Innenpolitik Zum Schaden des Landes

clara
clara
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von clara
als Antwort auf ehemaligesMitglied27 vom 31.10.2010, 16:38:55
Boris, wollen wir mal eine gemeinsame Radtour durch's Alte Land machen? Na, wie wär's?

Clara
hafel
hafel
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von hafel
als Antwort auf clara vom 31.10.2010, 16:56:54
@ Boris:


Na dann zeige doch mal, wo soviele Windräder stehen, dass man keinen Himmel mehr sieht.

Ich kenne das Alte Land nämlich auch.



Hafel
ehemaligesMitglied27
ehemaligesMitglied27
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von ehemaligesMitglied27
als Antwort auf rolf † vom 31.10.2010, 16:49:16
Soll das jetzt eine Art von Inquisition sein?

Ich bin von Cuxhaven auf der B73, (grüne Küstenstrasse), über Otterndorf, Himmelpforten an Stade vorbei, weiter an Buchholz vorbei durch die Nordheide und die Lüneburger Heide nach Süden gefahren, durchs Wendland in die Altmarkt.

In der Nähe von Stade habe ich in einer Gaststätte, die sich "Im alten Land" nannte, gespeist. Ich nehme an, dass der Besitzer des Lokals wusste, wo er servierte

Das Wetter war sonnig und man hatte einen weiten Blick über die Landschaft. So viele Windräder, wie auf der Strecke bis Buxtehude zu sehen waren, konnte man nicht zählen. In der Heide und im Wendland kamen dann noch reichlich dazu und zwischen Lüchow und Salzwedel drehten sich etliche und einige waren einige im Bau.

Man muss nicht vor der Glotze sitzend auf Berichte über Windräder warten.

Durch die Lande wandern, radeln, mit dem Motorrad oder Auto fahren (da sieht man mehr) ausserdem ist es viel schöner und gesünder. Beim Auto bzw. mit dem Motorrad muss man dann schon mal eine Rast auf einem für Wanderer angelegten Parkplatz einlegen und ein Stückchen marschieren.

Ich hoffe ich habe mit dem kurzen Reisebericht zum Nachvollzug beigetragen.

@ hafel: http://www.bi-stade-altesland.de/index.php?option=com_content&view=article&id=79&Itemid=120

da kannst Du einen Teil Deiner Frage beantwortet finden.

Anzeige

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von klaus
als Antwort auf hafel vom 31.10.2010, 17:13:39
"Na dann zeige doch mal, wo soviele Windräder stehen, dass man keinen Himmel mehr sieht."



Du bist aber auch ein "harter Brocken".
Das "dass man keinen Himmel mehr sieht" ist natürlich bildlich gemeint.
Hast du das noch nie so verwendet?

Ich kenne diese Route aus diesem Jahr auch und muss sagen, dass ich sehr viele Windräder gesehen habe.
Mich stören sie überhaupt nicht, weil sie recht ordentlich an die Landschaft angepasst sind.
Das sehen allerdings einige Einheimische etwas anders.
hugo
hugo
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von hugo
als Antwort auf karl vom 31.10.2010, 15:04:54
Ich bin geschockt, dass die Pilze noch immer so verseucht sind und noch für Jahrzehnte verseucht bleiben werden, denn wir sammeln gerne und haben in den letzten Jahren auch keine Hemmungen mehr gehabt, sie zu verzehren. Karl

und ich bin geschockt, das Du Dich so leicht schockieren läßt,,aber das ist von den Berichterstattern wohl auch so gehofft und gewollt und -wie man in Deinem Falle sieht- mit Erfolg.

Zum Glück wohne ich in einer Gegend die besonders genau ausgemessen wurde und wird (da in der Nähe ein KKW stand ) und in welcher keine nennenswerte Tschernobylbelastung nachgewiesen wurde.

So kann man in meiner Gegend anderslautende Berichte lesen
z.B den folgenden:

Eine Gefahr für die Liebhaber von Pilzgerichten schloss das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) in Güstrow am Mittwoch aber aus. Um den Grenzwert aus der Strahlenschutzverordnung zu erreichen, müssten mehrere 100 Kilogramm Pilze konsumiert werden, hieß es.

Das Amt habe während der routinemäßigen Überwachung der Umweltradioaktivität zahlreiche Pilzproben analysiert, darunter Importe aus Polen, Litauen und Weißrussland sowie einheimische Pilze. Ein Großteil der untersuchten Pilze waren Pfifferlinge, außerdem Maronen, Steinpilze, Birkenpilze und andere Arten. Gemessen wurden dem Amt zufolge im Mittel rund 70 Becquerel je Kilogramm Frischmasse, im Maximum 230 Becquerel. Als Höchstwert der EU für den Import in Mitgliedsländer seien 600 Becquerel je Kilo zugelassen (dpa)

hugo
clara
clara
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von clara
als Antwort auf hafel vom 31.10.2010, 17:13:39
Ja, danke, Hafel, das ist das Alte Land, und wie zumindest wir beide wissen, gibt es im Alten Land keine Windkraftanlagen, weil sie dort verboten sind.
Stade ist lediglich so zu sagen das Tor zum Alten Land und westlich vom Alten Land gibt es Windkraftanlagen. Diese Gegend meint Boris wohl.

Clara

Anzeige

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von meli
als Antwort auf hugo vom 31.10.2010, 18:21:18
Hugo,

Güstrow ist nicht in Südbaden oder Bayern oder dem Elsass.
In diesen Regionen regnete es zur "Strahlungstransportzeit" oder wie man es auch nennen will, sehr stark in diesen Gebieten.

