Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik "Integrationsunwilligkeit"?

Innenpolitik "Integrationsunwilligkeit"?

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von klaus
als Antwort auf pilli † vom 25.09.2010, 16:58:44
"zu deinen angegebenen und überprüfenswerten zahlen, gram hat myrja klartext geschrieben;"


Hat sie das?

Ich nehme mal an, du bist in der Lage an "myrja's Zahlen" abzulesen, dass der Anteil der Ausländer an kriminellen Handlungen etwa 3X so hoch ist, wie der Anteil Deutscher.
(Anteil der Nichtdeutschen an Wohnbevölkerung - 11,3% , Anteil an Gesamtkriminalität 29,4 % )

Wenn man nur die Schwerkriminalität(Mord und Totschlag,Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, schwere Raubdelikte,Gefährliche und schwere Körperverletzung) betrachtet, ist der Anteil noch erheblich höher.

Es gibt viel zu tun - von beiden Seiten !!!
myrja
myrja
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von myrja
als Antwort auf hobbyradler vom 25.09.2010, 17:40:24
Hallo Myrja,

deine Zahlen sind erschreckend, geben jedoch keinen Hinweis auf Integrationswilligkeit oder Unwilligkeit. Die Straftaten der „Nichtdeutschen“ würden sicherlich in den meisten Fällen in deren Heimatland auch geahndet.

Dass in der unter 21 Jahre alten Bevölkerung Berlins „Nichtdeutsche“ um den Faktor 3,2 häufiger in Tatverdacht geraten als „Deutsche“ erklärt aber die Verärgerung, der in den Brennpunkten lebenden Menschen.

Ciao
Hobbyradler


Hallo Hobbyradler,

ich bin mit diesem Beitrag auf den Beitrag von gram am 25.09.2010, 15:56 Uhr, eingegangen. Der mit seinem Beitrag ja aussagen wollte, wie hoch die Ausländerkriminalität lt. Polizei etc. sei.

Dass "Nichtdeutsche" wesentlich öfter unter Tatverdacht geraten, ist eine Tatsache. Wer anders aussieht, ist eben für viele höchst verdächtig. Auch die Staatsorgane beschäftigen Menschen, die natürlich genauso beeinflussbar sind durch die Medien, wie viele Foristen.

Ehrlich gesagt, wenn ich z. B. Türke wäre und ständig diesen Verdächtigungen ausgesetzt, dann könnten mich Deutschen mal ... Wieso sollte ich mich integrieren, wenn ich doch immer an allem Schuld hätte, was schief läuft. Da gibt man doch irgendwann zwangsläufig auf.

Myrja
myrja
myrja
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von myrja
als Antwort auf klaus vom 25.09.2010, 17:55:13

Ich nehme mal an, du bist in der Lage an "myrja's Zahlen" abzulesen, dass der Anteil der Ausländer an kriminellen Handlungen etwa 3X so hoch ist, wie der Anteil Deutscher.
(Anteil der Nichtdeutschen an Wohnbevölkerung - 11,3% , Anteil an Gesamtkriminalität 29,4 % )

Wenn man nur die Schwerkriminalität(Mord und Totschlag,Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, schwere Raubdelikte,Gefährliche und schwere Körperverletzung) betrachtet, ist der Anteil noch erheblich höher.

Es gibt viel zu tun - von beiden Seiten !!!


Hallo Klaus,

Du darfst nicht vergessen, dass bei den Ausländern Vergehen gegen das Ausländerrecht miteingerechnet werden. Dazu gehören regelmäßige Meldepflichten etc. Bei Asylanten gehört schon das Verlassen des Wohnortes z. B. um Verwandte zu besuchen ohne Genehmigeung der Ausländerbehörde dazu.

Aus Wikipedia:
Straftaten, die nur von Ausländern begangen werden können, aber in jeder Statistik mitgerechnet werden.

Ausländerspezifische Straftaten

Herauszufiltern sind ferner Straftaten, die von Deutschen (mangels Vorteilen eines Verstoßes gegen Gesetze) nur selten begangen werden. So ist bei Statistiken zu prüfen, ob sie Straftaten gegen das Aufenthaltsgesetz, das Asylverfahrensgesetz und das Freizügigkeitsgesetz der EU berücksichtigen. Solche Straftaten werden fast ausschließlich durch Ausländer begangen. Bei 17,5 % (2005: 16,6 %) aller nichtdeutschen Tatverdächtigen wurde 2006 wegen Verstoßes gegen das Aufenthalts-, das Asylverfahrens- und das Freizügigkeitsgesetz/EU ermittelt[7]. Der hohe Anteil von Ausländern am Delikt Urkundenfälschung (40 Prozent[5]) steht oft im Zusammenhang mit dem Wunsch, sich eine Grundlage für einen Aufenthalt in Deutschland zu verschaffen (diese Grundlage besitzen Deutsche durch ihren Inländerstatus von vornherein).


