Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik "Integrationsunwilligkeit"?

Innenpolitik "Integrationsunwilligkeit"?

margrit
margrit
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von margrit
als Antwort auf eko † vom 25.09.2010, 07:59:32
Ich stimme Dir voll bei, Eko!!
Bei uns hier in Braunschweig gibt es auch ganze
Straßenviertel nur mit Türken. Da wohnt ein Bekannter
von meinem Mann, der spricht sehr gut Deutsch.
Sie leben seit 40 Jahren in Deutschland und nun halt
Dich fest, die FRAU spricht fast kein Deutsch.
Das Schlimmste kommt aber noch:
Sie haben beide einen Deutschen Pass.
Margrit
hugo
hugo
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von hugo
als Antwort auf margrit vom 25.09.2010, 08:09:35
ja, margrit,, Eko hats ja auch gerade mal wieder bestätigt: "Und das geschieht, wenn wir alles zulassen, was die machen wollen."

aber er zieht daraus nicht den einzig richtigen Schluss: also müssen WIR das entsprechende Umfeld, die Rahmenbedingungen die Möglichkeiten schaffen damit das nicht weiterhin so falsch läuft, sondern in die uns genehmen geregelten Bahnen

und dafür ist eben auch Kontrolle nötig und notfalls etwas mehr humaner Druck auf jene Neudeutschen die das noch nicht kapieren wollen/können

und besonders auf jene verantwortlichen Deutschen, die hier große Versäumnisse zugelassen haben und uns nun einreden möchten das die Betroffenen von sich aus sämtliche Probleme aus reinem Starrsinn oder so ähnlich verursachten..

Kein bedürftiger Türke zieht in Deutschland in eine Stadt, eine Gegend, ein Haus, eine Wohnung wenn das nicht von deutscher Seite zugelassen wird, oder ??

also ich als Deutscher muss schon sehr bemittelt sein wenn ich mich völlig frei bewegen will,,,zumindest als hilfebedürftiger Sozialgeldeinforderer muss ich mich bestimmten Vorgaben und Regelungen beugen ,,oder kennt Ihr unsere eigenen Gesetze nicht ??

Hier pfeift der Angestellte von der Arge und alle alle Harzer rennen, wenn sie denn nicht mit kräftigen Sanktionen bedacht werden wollen. (Nach einer aktuellen Entscheidung des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz (Az. L 5 AS 131/08) muss sogar ein kranker Bezieher von Arbeitslosengeld II sehr wohl in der Arbeitsbehörde erscheinen, wenn diese ihn dazu auffordert)

ich kann mir nicht vorstellen das die türkischdeutschen Familien anders behandelt werden und ohne sich an unsere Regelungen, Vorschriften, Gesetze zu halten großzügige finanzielle/materielle Unterstützungen bekommen oder ??

und wenn wir nun bestimmte sich im laufe der Zeit eingestellte Probleme bemängeln, kritisieren schlecht machen, dann machen wir uns selber, unsere eigene Politik schlecht,,und das zu recht.
nur wer mag sich schon selber kritisieren, wer gibt gerne Fehler und Versäumnissse zu ? also wird weiter auf die Schwächste,n die Unschuldigsten, die Betroffenen eingedroschen,,oder ist diese Frau völlig allein dran schuld wenn sie noch kein Deutsch spricht ?

Hat sie sich etwa mit Händen und Füßen und aus innerster tiefster Überzeugung dagegen gewehrt ? oder hat sie es eben nur so hingenommen wie es gekommen ist und wo blieb 40 Jahre lang die Hilfe, die Unterstützung, die Kontrolle, das Angebot, der Druck ??

da muss es doch unseren Behörden piepegal gewesen sein oder ?? aber jetzt meckern,,nee nicht mit
hugo



EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf adam vom 24.09.2010, 23:57:59
Hallo Adam,
ich kann Deinem beitrag voll zustimmen und auch dem von Eko, der schreibt, wir müssen aufpassen, daß nicht versucht wird aus D eine türkische, ich sag mal muslimische, dependance zu machen.
Die beiträge, die hier mit dem verweis auf kabarettisten, hochzeiten oder einzelbekanntschaften versuchen einen schleier über die wahren probleme zu legen find ich auch absolut kindisch und kontraproduktiv.
Wir haben es in auch in D mit aktiven bestrebungen zu tun den Islamismus in seiner fundamentalsten form durchzusetzen.
Da Du den Pierre Vogel ansprichst mit seiner vereinigung der "PARADISVÖGEL", der in D öffentlich predigt, daß nur die Moslems in den himmel kommen, alle UNGLÄUBIGEN müssen in der hölle schmoren.
Alle, das sind dann wir alle, auch die hier wohlgesinnten unter uns, es sei denn sie konvertieren schnell noch zum Islam.
Hallo Mart und Marina u.a., tut mir leid, aber dann müßt ihr schon in kauf nehmen, mit mir gemeinsam in der hölle zu leiden, oder wollt ihr noch schnell die "seite" wechseln?
Der öffentlich die züchtigung und steinigung "nicht williger" ehefrauen, das händeabhacken für Diebe und die einführung der scharia in D fordert.
Dessen "gemeinde" betet inzwischen öffentlich auf dem marktplatz in Mönchen-Gladbach und dessen beauftragte gehen herum und fotografieren die gesichter aufgebrachter bürger und zuschauer, warum wohl?
Vielleicht um sie später gezielt in die hölle befördern zu können?
In Leipzig gibts auch so einen Imam und dank unserer demokratie kan der munter weiter hetzen und vor gericht munter weiter lügen und nix passiert ihm.
Wieviele davon gibts wohl noch, die irgendwo in irgendeiner moschee im verborgenen wirken?
Ist es ein zufall, daß gerade jetzt in Niederlanden und in schweden (hier oft gepriesen als soziale, beispielhafte multikultiländer) antiislamische parteien in die volksvertretungen einziehen.
Ist es ein zufall, daß gerade jetzt in D Bücher von Heisig, Sarrazin, von Schwarzer erscheinen, die sich zielgerichtet mit dem Islam in D und Europa befassen, oder ist es eine ungesunde entwicklung, die aus politischer korrektnes bisher verschwiegen, aber inzwischen so dringlich ist, daß nichts mehr zu verschweigen ist.
Ist es ein zufall, daß Frau Heisig postum durch die kriminalbeamten in D mit einem Orden geehrt wurde, oder ist es ein ausdruck, daß die basis, die tagtäglich mit diesen problemen konfrontiert wird sich gehör verschaffen will?
Zufällig hab ich die Laudatio des Neuköllner Bürgermeisters Buschkowsky für frau Heisig im FS gesehen und gehört.
Jammerschade, daß unsere ganzen "gutmenschen" hier das und die realitäten, die darin konkret angesprochen wurden nicht mitbekommen haben, aber sowas ist ja hier nicht erwünscht, hier sprechen ja kabarettisten und hochzeitsfilme.



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loretta †
loretta †
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von loretta †
als Antwort auf margrit vom 25.09.2010, 08:09:35
Nachdem im Berliner Bezirk Kreuzberg kaum noch ein Deutscher wohnt, wurde als nächster Bezirk Neukölln vereinnahmt.

Wie es sich abzeichnet, wird Wedding der nächste Bezirk sein. Sieht man sich mal in der Gegend um die Brunnenstraße um, so weiß man, dass auch der Bezirk Wedding bereits fest in türkischer und arabischer Hand ist. Welcher Bezirk ist der nächste?

So gibt es immer mehr "Sperrbezirke", in die sich kein Deutscher mehr traut und Jugendliche unserer Nationalität erst recht nicht. Und hier muss mich jetzt auch keiner in die braune Ecke stellen. Das sind einfach Tatsachen, die nicht zu leugnen sind.

Berlin-Neukölln

... und auch die Drogenszene ist fest in der Hand "Integrationsunwilliger", viele von ihnen sind lt. Akte Asylbewerber:

Drogenpark Hasenheide in Berlin-Neukölln

Ich als Berlinerin bin mit diesen Problemen stärker konfrontiert als mancher, der in seiner schönen, heilen Welt auf dem Lande lebt. Ich gebe zu, dass ich immer Angst um meinen Sohn und meine Schwiegertochter habe, die aufgrund ihrer Berufe im Hotel Nacht für Nacht mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Heimweg unterwegs sind. Meine Schwiegertochter ist 21 und wartet jede Nacht oder gegen Morgen auf dem S-Bahnhof Neukölln auf den Zug (Brennpunkt), da sie im Estrel-Hotel in Neukölln arbeitet.

