Innenpolitik HORRORSTADT BERLIN

Rosi65
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von Rosi65
als Antwort auf Mareike vom 31.08.2020, 13:45:05

am 31.08.2020 um 12:35 Uhr
Bundespräsident Steinmeier hat sich am Montag zu den Einsätzen rund um die Corona-Demonstrationen geäußert.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Polizei für ihren Einsatz bei den Demonstrationen am Samstag in Berlin gedankt und zugleich alle Bürger zum Einsatz für die Demokratie aufgerufen. Die Verteidigung der freiheitlichen Demokratie obliege nicht allein der Polizei, sagte er am Montag nach einem Treffen mit Beamten, die bei den teils gewaltsamen Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen im Einsatz gewesen waren. „Sie ist Aufgabe und Pflicht der gesamten Zivilgesellschaft – und jedes Einzelnen. Aktiv, entschieden und mutig müssen wir gemeinsam den Feinden unserer Demokratie die Stirn bieten.“
Die vielen Tausend Polizistinnen und Polizisten hätten am Samstag „unter hohem persönlichem Risiko mit großer Professionalität Recht und Gesetz verteidigt“, sagte Steinmeier. Sie hätten dafür gesorgt, dass Zehntausende Menschen ihr Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit ausüben konnten. „Wirksam und beherzt, aber ebenso maßvoll und angemessen haben Sie gezeigt, dass unser Rechtsstaat funktioniert.“
Der Bundespräsident verurteilte erneut scharf die Besetzung der Treppe des Reichstagsgebäudes vorwiegend durch rechte Demonstranten. „Reichsflaggen auf den Stufen des frei gewählten deutschen Parlaments, das Herz unserer Demokratie – das ist nicht nur verabscheuungswürdig, sondern angesichts der Geschichte dieses Ortes geradezu unerträglich“ sagte er. „Wir dulden keine antidemokratische Hetze und keine Herabwürdigung der Bundesrepublik Deutschland am Bundestag.

https://www.derwesten.de/panorama/vermischtes/coronavirus-corona-covid-19-armin-laschet-karneval-2021-nrw-mecklenburg-vorpommern-id230169006.html

Rosi65
novella
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von novella
als Antwort auf Mareike vom 31.08.2020, 13:41:27

Woher weißt du, dass sich die friedlichen Demonstranten längst von den Randalierern vorm Reichstag distanziert haben?
Und wie kommst du zu dem Urteil, dass die "Berichterstattung da zu wünschen übrig lässt"? 

Mareike
Mareike
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von Mareike
als Antwort auf novella vom 31.08.2020, 14:21:54

Die Polizei spricht von 400 Personen.
Ich sah den Livestream.
Ich urteile nicht, sondern gebe meine Einschätzung wieder.
Aber da zu unterscheiden ist wohl zuviel verlangt.


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novella
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von novella
als Antwort auf Mareike vom 31.08.2020, 14:29:28
Ach Gott, nun besteht zwischen "urteilen" im Sinne von "beurteilen" und "einschätzen" wieder ein Riesenunterschied!
Michiko
Michiko
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von Michiko
als Antwort auf rosalia vom 31.08.2020, 09:31:05
Horrorstadt Berlin, na Hallo!  Bin Berlinerin in der 4. Generation, die Sippe war verstreut von Kreuzberg, Treptow, Neukölln, Dahlem, Zehlendorf, Mitte und später nach Lindau/Bodensee, Cochem/Mosel und noch ein paar Nester. Natürlich gibt es mittlerweile in Berlin Gegenden, wo man spätabends lieber nicht unterwegs sein sollte:   Der Strich am und hinter dem Bahnhof Zoo, Oranienburger Strasse, Görlitzer Park, Kottbusser Tor und neuerdings auch der Alexanderplatz u.a. Das sind aber alles noch keine no go-Areas, wie in anderen deutschen Großstädten. 
Schaut man sich die Dokus über die 20er Jahre an, war es damals gar nicht so viel anders, nur andere Menschen. Selbst der alte Vater Zille sagte:  Ick liebe mein Berlin!   Und der war in den Arme-Leute-Vierteln zu Hause.
Ich liebe auch mein Berlin, die kleinen Kneipen und das enorme Kulturangebot, mir am liebsten sind die zahlreichen Museen. Aber auch das Umfeld, die vielen Seen, wo man in 20 Minuten von der City aus einen Badesee seiner Wahl erreichen kann.

Die aktuelle Corona-Lage schränkt das alles empfindlich ein, aber es gibt auch Möglichkeiten, das eine oder andere zu genießen. Berlin hat viele Kleingärtner und Datschenbesitzer, da kann man von Corona eine Auszeit nehmen.
Also Rosalia, von den 1 oder 2 Demos, die miserabel verlaufen sind, solltest Du nicht gleich Berlin in die "Tonne kloppen". Aber da ich Berlinerin bin, sag ichs mal so:  "Ick wunder mir üba janüscht mehr"😆

Gruss Michiko
Mareike
Mareike
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von Mareike
als Antwort auf novella vom 31.08.2020, 14:31:38

Ach Gott ja, der Ton macht bekanntlich die Musik..


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Mareike
Mareike
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von Mareike

Nur 3 Polzisten?

Hexenkessel Berlin, no comment.
 

Edita
Edita
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von Edita
als Antwort auf Mareike vom 31.08.2020, 15:25:57

Was hast Du immer mit den 3 Polizisten???
Die waren nicht abkommandiert um den Reichstag zu "bewachen" -!
Polizisten auf der südlichen Seite des Reichstags an der Ecke Scheidemannstraße und Simsonweg waren zusammengezogen worden, um die weitere Vorgehensweise abzusprechen -  diese Phase nutzte eine größere Personengruppe von etwa 300 bis 400 Personen, überwand aufgestellte Absperrgitter und gelangte so auf die Außentreppe des Reichstages!
Ich kriege so langsam meinen Kümmel ........    Quelle



Edita

schorsch
schorsch
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Mareike vom 31.08.2020, 13:41:27
Die Büchse der Pandora hat sich geöffnet.....Wer hat den Mut, den Deckel wieder draufzusetzen?
werderanerin
werderanerin
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RE: HORRORSTADT BERLIN
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf Michiko vom 31.08.2020, 14:38:27

"Horrorstadt" Berlin....bin auch Berlinerin, lebe derweile im Speckgürtel ... aber die Bezeichnung ist dennoch sehr übertrieben.
Berlin war schon immer etwas "Besonderes", im negativen wie im positiven Sinne.
Keine andere Stadt hat in Deutschland das durchgemacht, was Berlin ausmacht...Geschichte pur.

Nun rückt Berlin wieder einmal negativ in den Focus aber wenn man denkt, die Menschen am Samstag waren überwiegend Berliner*Innen..., der kennt eben Berlin und seine Bewohner*Innen nicht.
Von überall her kamen sie...das bitte nicht vergessen!!!

Berlin war schon immer speziell, in jeder Hinsicht eben und wird es wohl bleiben.

Was Samstag passiert ist, haben in erster Linie die "Führungskräfte " der Berliner Polizei zu verantworten (heute im Senatsinnenausschuß), nicht aber die Kräfte Vorort.

Sie haben ihr bestes geleistet..., wenn die Führung nicht dermaßen versagt hätte, wäre es nie soweit gekommen. Wird aber mitnichten so gesehen...was für ein Possenspiel (!) , vorneweg die Berliner Polizeipräsidentin.

Kristine

 


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