Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Verändert die AfD Deutschlands Politik?

Innenpolitik Verändert die AfD Deutschlands Politik?

Gutkarl
Gutkarl
Mitglied

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von Gutkarl
als Antwort auf karl vom 02.12.2015, 22:30:29

Einen Kommentar zu Hatice Akyün hatte ich allerdings erst gar nicht von Dir erwartet, denn solche emanzipierten Frauen mit Migrationshintergrund passen wahrscheinlich nicht in Dein Weltbild.

karl
geschrieben von karl


Starker Tobak. Und das von Dir?
Halt mein Freund. werwird denn gleich in die Luft gehn.
Greife lieber zu HB, dann geht alles wie von selbst
geschrieben von HB-Werbung


Greife niemanden persönlich an, bleibe sachlich. Ignoriere persönliche Anmache.
Respekt gegenüber Andersdenkenden ist geboten. Herzlichen Dank!


Hab ich irgendwo gelesen.

Bis jetzt konnte ich noch nicht mit einem Flüchtling reden und bin auch keinem begegnet.
Wieso?

Gutkarl
Gutkarl
Gutkarl
Mitglied

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von Gutkarl
als Antwort auf Gutkarl vom 02.12.2015, 22:02:33
"Ich nehme nun an, dass Sie keine aktuellen Zimmerpreise z.B. im Kempinski in Dresden angefragt haben - wir taten es und waren erstaunt, wie günstig die sind."


Nein - liebe Olga - wenn, dann würde ich garantiert nicht im Kempinski Dresden nachfragen, denn 248 € für das billigste Doppelzimmer pro Nacht, halte ich nicht für günstig.
Ist bei dir natürlich ganz anders. Wir wissen das alle !

Humor an
Diese "überaus preisgünstigen Hotels" sind extra für ängstliche "Wessis Marke olga64" reserviert, weil die Zimmer bombensichere Fenster und Bewachung direkt am Zimmer haben.
Ab 500 € pro Nacht wird es noch günstiger, da bekommt man auch noch eine Kalaschnikow, um sich bei Gefahr zu verteidigen oder gegebenenfalls selbst erschießen zu können.
Humor aus !


Lieber Klaus,

suuuper, endlich mal wieder was zum Lachen

Weiter so.

Karl


ups.. da hab ich doch glatt meinen Vornamen daruntergeschrieben
sollte heissen
Gutkarl
Tina1
Tina1
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Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von Tina1
als Antwort auf klaus vom 02.12.2015, 16:13:54
....in Dresden eine wichtige Einnahmequelle ist, geht dahin-die guten Hotels bieten ihre Zimmer zu Dumpingpreisen an, weltweit wird gewarnt, dorthin zu reisen."


Deine Naivität,und Uninformiertheit ist kaum zu überbieten.

Rechte Demos gibt und gab es in allen Städten Deutschlands und nicht nur in Dresden.
Mir gefallen die idiotischen Pegid-Demos auch nicht - daraus aber einen Niedergang des Tourismus abzuleiten ist falsch.

Nach Rückgang von Januar bis April 15 stiegen die Übernachtungszahlen in Dresden wieder. Hauptursache des Rückganges war zwar auch Pegida, ..., aber auch Wetter, für Russen ungünstiger Rubelkurs, und fehlende Großereignisse ( übrigens auch München hatte v. Januar bis April einen Rückgang an bes. ausländischen Touristen von 4,4%). Seit Mai 15 stiegen die Zahlen allerdings wieder.
Der Anteil ausländischer Touristen war von Mai bis September nie höher, als 2015- trotz starken Rückganges der russ. Touristen.
Dieser betrug 27% ( in München übrigens gab es einen Rückgang von 32% bei den Russen). Versuch doch mal in Dresden z.B. im Dezember ein ordentliches Hotelzimmer zu bekommen. Du wirst dich wundern.
Deine Dumpingpreis-Parolen sind völlig daneben und vor allen Dingen stimmen sie nicht.
geschrieben von Olga

