom Vortag.

Bezüglich des Bildes enthalte ich mich jedem Werturteil, aber wenn ihr googelt findet ihr kaum ein anderes Bild, was A.M. mit dieser Veranstaltung in Verbindung bringt. Nun wissen wir weshalb die Rentenerhöhung der Inflationsrate hinterher hinken muss. Danke A.M. Wir sind stolz auf dich und werden uns zur nächsten Wahl bestimmt daran erinnern.

der hinterwäldler erhält nach 50 Arbeitsjahren eine EU-Ostrente.
olga64
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Re: Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von olga64
als Antwort auf hinterwaeldler vom 05.05.2012, 11:42:15


Nun wissen wir weshalb die Rentenerhöhung der Inflationsrate hinterher hinken muss. Danke A.M. Wir sind stolz auf dich und werden uns zur nächsten Wahl bestimmt daran erinnern.


Es scheint Ihnen nicht bekannt zu sein, dass die Rentenerhöhungen auf den Lohnerhöhungen des Vorjahres basieren; eingebaut ist eine Sicherung dafür ,dass Renten nicht gekürzt werden können (was in den letzten Jahren sinnvoll gewesen wäre). Dieser Sicherungsfaktor ist mittlerweile abgebaut - das bedeutet, dass bei guten Lohnabschlüssen im nächsten Jahr eine Rentenerhöhung von ca 3% realistisch erscheint.
Es scheint Ihnen auch unbekannt zu sein, dass für Renten Frau von der Leyen zuständig ist und auch unsere Kanzlerin keine alleinregierende Despotin ist, sondern alle Gesetze, Änderungen usw. eine Stimmenmehrheit in unserem Parlament und oft auch im Bundesrat benötigen.
Auch wenn Sie Frau Dr. Merkel nicht (mehr) wählen würden - es schadet ihr sicher nicht. Sie liegt immer in den Umfragen vor allen möglichen Kanzerlkandidaten und wird es mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wieder schaffen; da auch die FDP wieder im Aufwind ist, mache ich mir hier gar keine Sorgen.
Herr Gauck ist übrigens sehr mit einem verspäteten Renteneintritt einverstanden - kürzlich benannte er sich selbst als gutes Beispiel, der "mit 72 Jahren eine neue Tätigkeit begonnen hatte". Ich finde auch das richtig. Olga

justus39
justus39
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Re: Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von justus39
Da nicht für alle Rentner Planstellen als Bundespräsident eingerichtet werden konnten, wurden folgende Maßnahmen vorgeschlagen, um den unsäglichen Rentnerüberschuss zu minimieren

1. Rentner dürfen auch bei "Rot" Kreuzungen und Straßen überqueren.
2. Rentner dürfen in öffentlichen Frei- und Seebädern nicht mehr daran gehindert werden, die Begrenzungsbojen zu überschwimmen.
3. Rentner dürfen alle Sorten von Wald- und Wiesenpilzen essen.

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Edita
Edita
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Re: Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von Edita
als Antwort auf justus39 vom 07.05.2012, 16:03:58

Und...........

Jeder Autofahrer muß mit seiner Fahrertür kucken, daß er pro Monat mindestens einen Rentner " einfängt " ! Sonst gibt's Punkte !

Edita
gitti66
gitti66
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Re: Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von gitti66
Man sollte den Renteneintritt nach Arbeitsjahren berechnen.
Wenn man wie es zu meiner Zeit viel war, mit 14 Jahren zu arbeiten anfängt,
(ich) hat man nach 46 Jahren Arbeitszeit die Rente erhalten, mit 60 Jahren.
Da fing es aber an mit dem höheren Renteneintrittsalter. (2. Mon. länger)
Wenn heute jemand erst Schule, Abi etc. macht und dann mit ca 30 Jahren zu
arbeiten anfängt hat er mit 67 gerade mal 37 Arbeitsjahre erreicht.
Wenn man dann eine gute Stelle hat zahlt man dann natürlich auch mehr ein,
das ist schon klar.
olga64
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Re: Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von olga64
als Antwort auf gitti66 vom 07.05.2012, 16:30:54
Es ist sehr selten geworden,dass jemand mit 14 Jahren eine Azubi-Stelle antritt (drei Jahre arbeitet er ja dann auch nicht im üblichen Sinne, sondern er oder sie lernt!). Ich selbst trat mit 25 Jahren ins Berufsleben, nachdem ich nach Abitur, Au Pair Zeit in England und Frankreich, Studium mit Abschluss erst mal die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufslaufbahn schaffte. Ich war dann bis 65 berufstätig - also 40 Jahre lang. Dann hörte ich auf und seitdem beziehe ich Rente. Olga
hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf olga64 vom 07.05.2012, 15:20:59
Es scheint Ihnen nicht bekannt zu sein, dass die Rentenerhöhungen auf den Lohnerhöhungen des Vorjahres basieren; eingebaut ist eine Sicherung dafür ,dass Renten nicht gekürzt werden können (was in den letzten Jahren sinnvoll gewesen wäre). Dieser Sicherungsfaktor ist mittlerweile abgebaut - das bedeutet, dass bei guten Lohnabschlüssen im nächsten Jahr eine Rentenerhöhung von ca 3% realistisch erscheint.

