Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich

Innenpolitik Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich

Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von claude
als Antwort auf hisun vom 13.11.2012, 17:40:57
Welcher Politiker handelt nicht ähnlich wie Frau Merkel?
Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von ozimmi
als Antwort auf Edita vom 13.11.2012, 20:12:17
... Du darfst gern vom Hundertsten ins Tausendste kommen
Dein Beitrag gefällt mir ...
hinterwaeldler
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Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf Klara39 vom 13.11.2012, 17:57:09
Ja, Polen sind mit ihrem Nationalstolz auch rechtsradikal und das in islamischen Ländern keine Kirchen gebaut werden dürfen ist nur eine Legende. Der Kirchenbau erhält nur keine staatliche Unterstützung, so wie hier in Deutschland der Bau von Moscheen nicht staatlich unterstützt wird.

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clara
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Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von clara
Ein Großteil der Studie widmet sich dem vorhandenen Antisemitismus und zwar in seiner primären und sekundären Form. Letzteres bedeutet eine Relativierung der deutschen Schuld beim Holocaust und eine Verschiebung der Täter-Opfer-Rolle.
Dies wurde hier soweit ich mich erinnere noch nicht erwähnt. Warum? Immerhin haben fast 20% der Menschen über 60 Jahren eine antisemitische Haltung. Ab S. 68 der Studie nachzulesen.

@ Edita: Der von Dir genannte Grund, warum die rechte Szene für junge Menschen attraktiv ist, wird auch erwähnt, Zitat, "Die Erlebniswelt Rechtsextremismus« ist attraktiver denn je, und Jugendliche sind die wichtigste Zielgruppe".

Jugend will schon immer eine gewisse Führung und zugleich Anerkennung in der Gruppe.

Clara
Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von klaus
als Antwort auf hinterwaeldler vom 14.11.2012, 10:27:14
(...so wie hier in Deutschland der Bau von Moscheen nicht staatlich unterstützt wird.)


Kleine Korrektur!

Auszug aus "Wikipedia"
Öffentliche finanzielle Förderung wurde gewährt für interkulturelle Begegnungszentren in oder an Moscheeneubauten, so in Berlin bei der S,ehitlik-Moschee ( zwei Drittel der 250.000 Euro Kosten von der Gemeinde der Sehitlik-Moschee und zu einem Drittel von der Stadtentwicklungsverwaltung getragen: Muslime und Christen unter einem Dach - In Neukölln entsteht ein Begegnungszentrum Tagesspiegel vom 22. Dezember 2006)
und bei der Duisburger Merkez-Moschee.[ Richtfest für Duisburgs Moschee KStA vom 8. September 2006: Die Kosten für den Bau der Moschee von mehr als 7 Millionen Euro trägt der Moscheeverband der "Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion" (DITIB). Die auch von der katholischen und evangelischen Gemeinde in Marxloh mitgeplante Begegnungsstätte wird vom Land und der EU mit insgesamt 3,16 Millionen Euro gefördert über die Fördertöpfe URBAN und Soziale Stadt.]) Auch die Restauration der Wilmersdorfer Moschee in Berlin wurde staatlich unterstützt.[ Tagesspiegel vom 29. August 2001: Das Landesdenkmalamt und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz steuerten einen Großteil der Kosten von rund 250.000 Mark bei.]) Vereinzelt werden auch staatliche Subventionen für Arbeitskräfte genutzt, seit 1986 ist das Islamische Zentrum München als Zivildienststelle anerkannt[18] und auch in Halle (Westf.) wurde ein "Moschee-Zivi" eingesetzt. Der "Deutsche Muslimkreis Berlin e.V." hat seine Gemeindehelferin mit einem so genannten 1-Euro-Job (Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung) des Landes Berlin finanziert.


Ganz sicher unvollständig!
olga64
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Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 13.11.2012, 18:18:48
Mit allem Respekt sollten sie ein Sprachtraining absolvieren, wo sie
paralell auch die Kultur des jeweiligen Land kennenlernen.

Phil.


