Innenpolitik Unwetter-Katastrophe

pschroed
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Re: Unwetter-Katastrophe
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Tina1 vom 02.06.2016, 18:45:02


„Das ist ja wie in einem Horrorfilm“

Tina


Ja liebe Tina.

Da kann es einem schon Angst und Bange werden, wenn so eine Gewitter-Super-Zelle ihre Schleusen öffnet. 50 oder sogar mehr liter Wasser pro quadratmeter, das ist schon eine Menge. Ich glaube man sollte wirklich darauf achten daß die Versicherung des Hauses diese Katastrophen beinhaltet bzw. abgesichert ist, sei es daß das Dach wegfliegt, Feuersbrunst oder der Hagel alles kaputt schlägt.
Dann ist man in so einem Fall autonom.
Es ist nur zu raten, sich niemals in einem Keller eines Hauses aufzuhalten, bei einem Wassereinbruch.

Phil.
olga64
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Re: Unwetter-Katastrophe
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 06.06.2016, 19:56:29
Phil - es gibt in Deutschland GEbiete, die sehr stark und immer wieder von Hochwasser gefährdet sind, die keine Versicherung mehr versichern wird, weil die Risiken zu hoch sind.
Genau diese Fälle haben wir jetzt in Niederbayern. Da ist bei den Leuten alles zerstört und keiner weiss, wer den Wiederaufbau bezahlen wird. Auch wenn die bayerische Staatsregierung hier hilf (und sie wird es wohl auch tun), ist dies nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
Was geschieht beim nächsten Hochwasser?
Wenigstens wird jetzt vor einer staatlichen Hilfe auch geprüft, ob jemand sich nicht versichern konnte oder einfach nicht wollte, weil er denkt, der Staat bezahlt dann ja (diese Fälle gibt es leider auch).
Ich persönlich würde nie in einem Gebiet wohnen, wo Versicherungen schon abwinken, weil das Gefahrenrisiko zu gross ist; das würde ich weder finanziell noch nervlich aushalten wollen. Olga
heigl
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Re: Unwetter-Katastrophe
geschrieben von heigl
Wenn kunftig bachnahe Grundstücke, die seinerzeit vielleicht von Ärmeren besiedelt wurden, aus Geldgründen, häufiger absaufen können, weil das Wetter immer mehr Überraschungsüberfälle bereit hält, dann müssten Neuansiedelungen dort aufhören, und alle müssten "höher" siedeln.
Wow, eine unlösbare Aufgabe für Dörfer allüberall.

Passau allerdings, das oft überflutete hat mit Höhersiedeln vor Jahrzehnten schon begonnen, aber die Altsiedlungen, schöne Gegenden haben nix davon.
Wie unserer Künstlerin, wie heisst sie gleich, die in der Höllgasse ihren Lieblingsplatz hat, nahe am Wasser. Die Arme.

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olga64
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Re: Unwetter-Katastrophe
geschrieben von olga64
als Antwort auf heigl vom 07.06.2016, 16:55:49
Es ist aber auch immer wieder von "wassernahen" Gegenden zu hören, die einen Hochwasserschutz auch für die Zukunft installieren wollen und sich dagegen eine Menge an Bürgerinitiative bildet, die dagegen ist. Oft, weil sie denken, ihre Grundstücke und Häuser würden durch eine Mauer, die Wasser abwehren könnte, im Wert sinken, bzw. ihre Aussicht ist nicht mehr so schön.

Auch unsere oberbayerischen Seen haben hohe Pegelstände; noch fahren die Schiffe, aber wenn es so weitergeht, ist bald mal wieder Pause. Besonders gefährdet ist der Starnberger See.
Da bin ich dann froh, dass ich nicht am See unten lebe, sondern auf einem Hügel darüber und nicht den direkten Seeblick habe. Olga

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