Innenpolitik Zum Schaden des Landes

eko †
eko †
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von eko †
als Antwort auf karl vom 30.10.2010, 22:46:13
Zitat karl:

"Wenn Dein Nachbar, den Ast absägt, auf dem er sitzt, steigst Du dann auch auf den Baum und macht es ihm nach?"


Na, das ist nun doch ein Vergleich, der auf sämtlichen Beinen hinkt!!

Die vor allem von den Grünen heraufbeschworene Gefahr eines "Atom-Gau" ist doch eine Szenarium, das sich nicht auf ein bestimmtes Land beschränkt. Wenn überhaupt, könnte das ja auf der ganzen Welt passieren. Was sollte es da nützen, wenn Deutschland allein aussteigt, zumal wir doch immerhin technologisch in der 1.Liga mitspielen? Das bringt dann doch gar nichts, oder?


".......warum es sinnvoll sein soll, sich wieder auf eine alte Technologie zu stützen, wo es inzwischen bessere Alternativen gibt."

Welches sind denn die "besseren Alternativen" ? Doch hoffentlich nicht das Vollstellen der Landschaft mit Windrädchen, die dann oft genug zur Unzeit Strom liefern, wenn er gar nicht gebraucht wird, dann aber stillstehen wegen Windflaute, wenn viel Strom gebraucht wird ?

"Alle Fachleute sagen, dass wir die Verlängerung der Laufzeiten der AKWs nicht gebraucht hätten."

Ironie ein: Oh, tatsächlich? welche "Fachleute" sind das denn? Ironie aus!


"Deutschland hätte seine Spitzenstellung bei den alternativen Energien ausbauen können, anstatt diesen ein Bein zu stellen."

Das ist eine unbewiesene Behauptung! Ich meine das mit dem Bein stellen! Schließlich geht ja das Aufstellen von Windrädern ungebrochen weiter und auch Solarzellen werden weiterhin auf Dächern montiert. Dabei ist dieser Strom wesentlich teurer und ob die Verbraucher bereit sind, mehr Geld auszugeben, das bezweifle ich doch sehr.

Dazu kommt, dass die Stromleitungen nach wie vor im Eigentum der Stromriesen sind und diese bislang noch kein Interesse daran hatten, das Leitungsnetz so auszubauen, dass auch eingespeister Strom von dezentralen Erzeugern sicher zum Verbraucher gelangen kann.

Alles noch ungelöste Probleme genauso wie eine Endlagerung. Und dabei spielt es nun wirklich keine Rolle, ob die AKWs sofort abgeschaltet würden oder ob man sie noch ein paar Jahre weiterlaufen lässt. Endgelagert muss so oder so werden. Das müssen auch die Grünen kapieren, die ja sofort auf die Barrikaden gehen, wenn irgendwo ein Standort ins Gespräch kommt.

Ich kann nichts ehrenrühriges daran erkennen, wenn abgeschriebene AKWs noch ein paar Jahre weiterlaufen und Geld damit verdient werden kann. Wer schmeißt denn z.B. ein noch funktionierendes Elektrogerät weg, nur weil es in die Jahre gekommen ist. Macht doch auch keiner.

Karl
Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von meli
als Antwort auf eko † vom 31.10.2010, 00:26:53
eko,

ich gehe mal davon aus, dass Du dieser unterschreibende "Karl" bist.

Ich halte es für absolut nicht in Ordnung, weiter oben mit dem Nick zu unterzeichnen, was hier die Regel ist, und dann plötzlich mit dem Vornamen zu unterzeichnen, der in diesem Fall erst einmal irreführend ist.

Es mag Dir persönlich völlig schnurz sein, was auf deutschem Boden in Bezug auf die Zukunftssicherung unserer Kinder geschieht.
Mir ist jedes nicht strahlende Windrad lieber als jedes AKW, auch wenn mir Vogelschutz und und und bekannt ist.

Und weil andere Länder AKWs haben, muss ich die in unserem Land nicht willkommen heißen. Vielleicht geschieht auch dort einmal ein Umdenken und eine Rückkehr zur Vernunft.