Daher wurde von den radioaktiven Partikeln sehr viel in die Böden gewaschen, daher sind die Böden in diesen Bereichen entsprechend belastet und damit auch die Pilze, Röhrlinge wie Maronen vorne weg.

Wie ich schon ausführte, Radioaktivität kennt keine Grenzen.

Meli

Wildpilze - Pilze und Strahlung -
pippa
pippa
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von pippa
als Antwort auf meli vom 31.10.2010, 19:11:03
Wer schmeißt denn z.B. ein noch funktionierendes Elektrogerät weg, nur weil es in die Jahre gekommen ist. Macht doch auch keiner.

geschrieben von Eko


Eko, ehrlich gesagt, bei einem solchen Vergleich bleibt mir glatt die Spucke weg.


Pippa
eko †
eko †
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von eko †
als Antwort auf meli vom 31.10.2010, 14:50:28
Zitat meli:

"Ich bin weiterhin der Überzeugung, dass Menschen mit der von Dir geäußerten Meinung egal ob bewußt oder unbewußt u.U. die Lebensbedingungen der zukünftigen Generationen aufs Spiel setzen."


Das genau ist es, was mich auf die Palme bringt!

Ich sehe das nicht so!

Was ich aber sehe, sind Angstpsychosen. Und auf Grund dieser Angstpsychosen werden alle Ansichten und Meinungen, die nicht darin gipfeln, die Kernkraft zu verteufeln, einem so ausgelegt, also ob man verantwortungslos und leichtsinnig handeln würde.

Das finde ich nicht in Ordnung, meli!


Aber vielleicht hast Du keine Kinder und Enkelkinder.


Der nächste Aufreger! Damit versuchst Du, zu suggerieren, dass ich ein leichtfertiger und gedankenloser Mensch wäre! Das finde ich allerhand!

Ich lebe in Ettlingen bei Karlsruhe, das darf man ruhig wissen, ich mach da kein Geheimnis draus. 20 km nördlich von hier befindet sich Philippsburg mit 2 Atommeilern. Die Philippsburger leben seit Anbeginn (sinds 20 Jahre? ich weiß es nicht genau!) mit diesen AKWs und dort gibt es keinerlei Angstpsychosen. Philippsburg lebt gut mit und von seinen AKWs.


Ich habe 3 Kinder und 7 Enkelkinder - und ich denke da durchaus an die Sicherheit und ein strahlungsfreies Leben für diese und deren Generation, als auch an die weiter nachkommenden, die ich wohl nicht mehr erleben werde.

Tut mir schrecklich leid, meli, aber diese Angst vor Strahlen kann ich nicht nachvollziehen. Denn sie ist nicht gerechtfertigt. Meine Tochter und meine drei Enkel, zwei davon schon im Erwachsenenalter, haben keine Angst vor Strahlen.

Ich finde diese Angst auch nur herbeigeredet, beteiligen tu ich mich nicht daran.

Tschernobyl? Das liegt jetzt auch schon 20 Jahre zurück und seither ist kein Unfall in einer solchen Größe mehr geschehen. Und wenn Du mir jetzt antwortest: "Ja, aber es könnte!" dann sage ich Dir: "Pfeifendeckel, es wird nicht!"

Was nämlich zuallermeist nicht erwähnt wird, ist, dass Tschernobyl deshalb in die Luft gegangen ist, weil sträfliche und total unakzeptable Bedienungsfehler gemacht wurden. Solche Zustände gabs und gibt es in keinem anderen AKW der Welt.

Aber bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit wird von den Angstgegnern die Tschernobyl-Keule hervorgeholt. Das einzige wirklich existente Argument. Langsam wirds aber langweilig.

Dass das Problem einer Endlagerung endlich mal gelöst werden müsste, ist gar keine Frage. Allerdings sind da bisher Regierungen sämtlicher Couleur daran gescheitert, weil das St.Floriansprinzip zu tief in der Bevölkerung verwurzelt ist.

Irgendjemand hat mich dieser Tage listig und lauernd gefragt, ob ich es denn zulassen würde, wenn quasi vor meiner Haustüre ein Endlager eingerichtet werden würde. Dazu kann ich nur sagen: Wenn die Voraussetzungen für eine sichere Lagerung gegeben wären, hätte ich nichts dagegen. Es gibt aber Gegenden, wo man schon im Ansatz der Untersuchung daran gescheitert ist, weil alle dagegen waren.

So ist er, der Mensch. Billigen Strom will jeder haben, aber kein AKW und kein Endlager in seiner Nähe.

Meine Lebensuhr ist sicher schon bald abgelaufen, sind wenige Jahre, sinds 10 Jahre? Ich weiß es nicht. Insofern kümmerts mich wenig mehr, wie alles läuft. Wohl wahr!

e k o

Ach so, ja, meli: Vergiss die Schleimspur, nicht so wichtig!


Und noch etwas fällt mir ein: Die Belastung von Pilzen ist auch im südwestdeutschen Raum inzwischen soweit abgeklungen, dass man Pilze wieder essen kann, vorausgesetzt, man stopft sie sich nicht zentnerweise rein. Aber wer macht das schon.
eko †
eko †
Mitglied

Re: Zum Schaden des Landes
geschrieben von eko †
als Antwort auf pippa vom 31.10.2010, 19:38:06
Wer schmeißt denn z.B. ein noch funktionierendes Elektrogerät weg, nur weil es in die Jahre gekommen ist. Macht doch auch keiner.



Eko, ehrlich gesagt, bei einem solchen Vergleich bleibt mir glatt die Spucke weg.


Pippa
geschrieben von Eko



Tja, da kann ich Dir auch nicht helfen. Aber gell, es ist doch schön, wenn man sich aufregen kann.

Anzeige