Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Leitfiguren in der Republik, die K-Frage

Innenpolitik Leitfiguren in der Republik, die K-Frage

sittingbull
sittingbull
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf adam vom 02.09.2016, 10:21:53
Merz wäre sicher ein guter Finanzminister, auch zusammen mit dem Wirtschaftsministerium ala Schiller. Merz ist z.B auch kompetent für TTIP, bei dem ja auffällt, daß hauptsächlich Leute dagegen sind, die sonst der Bundesrepublik nur Böses wollen oder absolut keine Ahnung haben und nur nachplappern, was andere ihnen sagen.
geschrieben von adam


"Weiterhin gehört Merz den Aufsichtsräten der AXA Konzern AG, der DBV-Winterthur Holding AG, der Deutsche Börse AG, der IVG Immobilien AG und der WEPA Industrieholding SE als Vorsitzender an. Merz ist darüber hinaus Mitglied des Verwaltungsrates der BASF Antwerpen N. V. und der Stadler Rail AG sowie der HSBC Trinkaus & Burkhardt. Weiterhin gehört Merz den Beiräten der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und der Commerzbank AG an."
(Wiki)

zudem ist Merz mitglied und unterstützer neoliberaler Lobbyistenverbände wie der "Atlantik-Brücke" und der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" .

weshalb nun ausgerechnet so ein hampelmann des kapitals ein "guter Finanzminister" für das volk sein soll ... erschliesst sich mir nicht wirklich .

oder wolltest du einfach wieder "nur nachplappern , was andere dir sagen ?"

sitting bull
JuergenS
JuergenS
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von JuergenS
vielleicht habt ihr ja Lust, mal von Merz abzulassen.

Wie fühlt sich für euch der Weber an, CSU (die ich noch nie gewählt hatte), Europaabgeordneter und Vorsitzender der EVP-Fraktion im europäischen Parlament?
wandersmann
wandersmann
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von wandersmann
als Antwort auf lupus vom 02.09.2016, 08:56:55
@ lupus

Die Frage ist, ob Merz überhaupt die Motivation hätte, den "Billigjob" eines Kanzlers zu übernehmen, bekommt er doch sicher hinreichend Entlohnung in seinen derzeitigen Arbeitsverhältnissen:


Aufsichtsratsmitglied:
AXA Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007)
DBV-Winterthur Holding AG
Deutsche Börse AG
Interseroh AG (bis 2009)
IVG Immobilien AG
WEPA Industrieholding SE
Stadler Rail AG
ROCKWOOL Beteiligungs GmbH

Beiratsmitglied:
AXA Konzern AG
Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH
Commerzbank AG

Verwaltungsratsmitglied:
BASF Antwerpen N.V.
HSBC Trinkaus


Quelle: Lobbypedia

Darüber hinaus fungiert er als Vorsitzender der sog. "Atlantik-Brücke"

Mit ihm als Kanzler könnte die transatlantische A...kriecherei ganz neue Dimensionen errreichen.

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wandersmann
wandersmann
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von wandersmann
als Antwort auf sittingbull vom 02.09.2016, 11:02:03
@ sittingbull

Habe Deinen Beitrag erst nach dem Absenden des meinigen lesen können.
ehemaligesMitglied48
ehemaligesMitglied48
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Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von ehemaligesMitglied48
als Antwort auf adam vom 01.09.2016, 23:56:11
Dann mal schnell weg mit ihr...mal sehen was dann kommt.
Gierath
Gierath
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von Gierath
als Antwort auf JuergenS vom 02.09.2016, 11:10:39
vielleicht habt ihr ja Lust, mal von Merz abzulassen.

Wie fühlt sich für euch der Weber an, CSU (die ich noch nie gewählt hatte), Europaabgeordneter und Vorsitzender der EVP-Fraktion im europäischen Parlament?


Zu stromlinienförmig.

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lupus
lupus
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von lupus
als Antwort auf adam vom 02.09.2016, 10:21:53
Merz wäre sicher ein guter Finanzminister
adam
geschrieben von adam


Nein, das glaube ich nicht.
Nur als kleines Beispiel, du erinnerst dich sicher an die Steuererklärung auf einem Bierdeckel.
Diese populistische Bemerkung entlarvt ihn.
Entweder ist er ein Ahnungsloser oder Lügner. Andere Möglichkeiten sehe ich nicht.
Was würde er als Finanzminister oder gar mehr erzählen?
lupus
JuergenS
JuergenS
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf Gierath vom 02.09.2016, 11:34:59
@gierath