Deine Aussage dazu erinnert mich an die alte Frage:
Wenn jemand von der Brücke in den Rhein springt, springst Du dann auch?

Ansonsten gilt auch für mich, ich bin kein Fachmann, ebenso wenig wie Du.

Aber natürlich habe ich meine eigene Meinung zu dem von Karl Fischbach mitgeteilten Inhalt des Eröffnungsbeitrages.

Was die Aussage von Karl F angeht:

Diese Regierung Schwarz-Gelb ist ein Schaden für unser Land. Die Verlängerung der Laufzeiten für die Kernkraftwerke macht mich zornig, weil es keine guten Gründe dafür gibt. Gewonnen hat die Atomlobby, weil sie über das meiste Geld verfügt, verloren haben der Bürger und die Vernunft. Meine Meinung,

Karl
geschrieben von Zitat Karl F


Da, Karl F, schließe ich mich Dir gern an.

Meli


EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf meli vom 31.10.2010, 07:43:56
Diese Schwarz/Gelbe regierung ist kein schaden für unser land.
Ihr blast Euch alle auf wegen STuttgart 21, wegen der verlängerung der atomlaufzeiten und wegen jedem krimskrams uns an allem ist die jetzige regierung schuld.
Das theater hätte ich erleben wollen, wenn D wie Irland oder griechenland pleite gegangen wäre, oder wie spanien und portugal am rande der pleite stehen würde.
Ich darf vielleicht mal daran erinnern, daß diese regierung und anfänglich MerkelUnd Steinbrück eine finanz und wirtschaftskrise gemeistert haben, aus der D in Europa als primus herausgegangen ist.
Wenn ich an all die schwarzmalerei denke, die hier verbreitet wurde angefangen vom zusammenbruch, alle werden arm, eine nie gekannte inflation wird uns heimsuchen, später wurde von deflation gefaselt.
All das ist nicht eingetreten, wir sind fast ungeschoren heraus und dann wird wegen Stuttgart 21 und Atomlaufzeiten wieder der untergang herbeigeredet.
Anscheinend nehmen hier einige nicht mehr wahr, was in der realität geschieht.
Ich sags noch einmal:
Windkraft und Solarenergie entwickeln sich ständig qualitativ und quantitativ weiter, leider im moment noch teurer als energie aus atom und kohle, trotzdem mit garantierter abnahme.
Das seh ich in Sachsen und anderen Bundesländern an jeder ecke.
Den empörungsaufschrei und die regierungsschelte möchte ich sehen, wenn wir diesen strom zu kostendeckenden und gewinnbringenden preisen bezahlen müßten.
Außerdem ist in Leipzig aus einem kleinen forschungsbetrieb das größte forschungszentrum für die nutzung von Biomasse im aufbau.
Außerdem wird die regierung in absehbarer zeit 30Mrd. Euro aus abschöpfung der Atomkraft in die forschung für alternative energie stecken.
Das alles ist nach ,meinung einiger hier eine schande und zum schaden unseres landes.
Nun fangt Euch mal wieder ein, kommt zurück auf den boden der realität und macht Euren wahlkampf wenn wieder gewählt wird.


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karl
karl
Administrator

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von karl
als Antwort auf meli vom 31.10.2010, 07:43:56
@ meli,


Eko hat vermutlich aus Versehen "Karl" beim zitieren stehen gelassen. Er kennt schon seinen und meinen Namen. Allerdings hätte er beim Lesen seines Beitrags (und das sollte man beim Publizieren doch immer tun) den Fehler bemerken sollen.

