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Innenpolitik Neues aus der Wirtschaft

urmelviech
urmelviech
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Re: Neues aus der Wirtschaft
geschrieben von urmelviech
als Antwort auf ehemaligesMitglied41 vom 13.06.2013, 08:10:10
Hallo ein_laecheln_fuer_dich

das kann man sein lassen, manche Leute haben gar kein Verstand mehr. Also Nachsicht üben.
Ich bin mir nicht sicher obs altersbedingter Starrsinn ist. Meine 91 jährige Mutter kann ich auch nicht überzeugen am Real-Life im Pflegeheim teilzunehmen, aber täglich ruft sie an und teilt mit sie fühlt sich so einsam.
Wie soll man da argumentieren? Man gibt Ihr recht und hat seine ruhe und sie ist glücklich.
Also Nachsicht.
wolfgang
wolfgang
Mitglied

Re: Neues aus der Wirtschaft
geschrieben von wolfgang

Deutschland hat siebtgrößten Niedriglohnsektor in der EU, Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung, 10.06.2013

Der deutsche Niedriglohnsektor ist einer der größten in der Europäischen Union, zeigt eine Analyse aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Ein substanzieller Mindestlohn und die Stabilisierung des Tarifsystems könnten das ändern.

22,2 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mussten nach der aktuellsten Europäischen Lohnstrukturerhebung im Jahr 2010 mit einem Niedriglohn auskommen. Sie verdienten weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohnes. Damit hat die Bundesrepublik den siebtgrößten Niedriglohnsektor in der EU, erläutert WSI-Tarifexperte Dr. Thorsten Schulten. Höher war der Anteil der niedrig bezahlten Arbeitnehmer nur in den drei baltischen Staaten, in Rumänien, Polen und Zypern. Im Durchschnitt der EU erhielten 17 Prozent der Beschäftigten einen Niedriglohn. "Durch die Krise und die harte Sparpolitik in Südeuropa mag sich die Situation dort seit 2010 verschlechtert haben", sagt Schulten. "Aber das ändert nichts daran: Deutschland kann einfach nicht damit zufrieden sein, dass hier mehr als ein Fünftel der Arbeitnehmer so gering bezahlt wird."

weiter -> http://www.boeckler.de/14_43254.htm + http://www.boeckler.de/hbs_showpicture.htm?id=43194

klassenkampf von oben durch umverteilung von unten nach oben.
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w.
olga64
olga64
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Re: Neues aus der Wirtschaft
geschrieben von olga64
als Antwort auf ehemaligesMitglied41 vom 13.06.2013, 08:10:10
zitWohl dem, der sich über seinen Lebensunterhalt keine Gedanken machen muss... gelle Frau Olga...

..ein_lächeln_..
geschrieben von ein_


Wäre ja auch schlimm, wenn es anders wäre in meinem Alter. Ich bin auch meinem kapitalistischen System sehr dankbar dafür,dass ich viele Chancen erhielt und froh,dass ich diese in Jahrzehnten auch ergriffen habe.
Ihnen wünsche ich natürlich von ganzem Herzen, dass auch Ihnen die Vorteile des kapitalistischen System der vergangen fast 25 Jahre ebenfalls fruchtbare Segnungen bescherten.
Das was man oder frau sich selbst erwirtschaftet, macht doch stets ein besseres Gefühl als z.B. die Hoffnungen auf bedingungsloses Grundeinkommen zu hegen,das dann die Steuerzahler bezahlen müssen, gelle? Olga

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