Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik für eine handvoll dollar

Innenpolitik für eine handvoll dollar

sittingbull
sittingbull
Mitglied

für eine handvoll dollar
geschrieben von sittingbull
nachdem der "Investor" Nicolas Berggruen sich die taschen auf kosten der ca. 17000 noch verbliebenen Karstadt-Mitarbeiter vollgemacht
hat ...
wird der laden jetzt für 1 euro an den "Investor" René Benko zur
"sanierung" weitergereicht .

ich freu mich schon auf die "Sonntagsreden" des
SPD Wirtschaftsministers Sigmar "Gunter" Gabriel ...
spätestens vor der nächsten bundestagswahl , wenn die zitrone
eh ausgepresst ist .

so toll hatte ich mir die "freie marktwirtschaft" gar nicht
vorgestellt .

sitting bull
olga64
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Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von olga64
als Antwort auf sittingbull vom 19.08.2014, 13:15:20
Ja, da kann man sehen, dass nicht nur US-Hedgefonds ihr Unwesen treiben, sondern auch Tiroler dieser Berufsgattung.
Aber noch ist das ja nicht in trockenen Tüchern - die Kartellbehörden müssen erst noch ihr Okay dazu geben.
Aber was sollte mit diesem leckgeschlagenen Dampfer Karstadt auch geschehen, der seit Jahren hinter dem aktuellen Trend lostuckert? Da hatten ja schon so Leute wie Middelhof ihre Unfähigkeit bewiesen.
Die Premiumgeschäfte (KadeWe und Oberpollingen) und die Sportgeschäfte sind ja schon längst an die Tiroler Heuschrecke verkauft. Sollte er sein Vorhaben wahrmachen und diesen Dampfer wieder zum Laufen bringen, erhält er sicher die Option auf ein Denkmal - wenn nicht, erfolgt Fusion mit Kaufhof, die ja viel erfolgreicher sind. Olga
hinterwaeldler
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Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf sittingbull vom 19.08.2014, 13:15:20
Obwohl meine Tochter ihren Arbeitsplatz nahe der Grenze zur Schweiz hat und dieser deshalb nicht unmittelbar gefährdet ist, entschloss sie sich zu einer Umschulung zur Erzieherin. Sie möchte nicht unter einem vorbestraften Immobilienmakler als Geschäftsinhaber arbeiten. dw.de: René Benko - Glückssucher und Gentleman?

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olga64
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Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von olga64
als Antwort auf hinterwaeldler vom 19.08.2014, 17:09:19
Das ist vernünftig, da die Berufsaussichten einer guten Erzieherin sicher sehr viel besser sind als jene im Einzelhandel. Wenn die Tochter wirklich gut und engagiert ist, kann sie auch mehr Geld verdienen. Bei uns in Bayern werden ErzieherInnen gesucht wie Gold im Sand.
Aber die Gewissensbisse waren bei ihr noch nicht so ausgeprägt als der schillernde Herr Berggruen Karstadt verrotten liess oder vorher Herr Middelhof (steht derzeit in Deutschland vor Gericht)?
Vielleicht hätte sie aber noch ein wenig warten müssen,da derzeit ja die Herren Benko und Berggruen noch verhandeln, wer die auf sie zukommenden Kosten tragen muss, die durch Massenkündigungen entstehen werden? Solche Sozialpläne - in Deutschland allgemein üblich, wenn ein fitter Betriebsrat vorhanden ist - bringen dann doch eine anständige Abfindung, wenn jemand längere Zeit im Unternehmen war. Olga
Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf sittingbull vom 19.08.2014, 13:15:20
Für eine Handvoll Dollar,
war das nicht mal ein Western mit Clint Eastwood?
Bruny
Bruny
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Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von Bruny
als Antwort auf vom 20.08.2014, 12:09:32
Yep, Catrinchen, auch da wurde geschossen

Gruß, Bruny

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sittingbull
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Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf Bruny vom 20.08.2014, 12:33:56
" Wenn allerdings wie im Fall Karstadt Ursula von der Leyen mit dem Abzockermilliardär Nicolas Berggruen bei dessen Konzernübernahme vor Kameras auf einer Warenhausrolltreppe nach oben fährt und das von den Qualitätsmedien für »symbolisch« erklärt wird, sollte der Grad an Irrsinn, der in der Chefetage angepeilt wird, klar sein. "

Schlußverkauf des Tages: Karstadt

sitting bull
Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hinterwaeldler vom 19.08.2014, 17:09:19
Obwohl meine Tochter ihren Arbeitsplatz nahe der Grenze zur Schweiz hat und dieser deshalb nicht unmittelbar gefährdet ist, entschloss sie sich zu einer Umschulung zur Erzieherin. Sie möchte nicht unter einem vorbestraften Immobilienmakler als Geschäftsinhaber arbeiten. dw.de: René Benko - Glückssucher und Gentleman?


egal wer es ist, der sich an das wackelige gebäude karstadt heranwagt,
den begleiten -im interesse der belegschaft- meine besten wünsche.

der schritt deiner tochter zur umschulung ist klug.
ausgebildete erzieherInnen (wie auch altenpflegerInnen) sind sehr gesucht.

den grund "Sie möchte nicht unter einem vorbestraften Immobilienmakler als Geschäftsinhaber arbeiten" nehme ich dir und deiner tochter aber nicht ab, sorry.

m./.
.
olga64
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Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von olga64
als Antwort auf vom 20.08.2014, 15:23:20
Unter Berücksichtigung des Alters des Herren aus dem hinteren Walde, nehme ich an, die Tochter ist auch zwischen 40 - 45 Jahre alt. Wenn sie nun umschult, ist sie fast Ende 40, bis sie den Beruf ausüben kann, wenn sie schnell eine entsprechende Stelle findet.
Ist dies wirklich gut, kleinen Kindern solche doch schon älteren Personen an die Seite zu stellen? Ich bin schon der Meinung, zu kleineren Kindern passen junge Erzieherinnen besser, die dann auch noch länger in ihrem Beruf tätig sein können. Olga
sittingbull
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Re: für eine handvoll dollar
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf vom 20.08.2014, 15:23:20
egal wer es ist, der sich an das wackelige gebäude karstadt heranwagt,den begleiten -im interesse der belegschaft- meine besten wünsche.
geschrieben von margarit


" Am 2. November 2012 wurde Benko am Landesgericht Wien gemeinsam mit seinem Steuerberater Michael Passer wegen „versuchter verbotener Intervention“ (Schmiergeld) zu einer bedingten Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Die Richterin sah es als einen „Musterfall für Korruption“ an, dass Passer im Auftrag von Benko den früheren kroatischen Premierminister Ivo Sanader kontaktierte und ihm 150.000 Euro anbot, um ein in Italien anhängiges Verfahren zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Das Urteil wurde am 13. August 2013 vom Oberlandesgericht und nach Benkos Einreichung einer Wahrnehmungsbeschwerde, am 11. August 2014 vom Obersten Gerichtshof bestätigt. "

in welcher welt bist du unterwegs ?

sitting bull

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