@ Eko (inhaltliche Replik),

als einen der Fachleute hätte ich z. B. den gerade verstorbenen Hermann Scheer zitieren können, aber auch die Fachleute des Fraunhofer Instituts in Freiburg oder das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit selbst, welches die preissenkende Wirkung des Energieeinspeisegesetzes festgestellt hat:

Aufgrund der speziellen Preisbildungsmechanismen auf dem deutschen Strommarkt haben erneuerbare Energien in der Vergangenheit einen deutlich dämpfenden Einfluss auf die Börsenstrompreise ausgeübt. Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung von Fraunhofer/ISI für das BMU senkte dieser sog. "Merit-Order-Effekt" in den letzten drei Jahren die Kosten der Strombeschaffung über den Spotmarkt um 2,5 Euro/MWh (2004), 4,3 Euro/MWh (2005) bzw. 7,8 Euro/MWh (2006). Hochgerechnet auf den gesamten deutschen Strombedarf entspräche dies 2006 - rechnerisch - einem Volumen von rd. 5 Mrd. Euro.Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
geschrieben von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Leider wird der Wettbewerb auf dem Strommarkt durch die Verlängerung der Laufzeiten abgewürgt, ebenso sind die Pläne vieler Stadtwerke zur lokalen Energiegewinnung obsolet. Die jetzige Bundesregierung hat die Bundesrepublik zielstrebig nach hinten orientiert. Modernisierung ist für mich etwas anderes.

Karl


Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von klaus
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 31.10.2010, 09:15:10
"Nun fangt Euch mal wieder ein, kommt zurück auf den boden der realität..."
geschrieben von gram



Meinst du dass das hier alle wollen?

Wenn man hier einiges liest, was in den letzten 12 Monaten so an Katastrophen vorausgesagt wurde(du hast ja einiges angedeutet) und mit dem vergleicht, was eingetreten ist, kann man nur sagen, dass die Regierung Merkel 1 (Schwarz-Rot) und die Regierung Merkel 2(Schwarz-Gelb) in dieser schwersten Wirtschaftskrise nach dem Krieg gute Arbeit geleistet haben muss.
Denn ohne bestimmte Maßnahmen, die sehr schnell getroffen wurden und RICHTIG waren, wie wir inzwischen von allen Seiten- manchmal auch mit viel Neid- bestätigt bekommen, würde Deutschland erheblich schlechter dastehen.

Wenn man allerdings liest, was hier von einigen darüber geschrieben wird, könnte man annehmen, dass sie sauer sind, dass Deutschland nicht den Weg gegangen ist, den hier viele vorausgesagt hatten, also den Weg in den Abgrund mit Vernichtung der Privatguthaben der Bürger,erst Deflation, dann Inflation schlimmsten Ausmaßes, Arbeitslosenzahlen von über 14 Millionen, vollständiger Stopp aller wichtigen Investitionen ...( stand hier alles in st-Diskussionsbeiträgen).
rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von rolf †
Da S21 einen eigenen Thread hat, will ich hier nur 3 Punkte bzgl. AKW-Laufzeitverlängerung aufgreifen:
1. Unsere moderne Technik ist ca. 30 Jahre alt, damals war sie auf dem Höchststand.
Inzwischen ist sie veraltet und die AKW sind nach heutigen Maßstäben längst nicht mehr genehmigungsfähig.
2. Der Atomstrom ist nur deshalb so preisgünstig, weil ein Großteil der Kosten zu Lasten des Staatshaushaltes, also der Allgemeinheit geht.
3. Ob ein GAU bei uns passiert oder an einem weiter entfernten Standort, ist schon ein großer Unterschied. Den Beweis hat Tschernobyl geliefert.
Wäre das hier passiert, könnten wir nicht mehr darüber diskutieren.

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hafel
hafel
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von hafel
als Antwort auf eko † vom 31.10.2010, 00:26:53
@ eko : "Was sollte es da nützen, wenn Deutschland allein aussteigt"


Alleine diese einzige Frage ist schon recht naiv.

Ich will Dir gerne sagen was es nützt, wenn wir aus dieser gefährlichen Technik aussteigen. Wir wären dann die Sorge los zukünftigen Atomabfall zu entsorgen. Bis jetzt gibt es keinen sicheren Standort, denn Fachleute bezweifeln, dass Gorleben sicher ist.

Wie wäre es denn, lieber Eko, wenn wir ein Abfallager kurz vor Karlsruhe einrichten? Ohh, da würde der Eko aber schreien ). Überall, nur nicht vor meiner Haustüre. Lies Dir doch mal die Probleme von Asse an, da würdest Du anders denken.