Ich stimme deinem Kommentar voll zu u. es ist alles belegbar. Was Frau Olga von sich gibt, strotzt vor Unwissenheit. Sie war wahrscheinlich noch nie in Dresden oder hat mit einem in Dresden lebenden Menschen gesprochen, weiß aber alles. Ich habe den Verdacht, dass sie sich das was sie erzählt, wünschen würde. Ihre Aussagen sind in meinen Augen reine Hetze gegen Dresden u. Sachsen, indem sie immer wieder 5000 "Pegidademonstranten" auf 4 Millionen Sachsen u. über 500 000 Dresdner überstülpen möchte. Sie ist weder in der Lage zu differenzieren, noch hat sie bemerkt das von mehr als 30000 Demonstranten, es nur noch 5000 gibt, also 25 000 Menschen haben sich von Pegida abgewandt.
Sie hat auch nicht bemerkt, dass es ganz viele Gegendemonstrationen gab u gibt, kein Wort darüber.
Dass es im Westen Hochburgen von Nazis, wie z. B. in NRW (Dortmund) u. das schon lange vor Pegida gab u gibt, das es dort Naziaufmärschen gegen die Flüchtlinge gibt, das es im Westen Anschläge auf bewohnte Unterkünfte gab u gibt, ein Beispiel ist nähe Hameln, es Anschläge auf Unterkünfte in Badenwürtemberg, in Bayern, Hessen u. Niedersachen gibt, das steht nicht in ihrem Fokus. Kein Wort darüber.
Pegida verurteilen das ist das eine, aber das andere muss ebenfalls verurteilt werden, sonst geht es an der Sache vorbei. Mit solchen Aussagen eines Generalverdachts über die Menschen in Sachsen, treibt man m. E. Menschen zur AFD.

Dresdens Hotels u. andere Übernachtungsmöglichkeiten sind ausgelastet ohne Ende u. das trotz der hohen Preise. Ich weiß von was ich rede, denn ich bin mehrmals im Jahr in meiner Heimat u. es ist jedes mal schwer überhaupt eine Übernachtung zu finden, vorallem eine die bezahlbar ist. Ihre Dumping-Parolen sind daher vollkommen daneben. Vielleicht sind die "hohen Preise" für eine Frau Olga Dumping Preise, was aber für den "Durchnittsverdiener" nicht mehr bezahlbar ist.

Dresden ist eine wunderschöne Stadt, mit seinen historischen Bauten u. Stadtkern, das sächsische " Elbflorenz", mit seinen wunderschönen Barockgärten. Dresden ist eine Kulturstadt, mit der Semperoper, wo ich schon zu DDR- Zeiten mehrere Opernbesuche erleben durfte, mit seinem vielen Museen, wie z. B. das "grüne Gewölbe", das Hygienemuseum und ist Anziehungspunkt durch die Frauenkirche, uvm. Dresden u. die "sächsische Schweiz" wird immer Anziehungspunkt für viele Besucher sein. Das wird weder Pegida, noch eine Frau Olga verhindern.
Tina

Linktipp: -tourismusbarometer-fuer-sachsen-erfolgreiches-jahr.

"22.September 2015 Der Tourismus in Sachsen und Ostdeutschland ist weiter auf Erfolgskurs und freut sich über Zuwächse in 2014 und 2015. In den ersten sieben Monaten wuchs die Zahl der Übernachtungen um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das gesamte Jahr 2014 lag der Wert bei 3,4 Prozent."
Im Jahr 2014 verzeichneten fast alle sächsischen Reisegebiete Nachfragezuwächse. So nahm die Zahl der Übernachtungen 2014 gegenüber 2013 in der Sächsischen Schweiz (+9 Prozent), in Dresden (+7,6 Prozent), in Chemnitz (+6,6 Prozent), im Sächsischen Elbland (+3,5 Prozent), in Leipzig (+2,5 Prozent), im Sächsischen Burgen- und Heideland (+1,1 Prozent), im Vogtland (+0,9 Prozent) und in Oberlausitz-Niederschlesien (+0,8 Prozent) zu. Lediglich das Erzgebirge hatte einen leichten Nachfragerückgang (-0,8 Prozent).

