Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?

Innenpolitik Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?

det
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Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von det
Die Süddeutsche bringt ein Interview mit dem Chef der Bayernpartei, die schob länger eine Abspaltung Bayerns von der Bundesrepublik fordert. Könnte das Modell Schottland auch auf Bayern anwendbar sein?

In diesem Zusammenhang habe ich ein schönes Zitat aus einem Artikel der taz:
Jetzt könnte man natürlich fragen, wieso eigentlich die Schotten etwas dürfen, was den Basken verwehrt wird und was auf der Krim nach Meinung des Westens ein beispielloser Skandal war: eine Abstimmung.
geschrieben von Heiko Werning in der taz: Jedem sein eigener Staat
omasigi
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von omasigi
als Antwort auf det vom 12.09.2014, 13:05:55
Du hast die Katelanen in Spanien vergessen

omasigi
dutchweepee
dutchweepee
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf omasigi vom 12.09.2014, 13:25:32
Auja! Lasst Bayern abspalten - dann aber auch mit Grenzposten. Ruckzuck wird Dortmund Deutscher Meister.

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luchs35 †
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von luchs35 †
Aber die Queen wollen die Schotten trotzdem behalten

Wenn Schottland sich wirklich von England abseilt, gibt das Wasser auf die Mühlen anderer Befürworter der Abspaltungen: Flandern, Katalonien, Venezien,
Südtirol,Nordirland, Korsika , Baskenland und Nordzypern.

Warum sollten sich dann Krim und Teile der Ostukraine mit russischer Mehrheit nicht auch beteiligen?

Ist doch besser, als sich die Köppe einzuschlagen und Brandherde zu inszenieren. Aber jeder sollte sich auch mit den Folgen beschäftigen.

Ja, Dutch, und Dein Traum von Dortmund als Meister ginge auch noch nebenbei in Erfüllung, wenn sich Bayern auf eigene Beine stellt !

Luchs
panda
panda
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von panda
als Antwort auf det vom 12.09.2014, 13:05:55
Staaten oder Nationen sind immer mehr oder weniger " homogen ".

Beim Beispiel Bayerns würde sofort die Inhomogenität von ( Alt- ) Bayern , Franken und Schwaben zum Tragen kommen.
Staaten und Nationen werden durch Gewalt ( Kriege im Innern oder gemeinsam nach außen ) " zusammengeschweißt ".
So ist z.B. Frankreich eine seit Jahrhunderten bestehende Nation , die jedoch nicht homogen ist.
Die Flamen im Norden ( " Stimmi´s " ) die Bretonnen , die Basken , Korsen , aber auch die Occitanier ( also das Gebiet der Provence ) und natürlich " Elsaß-Lothringen " --- haben alle eigene Sprachen , aber auch kulturelle Eigenständigkeiten.

dann wäre Schottland nur der Anfang....gefolgt von Nordirland , von Flandern , den Katalanen , den Südtirolern .....
Frankreich wurde schon angesprochen , und in Italien würden sich die Nord-Italiener ( Lombardei , Piemont ) liebend gerne vom Süden ( den " Terrone " ) trennen.

All das --- ist in einer Union wie der EU unvermeidlich .
Da die früheren Staaten jetzt eine Einheit bilden , gibt es keine Notwendigkeit mehr , gegen den ( evtl.feindlichen ) " Nachbarn " zusammenzustehen.
Und wenn es ja Luxemburg gibt , warum dann nicht andere " Klein-Staaten " ?
olga64
olga64
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von olga64
als Antwort auf dutchweepee vom 12.09.2014, 13:45:45
Ja, das wäre toll. WEnn Bayern abgespalten wäre, würde dies für die Millionen Besucher unseres Oktoberfestes bedeuten ,dass wir die stark Besoffenen, den wir vorher viel Geld abgenommen haben, ausweisen könnten. Und das Fahren auf bayerischen Strassen kostet dann richtig viel Kohle - immerhin ist es ja das beliebtestes Urlaubsland Deutschlands.
Und für unsere begehrten und gutbezahlten Jobs, die wir ja noch in Überzahl haben, benötigt der Bewerber dann eine Arbeitserlaubnis.
Dutch - das können Sie nicht wirklich wollen: da wird Bayern ja noch reicher und auch begehrter - da immer alles, was nicht leicht erreichbar ist, in der Gunst steigt. Sie wissen das z.B. von Marihuana? Olga

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dutchweepee
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf olga64 vom 12.09.2014, 16:37:34
Das weiß ich nicht Olga. Ich habe seit 2007 kein Cannabis genossen, da ich es in Deutschland nicht im Laden kaufen darf.
dutchweepee
dutchweepee
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von dutchweepee
Mit 1,8 Millionen Teilnehmern hat Barcelona am Donnerstag die bisher größte Demo seiner Geschichte erlebt. Die Katalanen wollen weg von Spanien. „Stellt die Wahlurnen bereit!“, rief Artur Mas, der Präsident der Regionalregierung, den Demonstranten zu.

olga64
olga64
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von olga64
als Antwort auf dutchweepee vom 12.09.2014, 17:29:21
Dann würde sich das ja in Bayern mit 13 Mio Einwohnern ja direkt lohnen - 1.8 Mio? Peanuts - ist grad mal die Einwohnerzahl von München. Olga
Edita
Edita
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Re: Zurück zum Flickenteppich aus Kleinstaaten?
geschrieben von Edita
als Antwort auf olga64 vom 12.09.2014, 16:37:34
Ja, das wäre toll. WEnn Bayern abgespalten wäre, würde dies für die Millionen Besucher unseres Oktoberfestes bedeuten ,dass wir die stark Besoffenen, den wir vorher viel Geld abgenommen haben, ausweisen könnten. Und das Fahren auf bayerischen Strassen kostet dann richtig viel Kohle - immerhin ist es ja das beliebtestes Urlaubsland Deutschlands.
Und für unsere begehrten und gutbezahlten Jobs, die wir ja noch in Überzahl haben, benötigt der Bewerber dann eine Arbeitserlaubnis.
geschrieben von Olga


Mein liebes Mäusken vom Ammersee - so köö-n-te es viel-leicht aussehen, wenn eine bitterböse, gehässige und zynisch provozierende Olga64 dort das Sagen hätte, hat sie aber nicht, darum zahlt in Bayern jeder Touri, ob besoffen oder nicht, freiwillig sei Sach! Und ich hab mit so einer Olga auch nix am Hut! Ich parliere da lieber mit meinem Mäusken vom Ammersee! Nummer 1 !

Nummer 2!

2013 und 2014 waren zum Zeitpunkt der Befragung zwecks Urlaubsgestaltung der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahr. ,

8,4 % an der Ostsee


8,3 % in Spanien


usw. dann kommt noch Italien und Österreich, und .....erscht dann
kommt Bayern mit 7,4 %!

Möglich, daß die alle hier im Forum mitlesen, und der bösen Olga in Bayern nicht übern Weg laufen wollen!

Mit ganz lieben Grüßen,
Edita.

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