Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Umgang mit "AFD"-Wählern

Innenpolitik Umgang mit "AFD"-Wählern

Medea
Medea
Mitglied

Re: So sagen sie immer nach jedem Attentat:
geschrieben von Medea
als Antwort auf Tina1 vom 21.06.2016, 13:39:18
Immer, wenn wieder ein Attentat im Namen des Islam
stattfindet, wird wie eine tibetanische Gebetsmühle hier im
ST wiederholt:
Damit hat der Islam aber nichts zu tun.
Natürlich hat er es in den meisten Fällen, denn jeder der
Diskutierenden hier weiß, daß es im Islam verschiedene
Strömungen gibt und somit sehr wohl Mordkommandos unterwegs
sind, um zu verunsichern und zu töten. Vor vielen Jahren habe
ich auf die Muslime verwiesen, die dem Islam den Rücken
kehrten und für einen liberalen Islam eintreten, diese Menschen
haben Todesdrohungen erhalten.

Ich bleibe dabei, daß diese "Religion" meiner Meinung
nach gefährlich und menschenverachtend und keine friedliebende
ist, - und finde es mehr als unanständig, mir hier
Bevormundungen und Anfeindungen gefallen lassen zu müssen.
Ich bin dagegen weitgehend resistent, also werde ich mit
meiner Meinung nicht hinter dem Berg halten. Leben wir
nun in einem toleranten Staat oder nicht mehr?
Ach so, meine Meinung muß natürlich niemand mit mir teilen.

Gutmenschen wollen die Welt nicht sehen wie sie ist,
sondern wie sie sie gerne hätten.

[/i]
Medea
karl
karl
Administrator

Re: So sagen sie immer nach jedem Attentat:
geschrieben von karl
als Antwort auf Medea vom 21.06.2016, 21:24:21
Immer, wenn wieder ein Attentat im Namen des Islam
stattfindet, wird wie eine tibetanische Gebetsmühle hier im ST wiederholt:
Damit hat der Islam aber nichts zu tun.


Hallo Medea,

ich denke, Du irrst Dich hier. Natürlich hat der Fanatismus etwas mit Religion zu tun. Kannst Du wirklich ein Zitat bringen, wo jemand hier ernsthaft behauptet hat, die Religion spiele keine Rolle? Ist es nicht eher so, dass es immer wieder nötig ist deutlich zu machen, dass diese Fanatiker nicht für alle Muslime stehen und dass differenziert werden muss und dass diese Aufforderung dann missverstanden wird, als wolle man behaupten, die Religion spiele keine Rolle?

Du weißt übrigens, dass ich dem Schimpfwort "Gutmensch" wenig abgewinnen kann. Als was sehen sich eigentlich Menschen, die andere mit diesem Begriff abwerten möchten?

Karl
Medea
Medea
Mitglied

Re: Umgang mit "AFD"-Wählern
geschrieben von Medea
Liebe Tina,
ich habe mich an Dein posting drangehängt.
Grüße M.

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adam
adam
Mitglied

Re: So sagen sie immer nach jedem Attentat:
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 21.06.2016, 22:00:45
Ist es nicht eher so, dass es immer wieder nötig ist deutlich zu machen, dass diese Fanatiker nicht für alle Muslime stehen und dass differenziert werden muss
geschrieben von Karl


Nein Karl,

das ist nicht nur nicht nötig, sondern völlig überflüssig, weil es die Leute von sich aus tun. Was meinst Du, was in der Bundesrepublik los wäre, würden die Leute nicht differenzieren.

Dieses ewige Gemahne, zu differenzieren, geht einem gewaltig an den Keks. Das ist überhebliche Herabsetzung für Millionen Menschen.

Medea hat m.E. völlig recht und ich sage Dir auch warum: Wir reden nicht von dem Islam, den es Deiner Ansicht nach nicht gibt, sondern vom arabischen Islam und der ist durch und durch vom Wahabitentum aus Saudi Arabien durchsetzt und in allen Ländern Arabiens von der faschistischen Ausrichtung der Muslimbruderschaft beeinflußt. Dieser Islam ist gleichzusetzen mit Fanatismus und Terror, wobei der Terror der Überlebenskampf des arabischen Islam ist. Machte der Westen ernst mit dem Kampf gegen den Terror, wäre der Terror zu besiegen und der IS wäre für den arabischen Islam so etwas wie eine Götterdämmerung.

Der Vertrag mit dem Iran ist die große Chance, die Unterstützung für die Sauds herunter zu fahren und dem Terror die finanzielle Basis zu nehmen.

--

adam

Eine notwendige Ergänzung: Meiner Ansicht nach ist der arabische Islam zu einem reinen Mittel zur Erhaltung von diktatorischer-patriarchaischer Macht verkommen. Dem gilt der Überlebenskampf, dafür wurden die sozialen Aufstände des arabischen Frühlings in religiöse umgebogen. Demokratie ist der Hauptfeind des arabischen Islam. a./
lupus
lupus
Mitglied

Re: So sagen sie immer nach jedem Attentat:
geschrieben von lupus
als Antwort auf karl vom 21.06.2016, 22:00:45
Vielleicht als Realisten!?
lupus
Edita
Edita
Mitglied

Re: So sagen sie immer nach jedem Attentat:
geschrieben von Edita
als Antwort auf Medea vom 21.06.2016, 21:24:21

Gutmenschen wollen die Welt nicht sehen wie sie ist,
sondern wie sie sie gerne hätten.
Medea


M.M.n. haben Gutmenschen "die Welt" überhaupt nicht im Blick, sondern ausschließlich ihre eigenen Bedürfnisse, und ohne Berechnung für eine "vorteilhafte Aussicht" gibt's auch nix Gutes!

