Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Jugendschutz versus Scharia

Innenpolitik Jugendschutz versus Scharia

karl
karl
Administrator

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von karl
als Antwort auf sammy vom 14.06.2016, 22:18:44
Es ist nicht zu fassen.

Karl
adam
adam
Mitglied

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 14.06.2016, 22:25:50
Argumentieren Karl,

nicht beschimpfen und verunglimpfen.

Aber Du merkst natürlich, daß ich recht habe. Du willst ja sogar schon die Gesetze zugunsten des orientalischen Patriarchats ändern. Da wird aber auch Herr Maas nicht mitmachen.

--

adam
karl
karl
Administrator

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von karl
als Antwort auf adam vom 14.06.2016, 22:40:24
Natürlich hast Du nicht Recht, Adam. Du bist intelligent genug, um selber zu wissen, dass Du mir die Worte im Mund verdreht hast und dass ich selbstverständlich die Zeit nicht zurückdrehen möchte. Für mich gehört menschlich sein aber noch immer zum Menschsein dazu.

Dass ich die Gesetze zugunsten des Patriarchats ändern möchte, ist eine neue unglaubliche Unterstellung.

Karl

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adam
adam
Mitglied

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 14.06.2016, 22:46:28
Schöne Worte Karl,

nur, wie kann ich Dir klar machen, daß Du durch das, was Du unter menschlich verstehst, keinesfalls mehr Menschlichkeit schaffst, sondern Unmenschlichkeit zementierst. Das gilt es zu verhindern.

Karl, Du kannst orientalisches Familienleben, unter patriarchaischer Tradition, nicht mit dem europäischem vergleichen.

--

adam
karl
karl
Administrator

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von karl
als Antwort auf adam vom 14.06.2016, 22:55:22
... und Du glaubst wirklich, Du könntest mit der Übernahme von AfD-Positionen die AfD schwächen? Da irrst Du Dich ebenso wie die CSU. So werden die rechten Positionen salonfähig gemacht.

Brexit, Trump, AfD, der Terrorismus erreicht seine Ziele und spaltet die westlichen Gesellschaften. Wir leben in sehr schwierigen Zeiten.

Karl
Edita
Edita
Mitglied

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von Edita
als Antwort auf karl vom 14.06.2016, 22:46:28
Natürlich hast Du nicht Recht, Adam. Du bist intelligent genug, um selber zu wissen, dass Du mir die Worte im Mund verdreht hast und dass ich selbstverständlich die Zeit nicht zurückdrehen möchte. Für mich gehört menschlich sein aber noch immer zum Menschsein dazu.
Dass ich die Gesetze zugunsten des Patriarchats ändern möchte, ist eine neue unglaubliche Unterstellung.
Karl
geschrieben von karl


Ach Karl - seine ganze diskussionstechnische Art, incl. der wortverdrehenden Unterstellungen hat für mich Methode, und die dient nur dem einen Zweck, nationalistisches rechtsextremes und unmenschliches Gedankengut einen " fürsorgenden " Chrakter zu geben, um es mehrheitlich gesellschaftsfähig zu machen!
Ich schrieb schon auf Seite 5, daß laut WHO die zweithäufigste Todesursache von Kinderfrauen die Geburt der Kinder sei, gefolgt von Selbstmorden, niemand von den " Beschützern unserer rechtsstaatlichen Errungenschaften " hier, ist darauf eingegangen, obwohl es gradezu auf der Hand liegt, daß die Kinderfrauen lieber unseren Schutz suchen und gestatten würden, anstatt sich umzubringen!
Warum darauf inhaltlich nicht eingegangen wird hat wohl auch nur den einen Zweck, nämlich positive Ansätze zu verschweigen oder verschwinden zu lassen, damit man weiterhin mit Horrorszenarien den "fürsorglichen" Bürger mimen kann!

Edita

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adam
adam
Mitglied

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von adam
als Antwort auf Edita vom 15.06.2016, 07:51:49
Was Du hier treibst ist Rufmord, Edita, ohne auch nur das Geringste von dem Unsinn beweisen zu können, den Du behauptest. Und alles nur, weil ich Dir einmal widersprochen habe.