Bitte genauer, wenn du Fakten hast, interessiert mich wirklich, weil ich nur einige Fernsehauftritte kenne.
Gierath
Gierath
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von Gierath
als Antwort auf JuergenS vom 02.09.2016, 12:23:18
Stromlinienförmig ist meine ganz persönliche Meinung, weil er sich auffallend oft zur Kanzlerin bekennt und keinerlei Kritik an der Flüchtlingspolitik erkennen läßt. Für andere Forumsteilnehmer ist dieses unbedingte Treuegelöbnis eher ein Vorteil. Deshalb ist und bleibt es natürlich meine subjektive Ansicht, die keinen Anspruch auf "absolute Wahrheit" hat.
Edita
Edita
Mitglied

Re: Leitfiguren in der Republik, die K-Frage
geschrieben von Edita
als Antwort auf Gierath vom 02.09.2016, 10:09:18
45% Zustimmung in ihrem Land für die jetzige Amtsinhaberin sind nicht eben ein zwingender Grund, das Leiden zu verlängern. Wer sich mit Mathematik auskennt, könnte versuchen, mittels eines Koordinatensystems den Zeitpunkt auszumachen, wann sich die jetzige miese Zustimmungsrate halbiert haben wird, denn bei der "Standfestigkeit" der jetzigen Kanzlerin gibt es keinen vernünftigen Grund, einen Wiederanstieg der Zustimmungsrate anzunehmen.


Nein sind sie nicht, aber sie eignen sich sehr gut um Menschen zu manipulieren!

" Mit der Sonntagsfrage

"Wie würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?"

geben Meinungsforscher vor, das Auf und Ab der Parteien mit Repräsentativ-Umfragen zu verfolgen. Das ist Täuschung. Die Befragten werden nicht "repräsentativ" ausgewählt, sondern per Lotterie - ihre Telefonnummern werden ausgelost! Dabei verweigert die grosse Mehrheit der Angerufenen die Auskunft oder ist nicht erreichbar. Folglich hängen die Ergebnisse (und vor allem deren Auf und Ab) davon ab, wer zufällig befragt wurde und ausnahmsweise Auskunft gab.

Umfrageergebnisse sind METHODENBEDINGT extrem fehleranfällig. Bei kommerziellen Umfragen (Marktanteile etc.) fällt das nicht weiter auf, weil die zu messenden Grössen meist unbekannt sind. Es gibt keine Kontrollmöglichkeit wie der Sonntagsfrage.

Die bundesweiten Zahlen zur Sonntagsfrage über die letzten 20 Jahre sprechen Bände betreffend methodenbedingter Fehler.

Geständnis eines Demoskopen[/b]

"Vergleicht man Umfrageergebnisse mit tatsächlichen Wahlresultaten der Parteien bei Bundestagswahlen, dann stellt man verblüffende Unterschiede fest."

"Es ist unstrittig, dass Ergebnisse der Sonntagsfrage als tatsächliches Wahlergebnis oft sehr unrealistisch wären."

"Überhaupt sind Bundestagswahlergebnisse der letzten 20 Jahre recht stabil, stabiler jedenfalls als Umfrageergebnisse der Sonntagsfrage.

Die fabrizierten Zahlen werden im ZDF dem Zuschauer als

Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre ...

untergejubelt, während die tatsächlichen Zahlen im ZDF nicht mehr gesendet werden. Diese sind nur noch in der Internet-Version des ZDF-Politbarometers unter dem Pseudonym "Politische Stimmung" auffindbar. Alle Meinungsforscher in Deutschland veröffentlichen zur Sonntagsfrage nur noch mehrfach gewaschene Zahlen.

Lieschen Müller

Die tatsächlichen Zahlen und die Fabrizierten unterscheiden sich bis zu 10%. Bekanntlich sind Meinungsforscher weder Islamisten noch Selbstmörder und es würde ihnen nicht im Traum einfallen, die Union oder die SPD mit einer absoluten Mehrheit zu beglücken oder sie ins Bodenlose fallen zu lassen. Aus gemessenen 57% für die Union wurden im ZDF 47%, aus 28% dagegen 33%. Aus 52% für die SPD wurden 43%, aus 20% dagegen 25%. In der FAZ geht es laut Noelle-Neumann ähnlich bunt zu (linke Spalte). Und die Prozentzahlen-Schmieden anderer Medien (Focus, Spiegel, Stern etc.) stehen dem nicht nach.

Bei solchen "Korrekturen" stellt sich die Frage: Wer schafft es nicht, den Ausgang der nächsten Wahl auf +/- 10% genau zu schätzen? Lieschen Müller jedenfalls braucht dafür keine Umfrage. "


"Wahlprognosen sind keine Orientierungshilfe, sondern bewußte Täuschung. Die Ergebnisse zur Sonntagsfrage werden z.T. massiv abgeändert. Was Demoskopen vermarkten sind Tipps, die als Umfrageresultate ausgegeben werden!"
geschrieben von Prof. Dr. F. Ulmer


Quelle[b]


Edita

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