Hafel
hafel
hafel
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von hafel
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 31.10.2010, 09:15:10
@ gram: "Diese Schwarz/Gelbe regierung ist kein schaden für unser land"

Bei aller Neutralität, muss ich sagen: "sie ist aber auch kein Gewinn".

Ich kann nicht erkennen, dass diese Regierung auf den Boden der Tatsachen regiert und Kontakt zur Basis hat.

Aller Wirtschaftsaufschwung ist nur zu einem geringen Teil dieser Regierung zu zuschreiben. Die Weichen dazu haben vorher andere gestellt. Ich habe keinerlei Parteibuch und versuche die Dinge ohne Parteibrille zu sehen.

Hafel
hugo
hugo
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von hugo
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 31.10.2010, 09:15:10
Diese Schwarz/Gelbe regierung ist kein schaden für unser land. (garm)

interessante Feststellung,,,ist sie dann nützlich oder nur neutral, also weder noch ?

Schädlich oder von Nutzen kann doch letztendlich und hauptsächlich doch nur Derjenige werden, der das Sagen hat.

und wenn wir davon ausgehen (also ich z.B.) das unsere "Regierenden" nur Marionetten sind und an den wichtigen und wirklich die Masse der Bevölkerung betreffenden Fragen und Antworten nur unwesentlich beteiligt sind,,haste recht gram, dann ist auch der Schaden den diese Regierung anrichtet nicht besonders hoch (da er nicht auf Ihrem Mist gewachsen ist)

Also müssen wir bei der Diskussion dieses Themas wohl oder übel an die Hintermänner, die Strippenzieher die Verursacher aller Übel und/oder Nützlichkeiten ran.

Manchmal kommts mir so vor als ob die Grünen -zumindest jene die auf Krawall und Verderb aus der Kernkraft heraus wollen, uns von Der Kohle-, und Öl-, und Gasverstromung abkoppeln wollen, allesamt im Besitz von Biostrom-Aktien oder Alternativstrom-Anteilen seien oder selber Betreiber von Windkraft-, Solar-, oder Biogasanlagen.

Wie sonst können Regierungsmitglieder sich so vehement für lokale Ausstiege, Umstiege, Sonderregelungen einsetzten ja zum Teil sogar gegen weltweite Trends stemmen ?

Überkandidelt ? Abgehoben ? Größenwahn ? Dummheit ? oder auch nur -was ich vermute- gewinnträchtiges eigennütziges Denken und Handeln.

Wie sonst soll ich mir zusammenreimen das man den Neubau hiesiger sehr moderne und hocheffiziente und was die Abgase betrifft, mit höchstmöglichem Standards arbeitende Kohlekraftwerke unterbindet, aber gleichzeitig nichts gegen die in anderen Teilen dieser Erde unternimmt ? (z.B gehen allein in China jede Woche 2 Steinkohlekraftwerke in Betrieb)

Wie soll ich mir zusammenreimen das KKW gebaut werden rund um Deutschland ?? aber wir faseln von Abfallproblemen ?
Egal wo auf dieser Erde eines Tages die Restmüll Tonnen vergraben, im Ozean versenkt oder abgestellt werden,,das Problem macht vor uns allen, also auch vor den deutschen Grünen nicht halt,,auch wenn diese uns verblöden möchten,,,auch sie haben keine Lösung, denen gehts ausschließlich um Ihre eigenen Pfründe und die ihrer Steuergierigen Hintermänner,,

Jede Tonne CO2 die irgendwo auf dieser Erde in die Luft gepulvert wird,,setzt sich ungebremst und ohne uns oder gar die Grünen zu fragen grenzenlos über sämtliche Köpfe hinweg in Bewegung,,das Ozonloch gehört uns allen egal ob Grün oder nicht
denen gehts also nicht um eine Lösung dieses Problems sonder das wird nur vordergründig benutzt zu die eigenen Pfründe ,,wie gehabt,,usw,,