Was ich unbedingt will, ist, den gesellschaftlichen Fortschritt zu bewahren, den die westlichen Gesellschaften gegenüber den arabischen, patriarchaischen haben und zwar zugunsten von Minderjährigen und Frauen. Dazu kommen die durch Islam und Diktaturen anerzogene Intoleranz und Rassismus. Dagegen wirkt die westliche Gesetzgebung, basierend auf den Menschenrechten, Demokratie und Rechtstaatlichkeit wie ein Filter, der auf keinen Fall aufgeweicht werden darf.

Was die politische Ausrichtung anbelangt, die von den Muslimbrüdern in der arabischen Welt, über ihr islamisches Weltbild, verbreitet wird, kann es als politische Nachfolge des Nationalsozialismus verstanden werden. So etwas sollte man wissen, wenn es um ernsthaftes Diskutieren geht und nicht nur um Rechthaberei und Bashing.

--

adam
Femmefatale †
Femmefatale †
Mitglied

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von Femmefatale †
als Antwort auf adam vom 15.06.2016, 08:26:30
Also wenn es um die politische Nachfolge des Nationalsozialismus geht, da gibt es in D doch wohl auch welche, die das propagieren, und nicht wenige.
Dabei sind das dann keine Muslime.

ff
Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Kinder.- u. Jugendschutz
geschrieben von Tina1
als Antwort auf karl vom 14.06.2016, 19:57:32

Ich lese den Satz von Maas so:
Niemand, der in seiner Heimat das Recht gehabt hätte, eine Minderjährige oder mehrere Frauen (bzw. Männer*) zu heiraten, hat innerhalb Deutschlands das Recht eine Minderjährige oder mehrere Frauen (bzw. Männer*) zu heiraten.
geschrieben von karl

Karl das ist richtig. Und weil genau das die Männer wissen, heiraten sie die minderjährigen Mädchen noch in ihren Heimatländern, bevor sie nach Deutschland flüchten.

Wenn aber jemand verheiratet in Deutschland ankommt, dann sollte es ein Menschenrecht sein, dass Familenbande bei entsprechendem Wunsch aller Beteiligten erhalten bleiben, aber auch, das ist deutsches Recht, bei Wunsch geschieden werden dürfen!
Karl
geschrieben von karl

Karl wenn man von Zwangsehen spricht, dann stellt sich die Frage: welches Menschenrecht sollte bei Zwangsehen mit Kindern geschützt werden, damit sie erhalten bleiben? Wo sind Familienbande in einer Zwangsehe, die beide wollen? Kinderehen sind doch gegen jede Menschlichkeit u. Rechte der Kinder. Kinder werden zur Heirat gezwungen, sie werden aus ihrer Kindheit rausgerissen, sie werden gedemütigt, ihnen wird jede menschliche Würde genommen. Die Mädchen die dieses Schicksal erlebt haben u. als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, sollten in dem Moment die gleichen Rechte u. den gleichen Schutz wie es Kinder in Deutschland haben, bekommen.
Tina

Human Rights Watch:

Linktipp:Welt-Mädchentag: Kinderehen weltweit ächten

In der ganzen Welt kämpfen NGOs, Aktivisten, Mediziner, Geistliche, Jugendilche, Lehrer und viele andere Gruppen dafür, dass Kinderehen eines Tages der Vergangenheit angehören. In der Initiative Girls Not Brides („Mädchen, nicht Bräute“) engagieren sich Hunderte Organisationen in über 50 Ländern für dieses Ziel. von mir fett gedruckt

Gemeinsam mit Girls not Brides drängte Human Rights Watch den UN-Menschenrechtsrat erfolgreich, das Thema Kinderehen erstmals fest auf die Agenda der UN in Genf zu setzen. Nun bauen wir Druck auf die UN-Vollversammlung auf, im kommenden Jahr eine konkretere Resultion zu verabschieden, die bei der Bekämpfung von Kinderehen endlich einen globalen Konsens herstellt. Gleichzeitig unterstützen wir weiter das Engagement all derer, die sich im Jemen, in Afghanistan, im Südsudan und anderswo für Veränderungen in Recht und Praxis stark machen, um Mädchen volle Chancengleichheit zu geben. (2013)
geschrieben von Gauri van Gulik


Linktipp:Viele zwangsverheiratete Mädchen unter den Flüchtlingen

Unter den Flüchtlingen, die nach Deutschland kamen, sind Hunderte zwangsverheiratete Mädchen. Justiz und Behörden haben das Problem bisher kaum öffentlich gemacht.

Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer hatte im Mai gewarnt, dass immer mehr Flüchtlingskinder zwangsverheiratet werden. Vor allem bei minderjährigen Mädchen aus Syrien steige die Anzahl der Kinderehen. Vor dem Krieg in Syrien seien bei 13 Prozent aller Hochzeiten einer oder beide Ehepartner jünger als 18 Jahre gewesen. Nun seien es über 51 Prozent. Vor allem in Flüchtlingscamps in Jordanien, im Libanon, im Irak und in der Türkei habe sich die Zahl erhöht.

Ein Grund sei, Töchter in der Fluchtsituation finanziell, aber auch körperlich abzusichern, erklärte Alia Al-Dalli, Leiterin der SOS-Kinderdörfer im Nahen Osten. Die Folgen seien allerdings verheerend: Die Mädchen brechen nicht nur häufig die Schule ab und werden sozial isoliert, sondern auch oft Opfer von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch durch die wesentlich älteren Ehemänner. Laut der Weltgesundheitsbehörde WHO sei die zweithäufigste Todesursache von Kinderbräuten die Geburt ihres Kindes, gefolgt von Suizid. von mir fett gedruckt
geschrieben von dpa
Edita
Edita
Mitglied

Re: Jugendschutz versus Scharia
geschrieben von Edita
als Antwort auf adam vom 15.06.2016, 08:26:30
Was Du hier treibst ist Rufmord, Edita, ohne auch nur das Geringste von dem Unsinn beweisen zu können, den Du behauptest. Und alles nur, weil ich Dir einmal widersprochen habe.
........ wenn es um ernsthaftes Diskutieren geht und nicht nur um Rechthaberei und Bashing.
adam
geschrieben von adam


Ach nee - mach dich doch nicht lächerlich, ich morde keinen Ruf, ich habe nur Deinen Diskussionsstil dahingehend analysiert, als daß Du nicht darauf antwortest was man gesagt hat, sondern Du einem die Worte und den Sinn erst umdrehst und dann darauf antwortest, und es damit begründest und plausibel machst, daß " Du Dich bemühst nur so zu argumentieren, daß nicht noch mehr Wähler zu den Rechtspopulisten wechseln"!
Daß ist das Scheinheilige an Deinem Diskussionsstil, denn das ist tatsächlich die Masche der Rechtspopulisten, unterlass das einfach, dann kann man dich auch nicht mit ihnen in den gleichen Topf werfen!
Und wo hast Du mir widersprochen, das hast Du nicht! Du hast von meinem Gesprochenen den Sinn erst verdreht, und darauf geantwortet! Und auf meine Frage warum Du Das gemacht hast, bist Du mir die Antwort schuldig geblieben!
Rechthaberei und Bashing gehen somit auf dein Konto, tut mir leid!
Ich habe bei diesem äußerst schwierigen und sensiblen Thema bestimmt nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, und bei einigen Dingen fühle ich mich auch äußerst unbehaglich, aber dennoch bin ich davon überzeugt, daß wir Wege finden werden, Flüchtlingskindern und Flüchtlingsjugendlichen aus dieser Zwangsjacke "befreien" zu können, wobei ich auch der Meinung bin, daß durchaus auch jugendliche "Männer" davon betroffen sind, denn diese Ehen sind ja nie freiwillig geschlossen worden, sondern sie wurden von den Eltern arrangiert, und diese " Unfreiwilligkeit " bietet uns letztendlich die Chance hier das "mitgebrachte Weltbild" zu verändern!

Edita

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