Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"

Innenpolitik "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"

kirk
kirk
Mitglied

Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von kirk
als Antwort auf Urego vom 09.11.2010, 17:07:07
Also nach meiner Meinung hat ein Chef, der seinen Mitarbeiter in der Öffentlichkeit oder vor seinen Kollegen, so abkanzelt, absolut keine geeigneten Führungseigenschaften. Vor allem erst recht dann nicht, wenn so ein süffisantes Grinsen auf seinem Gesicht liegt.
Ich kann Herrn Offer durchaus verstehen, daß er den Job hingeschmissen hat.
Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von marina
als Antwort auf digi vom 09.11.2010, 16:18:55
Eine meiner eignen Erfahrung, die meine Mutter mir schon beibrachte:
Junge, hüte Dich vor Krüppeln!



Ja, das waren noch Zeiten, als Krüppel noch als unwertes Leben in den Gaskammern auf Nimmerwiedersehen verschwanden und auf diese Weise weg vom Fenster waren. Schade, dass die vorbei sind, nicht wahr?(aus Erfahrung weiß ich, dass man für die besonders Naiven alles erklären muss, deshalb also: Dies war Zynismus.)

Ansonsten - jetzt mein ehrlich gemeinter Kommentar: Pfui Spinne, du solltest dich schämen! Mehr fällt mir zu einer solch pauschalen Diskriminierung von Behinderten nicht ein, unabhängig davon, dass die Bemerkungen von Schäuble unter aller Sau waren, auf Deutsch gesagt.
andreadoria
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Mitglied

Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von andreadoria
als Antwort auf olga64 vom 09.11.2010, 16:07:49
Was hat denn der Koffer mit 100.000.-- DM in diesem Zusammenhang zu tun? Wohl nur wieder Neid, weil der Diskutant niemals Gefahr läuft, einen solchen Koffer zu erhalten/zu vestecken oder was auch immer.


Nochmals especially for you in einfach gefasste Worte, beschreibt der Vergleich die gefühlte Unverhältnismäßigkeit von Schäubles Reaktion auf die geringfügige Nachlässigkeit eines Anderen zu seinem eigenen Gedächtnisschwund, wenn`s um Parteispenden geht, die von Kriegsgewinnern kofferweise verteilt wurden.

Ich selber halte Schäuble nicht mehr für geeignet, eine höhere Funktion in unserem Land auszuüben. Die Medikamente, die er nehmen muss, um einen Tag einigermaßen überstehen zu können, verändern ganz offensichtlich seine Psyche zum negativen.
Es ist Zeit zum Abdanken, damit er sich mal ganz seiner Genesung widmen kann, und nicht permanent seine Umwelt tyrannisiert.

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Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf marina vom 09.11.2010, 18:59:16

diese art im umgang mit mitarbeitern ist heute gang und gäbe.

allerdings finde ich das verhalten eines herrn schäuble zum brechen, denn die politiker vergessen ihre vorbildfunktion.

ich möchte nicht wissen, was da alles hinter den kulissen gärt. das rundet nur mein bild von politikern weiter ab.




karl
karl
Administrator

Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von karl
als Antwort auf andreadoria vom 09.11.2010, 19:09:25
Ich selber halte Schäuble nicht mehr für geeignet, eine höhere Funktion in unserem Land auszuüben. Die Medikamente, die er nehmen muss, um einen Tag einigermaßen überstehen zu können, verändern ganz offensichtlich seine Psyche zum negativen.
Es ist Zeit zum Abdanken, damit er sich mal ganz seiner Genesung widmen kann, und nicht permanent seine Umwelt tyrannisiert.

Hallo Olga,

Schäuble hat ein hartes Schicksal, aber ich stimme Dir absolut zu. Dieser Mann ist ganz offensichtlich nicht mehr in der Lage sich zu kontrollieren und Mitleid kann keine Rechtfertigung für Regierungsverantwortung sein. Es ist ihm dringen anzuraten zurück zu treten.

@ digizar,

Dir wurde schon deutlich geantwortet. Vorurteile, dann auch noch in fett, hätte ich sonst nicht stehen lassen können.