Edita

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karl
karl
Administrator

So sagen sie immer nicht nach jedem Attentat:
geschrieben von karl
als Antwort auf adam vom 21.06.2016, 22:33:34
Dieses ewige Gemahne, zu differenzieren, geht einem gewaltig an den Keks. Das ist überhebliche Herabsetzung für Millionen Menschen.
geschrieben von adam
Das verstehe ich nicht. Wer differenziert, muss sich doch diesen Schuh nicht anziehen. Du willst doch sicherlich nicht behaupten, dass Du undifferenzierende Beiträge hier im ST noch nie gelesen hättest?

Natürlich ist deshalb der Hinweis, dass differenziert werden muss, notwendig - und für diejenigen ein Ärgernis, die das des Öfteren bewusst nicht tun.

Karl

P.S.: Ich stelle fest, dass bisher noch von niemandem ein Zitat ausgegraben werden konnte, in dem z. B. ich geschrieben hätte, dass die Religion keine Rolle spiele. Möglicherweise ließen sich also größere Missverständnisse bei einer weniger aufgeregten Diskussion vermeiden.
Edita
Edita
Mitglied

Re: So sagen sie immer nach jedem Attentat:
geschrieben von Edita
als Antwort auf adam vom 21.06.2016, 22:33:34

Wir reden nicht von dem Islam, den es Deiner Ansicht nach nicht gibt, sondern vom arabischen Islam und der ist durch und durch vom Wahabitentum aus Saudi Arabien durchsetzt und in allen Ländern Arabiens von der faschistischen Ausrichtung der Muslimbruderschaft beeinflußt. Dieser Islam ist gleichzusetzen mit Fanatismus und Terror, wobei der Terror der Überlebenskampf des arabischen Islam ist.
adam
Eine notwendige Ergänzung: Meiner Ansicht nach ist der arabische Islam zu einem reinen Mittel zur Erhaltung von diktatorischer-patriarchaischer Macht verkommen. Dem gilt der Überlebenskampf, dafür wurden die sozialen Aufstände des arabischen Frühlings in religiöse umgebogen. Demokratie ist der Hauptfeind des arabischen Islam. a./
geschrieben von adam


Adam - Du sprichst vom "arabischen Islam"- es gibt ca. 280 Mio. Araber, die in ca. 35 Ländern beheimatet sind, ich persönlich finde das nicht gut, denn damit politisiert man den Islam und diskreditiert eine ganze Ethnie, im Nebensatz aber differenzierst Du ganz richtig und führst Saudi Arabien als Brutstätte des IS und die Saudis als Unterstützer, Drahtzieher und Förderer an, und da kann ich wieder mitgehen!
Gerade weil das Thema so äußerst schwierig zu diskutieren ist, halte ich es für vorteilhafter oder dezidierter, um eine klare Position beziehen und auch verteidigen zu können, wenn man anstatt alle Araber in einen Verdacht zu bringen, die wirklichen Übertäter benennt und von der saudischen Auslegung des Islams spricht, die da nämlich heißt, " wir tolerieren unterstützen und finanzieren alle Terrorakte islamischer Terrorbanden, denn sie dienen damit hauptsächlich unserem Machterhalt, mit allem was dazugehört!
Und da schließt sich für mich eine unverzichtbare Frage an, wenn das so ist, warum unterstützen die USA dann so konsequent dieses Verbrechernest, und.....wenn die USA nicht von alleine auf die Idee kommen die Beziehungen ein- oder anzufrieren, warum flüstert es ihnen kein europäischer Politiker ins Öhrchen???
In politischen oder gesellschaftlichen Diskussionen nur immer eine schuldige Truppe anzuprangern halte ich für blauäugig, oder nicht zielführend, denn wenn man den Saudis nicht in den Allerwärtesten tritt oder nicht mal auf die Finger klopft, so lange wird der Torror unser Leben und unsere Freiheit bedrohen!

Edita
adam
adam
Mitglied

Re: So sagen sie immer nicht nach jedem Attentat:
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 22.06.2016, 09:25:14
Das verstehe ich nicht. Wer differenziert, muss sich doch diesen Schuh nicht anziehen. Du willst doch sicherlich nicht behaupten, dass Du undifferenzierende Beiträge hier im ST noch nie gelesen hättest?
geschrieben von Karl


Karl,

das ist doch ganz einfach. Du hast nicht das Recht, durch Ermahnungen an den Leuten herum zu erziehen und so Deine Meinung durchzusetzen. Und wenn Du Deine Erziehungsversuche dadurch unterfütterst, indem Du die Meinung der Leute als widerlich beschimpfst, sie als Rassisten bezeichnest, ihnen den Intellekt absprichst, sie in die Naziecke stellst und anderes mehr, ist es doch recht harmlos von den so unerlaubt von Dir Angegriffenen, Dich "nur" als Gutmenschen zu bezeichnen.

Überzeuge die Leute mit Argumenten und versuche nicht, ihnen die verfassungsgemäß verbriefte Selbstständigkeit zu nehmen.

--

adam
Seniorentreff als Vorbild ??
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf adam vom 22.06.2016, 09:58:29

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