Falsch! Frau olga Jg.64 (CSU)! Die Kassen der gesetzlichen Renten quellen über und man denkt schon in der Politik darüber nach, den gesetzlichen Rentenbeitrag für Arbeitnehmer zu verringern.

Die Rente wurde schon zu Kohls Ära von der Lohnsteigerung abgekoppelt und von Schröder und Merkel endgültig erledigt. Deshalb wurde ja auch statt eines Generationsvertrages ein Generationsstreit ins Leben gerufen und gefördert. Jeder erwachsene Mensch sollte für seine Rente selbst sorgen. Das funktionierte bis zur letzten Finanzkrise, während der dann viele Privatrentner ihr ganzes Vermögen eingebüßt haben und nun aufs Sozialamt gehen müssen: Vimeo: Rentenangst

[sarkasmus] Wenn ich vorher alles gewusst hätte, wie es die heutigen konservativen Politiker wollen, hätte ich meine 4 Kinder in einer Baby-Klappe abgeliefert oder gar keine erst in die Welt gesetzt. [/sarkasmus]

Schön das wir uns noch daran erinnern können und keine Altersdemenz haben.

Apropos Gauck: Wieviel Jahre einer versicherungspflichtigen Tätigkeit hat er aufzuweisen und wie schwer wurden dabei Rücken und Herz geschädigt?

olga64
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Re: Frau Merkel und die Senioren
geschrieben von olga64
als Antwort auf hinterwaeldler vom 11.05.2012, 15:06:09


Falsch! Frau olga Jg.64 (CSU)! Die Kassen der gesetzlichen Renten quellen über und man denkt schon in der Politik darüber nach, den gesetzlichen Rentenbeitrag für Arbeitnehmer zu verringern.

Die Rente wurde schon zu Kohls Ära von der Lohnsteigerung abgekoppelt und von Schröder und Merkel endgültig erledigt.

Wenn ich vorher alles gewusst hätte, wie es die heutigen konservativen Politiker wollen, hätte ich meine 4 Kinder in einer Baby-Klappe abgeliefert oder gar keine erst in die Welt gesetzt.


WAs soll bitte die CSU hinter meinem Namen?
Glauben Sie wirklich, dass Berichte mit falschem Inhalt dadurch richtiger werden, wenn sie sie in epischer Breite darstellen?
Die Rentenerhöhungen richten sich nach der Erhöhung der Bruttolöhne, abzüglich eines demographischen Faktors, damit sie in Zeiten, wo Löhne nicht erhöht werden, nicht reduziert werden müssen.
Bereits zu Beginn dieses Jahres wurden die Beiträge für die Rentenversicherung reduziert; dies sollte so weitergehen,da dies zum einen die Lohnnebenkosten ermässigt und auch ein kleiner Teil ist, "unsere lieben Kinder und Enkel" zu entlasten.
Es würde mich interessieren, was die Mutter der 4 Kinder zu ihrem tollen Vorschlag gesagt hätte, diese vor Jahrzehnten in Kinderklappen zu geben (die es damals gar nicht gab). Bei solchen Vätern und Grossvätern bedaure ich es sehr, dass sie damals nicht den naheliegenden Weg der Antibaby-Pille gegangen sind. Was das dann aber bei einem Mann mit der Rentenhöhe zu tun hat, ist mir unklar. Sicher haben nicht Sie auf Ihre Berufstätigkeit verzichtet und Ihre Kinder ausserhalb der Klappe erzogen. Olga



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