Karl
digi
digi
Mitglied

Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von digi
als Antwort auf karl vom 09.11.2010, 19:51:04
Wenn man etwas falsche verdehen kann, dann passiert es auch, besonders hier im ST.
Klar, muß auch gleich wieder die Gaskammer erscheinen.
Das sind einfach primitive Unterstellungen; ein Diskutieren unter solchen Umständen hat keinen Zweck. Danke.

Zur Erklärung:
Ich habe nicht gesagt, daß alle Krüppel minderwertig sind, wie es mir hier unterstellt wird
Als Beispiel nenne ich nur den von mir verehrten
Physiker Stephen Hawking.

Ich habe lediglich gesagt, dass mir meine Mutter den guten Ratschlag gab.
Ich bin trotzdem mehr als einmal sehr enttäuscht wurden, weil ich ihrem Rat eben nicht folgte.
Und deswegen halte ich mich fern davon.

Von mir aus darfst Du den Beitrag ohne weiteres löschen, Karl.
Sei dann so nett und lösche meinen Nick auch gleich. Ich weiß sowieso nicht genau, was ich hier treibe. Falsche Themen für mich.
Und das Forum ist für mich ungeeignet zum Diskutieren. Dagegen sprechen schon die immer und immer wieder bösartigen Unterstellungen -nicht nur für mich.

Solong -digi-

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mulde
mulde
Mitglied

Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von mulde
als Antwort auf karl vom 09.11.2010, 19:51:04
Man braucht sich über den Herrn nicht allzusehr
aufregen wüerde sich nicht lohnen!
Seine Art mit seinen Mitarbeitern umzugehen ist mehr oder weniger bekannt!
Diese Art von ihm ist "krankhaft" aber nicht Kranheitsbedingt !
Er ist die "Graue Eminenz" in der Bundesregierung
schon zu Kohlszeiten zog er die Fäden im Hintergrund
der Politik- und bei der Frau Merkel legt er sich nun keinen Zwang an!
Viele der Merkel-entscheidungen haben das stigma "Schäuble!"
Dieser Minister ist Minister um macht zu haben oder
den nötigen Einfluss in der Politik durchzusetzen!
er gehörte schon längst auf das politische Abstellgleis nicht nur wegen seiner Krankheit!
mulde
stange
stange
Mitglied

Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von stange
als Antwort auf mulde vom 09.11.2010, 20:38:43
Was in den Kopf des Herrn Offer vor sich geht, kann ich nachempfinden, war ich doch während meiner beruflichen Laufbahn selbst einmal in einer solchen Lage. Ich war jahrelang Leiter des Büros eines Wirtschaftsleiter und habe vor versammelter Mannschaft so manchen Anschiss einstecken müssen, obwohl ich keine Schuld an den Schlamassel hatte. Der Chef wollte nur nicht vor versammelter Mannschaft eingestehen, was er es selbst verbockt hatte. So musste ich dann oft als Blitzableiter fungieren. Genau wie Herr Offer habe ich eines schönen Tages meinen Job hingeschmissen, weil ich es psychisch nicht mehr ausgehalten habe. Ich bin der Ansicht, dass haben dogmatische Chefs so an sich, das hat mit seiner Körperbehinderung bestimmt nichts zu tun. Ihr werdet es kaum glauben, was in den Führungsetagen so hinter den Kulissen so vor sich geht, diesmal war es nur der Höhepunkt, weil es vor großer Öffentlichkeit geschah.
Stange
Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf stange vom 10.11.2010, 13:23:27

wer sich noch selber im spiegel ansehen will, nach diesem vorfall, muss
eigentlich so handeln wie herr offer. ich kann das voll verstehen.

vor versammelter mannschaft so süffisant als depp hingestellt zu werden,
ist kein stil, herr schäuble.

auch wenn er schmerzen haben sollte, behindert ist, hat er keinen freibrief
für solche frechheiten.

das gehört sich einfach nicht!
Re: "Reden Sie nicht, Herr Offer...!"
geschrieben von klaus
als Antwort auf mulde vom 09.11.2010, 20:38:43
"Seine Art mit seinen Mitarbeitern umzugehen ist mehr oder weniger bekannt!Diese Art von ihm ist "krankhaft" aber nicht Kranheitsbedingt ! "

Hast du schon unter Schäuble gearbeitet?
Wenn nicht - woher wilst du wissen, wie er schon immer mit seinen Mitarbeitern umgegangen ist?

Würde mich interessieren, woher du dein Wissen hast.

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