Ja, Du hast recht, es gibt noch sehr viel zu tun, vor allem Aufklärungsarbeit!

Myrja

Anzeige

loretta †
loretta †
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von loretta †
als Antwort auf myrja vom 25.09.2010, 18:14:54

Darf ich? .... objektive Berichterstattung nenn ich das.

Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb, ist in Berlin längst abgeschafft.
Wie schon erwähnt, ich habe nach wie vor Angst um meine Kinder, nachdem mein Patenkind von einem Türken erstochen wurde.

Ausländische Gangs regieren in Berlin


loretta
Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von klaus
als Antwort auf myrja vom 25.09.2010, 18:14:54
"Du darfst nicht vergessen, dass bei den Ausländern Vergehen gegen das Ausländerrecht miteingerechnet werden..."


Ist mir natürlich bekannt.
Es ist doch unsinnig, hier zu versuchen, Dinge zu beschönigen, indem man so tut, als würden die Zahlen besser sein, wenn man bestimmte Faktoren ausklammert.

Hier geht es auch überhaupt nicht um die Kleinkriminalität, sondern mehr um die Schwer- und Schwerstkriminalität.
Genau die ist es, die den Bürgermeistern, der Polizei und besonders den Anwohnern Schwierigkeiten macht.

Da kennst du sicher auch die Zahlen und die sind gerade in Berlin bei Ausländern höchst alarmierend.
loretta †
loretta †
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von loretta †
als Antwort auf klaus vom 25.09.2010, 19:03:43
.... als Kirsten Heisig noch lebte - sie hatte große Pläne.

outlaws in Berlin

loretta

Anzeige

bongoline
bongoline
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von bongoline
Ich möchte jetzt nur mal einen Gedanken zu "Angst" hier schreiben (das Wort Angst ist ja in einigen Beiträgen immer mal wieder zu lesen)

Wenn ich jetzt nur an die Gläubigen der röm.kath. Kirche denke:
Hier wird vom Pfarrer oder wer immer die Messe liest, mit einem eher beschwichtigenden Ton die Predigt gehalten, die die Gläubigen alles eher als aufrütteln sollte sondern eher schon mal einschläfernd wirkt. Die rk Gläubigen sind heute weit weit weg davon, sich zu Kreuzzügen etc. durch die Kirchenobrigkeit verleiten zu lassen. der rk Gläubige sollte ruhig gehalten und alles unter einem weichen Deckmäntelchen der Liebe abgehen.

Dann sind die Muslime, die zu uns kommen. Selbst wenn jetzt alle integriert wären, alle die deutsche Sprache beherrschen würden, alle die Schulbildung abgeschlossen hätten, eines kann keine Integration schaffen - ihren Glauben an Allah oder Mohammed zu schmälern. Und wenn mir etwas Angt bereitet, dann nicht die Muslime in unserem Land sondern die fundamentalen Islamisten , die irgendwo sitzen und die Fäden in der Hand halten und wenn die nun im Namen Allah's aufrufen, ist Integration vergessen, denn Allah steht über allem und selbst die gebildetsten Muslime würden dem Ruf Allah's folgen - weltweit.

Christen können heute von der Kanzel herunter nicht mehr mobil gemacht werden für einen Glaubenskrieg z.B., aber Muslime sehr wohl, wenn Allah ruft oder im Namen Allah's gerufen wird.

bongoline
karl
karl
Administrator

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von karl
als Antwort auf bongoline vom 25.09.2010, 23:15:49
Christen können heute von der Kanzel herunter nicht mehr mobil gemacht werden für einen Glaubenskrieg
Das ist j auch gut so. Aber noch vor 70 Jahren führten Deutsche einen Vernichtungskrieg gegen ethnische Minderheiten. Es muss nicht immer die Religion sein, die zum Krieg anstachelt, es reicht eine religionsähnliche Ideologie und der Glaube an die eigene moralische und physische Überlegenheit.

Ich habe vor einigen Wochen hier einen Thread eröffnet mit dem Titel "Versöhnen statt spalten". Mit Entsetzen sehe ich, wie schwer dies umzusetzen ist. Es ist soviel einfacher zu spalten, weil die Angst und die Verunsicherung bei vielen Menschen so tief sitzt. Nur wenige verfolgen wirklich aktiv das Ziel zu versöhnen. Die Gräben können so tiefer werden und die Konsequenzen möchte ich mir nicht ausmalen. Welche Handlungsalternativen haben eigentlich diejenigen vor Augen, die dem Miteinander keine Chance geben wollen?