Die dummen Sprüche vonwegen: Einer muss ja den Anfang machen, die Vorreiterrolle übernehmen, das Beispiel geben...finde ich sowas von daneben und offensichtlich wiederum der Gewinnorientierung unterworfen,,

Das soll zwar edel klingen und hehre Überzeugung vorschwindeln, kann aber nicht überzeugen,,Der Wolf frisst die Kreide auch nicht weil er plötzlich Vegetarier geworden ist,,in einer kapitalistisch geführten Gesellschaftsordnung rund um die Erde wird sich jeder Konkurrent darüber freuen und uns auslachen und die Hände reiben, wenn wir die eigenen Felder brach liegen oder gar Anderen überlassen und andere Ihre Produkte um so besser, teurer, gewinnbringender weil konkurrenzlos vermarkten können.

Das wir in ferner Zukunft mal von den heutigen tollen Ideen und Vorreiterrollen in Sachen Alternativenergien gut leben könnten ist ein Irrtum: Denn es wird dann immer noch so sein wie heute,,wer das meiste Geld hat wird sich die besten Ideen, Technologien und Anlagen kaufen um damit wiederum mehr Gewinne zu machen.

und was machen wir? wir geben unser knappes gutes Geld heute unnütz aus für völlig sinnlos überteuerten Strom, wir machen sogar Schulden auf Teufel komm raus und wohin fließt dieses Geld, wo enden diese Geldströme die durch die grüne Gesetzgebung kanalisiert wurden ??

bei mir ist davon noch nichts angekommen, ich bin nur am Zahlen beteiligt und ich kenn ne Menge Leute denen es ebenfalls so geht.

Den Grünen gehts also auch nur ums Geld um-verteilen und nicht darum Ihre bevorzugte Alternativenergie durch Leistung, Innovation und Preisdruck wettbewerbsfähig zu machen,,

nee die wollen beschenkt werden,,, schimpfen, das die Atomstromer früher mal durch staatliche Steuergeschenke unterstützt und damit aufgebaut wurden,,,aber sie machen doch heute genau das Gleiche oder ??

die hängen alle an der Strippe und denken hauptsächlich an sich und benutzen uns

benutzen die gutgläubigen Mitbürger, die ja soo gerne ehrliche, zuverlässige, uneigennützig handelnde weitblickende und dem Allegemeingut verpflichtet fühlende Politiker hätten,,

wer zusieht, wie in Südostasien jeden Tag ein Kohle-Kraftwerk der 500 MW Klasse, also ein weiterer ernstzunehmender Kohlendioxidproduzent seinen Betrieb aufnimmt, sich jedoch hier bei uns gegen jeglichen Neubau vehement -unter primitivsten Losungen- stemmt, der kann sich m.M.n.gar nicht ehrlich gemeint, auf seriöse Argumente berufen,,auch der schadet unserem Land.

hugo
ehemaligesMitglied27
ehemaligesMitglied27
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von ehemaligesMitglied27
als Antwort auf klaus vom 31.10.2010, 09:59:15
Hi gram

Du siehst als einer der wenigen mit klarem Blick, was Sache ist.

Wenn man nicht aus seiner Bude herauskommt, nur vor dem Computer sitzt und sein Wissen ergoogelt, kann ja nichts Besseres dabei herauskommen, als in Deinem letzten Satz geschildert.

Ich bin vor ein paar Tagen von Nordfriesland bis in die Altmark gefahren, nur über Landstrassen und habe gesehen, was an Windradspargelfeldern und mit Elektrovoltaik bestückten Scheunen und Bauernhäusern in den Himmel ragt und in der Sonne glänzt.

Von der Eider bis an die Jeetze das gleiche Bild, im Alten Land sieht man vor lauter Windmühlen kaum noch einen Apfelbaum.

Unsere Steuergelder für den Ausbau alternativer Energieerzeugung haben die subventionsgeilen Bäuerlein eingesackt und ihre sauren Wiesen an die Investoren auf dem Gebiet alternativer Energien verpachtet; denn die Kühe geben, gestresst vom dumpfen Brummen der Windräder keine Milch mehr.

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