Ich sehe dies genau so. Da ich selbst im Ausland lebte (England, Frankreich und USA) hatte ich zumindest in zwei Ländern das Glück,vorher in der Schule Englisch gelernt zu haben. Französisch zwar auch, aber ich stand doch auf Kriegsfuss mit dieser Sprache - ich konnte sie dann im Land besser lernen.
Ich denke aber, wenn jemand aus Ländern flieht, weil ihm dort Hungerstod droht oder er selbst sein Leben durch Kriege usw. bedroht sieht, wird er oder sie kaum vorher einen Sprachkurs belegen. Grosse Länder wie USA und Australien enstanden durch Einwanderer, die - wenn sie keine Iren und Engländer waren - sicher dorthin nicht flohen mit guten Sprachkenntnissen. Auch heute formiert sich in den USA eine weitere Sprache,da die Westküste von Hispanics überrollt wird und man besser dort spanisch spricht als englisch.
Betonen möchte ich in diesem Zusammenhang auch immer wieder,dass das Heer von deutschen Auswanderern (viele Rentner) in warme Länder ebenfalls gut beraten wäre, sich vorher mit der Sprache und den kulturellen Gegebenheiten des Gastlandes zu befassen. Wird nicht gemacht - die leben dann dort in ihren Deutschen-Ghettos und erklären gerne den Gastgebern, was die alles anders machen sollen. Olga

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hockey
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Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von hockey
als Antwort auf hinterwaeldler vom 14.11.2012, 10:27:14
Hinterwaeldler,

es gibt Grimm's Maerchen daher kann man deinen Beitrag nur unter Hinterwaeldler's Maerchen einsetzen.

Nenne mir bitte ein Kirche die in den letzten 5 Jahren oder sagen wir 10 in Saudi Arabia gebaut wurde ??

Den Polen rechtsradikalismus vorzuwerfen weil sie evtl. stolz auf ihre Nation sind ist mit verlaub gesagt eine Unverschaehmtheit und ich wuerde deine Bemerkung unter den Begriff "Volksverhetzung" einordnen

Hockey
clara
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Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von clara
als Antwort auf olga64 vom 14.11.2012, 17:09:22
Bei (deutschen) Rentnern im Ausland finde ich Unkenntnis der Landessprache nicht ganz so schlimm wie bei jungen mehr oder weniger freiwillig Eingewanderten nach Deutschland, die erst durch eine Verordnung gezwungen werden, Deutsch wenigstens rudimentär zu lernen. Wie sonst sollen sie sich erfolgreich integrieren, wo sie teilweise schon in eigenen Ghettos leben (müssen)?

Clara
olga64
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Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von olga64
als Antwort auf clara vom 14.11.2012, 17:37:49
Ich wollte nie in einem Land leben, wo ich aufgrund nicht vorhandener Sprachkenntniss im Gastland keinen Zugang zur einheimischen Bevölkerung finde. Das denke ich aber auch wirklich so von den alten Rentnern - mich würde es unendlich langweilen, dort nur mit frustrierten Deutsche zusammenzusein. Oft herrscht hier auch ein Denken vor wie "die sollen doch Deutsch sprechen", was ich für völlig unangebracht halte.
Ich bin sehr für das Erwerben der fremden Sprache (junge Leute machen dies ja auch - die Goethe-Institute haben überall grossen Zulauf). ABer wie gesagt - wenn jemand wirklich fliehen muss, weil er sonst sterben wird, haut dies nicht hin. Dem sollte man dann auch die Chance geben, die Sprache im Land zu lernen - dies gibt dann auch unseren Lehrern Jobs.
Eine Integration wird dann sicher erleichtert, kann aber auch nur klappen, wenn der andere Teil (also wir Deutsche) dazu Chancen geben und uns nicht abschotten - so sieht ja die Realität aber aus. So lange es nach wie vor Eltern in Grossstädten gibt, die ihre Kinder partout nicht auf Schulen schicken wollen, wo auch Ausländerkinder unterrichtet werden, haut dies sicher nicht hin. Kinder an sich sind ja tolerant - das sieht man auch in den Kindergärten, wo sie friedlich (oder nicht so friedlich) zusammen sind und spielen. Olga
clara
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Re: Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich
geschrieben von clara
als Antwort auf olga64 vom 14.11.2012, 17:46:29
Persönlich würde ich in einer neuen Wahlheimat auch danach streben, die Landessprache zu lernen, selbst im Alter noch den Versuch wagen. Es betrifft mich nicht, weil ich meinen Lebensabend in Deutschland verbringe und weiterhin verbringen werde.
Keine Frage, dass Verfolgten und hier Asyl Suchenden Gelegenheit zum Erwerb der dt. Sprache gegeben werden muss nebst der nötigen Zeit dazu. Momentan lernen viele der jungen spanischen Arbeitslosen Deutsch, weil sie sich hier überhaupt die Möglichkeit, zu arbeiten, erhoffen und von Frau Merkel auch Unterstützung darin erhalten. Dies sind aber qualifizierte Menschen.
Die von mir angesprochene Gruppe der nur widerwillig Deutsch Lernenden kapselt sich selbst von den Einheimischen ab und schafft sich eine Parallelwelt. Daran sind nicht immer "wir" schuld.

Clara

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