Linktipp: Hotelmarkt Dresden 2014 mit Rekord von 4,4 Millionen Übernachtungen

Linktipp: Passagierzahlen an Flughäfen Dresden und Leipzig gestiegen

Linktipp: fremdenfeindliche-uebergriffe

"Allerdings zeichnet sich bereits jetzt ab, dass sich der Trend der Zunahme der Angriffe in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt. Im Juli ereigneten sich bereits mehrere Übergriffe, etwa in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.
Den prozentual deutlichsten Zuwachs verzeichnete allerdings Nordrhein-Westfalen, wo die Zahl der rechtsextremen Übergriffe je 100.000 Einwohner im Vergleich zu 2013 von 1,09 auf 2,11 stieg. NRW liegt damit vor Sachsen und Sachsen-Anhalt, das die Statistik im Jahr zuvor noch angeführt hatte."

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Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von klaus
als Antwort auf Tina1 vom 03.12.2015, 09:27:49
Danke Tina1 für die ausführliche Stellungnahme.
Mich kotzt es gewaltig an, dass man ausgerechnet in meiner Lieblingsstadt Dresden, von der ich noch die Schuttberge vom Anfang der 50-iger Jahre kenne und die ich nach wie vor jedes Jahr mehrere Male besuche (Habs ja nicht weit - knapp 2h Autofahrt bis ins Zentrum,) diese wöchentlichen Pegida-Demos "kreiert".
Ich weiß aber auch von Dresdenern, dass zu diesen Demos jede Menge "Auswärtige" anreisen.
Ich bin mir sicher, dass Dresden sich, was Pegida anbetrifft, wieder "rappeln" wird.
Ich bin mir aber auch sicher, dass viele Medien und Politiker aller Schattierungen alles unternehmen werden, ihre eigenen Probleme mit Rechtsradikalismus mit Meldungen aus Dresden überdecken werden.
Die Einheit ist in dieser Frage eben auch noch lange nicht erreicht.
karl
karl
Administrator

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von karl
als Antwort auf Tina1 vom 03.12.2015, 09:27:49
Hallo Tina1,

dein Link zu fremdenfeindlichen Übergriffen ist vom 23.07.2015. Damals gab es 202 Übergriffe, inzwischen sind es über 600. Die Kurve zeigt also steil nach oben und die Untaten sind keinesfalls auf den Osten beschränkt.

Trotzdem werden diese Straftaten in der Bevölkerung weniger diskutiert als situationsbedingte Schlägereien unter Flüchtlingen in Massenunterkünften. Das ist für mich erschreckend. Ebenso gibt die miserable Aufklärungsquote zu denken.

Karl
Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von Tina1
als Antwort auf klaus vom 03.12.2015, 11:59:52
Danke Tina1 für die ausführliche Stellungnahme.
Mich kotzt es gewaltig an, dass man ausgerechnet in meiner Lieblingsstadt Dresden, von der ich noch die Schuttberge vom Anfang der 50-iger Jahre kenne und die ich nach wie vor jedes Jahr mehrere Male besuche (Habs ja nicht weit - knapp 2h Autofahrt bis ins Zentrum,) diese wöchentlichen Pegida-Demos "kreiert".
Ich weiß aber auch von Dresdenern, dass zu diesen Demos jede Menge "Auswärtige" anreisen.
Ich bin mir sicher, dass Dresden sich, was Pegida anbetrifft, wieder "rappeln" wird.
Ich bin mir aber auch sicher, dass viele Medien und Politiker aller Schattierungen alles unternehmen werden, ihre eigenen Probleme mit Rechtsradikalismus mit Meldungen aus Dresden überdecken werden.
Die Einheit ist in dieser Frage eben auch noch lange nicht erreicht.