In den von Loretta verlinkten Videos wird klar gesagt, dass viele der "Problemfälle" deutsche Staatsbürger sind. Nichts ist es also mit "Wegschicken", Integration muss hier vor Ort gelingen. Eine Alternative gibt es nicht. Dazu müssen alle Parteien große Anstrengungen vollbringen, es ist eine Bringschuld aller Seiten.

Karl
Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von klaus
als Antwort auf karl vom 26.09.2010, 00:35:09
" Dazu müssen alle Parteien große Anstrengungen vollbringen, es ist eine Bringschuld aller Seiten."
geschrieben von karl


Daran besteht kein Zweifel!

Dazu müssen natürlich ALLE Faktoren bekannt sein und genannt werden dürfen, ohne dass dabei den einen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus und den anderen Multikultiwahn unterstellt wird.

Es darf keine Beschönigung und "Rechtfertigung" der Situation in Ballungsgebieten mehr geben und gleichzeitig dürfen nicht weiter alle negativen Erscheinungen für alle Ausländer verallgemeinert werden.

Ich habe den Eindruck, dass in dieser Richtung sich etwas bewegt.
adam
adam
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 26.09.2010, 00:35:09
Aber noch vor 70 Jahren führten Deutsche einen Vernichtungskrieg gegen ethnische Minderheiten. Es muss nicht immer die Religion sein, die zum Krieg anstachelt, es reicht eine religionsähnliche Ideologie und der Glaube an die eigene moralische und physische Überlegenheit.
geschrieben von karl


@karl,

noch vor 90 Jahren führten Türken einen Vernichtungskrieg gegen Armenier in der Türkei und heute schaut die Welt weg, wie Türken gegen die Kurden in der Türkei und gemeinsam mit dem Iran im Irak vorgehen. Es reicht reine Machtpolitik für einen heimlichen Genozid.

Im Iran werden die Sufisten systematisch durch die schiitischen Mullahs verfolgt und in Ägypten sind es die Kopten, die geradezu unmenschlich behandelt werden. Dort ist die Religion und der Glaube an die eigene moralische Überlegenheit durch die Religion die Triebfeder. Weiterhin sind es islamische Länder und Gruppierungen, die ganz offen zum Genozid gegen die heutigen Juden aufrufen.

Es sind die islamischen Länder, die die Intoleranz geradezu dogmatisch als Rechtsgrundlage haben und deren Menschen gegen den Westen stigmatisiert werden. Dort ist die Menschenwürde nicht geschützt, die Persönlichkeit kann nicht frei entfaltet werden, Leben und körperliche Unversehrheit sind willkürlich in Gefahr. Es gibt keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, keine Freiheit des Glaubens und Gewissens oder der politischen Weltanschauung.

In Europa werden die demokratischen Gegebenheiten der Staaten in Bezug auf Religions- und Meinungsfreiheit von fundamentalistischen, islamischen Predigern ausgenutzt, um Teile der muslimischen Bevölkerung isoliert zu halten und gegen den Westen zu stigmatisieren.

Karl, wenn also faschismusähnliches Gedankengut eine Rolle bei den derzeitigen gesellschaftlichen Problemen eine Rolle spielen sollte, dann ganz sicher nicht auf Seiten der Bürger, deren Unwillen an die Oberfläche gespült wird. Vorwürfe dieser Art bringen nur der wirklich rechten Szene Vorteile, in Form von Trotzreaktionen und Protestwählern. Auch aus diesen Gründen wird es Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie wir dem Grundgesetz genüge tun können.

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir uns fragen müssen, wer vor wem geschützt werden muß. Für mich ist die Antwort in den letzten Monaten nur noch klarer geworden: Alle Bundesbürger, unbesehen von Geschlecht, Rasse, Herkunft und Glauben müssen vor einem politischen Islam geschützt werden. Über diese Forderung schreibe ich hier im Forum schon seit Jahren.

Es muß eine verbindliche, offizielle Erklärung geben, daß durch die Religionsfreiheit die Toleranz gegenüber Andersdenkenden einzuhalten werden muß und daß den Religionen die staatlichen Bestimmungen des Grundgesetzes übergeordnet sind. Daran führt kein Weg vorbei. Es müssen klare Verhältnisse geschaffen werden.

--

adam



Anzeige