Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Ich fände einen Nachbarn wie Jerome Boateng toll

Innenpolitik Ich fände einen Nachbarn wie Jerome Boateng toll

JuergenS
JuergenS
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Re: Ich fände einen Nachbarn wie Jerome Boateng toll
geschrieben von JuergenS
Jes suis Boateng, aber ob der mich als Nachbarn will, wie einige hier nicht?
ehemaligesMitglied66
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Re: :-)) o.T.
geschrieben von ehemaligesMitglied66
als Antwort auf Edita vom 02.06.2016, 10:17:56
Möchten sie denn Mueller, Reus, Schweini oder Neuer?

Edita[/quote]

Wen ich oder wen ich nicht zum Nachbarn haben möchte, darüber kannst Du gern spekulieren.
Aber wie schrieb hier jemand (ich glaube die Dame Olga) so lustig, die Nachbarschaft von Boateng, Müller, Reus, Schweini oder wie sie alle heißen, die regelt der Immobilienmarkt.
ingo
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Mitglied

Re: :-)) o.T.
geschrieben von ingo
als Antwort auf ehemaligesMitglied66 vom 01.06.2016, 10:51:47
Wer auch immer sich die Mühe macht und den Link des Deutschen Journalistenverbandes(!) öffnet, den ron hier eingestellt hat, und wer sich vor Wochen die Mühe gemacht hat, das Interview mit Petry im Wortlaut nachzulesen, kommt nicht umhin, auch mal anders als nur "Mainstream" zu denken. Ich sag's zum wiederholten Male:Ich habe mit der AfD nichts am Hut; aber ich bin halt nicht einäugig und schließe mich nicht einfach dem Mainstream an.
Als im vergangenen Jahr der Begriff "Lügenpresse" aufkam, habe ich heftig dagegen angeschrieben. Ich bleibe auch dabei, dass die meisten Journalisten sauber arbeiten. Inzwischen merke ich allerdings, dass es unter ihnen einige gibt, die ihre journalistischen Pflichten vergessen, wenn es um die AfD geht. Genau das attestiert ihnen der Journalistenverband in dem o.a. Beitrag. Ich bin froh, dass sowas mal aus berufenem Munde kommt, weil ich nun weiß, dass ich mit meiner Sichtweise, die ich hier unermüdlich schreibe, nicht alleine stehe.

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Re: :-)) o.T.
geschrieben von klaus
als Antwort auf Edita vom 02.06.2016, 10:17:56
"Möchten sie denn Mueller, Reus, Schweini oder Neuer?"


Aber Edita!
Da wird wohl eher umgekehrt ein Schuh draus.
Boateng, Mueller, Reus, Schweini oder Neuer wollen garantiert nicht in MEINEM Wohngebiet wohnen, weil ihnen die Wohnungen viel zu popelig wären.
Die verdienen am Tag etwa so viel, wie ich im Jahr Rente kriege.
Mir wäre es egal.
karl
karl
Administrator

keinesfalls off topic
geschrieben von karl
als Antwort auf ttrula vom 02.06.2016, 09:18:29
@ ttrula,

ich habe keineswegs nur das Intro des Artikels gelesen, aber alles was folgt ändert nichts an meiner Sicht der Sachlage: Gauland hat sich von diesem Satz ja nicht inhaltlich distanziert, sondern er sieht die Fremdenfeinde als seine Klientel, deren "Sorgen" er bedienen will.

Gauland baut durch diese Behauptung, "die Leute" wollten Boateng nicht als Nachbarn, dem angeblichen "Volk" ein Schutzschild und er rechtfertigt damit seine eigene fremdenfeindliche Politik und diejenige seiner Partei.

Ich schrieb bereits: Gauland ist ein erfahrener Politiker und ein Medienprofi. Aus der Person und dem Zusammenhang gerissen, ist seine Aussage per se nicht fremdenfeindlich, in dem Kontext "Gauland/AfD" ist sie es aber sehr wohl. Und ja, natürlich hätte der isolierte Satz aus dem Munde eines linken Politikers eine andere "Übersetzung" erfahren. Aber so ist nun einmal Sprache. Um Sprache zu verstehen, reicht es nicht nur Grammatik und Vokabeln gelernt zu haben, deshalb tun sich Übersetzungsprogramme so schwer. Schwieriger ist es da schon, intelligente Journalisten und andere Menschen mit Sprachverständnis hinter das Licht zu führen.

Karl
ttrula
ttrula
Mitglied

Re: :-)) o.T.
geschrieben von ttrula
als Antwort auf karl vom 02.06.2016, 12:34:30
du operierst nur mit der Annahme, was gesagt wurde und in welchem Zusammenhang.

Die ganze Sache verläuft höchst unglücklich und Sprachverständnis ist hier nach meiner Ansicht nicht der Knackpunkt, sondern ob wirklich der Zweck die Mittel heiligt

einen gut gelungenen Artikel sehe ich hier in der Frankfurter Rundschau:

Manche sagen Gauland ist ein Rassist

klar als Meinung gekennzeichnet, nichts untergeschoben

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karl
karl
Administrator

Re: Ich fände einen Nachbarn wie Jerome Boateng toll
geschrieben von karl
als Antwort auf ttrula vom 02.06.2016, 12:38:25


@ ttrula,

ja, der ist gut. So nach dem Motte "die Leute sagen es halt" kann man ja alles sagen. Erinnert mich irgendwie an die Diskussion wegen Böhmermann

Karl

P.S.: Da ich in der Frankfurter Rundschau aber auch weiter gelesen habe, hier noch ein anderer lesenswerter Artikel: AfD und Gauland sind nicht 'das Volk'
ehemaligesMitglied66
ehemaligesMitglied66
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Re: Ich fände einen Nachbarn wie Jerome Boateng toll
geschrieben von ehemaligesMitglied66
als Antwort auf karl vom 02.06.2016, 13:12:23
Da hier mit Artikeln und Links nicht gespart wird, hab ich auch noch einen.
Kommt die Presse wieder nicht gut weg.
karl
karl
Administrator

Re: Ich fände einen Nachbarn wie Jerome Boateng toll
geschrieben von karl
als Antwort auf ehemaligesMitglied66 vom 02.06.2016, 13:47:03
Ach ja?
Nachtrag, 2.6.2016. Ein Redakteur der FAS wies auf Twitter daraufhin, dass die Klammern im Text nicht von einem Menschen eingefügt würden, sondern von einem „Programm zur systemweiten Korrektur“. Außerdem hat die FAS ihrem Text inzwischen eine „Richtigstellung“ angefügt, in der sie erklärt, das Zitat stamme von Wiebke Muhsal. Allerdings, das erwähnt die FAS auch: „Als die Aussage fiel, stand Herr Höcke neben Frau Muhsal auf der Bühne und spendete der Aussage Applaus.“
geschrieben von Deiner Quelle
Wahrscheinlich geht es Dir aber sowieso nicht um eine Kritik der Aussage, sondern Du sammelst nur "Beweise" für die "Lügenpresse".

Karl
ttrula
ttrula
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Re: Ich fände einen Nachbarn wie Jerome Boateng toll
geschrieben von ttrula
als Antwort auf karl vom 02.06.2016, 13:56:43
karl, hast du den Artikel, den ron17 verlinkt hat, überhaupt gelesen?
den von ÜberMedien ?
oder ist das auch wieder eine unseriöse Quelle?
ich habe das Gefühl, du schlägst hier blindwütig um dich

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