Danke Klaus. Ich sehe auch das, was du im letzten Abschnitt schreibst, genauso wie du. Die Politik hat genau das erreicht, was sie wollte. Nämlich ihre eigenen Probleme mit Rechtsradikalismus, mit Nazis, mit NPD, was es schon lange vor der Wende gab u. jetzt im Westen genauso stark ist, mit Meldungen aus Dresden zu überdecken u. abzulenken. Ich werde immer meine Heimatstadt verteitigen, egal wie gegen sie gehetzt wird. Für mich ist Dresden nicht Pegida, auch wenn das manche so hinstellen wollen.
Tina

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karl
karl
Administrator

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von karl
als Antwort auf Tina1 vom 03.12.2015, 12:42:53
Die Politik hat genau das erreicht, was sie wollte. Nämlich ihre eigenen Probleme mit Rechtsradikalismus, mit Nazis, mit NPD, was es schon lange vor der Wende gab u. jetzt im Westen genauso stark ist, mit Meldungen aus Dresden zu überdecken u. abzulenken.

Hallo Tina1,

Ich halte von Verschwörungstheorien gar nix. Du hilfst Dresden auch nicht damit, dass Du Pegida als ein Verschwörungsphänomen "der Politik" ansiehst. Damit verwendest Du nur eines der typischen Pegida-Klischees. Die Politik ist keine "Person", sondern ein vielstimmiger Chor der unterschiedlichsten Interessen. Pegida ist nicht insziniert, um Dresden zu schaden, aber Pegida schadet Dresden.

Da hilft nur eine klare Distanzierung.

Karl
sarahkatja
sarahkatja
Mitglied

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von sarahkatja
als Antwort auf karl vom 03.12.2015, 12:57:59
Hallo Karl.
Dass Du Inhaber dieses Forums bist, berechtigt Dich nicht,
Dir nicht so genehme User ungerechtfertig zu tadeln, während Du bei
anderen sehr wohl großzügiger bist.

Dass in einem Forum die Meinungsverschiedenheiten auch mal hart
aufeinanderprallen, liegt in der Natur der Sache.
Die ständigen Diskriminierungen der älteren Generation sind einfach
unredlich und die Wiederholungen derselben machen sie nicht besser.

Was die Politik betrifft ist es traurig, dass sämtliche Regierungen dermaßen naiv waren und sich nicht die Mühe machten vorauszuschauen,
was in jedem Falle möglich gewesen wäre.

Was sich jetzt abspielt und
worunter gerade viele Flüchtlinge zu leiden haben, ist nur noch peinlich.
Da streiten sich die Leut herum, und wollen nicht sehen, wohin ihr
kleinkarierter Klüngel führen mußte.

Für den Normalbürger unvorstellbare Geldausgaben für:

Geheime Treffen, Gipfeltreffen, Bankenrettungen, Hedgefondempfehlungen, Einmischungen, weil befohlen,
in Länderangelegenheiten wo wir nichts zu suchen hatten.

Kopfloses Handeln in der Flüchtlingskatastrophe, die selbst
verschuldet wurde. Du sprichst davon, dass Deutschland bunter wird.
Einige Flüchtlinge werden sicher dazu beitragen aber ich denke an die Tausenden, die in der Ägäis und im Mittelmeer ertrunken sind, und an die, die jetzt mit der rauhen Wirklichkeit, ohne Aussicht auf Integration, konfrontiert werden.

Die Verantwortunglosigkeit der Regierungen, dieses nicht Vorausschauen wollen, mache ich diesen Eliten
zum Vorwurf.

Sarahkatja
Danke für Euren Adventsgruß und die guten Wünsche!
karl
karl
Administrator

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von karl
als Antwort auf sarahkatja vom 03.12.2015, 14:53:03
... aber meine Meinung darf auch ich schreiben? Was ist falsch an dem, was ich Tina1 geantwortet habe?
Du wirfst der Politik Kopflosigkeit vor und Tina1 schreibt von "Absicht". Ist das nicht auch ein Widerspruch?

Karl
sarahkatja
sarahkatja
Mitglied

Re: Verändert die AfD Deutschlands Politik?
geschrieben von sarahkatja
als Antwort auf karl vom 03.12.2015, 15:27:47
Mein Beitrag war keine Antwort auf Tinas Bericht.
Ich glaube, Du weißt das.

Sarahkatja

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