Den Blick zu Boden gerichtet musst du demütig unterwegs sein, denn sonst kann es passieren, dass du gefragt wirst: "was guckst du"? .... und ruckzuck ein Messer zwischen den Rippen hast (Aussage, siehe Video).

loretta


Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 25.09.2010, 10:01:17


Den Beitrag von adam mit dem Zitat von Carlo Schmid finde ich sehr erhellend und wichtig. Den Mut zu haben, fundamentale und mühsam errungene Grundwerte nicht preiszugeben aufgrund einer falsch verstandenen demokratischen Haltung.

Leider sind wir uns selbst nicht einig über diese Grundwerte und bieten damit Ansatz zur Verwässerung oder Aufgabe von etwas, über dessen Wert wir selbst streiten.


myrja
myrja
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von myrja
als Antwort auf eko † vom 24.09.2010, 13:02:32

Die Tatsache, dass es viele Türkinnen gibt, die sich eingegliedert haben, weist aber darauf hin, dass es auch anders geht. Nämlich ohne dieses -pardon! - dämliche Kopftuch. Ich bin mir sehr sicher, dass dies in den meisten Fällen nicht aus Glaubenüberzeugung getragen wird, sondern als Zeichen des Widerstandes gegen eine Integration. Man will sich bewusst und vorsätzlich nicht integrieren, rottet sich zusammen, besetzt ganze Stadtteile und versucht, dort eine Art von Türkei aufzubauen.
geschrieben von eko


Hallo Eko,

was ist denn mit den russlanddeutschen Aussiedlern aus dem Osten?

Hier mal drei Beispiele, wie ich sie täglich auf unseren Straßen sehe.







Myrja, etwas verunsichertet ist, was sie davon halten soll. Grins!


Ja Pilli,

Joachim Barloschky ist eine Berreicherung für unseren Stadtteil und als Freund natürlich auch immer wieder für mich. Er hat selbst 10 Jahre hier im Quartier gelebt und fühlt sich immer noch als Teneveraner. Vielleicht macht das ja auch den Unterschied in der Sozialarbeit mit Ausländern aus. Die Leute kennen uns, vertrauen uns. Ein Sozialarbeiter, der irgendwo bei der Mittel- und Oberschicht wohnt, geht meist nur mit dem Verstand an seine Arbeit. Wir sind mit Verstand und dem Herzen dabei.

Das Video von Pispers ist spitze. Er bringt es in seiner gewohnt lässigen Art auf den Punkt. Danke fürs Einstellen.

Myrja

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adam
adam
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von adam
als Antwort auf myrja vom 25.09.2010, 10:16:59
@myrja,

was hast Du gegen russlanddeutsche Migranten?
Ich finde die betenden Mütterchen rührend und sehe keinen Grund, warum sie deswegen oder weil sie ein Kopftuch tragen, diffamiert werden sollten.

--

adam

Medea
Medea
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von Medea
als Antwort auf loretta † vom 25.09.2010, 10:03:49
Mir scheint, die bislang recht verschlafene deutsche Gesellschaft beginnt mit einem Auge aufzuwachen und mit dem anderen schon zu blinzeln und ein wenig erstaunt wahrzunehmen, was sich da so in den Städten tut.
Großzügig und den Neubürgern und Zuwanderern freundlich gesonnen, nimmt sie nun wahr, daß aus bisher ganz normalen Stadtteilen "Klein Istanbul" geworden ist, das geschah ganz schleichend und nun ist es Fakt.
Und es ergeben sich daraus täglich neue Probleme für die Schulen, die Altbürger, die Politik, die Polizei, die Behörden etc.

Eine Veränderung ist aber unübersehbar, inzwischen ist es politisch nicht mehr unkorrekt, diese Probleme unter den Tisch zu kehren, sie dürfen öffentlich geäußert und benannt werden, Toleranz ist keine heilige Kuh und kein Gummiband mehr, Toleranz darf ihre Grenzen aufzeigen.

Und daß von maßgeblichen Leuten die Scheuklappen abgenommen wurden, finde ich am bemerkendsten.

M.





Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von mart1
als Antwort auf Medea vom 25.09.2010, 10:40:00
Medea
Medea
Mitglied

Re: "Integrationsunwilligkeit"?
geschrieben von Medea
als Antwort auf myrja vom 25.09.2010, 10:16:59
Zum Freundeskreis meiner Eltern und mir gehören viele Rußlanddeutsche. Sie sind durchweg liebenswert, fleißig, viele davon haben längst ihre eigenen Häuschen, sind unauffällig, gehören in das Gemeinwesen, sie sind Deutsche wie Du und ich. (Und das nicht nur nach ihrem Paß).

Medea.

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